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Die Quantenmechanik wird oft als revolutionärer Bruch mit der klassischen Physik dargestellt – eine mysteriöse Theorie, die nur durch abstrakte Postulate und philosophische Interpretationen verständlich wird. Doch diese Darstellung übersieht, dass ihre mathematischen Grundlagen in der klassischen Elektrotechnik verankert sind. Ausgehend von der Telegraphengleichung, die Lord Kelvin bereits 1855 für transatlantische Kupferkabel formulierte, zeigen diese Überlegungen, wie die Quantenmechanik nicht als Bruch, sondern als logische Weiter-entwicklung bekannter Konzepte verstanden werden kann.
Die Telegraphengleichung vereint in sich bereits alle Elemente der nichtrelativistischen Quantenmechanik: Im Grenzfall verlustfreier Leitungen wird sie zur Wellengleichung, bei starker Dämpfung zur Diffusionsgleichung und mit einer rein imaginären Dämpfungskonstante – einer Wick-Rotation – zur Schrödinger-Gleichung. Die zugrundeliegende mathematische Struktur dieser Gleichung, die universelle Theorie der Eigenfunktionen und Eigenwerte, wurde bereits von Sturm und Liouville im 19. Jahrhundert ausgearbeitet. Die dabei auftretenden speziellen Funktionen, wie Hermite-, Legendre- oder Laguerre-Polynome, waren lange vor der Quanten-mechanik bekannt und wurden für klassische Anwendungen entwickelt.
Was die Schrödinger-Gleichung liefert, lässt sich statt als abstrakte Wahrscheinlichkeit pragmatisch als statische Ladungsverteilung interpretieren, hier also auf ihren didaktischen Kern reduziert, gleich ob für ein einzelnes Atom oder über das Bloch-Theorem, für ein periodisches Kristallgitter. Die vier scheinbar getrennten Begegnungen mit der Quantenmechanik im Elektrotechnik-Studium – Dotierung, Bipolartransistor, MOS-Transistor und Nanoelektronik – sind keine neuen Prinzipien, sondern Anwendungen derselben Ladungsverteilungs-Logik.
Die Quantenmechanik, die ein Elektrotechniker benötigt, ist somit keine neue Physik, sondern die konsequente Anwendung bekannter Mathematik auf atomare Dimensionen. Sie ist kein Mysterium, sondern angewandte Leitungstheorie.
In Sachsen leben derzeit rund 104.000 Menschen mit einer festgestellten Demenz. Die Tendenz ist steigend. Der Umgang mit dem Krankheitsbild Demenz ist nicht immer einfach. Oft ist es schwierig, sich auf die mit der Krankheit verbundenen Veränderungen einzustellen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir uns als Gesellschaft gegenseitig unterstützen und gemeinsam Wege finden, um diese Herausforderungen zu meistern. So können wir einen respektvollen Umgang mit Demenz ermöglichen. Viele Menschen, die an Demenz erkrankt sind, leben in ihrem vertrauten Umfeld, oft allein, mit dem Partner oder mit Angehörigen, und möchten dies auch so lange wie möglich beibehalten. Unterstützung erhalten sie oft aus dem näheren Umfeld. Bei fortschreitender Demenz wird es besonders wichtig, dass die Versorgung der Betroffenen sichergestellt ist und sie entsprechende Angebote nutzen. Der vorliegende „Demenzwegweiser für den Landkreis Zwickau“ bietet Ihnen einen Überblick über zentrale Themen für Menschen mit Demenz sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote in Ihrer Nähe.
The Industrial Internet of Things (IIoT) promises real-time monitoring, predictive maintenance, and data-driven decision-making for manufacturing. Still adoption remains slow and especially among small and mid-sized factories. Industrial clients do not trust sensor data they cannot independently verify, centralized storage allows silent tampering, and limited audit visibility makes accountability difficult. This study investigates how blockchain technology can address these adoption barriers, with a focus on trust, data integrity, and transparency.
The main contribution is a structured analysis of IIoT adoption barriers drawn from peer-reviewed literature and practitioner observations which are trust deficits between manufacturers and clients, security vulnerabilities across device and network layers, data integrity risks during transmission and storage, lack of transparency and traceability in operational logs, interoperability gaps between heterogeneous vendor stacks, scalability constraints in centralized architectures, and privacy concerns over shared industrial data. Each barrier is then mapped to specific properties of a permissioned blockchain network, namely Hyperledger Fabric.
To validate this mapping, a Proof of Concept (PoC) was designed and built using low-cost edge hardware. A DHT11 sensor connected to an ESP32 microcontroller captures temperature and humidity readings, which are transmitted via MQTT to a Node-RED middleware layer. Node-RED forwards the structured records to a Hyperledger Fabric network running entirely on a Raspberry Pi 5. A chaincode smart contract validates each record, applies threshold-based alerting and commits the data to a CouchDB world state database.The evaluation measured three dimensions from transaction latency, resource consumption, and tamper resistance. A tamper detection experiment showed that direct database modification went undetected at the storage level but was immediately exposed through SHA-256 hash verification against the blockchain ledger.
The results demonstrate that strong cryptographic guarantees can run on affordable hardware without cloud dependency. Blockchain integration does not change how sensors collect data. It changes what can be proven about that data. By converting procedural assurances into mathematical proof the proposed solution directly addresses the trust, data integrity, and transparency barriers that hold back industrial IIoT adoption.
Entwicklung eines Werkzeugs zur Automatisierung des Figma-Exports für die UI-Entwicklung mit Compose
(2026)
Diese Bachelorarbeit adressiert die technologische Lücke zwischen Design-Spezifikation und technischer Implementierung in der App-Entwicklung. Ein zentrales Hindernis bildet dabei die effiziente Synchronisation von Design-Ressourcen. Die manuelle Überführung von Design-Tokens und Icons aus Figma-Dateien ist im internen Arbeitsablauf der Appsfactory GmbH zeitaufwändig und fehleranfällig. Dieses Problem wird im Rahmen dieser Arbeit durch die Automatisierung des Figma-Exports für die UI-Entwicklung mit Compose gelöst. Aktuell mangelt es an Werkzeugen zur effizienten Abbildung von Multi-Brand-Strukturen in plattformübergreifenden Projekten. Zudem fehlen Lösungen, die sich nahtlos in bestehende Entwicklungsprozesse integrieren lassen. Zur Schließung dieser Lücke wurde das Werkzeug FigmaResGen entwickelt.
Das Werkzeug nutzt die Figma REST API zum automatisierten Datenabruf von Design-Ressourcen. Entwickler konfigurieren die Auswahl der benötigten Ressourcen über spezifische Parameter. Das Werkzeug gleicht die polymorphen JSON-Objekte der API mit dieser Konfiguration ab. Referenzketten von Figma-Variablen werden mittels iterativer Alias-Auflösung in typsichere Kotlin-Quelldateien transformiert. Dabei werden sowohl verschiedene Modi als auch komplexe Markenidentitäten unterstützt. Die praktische Erprobung erfolgte innerhalb eines industriellen Kundenprojekts unter Verwendung von Compose Multiplatform. Die vollständige Konfiguration und Generierung beanspruchte weniger als 30 Minuten. Alle funktionalen Anforderungen an das Werkzeug wurden erfüllt. Künftige Versionen sollen die Unterstützung von Figma Extended Collections beinhalten.
Qualitätssicherung in Fabrik- und Lagerhallen ist ein Vorgehen, das in der heutigen Zeit bei einer Vielzahl von Unternehmen durchgeführt wird. Dabei kommen die verschiedensten Instrumente und Vorgehen zum Einsatz. Neben den organisatorischen Maßnahmen um die Qualität eines Produktes oder einer Leistung sicherzustellen gibt es die technischen Maßnahmen, um eine entsprechende Qualität gewährleisten zu können.
Eine Auswahl an technischen Maßnahmen, die bei der Überprüfung von Bauteilen zum Einsatz kommt, liegt im Feld der visuellen Kontrolle. Bei der Kategorie der visuellen Kontrolle steht hauptsächlich der Einsatz von einer oder mehreren Lichtquellen und einem oder mehreren Kamerasystemen im Vordergrund. Je nachdem, wie das Licht auf die Oberfläche des Bauteils eingesetzt wird und auftrifft, sind entsprechende Merkmale und Eigenschaften der Oberfläche hervorgehoben. Somit sorgen Kratzer, Erhebungen, Vertiefungen, Prägungen, Beulen, Oberflächenstrukturen und andere Produktionsfehler für eine Beeinflussung des Bildes. Das auftreffende Licht sorgt dann für die Sichtbarkeit dieser Fehler auf dem Kamerabild durch das Hervorheben betroffener Stellen.
Innerhalb dieser Bachelorarbeit ist unter Verwendung von MQTT und MicroPython ein Kommunikationssystem entstanden, mit dem es möglich ist, eine oder mehrere solcher Lichtquellen in Intervallen anzusteuern, die im Bereich von Sekunden bis Mikrosekunden liegen. Nachfolgend wird dieses Kommunikationssystem in industriellen Umgebungen zur Unterstützung von Qualitätssicherungsprozessen eingesetzt.
Diese Bachelorarbeit untersucht die Konzeption und Umsetzung eines Major-Upgrades einer beste-henden Webapplikation unter Einsatz eines LLM. Ziel war es, zu analysieren, inwiefern ein LLM den Migrationsprozess einer historisch gewachsenen Frontend-Architektur, konkret von DevExtreme 18.2.18 mit SPA-Framework (Knockout.js) hin zu DevExtreme 25.2.5 und React unterstützen und beschleunigen kann.
Zunächst wurden die grundlegenden Konzepte klassischer Webanwendungen mit TypeScript und imperativer DOM-Steuerung sowie moderner, deklarativer Ansätze mit React erläutert. Darauf auf-bauend wurden die spezifischen Herausforderungen der Migration sowie Anforderungen an ein un-terstützendes LLM definiert. Anschließend erfolgte eine detaillierte Analyse der technologischen Veränderungen zwischen den DevExtreme-Versionen sowie die Entwicklung eines strukturierten Vorgehensmodells für die Migration unter Einsatz des LLM Claude.
Im weiteren Verlauf wurde eine prototypische Zielanwendung schrittweise aufgebaut, wobei das LLM zur Generierung und Transformation von Code eingesetzt wurde. Dabei kamen zusätzliche Konzepte wie die Kontextualisierung über eine projektspezifische Wissensbasis, der Einsatz spezia-lisierter Agenten sowie ein planungsorientiertes Plugin zur strukturierten Problemlösung zum Einsatz.
Die Evaluation erfolgte anhand der Migration und Überprüfung mehrerer Gridseiten, bei denen Funktionalität, Vollständigkeit und Korrektheit mit dem Altsystem verglichen wurden. Dabei wurde untersucht, ob bestehende Features korrekt übernommen, verändert oder neu interpretiert wurden.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein LLM grundsätzlich in der Lage ist, komplexe Migrationsaufgaben zu unterstützen und funktionierende Zielstrukturen zu erzeugen. Grundlegende Funktionalitäten wie Datenverarbeitung, Routing und Zustandsmanagement konnten erfolgreich umgesetzt werden. Gleichzeitig traten jedoch auch Einschränkungen auf, wie unvollständige UI-Übernahmen, fehlerhafte oder erfundene Funktionalitäten sowie Probleme bei komplexeren Zusammenhängen.
Als zentrale Grenze der automatisierten Migration wurden die inhaltliche Komplexität der Anwendung, die Notwendigkeit manueller Nachbearbeitung sowie die zeitliche Begrenzung des Projekts identifiziert.
Im Automobil- und Maschinenbau sind kraft- bzw. reibschlüssige Verbindungselemente all gegenwärtig. Zur Leistungssteigerung dieser Verbindungen kann der Reibungskoeffizient beeinflusst werden. Die Auswirkungen einzelner tribologischer Maßnahmen auf den Reib
wert einer Materialprobenpaarung werden mit Prüfständen experimentell erforscht. Der im Rahmen dieser Arbeit untersuchte hydraulische Reibwertprüfstand presst eine Materialprobenpaarung gegeneinander und verdreht sie zueinander. Für eine korrekte Erfassung des Reibwertes muss eine gleichmäßige Flächenpressung zwischen den beiden Proben vorliegen. Es kommt bei dem zu untersuchenden Prüfstand in der Realität zu einem Verkippen der Proben zueinander. Die Ursachenfindung dieses Verkippen bildet den Kern dieser Arbeit. Dafür wird die finite Elemente Methode (FEM) eingesetzt.
Weiterhin wird eine mögliche Substitution des hydraulischen Drehzylinders durch einen E-Antrieb untersucht, verbunden mit einer Erhöhung des möglichen Drehmoments zur Verdrehung der Proben zueinander. Für die zur Erfassung des Drehmoments eingesetzte Messwelle wird ein Festigkeitsnachweis nach FKM-Richtlinie durchgeführt.
Die Inhalte der Masterthesis beschreiben die Realisierung eines ersten Entwicklungsstandes eines Serienprüfstands für permanenterregte Synchronmotoren (kurz: PMSM). Der entstehende Prüfstand verfolgt das Ziel, eine Endprüfung der Motoren als letzten Schritt der Motorfertigung durchzuführen, um somit wichtige Betriebskennwerte des entsprechenden Motors mittels einfacher Messaufbauten zu erfassen. Der Motorprüfstand wird auf Basis eines SPS-basierten Mess- und Steuerungskonzeptes aufgebaut, welches durch seine Modularität Möglichkeiten zur späteren Erweiterung bietet. Im Zuge der in der Thesis umzusetzenden Motorprüfung werden zwei wesentliche Prüfverfahren umgesetzt.
Im ersten Schritt erfolgt die Ermittlung des motorspezifischen Kommutierungswinkel-Offset, welcher für den Betrieb des Motors an einem geeigneten Antriebswechselrichter benötigt wird. Dazu werden verschiedene Bestimmungsverfahren simulativ entwickelt und verglichen. Das Grundwellenmodell der PMSM bietet dabei die theoretische Grundlage zur Umsetzung.
Ein PLL-Algorithmus wird später zur Realisierung dieses ersten Prüfschrittes umgesetzt. Mit der Voraussetzung des korrekt bestimmten Kommutierungswinkel-Offset erfolgt ein zweiter Prüfschritt. Dabei werden bestimmte Kennlinien des Prüfmotors unter Belastung ermittelt sowie eine parallel dazu durchgeführte Wirkleistungsmessung umgesetzt. Bei der Realisierung des zweiten Prüfschrittes und der anschließenden Ergebnisauswertung wird insbesondere der Einfluss des zuvor bestimmten Winkeloffsets auf das Betriebsverhalten des Motors aufgezeigt.
This thesis investigates the environmental sustainability of textile production through a structured analysis of fiber extraction, textile finishing, and carbon footprint assessment. The textile industry is one of the most resource-intensive sectors globally, consuming substantial quantities of energy, water, and chemicals at every stage of its production chain. Growing environmental awareness and tightening regulatory frameworks have created an urgent need
to evaluate existing processes and identify credible pathways toward more sustainable alternatives.
The study reviews both conventional industrial processes and recent scientific advancements, assessing their ecological performance and potential for sustainable transition. Environmental impacts are evaluated using life cycle thinking, with particular attention to emission hotspots, resource consumption, and the readiness of emerging alternatives for industrial adoption.
The findings demonstrate that sustainability in textile production cannot be achieved through isolated interventions. Each stage of the production chain from raw material extraction to fiber processing and functional finishing contributes to the overall environmental burden in distinct ways. While promising low-impact alternatives exist across all stages examined, many remain
limited by scalability, cost, or insufficient environmental validation.
The thesis concludes that a transition toward more sustainable textile manufacturing requires integrated strategies combining renewable energy adoption, cleaner chemistry, and circular material flows, guided by transparent and standardized environmental assessment methods.
Das Wahlmodul „Ergonomie und Package" der Fakultät Kraftfahrzeugtechnik vermittelt seine Inhalte bislang überwiegend theoretisch. Die vorliegende Arbeit ergänzt es um eine praktische Begleitaufgabe: Studierende integrieren die Komponenten eines autonomen Modellfahrzeugs im Maßstab 1:10 in einen vorgegebenen Bauraum und bewerten ihre Lösung anhand integrierter Kennzahlen. Die didaktische Strukturierung orientiert sich am Drei-Phasen-Modell nach Wilhelm und Brovelli.
In der Konstruktion kommt ein parametrisches CAD-Modell in CATIA 3DEXPERIENCE zum Einsatz. Ein Arduino-Mikrocontroller mit Time-of-Flight-Sensorik bildet die Hardwarebasis; die Programmierung kann KI-gestützt erfolgen. Aus der Arbeit gehen das Modulkonzept, das parametrische CAD-Modell mit integrierter Bewertungslogik, ein Hardware-Prototyp sowie ein KI-Leitfaden hervor. Die Erprobung mit Studierenden steht als nächster Entwicklungsschritt aus.
Einleitung und theoretischer Hintergrund: Studierende sind im Studienalltag vielfältigen Belastungen ausgesetzt, die ihre Gesundheit und Studierfähigkeit beeinflussen können. Vor diesem Hintergrund gewinnen gesundheitsfördernde Strukturen an Bedeutung. An der Westsächsischen Hochschule Zwickau wird ein Studentisches Gesundheitsmanagement im Projekt „live“ umgesetzt, für dessen nachhaltige Entwicklung die Zusammenarbeit verschiedener Stakeholder notwendig ist.
Ziel- und Fragestellung: Ziel dieser Arbeit ist die Analyse dieser Stakeholder hinsichtlich ihrer Interessen, Perspektiven, Ressourcen und Einflussmöglichkeiten. Darauf aufbauend werden entsprechend des Stakeholdermanagements Handlungsempfehlungen für den Umgang mit diesen Stakeholdern abgeleitet, um die erfolgreiche Entwicklung des SGM zu unterstützen.
Methodik: Die Analyse folgt einem qualitativen Forschungsdesign mit der Durchführung leitfadengestützter Interviews und Fokusgruppendiskussionen. Einbezogen wurden Stakeholder aus verschiedenen Bereichen. Die Auswertung der transkribierten Daten wurde mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz durchgeführt.
Ergebnisse: Es konnte erhoben werden, dass das SGM von zahlreichen Stakeholdern mit unterschiedlichen Rollen und Ressourcen beeinflusst wird. Dabei wurden Kooperationspotenziale und gemeinsame Interessen im Bereich Gesundheitsförderung sichtbar. Jedoch zeigen sich auch Herausforderungen hinsichtlich begrenzter Ressourcen, struktureller Rahmenbedingungen sowie der Ansprache und Beteiligung der Studierenden. Kommunikation, Vernetzung und Partizipation erweisen sich zudem als zentrale Faktoren für die nachhaltige Etablierung des SGM.
Diskussion und Fazit: Die Arbeit verdeutlicht, dass Studierendengesundheit als hochschulweite Querschnittsaufgabe verstanden werden sollte, die eine enge Zusammenarbeit erfordert. Für die langfristige Entwicklung des SGM sind vor allem eine strukturelle Verankerung, ausreichende Ressourcen sowie zielgruppengerechte und effiziente Kommunikations- und Beteiligungsstrategien relevant. Das qualitative Forschungsdesign ermöglichte es, die unterschiedlichen Perspektiven der Stakeholder sichtbar zu machen.
In dieser Arbeit wird die Neukonzeptionierung vom mehrachsigen Gelenkverschleißprüfstand der IAMT Prüfsysteme GmbH mittels Berechnung, Simulation und Systemidentifikation für eine künftige Regelung untersucht. Ziel ist hierbei die Auslegung der Antriebe, das Erstellen einer Simulation für die Bewertung von Leistungsgrenzen, Regelbarkeit und Übersprecheffekten sowie die Durchführung und Bewertung einer Black-Box Systemidentifikation in Bezug auf eine künftige verbesserte Reglerentwicklung.
Hierzu werden zunächst die Antriebe anhand von definierten Auslegungspunkten durch Berechnung ausgelegt und ausgewählt. Damit wird ein Simulationsmodell (Mehrkörpersystem, Elektromechanik, Hydraulik, Regelung) erstellt und parametriert. Mithilfe des Simulationsmodells mit klassischer Regelung wird die Bewertung der Leistungsgrenzen und des Übersprechens durchgeführt. Ebenso dient sie der Datengenerierung für die Systemidentifikation mit ARX-, NLARX-, ÜTF-, Zustandsraum- und Hammerstein-Wiener Modellen.
Die regelungs- und antriebstechnischen Grenzen des Systems und die Auswirkungen des Übersprechens wurden hier deutlich. Als Ergebnis der Systemidentifikation konnte gezeigt werden, dass mit passenden Strukturvorgaben sowie Anregungssignalen ein lineares Mehrgrößen ARX-Modell für eine künftige Reglerentwicklung als guter Startpunkt geeignet ist. Die Arbeit liefert somit die Grundlage für eine Weiterentwicklung oder schrittweisen Automatisierung der Reglereinstellung an Prüfständen der IAMT-Prüfsysteme GmbH.
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Modernisierung einer proprietären Legacy-Bibliothek zur PIN/TAN-Verwaltung innerhalb einer Bankeninfrastruktur. Das Hauptziel der Arbeit ist die Überführung dieser kritischen Geschäftslogik in eine moderne, skalierbare Microservice-Architektur. Hierzu wurde ein eigenständiger Dienst, der pin-tan-service, auf Basis von Java 17 und dem Quarkus-Framework konzipiert und implementiert. Ein wesentlicher Bestandteil der Lösung ist die Integration in das Identity-Management-System Keycloak über eine benutzerdefinierte SPI-Erweiterung. Die Kommunikation erfolgt nach dem API-First-Ansatz unter Verwendung einer standardisierten OpenAPI-Spezifikation. Zur Sicherstellung der Softwarequalität wurde die Entwicklung durchgängig von einer automatisierten Teststrategie nach dem Behavior-Driven Development (BDD) begleitet.
Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Entkopplung der Logik die Wartbarkeit signifikant erhöht und der Release-Aufwand für die Gesamtsysteme reduziert werden konnte. Zudem ermöglicht die geschaffene REST-Schnittstelle eine technologieunabhängige Anbindung heterogener Clients. Aktuell durchläuft das System die Integrationsphase (SIT) und bereitet den produktiven Rollout vor. Insgesamt bietet die Arbeit ein praxisnahes Referenzmodell für die sichere Transformation veralteter Softwarekomponenten in verteilte Systeme.
Die Diplomarbeit mit dem Titel „Entwicklung eines Fertigungskonzeptes für die Serienfertigung von Gehäusen für FIS-Anzeiger und Integration in eine bestehende Fertigungsstruktur eines mittelständischen Unternehmens“ umfasst die Planung und Auslegung einer Serienfertigung sowie deren Integration in eine bestehende Produktionsstruktur.
Nach einer wissenschaftlichen Grundlagenbetrachtung wird eine fertigungsbezogene Planung durchgeführt, die unter anderem eine Ist-Analyse der bestehenden Produktion sowie die Analyse des zukünftigen Produktionsprogrammes umfasst. Außerdem wird ein geeignetes Produktionssteuerungsverfahren mit Hilfe einer Nutzwertanalyse gesucht, deren Ergebnis das Kanban-Prinzip als voraussichtlich geeignetstes Steuerungsverfahren identifiziert. Auf dieser Grundlage werden Fertigungslosgrößen bestimmt und die benötigten Arbeitsmittel hinsichtlich Anzahl und Auslastung dimensioniert. Im Anschluss erfolgt eine logistikbezogene Planung mit einer Analyse des Leistungsprogrammes hinsichtlich Lagerung und Transport sowie einer Behälterdimensionierung zur Bestimmung der benötigten Ladungsträger und Lagerorte. Aufgrund begrenzter Flächen an beiden Standorten werden bei der anschließenden Layoutplanung Kompromisslösungen entwickelt, die dennoch eine regelkonforme Umsetzung ermöglichen. Abschließend wird ein Umsetzungsplan für die Realisierung der entwickelten Konzepte erstellt.
Das Ergebnis der Arbeit stellt die Umsetzung des entwickelten Fertigungskonzeptes dar, wobei darauf hingewiesen wird, dass eine Analyse unter Serienbedingungen nach Produktionsanlauf zur Optimierung sinnvoll erscheint.
This paper deals with international scientific cooperation. Using the example of German-Chinese research cooperation, it shows that – contrary to the positive expectations that are widely placed on international scientific cooperation – from the point of view of the scientists involved, such collaborations are associated with great uncertainty and often perceived as a risk. In such settings, trust becomes particularly important.
Based on a systematic metaphor analysis conducted as part of a qualitative interview study with German and Chinese STEM researchers, it becomes clear that different types of trust exist in Sino-German scientific collaborations. The empirical material will be used to show that the framing with one or the other type of trust has an influence on how scientists organize their respective collaboration in practice.
The study contributes to shifting the focus of research on scientific cooperation to the interpersonal level in addition to the organisational level. Besides contractual framework conditions, collaborations need one thing above all: trusting relationships on a personal level.
Understatement. Zu einem unterschätzten Problem des frühneuzeitlichen (Künstler:innen-) Testaments
(2026)
More than half a century of intense research in modern control theory has not stopped practitioners from continuing to use PID controllers for most real-world control problems. While not a mathematical one, this might be the most convincing proof of their robustness: if necessary, they can be implemented with minimal control engineering experience. Often, controllers are designed by individuals who are experts in their specific domain but are not dedicated control theory specialists. To address the needs of these engineers, this article wants to put an approach known as Active Disturbance Rejection Control (ADRC) in the spotlight—a method that has gradually evolved into an industry-ready alternative to PID control. Reflecting on two decades of improvements, this article portrays ADRC as a solution for everyday control problems that can be both easier to use and richer in out-of-the-box features.
The fast-fashion industry's linear "take-make-dispose" model generates approximately 10% of global carbon emissions, consumes billions of cubic metres of water annually, and contributes to the landfilling or incineration of 85% of textiles produced each year, collectively undermining progress toward Sustainable Development Goal 12 on responsible consumption and production. Despite growing policy momentum, a balanced cross-national qualitative diagnostic of circular economy (CE) implementation in fast-fashion supply chains remains absent from the literature; this thesis addresses that gap by analysing the extent and depth of CE adoption in Germany and Japan through the Ellen MacArthur Foundation (EMAF) framework. A qualitative comparative case study design was employed, positioning H&M Group within the German-EU regulatory context and Uniqlo/Fast Retailing within Japan's voluntary governance framework as the primary illustrative cases. Secondary document analysis covering the period 2020–2025 drew on corporate sustainability and ESG reports, CDP climate and water security disclosures, Science Based Targets initiative (SBTi) benchmark data, life cycle assessment literature, and national policy frameworks. Three analytical instruments were applied: a 10R coding matrix operationalising the EMAF hierarchy across five supply chain phases, a four-level CE implementation maturity scale, and a decoupling gap diagnostic distinguishing absolute from relative environmental improvement. Findings indicate that Germany's regulatory-push model anchored in the Circular Economy Act (KrWG), Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), and Supply Chain Due Diligence Act (LkSG) produced absolute decoupling in H&M's emissions profile, with Scope 3 emissions declining by 34.6% against the FY2019 baseline while revenues remained broadly stable, yet repair and reuse infrastructure remained comparatively underdeveloped. Japan's cultural-pull model, sustained by the mottainai ethos, Keidanren voluntary action plans, and keiretsu coordination networks, demonstrated stronger use-phase circularity through Uniqlo's institutionalised Repair Studios and RE.UNIQLO collection programme, but exhibited only relative decoupling, with revenue growth of 35.4% outpacing emissions reductions. Both national contexts share structural barriers in blended-fibre recycling, supply chain opacity, and low consumer participation in take- back schemes. These findings indicate that neither governance model is sufficient in isolation; a hybrid architecture combining Germany's regulatory enforceability with Japan's cultural embeddedness and innovation capacity represents the most credible pathway toward SDG 12 aligned circularity, while the decoupling gap diagnostic offers a transferable analytical contribution for distinguishing genuine circular progress from efficiency-framed greenwashing in fast-fashion policy evaluation.
Diese Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der automatischen Migration von Android-Benutzeroberflächen von einer XML- und Java-basierten Umsetzung hin zu Jetpack Compose. Ziel war es, herauszufinden, inwiefern bestehende UI-Layouts automatisiert in den deklarativen UI-Ansatz von Jetpack Compose überführt werden können.
Zunächst wurde auf die grundlegenden Konzepte der Entwicklung von Benutzeroberflächen mit XML und Java sowie mit Jetpack Compose eingegangen. Darauf aufbauend wurden konkrete Anforderungen an ein automatisches Migrationstool definiert. Anschließend erfolgte die Konzeptionierung eines solchen Migrationstools. Danach wurde ein prototypisches Migrationstool als IntelliJ-Plugin für Android-Studio implementiert, das mithilfe des Program Structure Interface (PSI) Java- und XML-Dateien analysiert und daraus syntaktisch korrekten Compose-Code generiert.
Die Evaluation erfolgte anhand einer Migration dediziert erzeugter Testfälle für Benutzeroberflächen, die mit XML und Java umgesetzt sind. Dabei wurde die Migration ausgewählter Views, ViewGroups und Attribute, sowie ausgewählter Java-Methoden (z.B. setOnClickListener) untersucht.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine automatische Migration für klar abgegrenzte Layoutstrukturen realisierbar ist und passende Jetpack Compose-Strukturen erzeugt werden können. Die einzige im Rahmen dieser Arbeit identifizierte Grenze der automatischen Migration war die zeitliche Begrenzung des Bachelorprojekts auf zehn Wochen.
No caso da tradução de textos literários contemporâneos do sueco para as línguas românicas, as formas de tratamento apresentam um desafio especial, pois, depois da assim chamada “du-reform” na Suécia, a forma generalizada de tratamento no singular, em sueco é o pronome T (du), também em situações, nas quais as formas de proximidade não são possíveis nas línguas românicas.
Se bem que em textos literários, a oralidade é apenas recriada (portanto a representação escrita da oralidade é diferente de interações reais), certos parâmetros relevantes para a escolha de formas de tratamento, como o grau de conhecimento mútuo das personagens ou a distância hierárquica são analisáveis. Além disso, textos literários costumam apresentar uma grande variedade de situações. O objetivo deste estudo é, portanto, analisar de maneira qualitativa decisões tradutológicas divergentes e convergentes com relação às formas de tratamento nas respectivas traduções para línguas românicas do romance Kinesen escrito por Henning Mankell traduzidas diretamente do sueco.
Mesmo se convém tomar em consideração que o texto original influencia de certa maneira os textos traduzidos, podemos considerar que os tradutores, nas suas decisões, julgam a aceitabilidade da forma de tratamento em questão para cada uma das situações. Assim, suas decisões podem ser indícios valiosos para divergências e convergências no uso e na aceitabilidade nos contextos idênticos das formas de tratamento nas línguas em questão.
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Konzeption und Implementierung eines automatisierten Logfiltersystems für Nextcloud und OpenSearch. Ziel der Arbeit ist es, ein System zu entwickeln, das infrastrukturspezifische und sicherheitskritische
Informationen in Logs zuverlässig erkennt und entfernt, ohne die technische Aussagekraft für die Fehleranalyse zu beeinträchtigen.
Zu Beginn wurden die für das Verständnis der Bachelorarbeit relevanten theoretischen und technischen Grundlagen erläutert sowie konkrete funktionale und nicht-funktionale Anforderungen an das System definiert. Anschließend erfolgte die Konzeption der
Systemarchitektur. Das System wurde als wiederverwendbares Composer-Package implementiert, das Logeinträge zeitraumbasiert über die OpenSearch Scroll- API abruft und durch eine modulare Filterpipeline verarbeitet. Die Filterung sensibler Informationen erfolgt durch zwei komplementäre Mechanismen. Zum einen eine feldnamenbasierte Direkterkennung für strukturierte Felder sowie eine musterbasierte Erkennung mittels vorkompilierter regulärer Ausdrücke für eingebettete Muster in Freitextfeldern.
Die Evaluation erfolgte anhand der durchgeführten Unit-Tests sowie eines Testlaufs gegen eine angebundene OpenSearch-Instanz. Die Ergebnisse zeigen, dass alle definierten Anforderungen erfüllt werden. Als Grenzen des Systems wurden die Abhängigkeit von vordefinierten Feldnamen sowie die eingeschränkte Erkennbarkeit sensibler Informationen in unstrukturierten Freitextfeldern ohne erkennbares Schlüssel-Wert-Muster identifiziert. Beide Einschränkungen sind der Natur musterbasierter Erkennung inhärent.
In der vorliegenden Arbeit wird eine GPU-basierte Implementierung einer N-Körper-Simulation entwickelt und hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit untersucht.
Die Umsetzung erfolgt unter Verwendung von HIP für die parallele Berechnung sowie Vulkan zur Visualisierung.
Zur Bewertung der Effizienz werden die Laufzeit und Skalierbarkeit der GPU-Implementierung mit einer direkten CPU-Implementierung sowie einer CPU-basierten Barnes-Hut-Approximation verglichen.
Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Beschleunigung durch die GPU-basierte Parallelisierung gegenüber der direkten Berechnung auf der CPU.
Gleichzeitig weist die Barnes-Hut-Methode aufgrund ihrer geringeren Zeitkomplexität ein überlegenes Skalierungsverhalten für große Körperzahlen auf.
Die Untersuchung verdeutlicht, dass GPU-basierte Umsetzungen insbesondere für Echtzeit-Anwendungen mit moderaten Körperzahlen geeignet sind, während hierarchische Approximationsverfahren ihre Stärken vor allem bei sehr großen Systemen ausspielen.
Diese Arbeit untersucht, inwieweit studentische IT-Projekte den in der Literatur beschriebenen Projektmanagementstandards entsprechen. Im Fokus stehen dabei die Dimensionen Rollenverteilung, Projektdokumentation sowie Kommunikation innerhalb von Teams.
Methodisch basiert die Untersuchung auf einem Mixed-Methods-Ansatz, der eine Online-Umfrage unter Studierenden, eine Analyse von Projektdokumentationen sowie leitfadengestützte Interviews kombiniert. Ziel ist es, sowohl die tatsächliche Projektpraxis als auch die subjektive Wahrnehmung der Studierenden zu erfassen und mit etablierten theoretischen Modellen zu vergleichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass zentrale Elemente des Projektmanagements grundsätzlich übernommen werden, jedoch häufig nicht systematisch und nur teilweise formalisiert angewendet werden. Rollen werden meist initial definiert, im Projektverlauf jedoch flexibel interpretiert. Die Dokumentation ist oft vorhanden, wird jedoch nicht kontinuierlich gepflegt und spielt eine geringere Rolle als erwartet. Stattdessen übernimmt die Kommunikation eine zentrale Funktion im Projektverlauf und kompensiert teilweise fehlende Dokumentation.
Ein zentrales Ergebnis der Arbeit ist, dass studentische IT-Projekte nicht weniger effektiv sind, sondern einer eigenen Logik folgen. Während professionelle Projekte stark auf strukturierte Prozesse und Dokumentation angewiesen sind, basieren studentische Projekte stärker auf direkter Zusammenarbeit, informeller Kommunikation und situativer Anpassung.
Die Arbeit zeigt, dass eine kontextgerechte Anwendung ausgewählter Projektmanagementprinzipien – insbesondere klare Rollen, grundlegende Dokumentation und strukturierte Kommunikation – die Organisation studentischer Projekte verbessern kann, ohne deren notwendige Flexibilität einzuschränken.
Das Ziel der Arbeit ist die Entwicklung und Evaluierung eines neuen Verfahrens zur Detektion von Wasserstoff.
Dazu wurde zunächst eine Swept-Source-VCSEL-Diode mit einem zeitlich und spektral hochauflösenden Spektrometer charakterisiert und bezüglich ihrer Zentralwellenlängenverschiebung vermessen.
Hierbei ergab sich bei definierten Temperatur- und Stromeinstellungen eine Verschiebung von 1,2 nm über den Absorptionspeak von Wasserstoff bei 852,49 nm.
Aufbauend darauf wurde eine Multipass-Gasmesszelle entwickelt, in welcher die VCSEL mit der Zentralwellenlänge 852,3 nm als Lichtquelle diente. Dieser Aufbau wurde hinsichtlich seiner Langzeitstabilität in Bezug auf Leistung und Zentralwellenlänge untersucht. Es zeigte sich, dass Schwankungen der Leistung und der Wellenlänge für die Messung relevant sind. Aufgrund dessen mussten diese sowohl rechnerisch als auch experimentell eliminiert werden.
Mit der entwickelten Multipass-Gasmesszelle konnte Wasserstoff mit weniger als 5 Vol.% detektiert und somit die Praktikabilität des optischen Aufbaus nachgewiesen werden.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass ein kostengünstiges Verfahren zum Nachweis von Wasserstoff entwickelt wurde.
Wearable Health Devices (WHD) entwickeln sich zunehmend zu intelligenten, lernfähigen und klinisch integrierten Sensorplattformen, die das Potenzial besitzen, medizinische Versorgung und Rehabilitation grundlegend zu verändern. Durch die kontinuierliche Erfassung hochaufgelöster Langzeitdaten zu physiologischen Parametern wie Herzaktivität, Bewegung, Schlaf, Stress oder Glukose ermöglichen sie neue Ansätze für personalisierte und prädiktive Medizin. Die in dieser Arbeit dargestellten Anwendungen zeigen, dass Wearables sowohl in der Diagnostik als auch im Monitoring und in therapeutischen Konzepten eingesetzt werden können. Besonders deutlich wird das Potenzial dieser Technologien in der Kombination mit digitalen Gesundheitsplattformen und künstlicher Intelligenz. Durch die Verknüpfung von Wearable-Daten mit klinischen Informationen, genetischen Daten oder Umweltfaktoren
können KI-gestützte Modelle entwickelt werden, die Krankheitsverläufe frühzeitig erkennen und individuelle Therapieentscheidungen unterstützen. Beispiele hierfür sind die frühzeitige Detektion von Verschlechterungen bei Herzinsuffizienz, COPD oder neurologischen Erkrankungen. Perspektivisch könnten sogenannte digitale Zwillinge genutzt werden, um individuelle Krankheitsverläufe zu simulieren und adaptive Therapie- oder Rehabilitationsstrategien zu entwickeln. Auch in der Rehabilitation zeichnen sich neue Entwicklungen ab. Die Kombination aus Wearables, künstlicher Intelligenz und Telemedizin ermöglicht zunehmend adaptive Trainingsprogramme mit personalisiertem Feedback.
Sensoren, die in Textilien, Schuhen oder anderen tragbaren Systemen integriert sind, können Bewegungsqualität und Aktivitätsmuster in Echtzeit erfassen und therapeutische Algorithmen steuern. Dadurch wird eine sogenannte Closed-Loop-Rehabilitation möglich, bei der Messung, Analyse und Intervention unmittelbar miteinander verbunden sind. Langfristig könnten sogar autonome digitale Trainingsassistenten entstehen, die Patienten während der Rehabilitation kontinuierlich unterstützen. Ein weiterer wichtiger Entwicklungstrend liegt in der Multisensorfusion. Die Kombination unterschiedlicher Messverfahren – beispielsweise optischer, elektrischer, biomechanischer und biochemischer Sensoren – ermöglicht die Generierung multimodaler digitaler Biomarker. Gleichzeitig werden KI-Modelle zunehmend direkt auf den Geräten ausgeführt (Edge AI), wodurch sowohl der Energieverbrauch reduziert als auch der Datenschutz verbessert werden kann. Parallel dazu gewinnen biointegrierte, flexible oder implantierbare Sensorsysteme an Bedeutung. Neue Ansätze zur Energiegewinnung aus Körperwärme oder Bewegung könnten langfristig einen nahezu
autonomen Betrieb dieser Systeme ermöglichen.
Ziel der vorliegenden Arbeit war die Validierung der automatisiert berechneten HRV‐Parameter des VNS‐Analyse‐Systems der Firma COMMIT sowie die Untersuchung der Wirkung der CO₂‐Trockenbadtherapie auf das vegetative Nervensystem. Grundlage bildeten HRV-Messungen eines klinischen Patientenkollektivs im unfallchirurgischen Stationsalltag des Heinrich‐Braun‐Klinikums Zwickau. Zur methodischen Überprüfung wurden die vom COMMIT‐System berechneten Parameter Herzfrequenz (HF), SDNN, RMSSD, α1 und Stressindex (SI) mit unabhängig neu berechneten Referenzwerten verglichen. Hierfür kamen deskriptive Kennwerte,
Korrelations‐ und Regressionsanalysen, Bland‐Altman‐Analysen sowie gepaarte t‐Tests zum Einsatz. Die Ergebnisse zeigen für die Parameter HF, SDNN, RMSSD und α1 eine sehr hohe Übereinstimmung zwischen beiden Auswertungswegen, während der Stressindex deutliche systematische Abweichungen aufweist, die auf methodische Unterschiede in der Berechnung zurückzuführen sind. In der anschließenden Analyse der Therapieeffekte zeigte sich nach der CO₂‐Trockenbadtherapie eine signifikante Abnahme der Herzfrequenz sowie eine Zunahme der Variabilitätsparameter SDNN und RMSSD bei gleichzeitig reduzierten SI‐Werten. Diese Veränderungen deuten auf eine Verschiebung der vegetativen Regulation in Richtung erhöhter parasympathischer Aktivität hin. Insgesamt liefert das COMMIT‐System für zentrale HRV-Parameter valide Ergebnisse, während der Stressindex nur eingeschränkt vergleichbar ist. Die CO₂‐Trockenbadtherapie zeigt unter klinischen Bedingungen eine kurzfristig positive Wirkung auf die vegetative Regulation, wobei methodische Einschränkungen zu berücksichtigen sind.
Um dem Ruf der Tuningszene - legal mit einer Simson Schwalbe mehr als 40% der ur-sprünglichen Leistung fahren zu dürfen nachzukommen – wurde bei der Firma WESOMA in Zwickau ein Projekt ins Leben gerufen, welches genau diesem Ruf nachkommen soll. Dabei soll ein Rahmen entstehen, welcher später als Ersatzteil vertrieben werden kann und dabei die gesetzlichen Vorgaben erfüllt und sogar übertrifft, um im Anschluss eine Be-triebserlaubnis zu erlangen.
Durch eine Kombination experimenteller und numerischer Verfahren werden Untersu-chungen angestellt, um eventuelle Schwachstellen im Rahmen ausfindig zu machen. Da-zu werden sowohl händische Berechnungen angestellt als auch Analysen mittels der Fini-te-Elemente-Methode durchgeführt. Zudem werden nach einer 3D-Laservermessung und einer Farbeindringprüfung auch reelle Fahrtests durchgeführt, um mittels Dehnmessstrei-fen die realen Belastungen zu erfassen, welche während der Fahrt im Rahmen auftreten.
Um diesen Rahmen später in Serie fertigen zu können, werden die Wirtschaftlichkeit ver-schiedener Werkstoffe sowie Arten der notwendigen Versteifungen gegeneinander abge-wogen. Ziel dieser Arbeit soll es sein einen Rahmen zu konstruieren, welcher die geforder-ten Ansprüche erfüllt, um diesen später gesetzeskonform im Straßenverkehr bewegen zu dürfen.
Einleitung/Zielstellung: Pflegeheime und deren Bewohner sind gegenüber
Großschadensereignissen sehr vulnerabel (Oschimansky, H., et al., 2018; Loose, A., 2022). Langanhaltende überregionale Stromausfälle sorgen u.a. für den Ausfall (medizin)technischer Anlagen und beanspruchen das Personal stark, wodurch die Gesundheit der Bewohner gefährdet wird (Bezirksregierung Münster, 2016; Sürgit, H., 2021). Trotz bindender Vorgaben zeigen sich Defizite in der Vorsorge (Loose, A., 2022; BAGFW, 2023). Deshalb wird in dieser
Arbeit das Katastrophenschutzkonzept eines sächsischen Pflegeheimes in Bezug auf einen dreitägigen Stromausfall in Westsachsen analysiert, um Handlungsempfehlungen abzuleiten, und zu untersuchen, welche strukturellen und organisatorischen Hemmnisse die Krisenvorsorge- und Bewältigung beeinträchtigen.
Methodik: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine Risikoanalyse in Anlehnung an den Vorgaben des BBKs auf das Katastrophenschutzkonzept angewendet. Hierbei wurden die Schritte der Risikoanalyse, -bewertung und -behandlung durchlaufen. Um die Ergebnisse der Klassifizierung der Schadensausmaße und SOLL-IST-Vergleiche zu visualisieren, wurde eine
Scan-Darstellung verwendet (BBK, 2019).
Ergebnisse: Das Katastrophenschutzkonzept erfüllt die gesetzlichen Anforderungen. In mehreren Bereichen, z.B. „Evakuierungsbedarf“, „Unterbringungen“ und „immaterielle
Auswirkungen“ werden allerdings deutliche Defizite der Krisenvorsorge und Sicherheitslücken erkannt. Im Zuge der Risikoanalyse konnte u.a. ein Notfalldienstplan festgelegt, und der Verbrauch des Vorrats nach rollendem Prinzip eingeführt werden. Weiterhin wird bspw. die Anschaffung eines Notstromaggregates, mehr Vernetzung und Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren durch Runde Tische und die Stärkung der Resilienz des Personals durch Übungen und Maßnahmen zur Vereinbarkeit empfohlen.
Diskussion: Trotz bekannter hoher Relevanz von Absprachen auf regionaler Ebene (BAGFW, 2023), konnte gerade in diesem Bereich kein nennenswerter Fortschritt erzielt werden. Die Zusammenarbeit wurde durch fehlende Informationen seitens des Pflegeheimes sowie unklarer Verantwortungen seitens des Amtes und der Hilfseinheiten gehemmt. Aufgrund fehlender Notstromkapazitäten wird viel Arbeit und Verantwortung auf das Personal übertragen (Kreitner, S., 2023). Um sowohl technische Ausstattung zu finanzieren als auch Maßnahmen zur Vorbereitung und Stärkung des Personals zu implementieren, braucht es neben flexiblerem finanziellem Spielraum (von Korff, S., 2025) und genügend (personellen)
Ressourcen für den Aufwand der Umsetzung solcher Maßnahmen (Sürgit, H., 2021) auch eine klare Strategie des Trägers (BMI, 2011). Zudem sollten Übungen, wie nach brandenburgischem Gesetz (§20 Abs. 3 BbgBKG), gesetzlich verpflichtend für Pflegeheime auf Landesebene beschlossen werden.
Pedestrian perception is a central requirement for autonomous systems operating in urban environments. In comparison to other traffic participants, pedestrians are difficult to model because of their non-rigid body structure, frequent direction changes, and context-dependent behavior. These challenges are especially relevant for autonomous delivery platforms, where perception, tracking, and short-term prediction must be performed reliably under limited computational resources.
This work presents the design and implementation of a modular ROS~2-based pipeline for pedestrian-centered scene understanding in 2D image space. The system combines deep learning-based perception with deterministic downstream processing. Human pose estimation models and relevant benchmark datasets were first compared under the given hardware and deployment constraints. Based on this structured selection process, an RTMPose-based perception stage was integrated with RTMDet for pedestrian detection. The downstream pipeline stages use a Kalman filter and Hungarian assignment for tracking, and a constant velocity model with rule-based motion-state estimation for short-horizon prediction. The PIE dataset was selected as evaluation basis because of its pedestrian focus, temporal continuity, and behavioral annotations.
The implemented pipeline achieved a complete end-to-end processing chain from prerecorded image input to pedestrian detection, tracking, and short-term motion prediction. The practical results show that the overall system reliability depends strongly on the robustness of the perception stage. In particular, benchmark-based model selection alone was not sufficient for final deployment decisions, as detector behavior in the actual pipeline had a strong effect on tracking and prediction quality. Overall, the work provides a functional proof of concept and a structured basis for future extensions toward more robust and real-time capable pedestrian perception systems.