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Accuracy of the Smart Watch iECG for Documentation of Supraventricular Tachycardias in Children
(2026)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Elektromobilitätswende und den daraus resultierenden Herausforderungen für die deutsche Automobilindustrie. Der erstarkende Nachhaltigkeitsgedanke der modernen Gesellschaft verändert das Mobilitäts- und Nachfrageverhalten an weltweiten Märkten. Internationale Automobilhersteller stehen im aktuellen Wandel zwischen politischem Willen und multidimensionalen Grenzen der Umsetzbarkeit. Die wirtschaftlich aufstrebende Volksrepublik China konnte sich dabei in jüngster Vergangenheit als Leitmarkt etablieren. Der chinesische Automobilbau gewinnt dabei ebenso an Bedeutung und neue Marken, wie „BYD“ verstärken den Wettbewerbsdruck auf deutsche Hersteller zunehmend. Die Abhandlung ordnete die Bedeutung der deutschen Automobilindustrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland anhand der Analyse quantitativer Indikatoren ein. Zusätzlich wurden traditionelle Stärken, Herausforderungen und Strategien in Bezug auf die Mobilitätswende für die drei erfolgreichsten deutschen Automobilunternehmen „Volkswagen“, „Mercedes Benz“ und „BMW“ untersucht. Die Relevanz Chinas, sowie die Besonderheiten des Marktumfeldes werden daran anknüpfend betrachtet, bevor die etablierten deutschen Hersteller mit dem chinesischen Disruptor „BYD“ gegenübergestellt wurden. Durchgeführt wurde hierzu eine Wettbewerbsanalyse mit Ausrichtung auf Produktdifferenziertheit nach dem „Fünf-Kräfte-Modell“ (Five-Forces) von Michael E. Porter. Die Gesamtstudie wurde abschließend durch eine Kombination von SWOT- und PESTEL-Analyse ausgewertet. Es wurden wesentliche Potentiale und Herausforderungen für deutsche Automobilhersteller abgeleitet. Diese sind nach globalem und chinesischem Kontext aufgeschlüsselt und in politische, ökonomische, soziale und technologische Dimensionen eingeordnet. Die Ergebnisse können als Grundlage für weiterführende Forschung konkreter Aspekte dienen.
Die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in die globale Wirtschaft löst eine tiefgreifende Transformation von Beschäftigungsverhältnissen aus. Die vorliegende explorative Studie untersucht diese Dynamik, ausgehend von einer technologischen Einordnung kognitiver Systeme, und analysiert sektorale Unterschiede in der KI-Adaption – mit Fokus auf das Gesundheitswesen, das Finanzwesen und das verarbeitende Gewerbe. Ein Kernstück der Untersuchung bildet die Bewertung künftiger Kompetenzprofile: Während hochspezialisierte technische Fähigkeiten und ausgeprägte Sozialkompetenzen an Bedeutung gewinnen, unterliegen repetitive Tätigkeiten einem hohen Substitutionsrisiko. Zur Visualisierung dieser disruptiven Kräfte wird das „Hufeisenmodell der KI-bedingten Arbeitsmarktdisruption“ entwickelt. Es zeigt auf, dass insbesondere die breite Mittelschicht der Gefahr einer Verdrängung ausgesetzt ist, während Tätigkeiten im Niedriglohnsektor und im Bereich der Hochspezialisierung bestehen bleiben. Die Arbeit schließt mit einer Debatte über die drohende soziale Einkommenskluft und liefert damit eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und weiterführende Forschungsfragen.
Fachkonzept für ein rechnerunterstütztes OP-Modul als Teil eines Krankenhausinformationssystems
(2025)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Analyse und Konzeption eines OP-Moduls für die medizinische Standardsoftware GS-Hmed im Kontext einer vollständigen und rechtskonformen OP-Dokumentation. Hintergrund ist die Abkündigung von SAP IS-H, die für KIS-Anbieter neue Herausforderungen hinsichtlich Patientenmanagement, Abrechnung und Dokumentation mit sich bringt.
Ziel der Arbeit war es, die inhaltlichen Anforderungen einer OP-Dokumentation systematisch zu ermitteln, ein Fachkonzept zur technischen Umsetzung in GS-Hmed zu entwickeln und rollenspezifische Dokumentationsverantwortlichkeiten zu definieren.
Zur Erreichung dieser Ziele wurde zunächst eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, ergänzt durch Fachartikel, Leitlinien und Veröffentlichungen relevanter Institutionen. Darauf aufbauend erfolgten eine Marktanalyse (inklusive Besuch der DMEA 2025), die Analyse der bestehenden Systemumgebung bei der GITG AG sowie die Berücksichtigung externer Systeme wie NextOR. Die Ergebnisse wurden in Form eines Fachkonzepts konkretisiert und mithilfe von Mock-ups modellhaft dargestellt.
Die Arbeit zeigt, dass hybride Betriebsmodelle und modulare Architekturen derzeit den Standard im KIS-Markt darstellen. GS-Hmed bietet mit etablierten Schnittstellenstandards (HL7, FHIR) eine solide technische Basis. Durch die Ableitung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen konnte ein Fachkonzept entwickelt werden, das sowohl rechtliche Vorgaben als auch praktische Abläufe berücksichtigt.
Zusammenfassend konnte eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung von GS-Hmed im Bereich der OP-Dokumentation geschaffen werden. Die vorgeschlagenen Lösungen tragen dazu bei, Rechtskonformität, Standardisierung und Patientensicherheit zu sichern, erfordern in der praktischen Umsetzung jedoch weitere technische Validierung, Anpassungen an bestehende IT-Landschaften sowie eine enge Abstimmung mit den klinischen Anwendern.
Diese Diplomarbeit untersucht das ITSM der SLUB Dresden. Ziel war die Analyse der Daten und Prozesse sowie das Erstellen eines neuen Konzepts für die CMDB mit exemplarischer Umsetzung. Hierfür wurde sich mit gängigen Methoden und Prozessen im Bereich ITSM und CMDB auseinandergesetzt und eine Mitarbeiterbefragung im Bereich IT durchgeführt. Die gewonnenen Daten und Erkenntnisse wurden genutzt, um ein neues Konzept zu erstellen und für einen Teilbereich der IT-Landschaft umzusetzen. Die primären Probleme konnten behoben werden und die Einführung des neuen Konzepts auf die Produktivumgebung wird empfohlen.
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption und dem prototypischen Aufbau eines Messsystems zur Erfassung der Deichselkraft bei auflaufgebremsten Anhängern der Klassen O1 und O2. Hintergrund ist die eingeschränkte Möglichkeit, die Bremswirkung dieser Anhänger im Rahmen der Hauptuntersuchung objektiv und reproduzierbar zu bewerten. Nach einer einleitenden Betrachtung werden die
technischen Grundlagen von Auflaufbremsanlagen sowie die relevanten rechtlichen und normativen Anforderungen dargestellt. Darauf aufbauend erfolgt eine Analyse bestehender Prüfverfahren und Messsysteme zur Bremsenprüfung auflaufgebremster Anhänger. Im weiteren Verlauf werden die Anforderungen an ein geeignetes Messsystem abgeleitet und verschiedene Lösungsansätze konzeptionell untersucht. Aufbauend darauf wird ein Messkonzept ausgewählt und prototypisch umgesetzt. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und in Form eines Fazits mit Ausblick auf weiterführende Untersuchungen eingeordnet.
Erarbeitung eines Konzeptes zur bedarfsorientierten Reduktion von Kapazitäten einer Produktionslinie
(2025)
Im Gegensatz zu dessen häufiger behandelten und unbestritten bedeutenden "großen Schwester", dem Aufbau von Fertigungslinien, sowie dem eher kleineren, bislang wenig beachtetem "Bruder", dem Linienabbau, wird der Linienumbau oftmals vernachlässigt. Dabei birgt gerade diese Disziplin ein erhebliches Potenzial, sofern man über das entsprechende methodische Wissen verfügt. An dieser Stelle tritt der Balanceakt zwischen Theorie und Praxis deutlich zu Tage.
Einleitung:
Psychische Belastungen gelten als relevante Einflussfaktoren für Motivation, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit im Ausbildungs- und Berufsalltag sozialer Berufe. Insbesondere Auszubildende stehen in einer sensiblen Entwicklungsphase, in der schulische
Anforderungen, Prüfungsdruck sowie emotionale Beanspruchung zusammenwirken können.
Zielstellung:
Ziel dieser Bachelorarbeit war es, den Zusammenhang zwischen subjektiv wahrgenommener psychischer Belastung/Erschöpfung und der selbsteingeschätzten Ausbildungsleistung bei Auszubildenden in sozialen Berufen zu untersuchen. Darüber hinaus wurde geprüft, ob Unterschiede zwischen den Ausbildungsrichtungen Krankenpflegehilfe und Erzieherausbildung sowie zwischen dem ersten und zweiten Ausbildungsjahr bestehen.
Methodik:
Die Untersuchung wurde als quantitative, empirische Querschnittsstudie durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte mithilfe eines standardisierten Fragebogens an einem privaten Bildungszentrum. Insgesamt nahmen N = 64 Auszubildende teil. Analysiert wurden Zusammenhänge zwischen Belastungsintensität, Erschöpfungshäufigkeit, Motivation, Stressbewältigung und Ausbildungsleistung sowie Gruppenunterschiede nachAusbildungsrichtung und Ausbildungsjahr.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen, dass eine höhere psychische Belastung signifikant mit geringerer Motivation (r = −0,47; p < .001) sowie mit einer niedrigeren selbsteingeschätzten Ausbildungsleistung (r = −0,30; p = .015) zusammenhängt. Stressbewältigung erwies sich als protektiver Faktor und stand signifikant negativ mit Erschöpfungshäufigkeit (r = −0,36; p = .003) sowie signifikant positiv mit der Ausbildungsleistung in Zusammenhang (r = 0,38; p = .002); Unterschiede zeigten sich insbesondere zwischen den Ausbildungsrichtungen hinsichtlich der Belastungsintensität, während zwischen den Ausbildungsjahren kein signifikanter Unterschied
festgestellt wurde.
Diskussion:
Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass psychische Belastungen im Ausbildungskontext mit motivationalen Einschränkungen und teilweise auch mit einer verminderten Ausbildungsleistung verbunden sind. Gleichzeitig kann Stressbewältigung als schützender Faktor wirken. Daraus ergibt sich die praktische Relevanz, frühzeitig Unterstützungsangebote und Maßnahmen zur Förderung von Stressmanagement in der Ausbildung zu etablieren.
Systemischer Lupus erythematodes ist eine Autoimmunkrankheit aus dem Formenkreis der rheumatisch- entzündlichen Erkrankungen. Doch sie ist weit mehr als „nur“ Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen. Lupus kann jedes Organ, jedes Gewebe, jede Zelle im Körper befallen und hat sehr vielfältige Ausprägungen. Oft gehen diese daraus entstehenden Einschränkungen weit über das körperliche hinaus, sie existieren ebenso in allen anderen Bereichen wie z. B. berufliches oder soziales Umfeld. Ziel dieser Arbeit war es, das Unsichtbare sichtbar zu machen, einen Überblick über verschiedene Geschichten Betroffener und deren Belastungen zu geben und herauszufinden, was denjenigen trotz chronischer Krankheit hilft, widerstandsfähig zu bleiben und ihre Belastungen zu bewältigen.
Dafür wurde eine qualitative Methode via Interviews mit Betroffenen ausgewählt, die entweder per Chat oder größtenteils face-to-face mittels halbstrukturierten Interviewleitfadens abgehalten wurden. Es wurden sechs Interviews durchgeführt. Fünf Teilnehmer hierfür kamen aus der Selbsthilfegruppe in Chemnitz, die dem deutschlandweiten Lupus erythematodes Selbsthilfevereins angehören und eine Betroffene aus einem Lupus- Selbsthilfeforum. Ausgewertet wurde dann zunächst induktiv, später noch einmal deduktiv mit Hilfe von MAXQDA und dem Bilden eines Kategoriensystems nach Mayring.
Deutlich wurde, dass trotz verschiedener Leidensgeschichten es einige Parallelen unter den Befragten gibt: Betroffene kämpfen nicht nur gegen vielfältige, mitunter schwer ausgeprägte Symptome und deren Auswirkungen, sondern auch gegen Diskriminierung und Benachteiligung in anderen Bereichen wie im Beruf oder im Freundes- und Familienkreis. Ebenso haben alle einen längeren Diagnoseweg hinter sich bringen müssen, teilweise mit schweren Folgeschäden. Oft begründen die Betroffenen es selbst mit der Unsichtbarkeit der Krankheit und dem Nichtwissen und Nichtkennen der Mitmenschen. Dies zieht eine geringe Nachvollziehbarkeit und wenig Verständnis nach sich. Ebenso kann ein berufliches oder soziales Umfeld, das auf die speziellen Bedürfnisse der Erkrankten abgestimmt und aufgeklärt ist, eine wichtige Ressource bei der Krankheitsbewältigung bilden. Am sozialen Leben teilhaben zu können, sei es beruflich oder privat oder auch nur eingeschränkt, ist ein sehr wichtiger Faktor bei der Bewältigung der vielen verschiedenen Herausforderungen, die diese Krankheit mit sich bringt.
Dafür einen eigenen, individuellen Weg zu finden, stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit und hilft gegen die Gefühle der Hoffnungslosigkeit und des Kontrollverlustes, die diese Erkrankung mit sich bringen kann. Durch Sensibilisierung nach außen (das Umfeld) und Schulungen nach innen (die eignen Stärken und Schwächen kennen und seine eigenen Ressourcen gezielt einsetzen können), kann trotz immer wieder auftretender Rückschläge eine bessere Lebensqualität erzielt werden.
Deeskalationsmanagement - Anforderungen an ein Weiterbildungskonzept in der Klinikum Chemnitz gGmbH
(2026)
Einleitung und Theoretischer Hintergrund:
Verbale und körperliche Gewalthandlungen von Patienten und Besuchern gegenüber dem Pflegefachpersonal haben zugenommen. Die daraus resultierenden psychischen und körperlichen Belastungen führen zu einem erhöhten Krankenstand, Fluktuation und einer sinkenden Arbeitszufriedenheit. Arbeitgeber sind gemäß Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, ihre Beschäftigten durch geeignete Präventionsmaßnahmen vor Übergriffen zu schützen. Eine Maßnahme ist die Implementierung einer
Deeskalationsweiterbildung.
Ziel- und Fragestellung:
Ziel der Untersuchung ist es, zentrale Anforderungen an ein Weiterbildungskonzept im Bereich Deeskalation zu identifizieren, welches Pflegefachkräfte auf den professionellen Umgang mit herausfordernden Situationen vorbereitet. Es sollen Inhalte,
Methoden und Rahmenbedingungen ermittelt werden, um Deeskalationskompetenzen nachhaltig zu fördern und das Konzept in die Abläufe und Strukturen des Klinikums zu integrieren.
Methodik:
Im Rahmen einer qualitativen Untersuchung wurden acht leitfadengestützte Interviews mit vier Pflegefachkräften und vier internen Stakeholdern der Klinikum Chemnitz gGmbH durchgeführt. Die Auswertung erfolgte mithilfe der strukturierenden Inhaltsanalyse
nach Mayring.
Ergebnisse:
Zentrale Anforderungen an das Weiterbildungskonzept sind praxisnahe, regelmäßig stattfindende Schulungen, welche an den jeweiligen Fachbereich angepasst sind. Die Weiterbildung muss theoretische Grundlagen und praxisnahe Übungen enthalten.
Wichtige Inhalte sind Kommunikations-, Deeskalations- und Abwehrtechniken, gesetzliche Rahmenbedingungen, interne Strukturen wie z.B. Meldewege und Unterstützungsangebote, sowie individuelle Bewältigungsstrategien. Ziel ist es, die Handlungssicherheit, Resilienz und Reflexionsfähigkeit der Teilnehmenden zu stärken. Eine notwenige Rahmenbedingung ist die Etablierung eines strukturierten Deeskalationsmanagements.
Diskussion und Fazit:
Für eine wirksame Gewaltprävention sollte die Deeskalationsweiterbildung Teil eines strukturierten Deeskalationsmanagements sein.
Regelmäßige Evaluation und Anpassung der Maßnahmen und Strukturen sind notwendig, um ihre Wirksamkeit sicherzustellen. Die Ergebnisse bieten praktische Implikationen für die Gestaltung und Umsetzung eines Deeskalationsweiterbildungskonzepts in der Klinikum Chemnitz gGmbH.
Röpke, Wilhelm
(2025)
Eucken, Walter
(2025)
Ordoliberalism
(2025)
Zusammenfassung
Einleitung & theoretischer Hintergrund: Kritische Ereignisse gehören zum Pflegealltag und können starke Second-Victim-Belastungen auslösen. Psychologische Sicherheit, das Vertrauen, offen über Belastungen sprechen zu können, gilt dabei als möglicher hilfreicher Faktor für den Umgang mit solchen Ereignissen. Da Pflegesettings unterschiedlich strukturiert sind, können die Verarbeitung von Second-Victim-Erfahrungen und die wahrgenommene psychologische Sicherheit variieren.
Zielstellung, Forschungsfrage & Hypothesen: Untersucht wurde, wie psychologische Sicherheit im Team die Verarbeitung von Second-Victim-Erfahrungen bei Pflegekräften beeinflusst und ob sich dieser Zusammenhang zwischen ambulanter Pflege, stationärer Langzeitpflege und stationärer Akutpflege unterscheidet. Es wurde ein positiver Einfluss psychologischer Sicherheit sowie mögliche settingabhängige Unterschiede erwartet.
Methodik & Stichprobe: Die Untersuchung wurde als quantitative Online-Querschnittbefragung durchgeführt. Psychologische Sicherheit wurde mit dem PsySafety-Check und das Second-Victim-Phänomen mit ausgewählten Items des SeViD-Fragebogens erfasst. Insgesamt nahmen 48 Pflegekräfte aus drei Settings teil. Die Auswertung erfolgte deskriptiv sowie inferenzstatistisch.
Ergebnisse: Es zeigte sich ein signifikanter negativer Zusammenhang zwischen psychologischer Sicherheit und der Verarbeitung von Second-Victim-Erfahrungen. Höhere psychologische Sicherheit ging mit geringeren Reaktionen (r = -0,391; p = 0,009), kürzerer Erholungsdauer (r = -0,426; p = 0,004) und geringerer fortbestehender Belastung (r = -0,466;p = 0,002) einher. Zwischen den Pflegesettings bestanden keine signifikanten Unterschiede.
Setting-spezifisch trat der Zusammenhang jedoch ausschließlich in der stationären Akutpflege signifikant auf.
Diskussion: Die Ergebnisse bestätigen, dass höhere psychologische Sicherheit mit einer besseren Verarbeitung von Second-Victim-Erfahrungen verbunden ist. Besonders in der stationären Akutpflege wirkt psychologische Sicherheit deutlich entlastend, während in der ambulanten und stationären Langzeitpflege kaum Zusammenhänge erkennbar waren. Damit bestätigt die Untersuchung den grundlegenden Einfluss eines unterstützenden Teamklimas, weist aber gleichzeitig auf settingabhängige Unterschiede in dessen Wirksamkeit hin.
In modernen Produktionsumgebungen verlaufen Veränderungsprozesse immer schneller, während operative Mitarbeitende aufgrund von Schichtarbeit, eng getakteten Abläufen und eingeschränkten Kommunikationswegen oft nur begrenzt eingebunden werden können. Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Gesundheit als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft. Die Arbeit untersucht daher, wie operative Mitarbeitende im Werk Beiersdorf Manufacturing Leipzig GmbH (BML) in Gesundheits- und Veränderungsprozesse einbezogen werden können und welche Rahmenbedingungen ihre Beteiligung fördern oder erschweren. Zur Beantwortung dieser Fragestellung wurde ein qualitatives Forschungsdesign umgesetzt. Dafür wurden sieben leitfadengestützte Interviews mit operativen Mitarbeitenden erhoben und nach Kuckartz (2024) inhaltlich ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Gesundheitsangebote grundsätzlich auf Interesse stoßen, ihre Nutzung jedoch häufig durch den Arbeitsaufwand im Schichtbetrieb begrenzt wird. Informationen erreichen die Beschäftigten unterschiedlich gut. Meist sind digitale Kanäle im laufenden Betrieb nur eingeschränkt nutzbar, während die persönliche Weitergabe stark von Bereich und Teamleitung abhängig ist. Deutlich wird, dass Beteiligung vor allem dort gelingt, wo Informationen frühzeitig, klar und alltagsnah vermittelt werden und wo Rückmeldungen der Mitarbeitenden sichtbar berücksichtigt werden.
Die Untersuchung zeigt deutlich, dass Gesundheit, Kommunikation und Beteiligung im Produktionsumfeld eng miteinander verbunden sind. Die Ergebnisse unterstreichen den Bedarf, Kommunikationswege verlässlicher zu gestalten, niedrigschwellige Gesundheitsangebote stärker an den Arbeitsalltag anzubinden und operative Mitarbeitende konsequenter in die Weiterentwicklung einzubeziehen, um künftige Veränderungsprozesse wirkungsvoll zu unterstützen.
Ende Juni 2023 erging der Erlass zur Fortschreibung der kommunalen Wasserversorgungskonzepte für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Kommunale Wasserversorgungskonzepte beschreiben den Stand und die zukünftige Entwicklung der Trinkwasserversorgung in einem Gemeindegebiet und dienen als Informations- und Planungsgrundlage zur Sicherstellung der langfristigen Wasserversorgung. Im Rahmen der Arbeit werden der Prozess der Fortschreibung der kommunalen Konzepte sowie die Ergebnisse der Bewertung der Trinkwasserversorgung für den Rheinisch-Bergischen Kreis dargestellt.
Die Trinkwasserversorgung im Rheinisch-Bergischen Kreis erfolgt vorwiegend durch zentrale Wasserversorgungsanlagen. Darüber hinaus werden Kleinanalgen zur Wassergewinnung insbesondere in den Randbereichen zwischen den einzelnen Kommunen sowie an den Kreisgrenzen betrieben.
Die derzeitige Versorgungslage durch die Kleinanlagen, insbesondere in quantitativer Hinsicht, wurde mittels eines hierfür entwickelten Fragebogens für die Betreiber erfasst. Zusätzlich wurden für die Gemeinden Wermelskirchen, Burscheid, Leichlingen und Odenthal anhand der Trinkwasseruntersuchungsergebnisse ab 2016 qualitative Beeinträchtigungen ermittelt. Anhand dessen erfolgt eine Gesamtbewertung der Versorgungssicherheit.
Der Rheinisch-Bergische Kreis verfügt lediglich über 84 Kleinanlagen und somit eine sehr hohe Anschlussqoute der Bevölkerung an die öffentliche Versorgung. Nur wenige Kleinanlagen weisen qualitative oder quantitative Beeinträchtigungen oder sonstige Risiken auf, die bereits einen kurz- bis mittelfristigen Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz erfordern.
Mit fortschreitendem Klimawandel wird vor allem ein erhöhtes Risiko für einen quantitativen Mangel für Kleinanlagen, die Wasservorkommen mit geringer Speicherkapazität nutzen, erwartet.
Angepasst an die hydrogeologischen Gegebenheiten wird das Trinkwasser für die öffentlichen Versorgung in den Bergischen Hochebenen aus Talsperren und im Süden aus den ergiebigen Grundwasserressourcen der Rheinebene gewonnen. Die jeweiligen Wasserversor-ger verfügen alle über eine gute Absicherung und mindestens einen Notverbund. Die Wasserversorger im Rheinisch-Bergischen Kreis verfügen über keine bisher ungenutzten Wasserressourcen und nur über geringe Wasserkapazitäten.
Auch wenn die Versorgung mit Wasser für Trinkwasser- und hygienische Zwecke langfristig gesichert ist, sind Einschränkungen darüber hinaus mit fortschreitendem Klimawandels mittelfristig nicht ausgeschlossen. Eine Stärkung der Resilienz kann nur durch weitere, gezielte Netzverbünde erreicht werden. Zusätzlich sollten gezielte Maßnahmen zur Einsparung von Trinkwasser und zur Erhöhung des natürlichen Dargebots zur Schonung der Wasserressourcen beitragen.
Die demografische Entwicklung in Deutschland führt zu einer wachsenden Patientenpopulation im fortgeschrittenen Alter, wodurch auch orthopädische Verletzungen an Relevanz zunehmen. Insbesondere Sprunggelenksfrakturen stellen eine häufige und klinisch bedeutsame Verletzungsform in dieser Altersgruppe dar, für deren optimale Versorgung eine belastbare biomechanische Grundlage erforderlich ist. Diese Bachelorarbeit untersucht die biomechanischen Eigenschaften von IntraOS-Schrauben, um deren Eignung und Stabilität bei geriatrischen Sprunggelenksfrakturen wissenschaftlich zu evaluieren. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde eine kombinierte biomechanische Analyse durchgeführt, die radiologische Messungen an Patientendaten mit experimentellen Laboruntersuchungen verbindet.
Die Studie umfasst 102 geriatrische Patienten mit verschiedenen Sprunggelenksfrakturen, deren radiologische Aufnahmen sowie klinische Daten systematisch ausgewertet wurden. Die Ergebnisse belegen eine konsistente Größenabhängigkeit der biomechanischen Parameter und zeigen eine Übereinstimmung zwischen beiden Analysemethoden. Diese Auswertung demonstriert, dass IntraOS-Schrauben vorhersagbare Eigenschaften aufweisen und somit eine Grundlage für die geplante Stabilisierung vor der Operation in der geriatrischen Traumatologie bilden.
Diese Arbeit untersucht die Umstellung einer bestehenden, gasversorgten Wohngebäudezeile in Kassel auf eine Fernwärmeanbindung. Ziel ist die Entwicklung eines technisch, wirtschaftlich und betrieblich tragfähigen Versorgungskonzeptes unter Berücksichtigung der Eigentümerstruktur und der baulichen Randbedingungen des Bestands.
Im ersten Schritt wurde der energetische Ausgangszustand durch Auswertung der Energieausweise analysiert. Darauf aufbauend erfolgte die Ermittlung des zu erwartenden Wärmebezugs aus dem Fernwärmenetz. Das Vorgehen orientierte sich an den einschlägigen Normen zur Heizlast- und Energiebedarfsberechnung und bildet die Grundlage für die technische und wirtschaftliche Bewertung. Des Weiteren zeigte sich im Rahmen der Variantenuntersuchung, dass die Integration eines Speichersystem als entscheidend erwies, um die Anschlussleistung zu begrenzen, Lastspitzen auszugleichen und die Fernwärmeübergabe effizient zu betreiben. Eine Clusterlösung mit drei Hausanschlussstationen für die gesamte Gebäudezeile wurde als günstigste Struktur ermittelt. Jedes Gebäude erhält ein eigenes Rohrnetz, ein Speichersystem und dezentrale Wohnungsstationen, wodurch eine autarke Betriebsweise und eine schrittweise Umstellung möglich bleiben.
Die Auswertung bestätigt, dass die Fernwärmeversorgung im Vergleich zum bisherigen Gasbetrieb eine deutliche Reduktion des Primärenergieeinsatzes ermöglicht und gleichzeitig stabile Betriebskosten erwarten lässt. Trotz der Vorteile sind auch Einschränkungen zu berücksichtigen. Die Abhängigkeit von einem einzelnen Energieversorger reduziert den Handlungsspielraum der Eigentümergemeinschaft, und zukünftige Preisentwicklungen oder Änderungen des Primärenergiefaktors können die Wirtschaftlichkeit beeinflussen.
Insgesamt belegt die Arbeit, dass eine speichergeführte, zentral versorgte und dezentral verteilte Fernwärmelösung für den untersuchten Gebäudestand eine technisch fundierte und energetisch effiziente Option darstellt. Dauerhafte Nachhaltigkeit setzt jedoch voraus, dass die Weiterentwicklung des Fernwärmenetzes konsequent auf Dekarbonisierung und Temperaturabsenkung ausgerichtet wird.
Enhancing Public Transport Efficiency through Cooperative ITS Services: A Case Study of Chemnitz
(2025)
The thesis examines the enhancement of public transport efficiency through Cooperative Intelligent Transport Systems (C-ITS) services, particularly Traffic Signal Priority (TSP) and Green Light Optimal Speed Advisory (GLOSA). The study analyzes two intersections (4505 and 8705) along Ring Bus Line 82, based on real-time traffic signal data provided by the City of Chemnitz. The primary aim is to evaluate the feasibility of TSP and GLOSA at these intersections. The findings reveal that both intersections are operated under an adaptive signal control system in which intersection 4505 exhibits high variability in signal durations. Furthermore, the analysis suggests that the TSP can be applied at both studied intersections, utilizing traffic signal control strategies such as early green, red truncation, phase insertion, etc. GLOSA, on the other hand, can be implemented in an adaptive signal control system with a suitable prediction engine to predict the green signal status in advance. The thesis's most valuable contribution is the implementation of an LSTM deep learning signal prediction model in Python, achieving an average accuracy of 95.7 %. The study concludes that incorporating an Artificial Intelligence (AI)-supported predictive model, as well as the Transformer deep learning technique, can further enhance real-time signal prediction and thereby improve traffic efficiency.
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit Untersuchungen zur Ausrollverzögerung von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe. Für die Ermittlung wurden Fahrzeuge mit Automatikgetriebe und Verbrennungsmotor und Fahrzeuge mit Rekuperationstechnologie getestet. Für die Ergebnisermittlung wurden die Performance Box Touch V2 sowie die VBOX 3i eingesetzt. Die Auswertung der Daten erfolgte mit der PC-Software VBOX Test-Suite.
Diese Arbeit untersucht verschiedene Methoden zur Erfassung und Verarbeitung von Audiosignalen mithilfe eines kostengünstigen STM32F411VE-Mikrocontrollers in Kombination mit einem digitalen MEMS-Mikrofon MP45DT02, um eine automatische Anomalieerkennung des Lüfters in Rechenzentren zu ermöglichen. Das System wurde vollständig auf Registerebene implementiert, um eine präzise Steuerung, geringe Latenz und minimale Rechenlast ohne Hardware-Abstraktionsschichten zu gewährleisten.
Verschiedene Ansätze zur Audioerfassung und -verarbeitung wurden bewertet, um die effizienteste Lösung innerhalb der begrenzten Hardware-Ressourcen zu identifizieren. Die aufgezeichneten Signale wurden gefiltert, dezimiert und mithilfe der Fast Fourier Transform (FFT) im Frequenzbereich analysiert, um Unregelmäßigkeiten im Lüftergeräusch zu erkennen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine genaue Echtzeiterkennung auch auf einer ressourcenbeschränkten Embedded-Plattform möglich ist, wenn Hardware und Signalverarbeitung optimal aufeinander abgestimmt werden.
Die Arbeit liefert ein Best-Practice-Konzept für effiziente Audioerfassung und -analyse auf Mikrocontrollern und bildet die Grundlage für zukünftige adaptive Überwachungssysteme in der akustischen Zustandsdiagnose.
Hintergrund/Zielstellung: Psychische Gewalt am Arbeitsplatz stellt eine zunehmende Herausforderung dar. Besonders im patientenzentrierten Gesundheitswesen sind Beschäftigte häufig psychischer Gewalt durch betriebsfremde Personen, wie Patient:innen oder deren Angehörige, ausgesetzt. Ziel dieser Analyse ist es, die Auftretenshäufigkeit solcher Gewalterfahrungen und deren Zusammenhänge mit der Gesundheit der Betroffenen zu untersuchen sowie betriebliche Präventionsmaßnahmen zu erfassen.
Methodik: Die Analyse basiert auf Daten der deutschlandweit, repräsentativen Studie zu Mobbing in der Arbeitswelt, die mittels quantitativer Telefoninterviews (August 2023 - Januar 2024) erhoben wurden. Die Auftretenshäufigkeit und Präventionsmaßnahmen wurden deskriptiv bestimmt, während Subgruppenunterschiede und gesundheitliche Beeinträchtigungen mittels binär logistischer Regressionsanalysen untersucht wurden.
Ergebnisse: Von 547 Beschäftigten im Gesundheitswesen berichteten 16,5 % psychische Gewalt in den letzten sechs Monaten erfahren zu haben. Zudem gibt es
Hinweise darauf, dass jüngere Beschäftigte, Personen mit geringer Berufserfahrung sowie bestimmte Berufsgruppen (z. B. Pflegekräfte) ein höheres Risiko für psychische Gewalterfahrungen aufweisen. Bezüglich der Gesundheit der Betroffenen waren wiederholte Gewaltereignisse signifikant mit Depressionen, Angst, Stress und einem schlechteren Gesundheitszustand assoziiert, jedoch
nicht mit den Arbeitsunfähigkeitstagen. Seltenere Gewaltereignissen zeigten keine signifikanten Zusammenhänge. Hinsichtlich der betrieblichen Präventionsmaßnahmen ist die Kommunikation über Gewaltereignisse weitgehend etabliert, während Schulungen und Weiterbildungen deutlich seltener angeboten werden.
Diskussion/Schlussfolgerung: Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Relevanz
psychischer Gewalt im Gesundheitswesen, die sowohl die Gesundheit der Beschäftigten als auch die Qualität der Patientenversorgung beeinträchtigen kann. Dies macht umfassende Präventionskonzepte in Einrichtungen des Gesundheitswesens dringend erforderlich. Weitere Forschung zu besonders vulnerablen Gruppen sowie zur Wirksamkeit von Interventionen ist notwendig, um diese Konzepte gezielt anpassen zu können.
Na sua Grammaire du sens et de l‘expression, Charaudeau (1992: 4) coloca a descrição das intenções do sujeito falante no centro de uma gramática de orientação comunicativa. Contudo, nas gramáticas tradicionais, o princípio de organização não parte das intenções do sujeito falante, mas de categorias formais da língua.
O exemplo da enunciação de objetivos acionais possui um interesse especial para uma aproximação comunicativa à gramática, pois abre a possibilidade de tratar, num mesmo paradigma de gramática comunicativa, as formas verbais gramaticalizadas que na gramática tradicional são categorizadas como tempos e modos verbais e, ao mesmo tempo, verbos gramaticalizados em diferentes graus. Além disso, faz uma junção entre a verbalização de um processo mental específico (a formação de um objetivo acional; cf. Rehbein 1977; Lock 1996: 105) e a ação que tiver como objetivo realizar. Há de considerar também que, por sua vez, cada meio linguístico localiza o objetivo acional, de maneira específica, no processo mental da sua formação (Lobato 1971: 289; Wunderlich 1981; Johnen 2003: 250-256).
O objetivo desta contribuição é em primeiro lugar indagar o lugar da enunciação de objetivos acionais numa gramática comunicativa do português e fazer um levantamento de subcategorias gramaticais relevantes que as gramáticas tradicionais não consideram. Em segundo lugar, apresentar-se-á um esboço para um tratado da enunciação de objetivos acionais numa gramática comunicativa do português.
AI-driven risk estimation: a GPT-based approach to news monitoring for manufacturing resilience
(2026)
In today’s rapidly evolving commercial landscape, manufacturing enterprises face significant challenges in maintaining resilience amid disruptions such as pandemics, natural disasters, and geopolitical conflicts. To address these challenges, we introduce a novel GPT-based early detection tool designed for real-time supply chain risk assessment. This system integrates proprietary company data, including supply chain portfolios, with publicly available information, such as news articles, to estimate risk scores for respective supply chains, thereby enhancing decision-making processes. Leveraging advanced machine learning techniques–Generative Pretrained Transformers (GPT), zero-shot learning, and structured outputs–the tool operates locally to ensure data privacy and minimize information leakage. Utilizing the "news-please" crawler and the "Llama 3.1" GPT model, the system continuously monitors selected media sources, providing timely risk assessments. Our research demonstrates the tool’s potential to enhance proactive risk management in supply chains, validated through testing on both real and augmented datasets. By evaluating four exemplary supply chains, we characterize the tool’s capability to support decision-making in unpredictable global environments. The results indicate that, while the system occasionally exhibits oversensitivity, it consistently aids in identifying critical events that may impact supply chain operations. Future developments will focus on refining the tool’s accuracy and expanding its applications, particularly in monitoring regulatory changes.
Background: The use of generative AI, as represented by ChatGPT, holds promising potential for nursing education. This manifests itself in various areas, including personalized learning, simulation training and teaching process support. However, its integration requires careful consideration of ethical implications, adaptation of curricula and a high level of digital competence on the part of teachers. Only in this way can potential risks, such as the distortion of knowledge, bias and educational inequalities, be avoided.
Methods: Relevant publications were identified between 2019 and 2025 as part of a comprehensive literature search in the specialist databases PubMed, Embase, CINAHL and Scopus. The search was conducted using combined search terms that included the terms “generative AI”, “ChatGPT” and “nursing”. After removing duplicates and screening (PRISMA-guided), 140 full texts were analysed and divided into two publications. This rapid overview focuses on the topic of generative AI in nursing education.
Results: As part of the analysis of the included studies, five thematic areas were identified, which were divided into the categories of nursing education, competence development and nursing skills, implementation possibilities, examination quality and ethical considerations, and evaluated. A key theme is the dual potential of this technology: it can enrich learning through features such as virtual tutors and improved exam preparation, but it also requires critical consideration of ethical issues such as plagiarism, data bias and the need for human oversight.
Outlook: In this context, the conclusion emphasises the urgent need to adapt curricula and provide targeted further training for teachers so that GenAI can be used responsibly and effectively—rather than, as is often the case at present, by banning it altogether.
Hochschulbericht 2019 | 2020
(2021)
Hochschulbericht 2021 | 2022
(2023)
Hochschulbericht 2023 | 2024
(2025)
Presentamos aquí una crónica de la interpretación entre el español y la lengua de señas de Venezuela (LSV). Nuestros datos provienen de entrevistas y encuestas con intérpretes de LSV (ILSV) y otros profesionales vinculados al área. Esos datos fueron contrastados con documentos institucionales. Se propone una periodización de cuatro fases, delimitadas por diversos hitos. La primera, la “prehistoria” de la ILSV, comprende el largo período previo a la fundación de la primera escuela de sordos (1935), un período sólo reconstruible especulativamente. La segunda se extiende entre 1935 y 1985. En ella surgen comunidades sordas organizadas y aparecen las primeras referencias a la LSV y a los ILSV. La tercera se inicia en 1985, con el modelo bilingüe en las escuelas de sordos, que empodera a la comunidad sorda y demarca el oficio de ILSV. La cuarta fase se define con la fundación, en 2006, de la asociación nacional de los ILSV y su progresiva profesionalización. En los últimos años de esta fase, especialmente desde 2016, la crisis social y económica del país impone cambios dramáticos en las condiciones de vida y trabajo de los ILSV que podrían ser considerados el inicio de una quinta fase.
In this paper the application of Active Disturbance Rejection Control (ADRC) for discrete-time field-oriented PMSM current control is discussed. ADRC offers an interesting alternative to established current control algorithms due to the considerably simplified control engineering process. After introducing the ADRC approach and the plant model, the possibilities for tuning the controller and the comprised state space observer are examined in detail. In particular, the adequate consideration of the modulator delay in the ADRC’s extended state observer is investigated, leading to a new ADRC current control algorithm. This allows a parameterization for very fast dynamics, so that almost deadbeat behavior is achievable. All investigations are validated by means of practical measurements.
Grundzüge der Bilanzierung
(2025)
In this paper, the authors present a freely accessible resource covering German light verb constructions from the domain of administrative and business language (such as “Bericht erstatten” (to report)) together with their associated verb frames (in particular objects and governing prepositions). These constructions, which in many cases represent overly complex and difficult-to-read language, are joined within the same resource by simple verbs, also together with their respective verb frames.
This not only provides a type of thesaurus for light verb constructions that can assist in text simplification, but the documented verb frames can also support the automatic generation of
grammatically correct suggestions for simpler textual alternatives.
(Abstract ist formal geringfügig verändert gegenüber dem Original.)
Die Digitalisierung verändert die Pflegebildung grundlegend und erfordert neue didaktische Konzepte zur Förderung digitaler Kompetenzen von Lehrenden. Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragte Projekt „Digitalisierung: Fortbildungsinhalte und partizipative Organisationsentwicklung für schulisches und betriebliches Bildungspersonal in der Pflege“ zielte darauf ab, berufliches Bildungspersonal in Pflegebildungseinrichtungen bei der Anbahnung digitaler Kompetenzen systematisch zu unterstützen. Das vorliegende Modulhandbuch bietet ein theoriebasiertes und praxiserprobtes Fortbildungskonzept für Lehrende
und Praxisanleitende in der Pflege. Basierend auf dem DigComp 2.2 Framework und aktuellen pflegepädagogischen Ansätzen wurden drei Module entwickelt, die digitale Kompetenzen strukturiert und praxisnah vermitteln. Die Module fördern die Reflexion über digitale Technologien, unterstützen die didaktische Integration digitaler Tools und stärken die professionelle Rolle Lehrender in einer digitalisierten Bildungswelt. Das Handbuch richtet sich an Bildungseinrichtungen, die eine nachhaltige und partizipative Entwicklung digitaler Lehrkompetenzen anstreben.
Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragte Projekt „Digitalisierung: Fortbildungsinhalte und partizipative Organisationsentwicklung für schulisches und betriebliches Bildungspersonal in der Pflege (DigiK-Part)“ zielte darauf ab, berufliches Bildungspersonal in Pflegebildungseinrichtungen bei der Anbahnung digitaler Kompetenzen systematisch zu unterstützen. Dazu wurde ein modularisiertes Fort- und Weiterbildungskonzept mit praxisnahen Lernszenarien entwickelt und erprobt. Die Module orientieren sich am DigCompEdu sowie DigComp 2.2 Framework der Europäischen Union und wurden gezielt an die Anforderungen pflegepädagogischer Kontexte angepasst. In Kooperation mit Pflegeschulen wurde das Konzept partizipativ umgesetzt, evaluiert und weiterentwickelt. Die aktive Einbindung des Bildungspersonals in den Entwicklungs- und Erprobungsprozess trägt wesentlich zur Praxisnähe und Akzeptanz des Konzepts bei. Die Ergebnisse zeigen praxisrelevante Ansätze zur nachhaltigen Verankerung digitaler Kompetenzen in der Fort- und Weiterbildung von Lehrenden in Pflegeschulen, in der Fortbildung von Praxisanleitenden oder in lehrerinnen- und lehrerbildenden Studiengängen auf.
Durante il XV e XVI secolo il plurilinguismo diventa un tema rilevante nei manoscritti che circolano tra le corti e le botteghe di scrittura europee. Il contatto interlinguistico si articola nelle molteplici varietà italo-romanze diffuse nell’Italia e nella Francia medievale e rinascimentale.
Il manoscritto Mscr.Dresd.Oc.56, conservato a Dresda e da collocare nel dibattito cinquecentesco, ospita la traduzione francese del Libro del Cortegiano (1528) di Baldassare Castiglione (1478-1529). Si tratta di una delle più antiche traduzioni francesi dell’opera, realizzata ancora prima della versione a stampa (1537). Nel manoscritto il presunto autore, Jacques Colin (scomparso nel 1547), non funge soltanto da mero traduttore, ma propone anche riflessioni sulla corretta resa di alcuni passi della traduzione, ad esempio a proposito di giochi di parole e modi di dire italiani e francesi.
L’articolo, che prende in esame una selezione di passi tratti dal testo di partenza italiano e dalla sua traduzione francese, adotta una prospettiva filologica e linguistica contrastiva. Il contributo offre inoltre alcune considerazioni sulla riflessione linguistica svolta dal traduttore nell’ambito del processo di produzione del Mscr.Dresd.Oc.56.