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This article presents analytical approaches for determining the stress state in hypotrochoidal profiles (H-profiles) under torsional, bending, and shear loading. The focus lies on shear loading. Using conformal mapping, a formulation of elasticity theory is first adapted to H-profile cross-sections. Closed-form solutions for the respective stress components are then derived by solving a reformulated surface integral. Suitable conformal mappings for hypotrochoidal contours are obtained through a successive method applied to their parametric description. These mappings are essential for the elasticity-theoretical formulation used to determine the stress state in the profile bar. Building on this, the transverse shear stresses for H-profile cross-sections are determined for the first time. The influence of shear stresses on the overall stress state is discussed in detail. These stresses generally act in a rotational manner and superimpose on the torsional stresses. This effect proves more pronounced here than in circular cross-sections. Accompanying finite element analyses (FEA), carried out for several examples, showed very good agreement with the analytical solutions. From the resulting maximum stress values and stress gradients, form and notch factors are calculated. The proposed procedure also applies to combined loading cases. It is intended for use in the new standard covering hypotrochoidal profile contours.
Das Diplomprojekt untersucht das Fehlbetätigungsverhalten von Fahrzeugpedalen in einem Pkw mit manuellem Schaltgetriebe während einer konkret definierten Ausparksituation. Untersuchungsgrundlage bildet die Fragestellung, ob durch ein Abrutschen der Füße vom Kupplungspedal Schäden an benachbarten Fahrzeugen entstehen und welchen Umfang diese haben können.
Dafür findet zunächst eine Auswertung von Fachliteratur und Normen statt. Beleuchtet werden hierbei Grundlagen der Pedalerie, Zeitverläufe von Reaktion und Ansprechverhalten, Parkvorgänge, die menschliche Wahrnehmung, der Einfluss des Schuhwerks auf das Fahren sowie eine Zusammenfassung vorangegangener Untersuchungen.
Im Anschluss daran wird eine Probandenversuchsreihe unter Verwendung verschiedener Messeinrichtungen konzipiert. Das anknüpfende Kapitel beschreibt die Durchführung und anschließende Auswertung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen eine Folgerung auf reale Schadenfälle zulassen, bei denen ein Abrutschen der Pedalerie als Unfallursache angeführt wird. Den Abschluss der Arbeit bildet ein zusammenfassender Ausblick für weiterführende Untersuchungsansätze.
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit modernen Sicherheitseinrichtungen und Fahrerassistenzsystemen bei Motorrädern. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung eines radarbasierten Kollisionswarnsystems an einer BMW R 1300 GS. Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss eines solchen Systems auf das Brems- und Sicherheitsverhalten eines Motorradfahrers in definierten Gefahrensituationen zu betrachten.
Zu Beginn werden die Grundlagen der Motorradsicherheit, typische Risikofaktoren sowie passive und aktive Sicherheitssysteme dargestellt. Anschließend werden aktuelle Fahrerassistenzsysteme, insbesondere radarbasierte Kollisionswarnsysteme und deren Bedeutung für zukünftige Notbremsassistenzsysteme, erläutert.
Im praktischen Teil der Arbeit erfolgt eine experimentelle Untersuchung unter realen Fahrbedingungen. Dabei werden verschiedene Gefahrensituationen nachgestellt und das Systemverhalten mit sowie ohne aktivem Kollisionswarnsystem betrachtet.
Die Arbeit soll einen Beitrag zur Bewertung des sicherheitstechnischen Potenzials moderner Motorradassistenzsysteme leisten und mögliche Anforderungen an zukünftige motorradspezifische Notbremsassistenzsysteme aufzeigen.
燃料电池汽车氢气泄漏扩散分区域数值研究
(2026)
Objective: Electrocardiogramms (ECG) interpretation is increasingly supported by algorithms trained on large-scale datasets. Here we present a first manually annotated open-source ECG-database of children and adults with congenital heart defect (CHD) with arrhythmia annotations.
Approach: Signal data (ECG and intracardiac electrograms) were extracted from children and patients with CHD undergoing electrophysiological studies (EPS). The dataset is provided in the wave form database format. Annotations were manually annotated using the LightWAVE® software.
Main results: The dataset comprises 39 ECGs from 39 patients (duration ranging from 00:01:17 h to 02:30:31 h). A total of 113 924 beats were annotated. A large part of beats (33%) are normal sinus rhythm. However, the database also includes sinus rhythm beats with preexcitation (12%) or complete right bundle branch block (11%). Supraventricular tachycardias (23%) are further categorized into atrioventricular reentrant tachycardias (AVRT; 15.5%) and atrioventricular nodal reentrant tachycardias (AVNRT; 7.5%). Also, ventricular tachycardias (1.7%) and very rare conditions as aberrant conducted AVRT or AVNRT or AVNRT with 2nd degree heart block are represented. Additionally paced beats are included (12%), thereof 7% atrial paced beats and 5% ventricular paced beats. Premature beats (premature ventricular or atrial beats) make up 7% of the dataset.
Significance: This open-source database (https://physionet.org/content/leipzig-heart-center-ecg) containing many pathologies in children and patients with CHD may provide a foundation for ECG algorithms aimed at detecting ECG pathologies in this special patient population.
Kraftfahrzeugbaugruppen aus Stahlwerkstoffen sind durch ihre Kosteneffizienz und einfache Herstellungsmöglichkeiten in Volumenmodellen weit verbreitet. Aufgrund von Korrosionsvorgängen dieser Werkstoffe in Verbindung mit konstruktiv eingebrachten Hohlräumen sind Schädigungen an diesen Bauteilen erst sehr spät oder gar nicht zu erkennen, wenn rein visuelle Prüfverfahren angewandt werden. Dieser Umstand stellt eine zunehmende Herausforderung für die technische Überwachung der Fahrzeuge dar. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, geeignete zerstörungsfreie Prüfverfahren (zfP) zur Bewertung von korrosionsbedingten Wanddickenverlusten an Bauteilen der Radführung zu analysieren. Dabei sollten die Verfahren für ihren möglichen Einsatz in der Hauptuntersuchung beurteilt werden.
Im Rahmen der Literaturrecherche wurden verschiedene zerstörungsfreie Prüfverfahren, darunter die Ultraschallprüfung, das magnetische Streuflussprüfverfahren, die Wirbelstromprüfung sowie thermografische Verfahren hinsichtlich ihrer technischen Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und Einschränkungen untersucht. Anschließend erfolgte eine vergleichende Bewertung anhand einer entwickelten Bewertungsmatrix.
In der praktischen Untersuchung wurde die Ultraschallprüfung an vier korrosionsgeschädigten Querlenkern aus Stahlblech durchgeführt. An vier definierten Messpunkten wurden jeweils fünf Wiederholmessungen durchgeführt und ausgewertet. Die Messunsicherheit wurde anhand des GUM - Verfahrens bestimmt. Zur Validierung der Messergebnisse erfolgte zusätzlich eine zerstörende Referenzmessung mittels Außenschnelltaster.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Ultraschallprüfung grundsätzlich eine zuverlässige Bestimmung der Restwanddicke bei vorbereiteten Bauteilen ermöglicht und dort eine hohe Übereinstimmung mit den Referenzmessungen aufweist. Gleichzeitig werden jedoch Grenzen hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit der Bauteile, Prüfaufwand und Integration in den Ablauf der Hauptuntersuchung aufgezeigt. Abschließend werden Empfehlungen für den zukünftigen Einsatz zerstörungsfreier Prüfverfahren im Bereich der Fahrzeugüberwachung abgeleitet.
Am Beispiel der Asphaltmischanlage Lösau wird mit dem Ziel, Abwärmepotentiale ausfindig zu machen, das Betriebsregime charakterisiert, um eine energetische Bilanzierung durchzuführen. Dafür werden aus Tagesreports der Anlage die täglichen Produkt- und Eduktmengen ermittelt und die Energieflüsse der Asphaltherstellung berechnet. Die Anlage ist in den Wintermonaten nicht im Betrieb.
Im März nach Wiederaufnahme wird sie nur schwach ausgelastet, danach wird sie im April und Mai unter Volllast betrieben. Im Juni und Juli befindet sie sich unter schwacher bis mittlerer Last, danach unter mittlerer. Der mittlere Nutzungsgrad der Anlage beträgt 49 %. Er steigt mit der Produktionsmenge des Tages und erreicht sein Maximum bei Einsatz von ca. 50 % recyceltem Asphalt.
Einzige potentiell nutzbare Abwärmequelle der Anlage ist das Abgas ihrer Brenner. Die enthaltene Abwärme beträgt immer mindestens 24 % der Energiezufuhr der Anlage. Sie kann zur Trocknung der Edukte, zur Vorwärmung der Verbrennungsluft oder zur teilweisen Deckung des Energiebedarfs des Sozialgebäudes der Anlage genutzt werden. Die größte Energieeinsparung ergibt sich durch die Verbrennungsluftvorwärmung. Mit dieser lässt sich die Energiezufuhr um mindestens 1,1 % senken.
Auf Basis von Klimamodellierungen zu den Szenarien RCP2.6 2030 und RCP8.5 2095 wurde mithilfe der Nutzwertanalyse eine Berechnungsmethode für die Installationswahrscheinlichkeit PK von Kühlgeräten in Gebäuden im Bundesland Sachsen entwickelt. Diese ist abhängig von Einflussgrößen wie der Anzahl der Kühlgradtage, dem Städtischen Wärmeinseleffekt, dem Einkommen, dem Gebäudebaujahr und der Wohn- und Nichtwohngebäudeart. Der Median der Installationswahrscheinlichkeit in Sachsen liegt bei RCP2.6 2030 bei 36% und bei RCP8.5 2095 bei 54%. Es ist eine starke Abhängigkeit von den Kühlgradtagen erkennbar. Die GIS-Analyse ergibt große Unterschiede bei PK und den daraus berechneten Kühlbedarfen zwischen Stadt und Land.
Die Arbeit untersucht, wie Health & Safety (H&S, deutsch: Gesundheit und Sicherheit) als ausgewähltes Themenfeld der Dimensionen von sozialen “Environmental, Social, and Gover-nance” (ESG, deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) im Internationalisie-rungsprozess eines Dienstleistungsunternehmens umgesetzt werden kann. Am Beispiel der nextbike GmbH werden theoretische Grundlagen, regulatorische Anforderungen in Deutsch-land, Frankreich und Spanien sowie bestehende H&S-Strukturen analysiert.
Auf dieser Grundlage wird ein modularer H&S-Rahmen entwickelt. Dieser umfasst tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilungen, Dokumentation, Schulung und Unterweisung, Verantwortlichkeiten sowie Notfallorganisation und Ereignismanagement. Ergänzend wird eine schrittweise Implementierung vorgeschlagen.
Die Ergebnisse zeigen, dass gemeinsame interne Mindeststandards mit länderspezifischen rechtlichen und betrieblichen Anpassungen verbunden werden müssen.
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht das Schwungradreibschweißen einer Aluminium- Knetlegierung EN AW-6182-O mit einer Aluminium- Druckgusslegierung EN AC-46000-F. Ausgangspunkt der Arbeit sind die besonderen Herausforderungen beim Fügen dieser Werkstoffkombination, insbesondere die Ausbildung von Oxidschichten, die begrenzte Duktilität und die inhomogene Struktur des Druckgusswerkstoffs sowie lokale geometrische Abweichungen im Fügebereich. Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss ausgewählter Oberflächen-, Geometrie- und Prozessparameter auf die Ausbildung der Fügeverbindung, die plastische Verformung und die mechanische Belastbarkeit zu bewerten.
Dazu werden Versuchsreihen zum Oberflächenzustand beziehungsweise zur Liegezeit nach der spanenden Bearbeitung, zum radialen Überstand sowie zu erhöhten Drehzahlen in Verbindung mit einer geregelten Bremsstufe durchgeführt. Die Bewertung erfolgt anhand zeitaufgelöster Prozessgrößen wie Drehzahl, Reibmoment, Energieeintrag und Verkürzung sowie durch Zugversuche, Bruchbildanalysen, metallografische Schliffbilder und Härtemessungen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine ausreichend lange Reibphase, ein kontrollierter radialer Materialfluss und geeignete Parameterkombinationen entscheidend für eine tragfähige Verbindung sind. Moderate Überstände und geringe Bremsstufen begünstigen stabile Fügeprozesse, während ungünstige Geometrien oder stark verkürzte Prozesszeiten unvollständige Bindungen fördern können. Insgesamt werden Zusammenhänge zwischen Prozessführung, plastischer Umformung, Mikrostruktur und Verbindungsqualität abgeleitet.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung von Lasttests für die WebSocket- und REST-Schnittstellen der Finanzmanagement-Software MACH Finanzplus. Ziel der Arbeit ist es, das Performance- und Stabilitätsverhalten ausgewählter REST- und WebSocket-Schnittstellen der Software MACH Finanzplus unter unterschiedlichen Lastbedingungen systematisch zu analysieren und deren Belastungsgrenzen zu identifizieren.
Hierzu wurde ein praxisnahes Testkonzept entwickelt und mit dem Werkzeug Apache JMeter umgesetzt, das Load-, Stress- und Soak-Szenarien umfasst und sowohl kurzzeitige Lastspitzen als auch länger andauernde Belastungen abbildet. Neben klassischen REST-basierten Anfragen wurde auch die WebSocket-Kommunikation berücksichtigt, um das Verhalten persistenter Echtzeitverbindungen unter paralleler Nutzung zu bewerten.
Die Auswertung der Testergebnisse erfolgte anhand zentraler Leistungskennzahlen wie Antwortzeiten, Durchsatz, Fehlerraten sowie Tail-Latenzen (P95). Die Analyse zeigt, dass das System unter geringer bis moderater Last stabil arbeitet, bei steigender Anzahl gleichzeitiger Anfragen jedoch klare Kapazitäts- und Stabilitätsgrenzen erreicht werden.
Insbesondere unter Stressbedingungen treten zunehmende Antwortzeiten und Fehlerraten auf. Unter Dauerlast zeigen sich hingegen stabile, jedoch teilweise erhöhte Antwortzeiten, die auf potenzielle Engpassbereiche in der Serverarchitektur hinweisen. Die gewonnenen Ergebnisse liefern eine fundierte Grundlage für die Bewertung der aktuellen Systemleistung und unterstützen zukünftige Entscheidungen im Bereich Kapazitätsplanung, Skalierung und Performance-Optimierung der MACH-Finanzplus-Serverinfrastruktur.
Das Unternehmen MKLogic in Zwickau verwendet für den Zertifizierungsprozess von Z-Wave-Geräten ein eigens entwickeltes Compliance-Testsystem. Die durchgeführten Zertifizierungstests basieren dabei auf einer unternehmensspezifischen, proprietären Skriptsprache. Diese stößt zunehmend an funktionale Grenzen, und eine Erweiterung der Sprache ist im Unternehmen aufgrund des erwünschten Umfangs und des damit verbundenen Entwicklungs- und Wartungsaufwands nicht erstrebenswert. Stattdessen wird ein Wechsel auf die Skriptsprache Python angestrebt, da diese auch in Zukunft mehr Flexibilität bietet.
Ziel dieser Arbeit ist die Migration der bestehenden Skriptsprache zu Python, um die Erweiterbarkeit, Wartbarkeit und Zukunftsfähigkeit des Testsystems zu verbessern. Dazu wird im Rahmen dieser Arbeit zunächst die Funktionalität der Ausgangssprache in Python umgesetzt. Aufbauend auf dem dabei entstehenden Framework wird ein Konvertierungstool entwickelt, um eine automatische Überführung der existierenden Skripte zu ermöglichen. Abschließend werden Ansätze zur Überprüfung der funktionalen Gleichwertigkeit des migrierten Codes untersucht, sowie die Testbarkeit des neu entstandenen Frameworks evaluiert.
Die Ergebnisse umfassen ein vollständiges Python-Framework, ein Konvertierungstool mit hoher Abdeckung der Ausgangssprache (ca. 90%), sowie ein Konzept zur Validierung der Gleichwertigkeit der generierten Skripte. Diese Ergebnisse legen die Grundlage für eine vollständige Migration des Systems und der zugehörigen Skripte.
Diese Arbeit beschreibt die Konzeption, Implementierung und Evaluation einer spezialisierten Softwarelösung zur automatisierten Generierung von XYZ-Tiles aus georeferenzierten Bilddaten. Im Anwendungskontext des Produkts NET-Scan werden Baufortschritte und offene Gräben in der Telekommunikationsinfrastruktur aus der Vogelperspektive erfasst. Die dabei entstehenden Bilddaten müssen in ein Kachelformat überführt werden, um eine interaktive kartografische Visualisierung in Webkarten zu ermöglichen. Die bisher eingesetzte kommerzielle Standardsoftware MapTiler weist mit steigender Kernanzahl ein abnehmendes Skalierungsverhalten auf und bietet keine Möglichkeit zur Integration in die interne Systemlandschaft.
Ziel der Arbeit ist es daher, eine auf den konkreten Anwendungsfall zugeschnittene Lösung zu entwickeln, die eine effizientere Nutzung der verfügbaren Rechenressourcen ermöglicht. Die entwickelte Anwendung ist als plattformübergreifende C#-Konsolenanwendung auf Basis von .NET 10 realisiert. Sie liest PNG- und PGW-Dateipaare sowie GeoTIFF-Dateien ein, führt die Reprojektion von EPSG:4326 nach EPSG:3857 durch und erzeugt XYZ-Tiles in konfigurierbaren Zoombereichen. Die Architektur basiert auf einer Pipeline-Struktur mit parallelisierter Tile-Erzeugung und Backpressure-Mechanismus zur Steuerung des Speicherverbrauchs. Die Evaluation unter kontrollierten Bedingungen zeigt, dass der TileGenerator mit steigender Kernanzahl deutlich besser skaliert als MapTiler. Ab 16 logischen Kernen ist der TileGenerator in allen untersuchten Szenarien schneller. Im größeren Testdatensatz ergibt sich ein Geschwindigkeitsvorteil um den Faktor 1,87. Zusätzlich erzeugt die entwickelte Lösung eine um 17% kleinere Ausgabedatenmenge. Die Software befindet sich im produktiven Einsatz und hat MapTiler in diesem Anwendungsfall abgelöst.
Kostengünstige, modulare Biosignal-Sensoren wie das BITalino-Board werden zunehmend in der Forschung eingesetzt. Sie dienen als Alternative zu etablierten Messsystemen, die oftmals mit hohen Kosten und begrenzter Mobilität verbunden sind, weisen allerdings nicht immer eine den Anforderungen wissenschaftlicher Forschung genügende Messqualität auf.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Signalqualität des BITalino EKG-Sensors zu untersuchen und dessen Eignung für zukünftige Forschungsprojekte einzuschätzen. Dafür wurde die Störanfälligkeit der Herzfrequenz im Vergleich zum klinischen Referenzsystem Dräger Infinity M540 unter verschiedenen Einsatzbedingungen untersucht, ergänzt durch eine Analyse der Herzfrequenzvariabilität. Zur Verarbeitung der gemessenen Rohdaten wurde eine Signalverarbeitungskette in Python implementiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass der BITalino unter stabilen Bedingungen eine hohe Übereinstimmung mit dem Referenzsystem aufweist, wohingegen Bewegung und Muskelzittern zu hohen Ausreißer führen. Die qualitative HRV-Analyse ergab außerdem physiologisch erwartbare Veränderungen nach Belastung.
Insgesamt verdeutlicht die Arbeit damit als Vorstudie das Potential des BITalino-Boards für Forschungsanwendungen und zeigt gleichzeitig seine Grenzen auf.
This thesis develops a Python-based pipeline for exporting and preparing road-network information from BeamNG.tech to SUMO as a basis for future co-simulation. The main challenge is that BeamNG.tech represents roads within a detailed three-dimensional simulation environment, while SUMO requires an abstract traffic network consisting of nodes, edges, lanes, junctions, priorities, and connections. A direct geometric export is therefore not sufficient for microscopic traffic simulation.
The developed workflow processes the raw BeamNGpy SumoExporter output through several stages: structural network compression, clean node-edge processing, semantic traffic-control mapping from the BeamNG.tech Italy source data, lane-aware correction using BeamNG.tech API road information, junction-semantics improvement, SUMO network generation, and routeability validation. For the Italy case-study map, the raw export was reduced from 11,065 nodes and 105,836 edges to an improved base network of 604 nodes and 1,756 edges. The final SUMO network was generated successfully, and routeability validation was completed.
The final network-only pipeline generated a SUMO-compatible road network with improved lane representation, priority information, and validated route connectivity. Selected processing stages were also tested on the BeamNG.tech East Coast USA map to examine map adaptability. The work provides a reproducible map-adaptive export workflow and forms a foundation for future BeamNG.tech-SUMO co-simulation.
Die steigenden Anforderungen an den Fahrkomfort für die Insassen machen eine inten sive und effiziente Untersuchung von Schwingungen, deren Ursachen und des Übertragungsverhaltens notwendig. Außerdem bietet der digitale Entwicklungsprozess aktuell keine zuverlässige Vorgehensweise zur Bewertung des NVH-Verhaltens. In der vor liegenden Arbeit wird ein Prüfstand entwickelt, der das Übertragungsverhalten von straßenerregten Schwingungen in einem Achsmoduls quantitativ, durch Messung der übertragenen Kräfte, ermittelt. Die Grundlage bildet eine FEM-basierte Schwingungssimulation eines Achsmoduls, mit deren Hilfe die wirkenden Lagerkräfte, bei einer Amplitude des Radträgers von 1mm, berechnet werden.
Das Ergebnis verschiedener Schwingungsanalyse sind die Eigenfrequenzen, die Eigenmoden und die Übertragungsfunktionen des Achsmoduls. Dabei sind die Übertragungsfunktionen Funktionen der Lagerkräfte über der Frequenz, mit deren Verlauf die Nennkraft der Kraftaufnehmer für die Messanlage bestimmt werden konnten. Das Ergebnis der Arbeit war ein funktionsfähiges Berechnungsmodell des untersuchten Achsmoduls und eine Messanlage, die auf dem Achshaltesystem und dem Baukastensystem für Vorrichtungsteile der IAMT basiert. Zudem wurden neue Komponenten konstruiert, die eine Modularität der Anlage und dem Umbau auf andere Achsmodule zulassen. Der letztendliche Prüfstand kann mittels 3-komponentigen, piezoelektrischen Kraftaufnehmern die Lagerkräfte des angeregten Achsmoduls messen. Linearmotoren können beidseitig und dreidimensional Kräfte oder Verschiebungen in den Radträger einprägen, was eine Untersuchung der übertragenen Schwingungen bis zu 300Hz zulässt.
Konzeption und prototypische Umsetzung eines Messverfahrens zur Höhenbestimmung an Pendelachsen
(2026)
Bei Schwerlastfahrzeugen wird für die Niveau- und Gleichhubansteuerung die Fahrhöhe der Achsen gemessen. Im Rahmen dieser Arbeit werden verschiedene Messverfahren zur Höhenbestimmung analysiert und hinsichtlich relevanter technischer und praktischer Aspekte bewertet. Für das erfolgversprechendste Verfahren wird anschließend ein Konzept und ein prototypischer Aufbau für die Validierung erarbeitet.
Hintergrund / Ziel:
Ambulante Pflegekräfte sind starken Belastungen wie beispielsweise Zwangshaltungen, körperlich schwerer Arbeit und Zeitdruck ausgesetzt. Daraus resultieren Beanspruchungen wie Rücken- und Kopfschmerzen, Muskelverspannungen oder Erschöpfung. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, durch geeignete Arbeitsschutzmaßnahmen die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Daher ist es Ziel der Arbeit, die körperlichen und psychischen Belastungen sowie die gesundheitlichen Beschwerden von ambulanten Pflegekräften systematisch zu analysieren. Basierend auf den erhobenen Daten sollen anschließend konkrete Handlungsempfehlungen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung abgeleitet werden.
Methodik:
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie bei Pflegekräften des ambulanten Pflegedienstes Trebesius durchgeführt. Dabei wurden Module des „Kompaktservice Mitarbeiterbefragung“ - Fragebogens des wissenschaftlichen Instituts der AOK bei verwendet. Die Auswertung erfolgte deskriptiv mit absoluten und relativen Häufigkeiten, Median, Mittelwert und Standardabweichung mithilfe der Software SPSS. Zudem wurde eine Rangkorrelation nach Spearman durchgeführt.
Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels in Gesundheits- und Sozialberufen sowie des überproportional häufigen Auftretens psychosomatischer und körperlicher Beschwerden in diesen Berufsfeldern gewinnt die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden zunehmend an Bedeutung. Obwohl hierzu bereits empirische Untersuchungen vorliegen, wurde die Arbeitszufriedenheit von Fachkräften in Werkstätten für behinderte Menschen bislang nur unzureichend empirisch untersucht. Ziel dieser Bachelorthesis war es daher, die aktuelle Stimmungslage der Mitarbeitenden der Werkstatt für angepasste Arbeit „Lebensbrücke“ Glauchau anhand ausgewählter Aspekte der Arbeitszufriedenheit zu erfassen und mögliche Unterschiede zwischen den Arbeitsbereichen zu analysieren.
Hierfür wurde eine quantitative Querschnittsbefragung durchgeführt. Von den 60 Mitarbeitenden konnten 53 Personen für die Datenerhebung kontaktiert werden, von denen 42 einen auswertbaren Fragebogen einreichten. Die Ergebnisse weisen insgesamt auf eine hohe Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden hin. Besonders positiv wurden der Handlungsspielraum, das Abwechslungsreichtum und die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit sowie die Vereinbarkeit des Arbeits- und Privatlebens bewertet. Defizite zeigten sich hingegen bei den emotionalen Anforderungen, dem Verhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen sowie der Kommunikation und Transparenz von Entscheidungsprozessen innerhalb der Einrichtung.
Die deskriptive Auswertung der Mittelwerte sowie der Ergebnisse des Kruskal- Wallis- Test ließen auf punktuelle Unterschiede zwischen den Arbeitsbereichen schließen. In den Mann- Whitney- U- Tests konnten jedoch nur für zwei Skalen statistische Signifikanzen nachgewiesen werden. Für die Skala „Kolleginnen und Kollegen“ ergab der Vergleich von zwei Arbeitsbereichen p = .006. Für die Skala „Soziales Wohlbefinden“ ergab der Vergleich zweier Arbeitsbereiche p = .003.
Insgesamt weist die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden der Werkstatt für angepasste Arbeit „Lebensbrücke“ Glauchau ein hohes Niveau auf. Die Ergebnisse deuten jedoch daraufhin, dass insbesondere soziale Faktoren bereichsabhängig variieren und Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit bieten.
Einleitung:
Krankenhäuser stehen seit Jahren unter wirtschaftlichem Druck, geprägt von Defiziten, Insolvenzen und sich ständig verändernden Rahmenbedingungen. Besonders betroffen sind kleine kommunale Krankenhäuser. Die Bildung von Verbünden aus mehreren Einzelkrankenhäusern gilt als Weg, Synergien zu heben und Schließungen zu verhindern. Die Studienlage zu den Erfolgen und Risiken kommunaler Klinikverbünde ist jedoch dünn.
Zielstellung:
Ziel der Arbeit ist es, Synergien und Risiken bestehender kommunaler Klinikverbünde darzustellen und daraus „Best Practice“- Ansätze, sowie eine Handlungsempfehlung für Krankenhäuser abzuleiten, die noch vor einer Verbundbildung stehen.
Methodik: Durchgeführt wurde eine qualitative Studie mit explorativem Studiendesign. Sechs leitfadengestützte Interviews mit kommunalen Klinikverbünden wurden vor Ort oder über „Teams“ geführt, aufgezeichnet, transkribiert und anonymisiert. Die Auswertung erfolgte mit MAXQDA (Version 26.3) mittels inhaltlich strukturierter qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker. Die Ergebnisse wurden in einer Themenmatrix veranschaulicht.
Ergebnisse:
Die sechs Verbünde weisen unterschiedliche rechtliche Strukturen mit entsprechend weiten oder eingeschränkten Synergiemöglichkeiten auf. Als Grund der Verbundbildung nennen alle die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Die größten Effekte entstehen durch strategische und medizinische Synergien, etwa die Reduktion von Doppelvorhaltungen und Fachzentrenbildung. Als Risiken zeigten sich erhöhter Logistikaufwand, die unterschätzte Komplexität, sowie Ängste bei Mitarbeitern und Patienten. Zentral ist, dass die Einbeziehung der Mitarbeiter und eine transparente Kommunikation wesentlich zum Erfolg beitragen. Patienten werden vor allem dann zum Risiko, wenn am eigenen Standort Abteilungen geschlossen werden.
Diskussion:
Die Stichprobe ist klein und heterogen, und die Codierung erfolgte nur durch eine Person. Übereinstimmend mit anderen Studien werden positive Effekte erzielt, der genaue Einfluss der Verbundbildung auf die Wirtschaftlichkeit bleibt jedoch uneindeutig. Die kulturelle Integration der Mitarbeiter stellt eine große Hürde dar, und Patienten reagieren sensibel auf Veränderungen. Die eigenen Ergebnisse hinsichtlich Maßnahmen für langfristigen Erfolg, decken sich nur teilweise mit vorgeschlagenen Maßnahmen anderer Studien, was auf situationsabhängiges Vorgehen hindeutet.
Fazit:
Verbundbildungen sind heutzutage äußerst sinnvoll. Gerade in Zeiten großer Reformen und knapper finanzieller Ressourcen können Verbünde darauf besser reagieren.
Die fortschreitende Digitalisierung verändert die moderne Arbeitswelt nachhaltig. Während der Einsatz mobiler Informations- und Kommunikationstechnologien raumzeitliche Autonomie und Effizienzgewinne ermöglicht, birgt er gleichzeitig das Risiko einer zeitlichen und räumlichen Entgrenzung sowie psychischer Fehlbeanspruchungen. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, das Zusammenspiel aus digitalen Belastungsfaktoren und bestehenden Ressourcen im Arbeitsalltag empirisch zu untersuchen und zu analysieren, wie Beschäftigte die Digitalisierung wahrnehmen und welche Faktoren dieses Stressempfinden steuern.
Einleitung und theoretischer Hintergrund:
Die Sprachentwicklung in der Kindheit bildet eine zentrale Grundlage für das Erlangen sozialer Kompetenzen und den späteren Bildungserfolg. Bundes- und landesweit stellen Sprachauffälligkeiten seit Jahren im Rahmen von Kita- und Schuleingangsuntersuchung den häufigsten Befund dar. In den sächsischen Kita- und Schuleingangsuntersuchungen des Schuljahres 2024/25 wiesen 37 % der teilnehmenden Kinder Sprachentwicklungsauffälligkeiten auf. Die Literatur versteht den Spracherwerb als einen mehrdimensionalen Prozess, der anhand des Zusammenspiels biologischer, kognitiver, familiärer, sozialer und institutioneller Faktoren geformt wird.
Ziel- und Fragestellung:
Ziel der Arbeit ist es, anhand eines qualitativen Forschungsdesigns jene Faktoren zu identifizieren, die die Sprachentwicklung vierjähriger Kinder Chemnitzer Kindertageseinrichtungen beeinflussen, um Handlungsempfehlungen für eine kommunale Präventionsstrategie abzuleiten. Der Forschung liegt folgende Fragestellung zugrunde: Welche Faktoren beeinflussen die Sprachentwicklung bei Kindern im Alter von vier Jahren, welche eine Kindertageseinrichtung in der Stadt Chemnitz besuchen?
Methodik:
Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden leitfadengestützte Interviews mit pädagogischen Fachkräften Chemnitzer Kindertageseinrichtungen geführt und das gewonnene Datenmaterial anhand der inhaltlich strukturierten Inhaltsanalyse nach Kuckartz unter der Verwendung der Software MAXQDA ausgewertet.
Ergebnisse:
Die Fachkräfte beschreiben Einflussfaktoren auf mehreren Ebenen. Den stärksten Einfluss verorten sie im familiären Mikrosystem. Insbesondere die Qualität und Quantität der Eltern Kind-Interaktion wird als ein bedeutender Einflussfaktor auf die Sprachentwicklung gewertet. Als relevant werden zudem ein früher und regelmäßiger Kita-Besuch, die Peer-Interaktion, die Qualität der Erzieher-Kind-Interaktion, die Erwerbsbedingungen der deutschen Sprache bei Mehrsprachigkeit sowie die Funktionsfähigkeit der Diagnostik- und Betreuungskette eingeschätzt. Die größten Handlungsblockaden liegen aus Sicht der Befragten im Makrosystem. Die Faktoren wirken aufsummierend und wechselseitig.
Diskussion und Fazit:
Die Daten bestätigen die Mehrdimensionalität der Einflussfaktoren und decken sich im Kern mit der Literatur des theoretischen Hintergrunds und der kommunalen Datenlage der Stadt Chemnitz. Die abgeleiteten Handlungsempfehlungen zielen auf kommunal beeinflussbare Faktoren ab und betonen die Sicherung vorhandener Strukturen, eine ressourcenorientierte und bedarfsgerechte Verteilung sowie die frühzeitige und zugehende Adressierung von Familien. Eine wirksame kommunale Präventionsstrategie muss auf mehreren Ebenen zugleich ansetzen.
Anorexia nervosa ist eine schwere psychische Erkrankung mit häufig langwierigem Verlauf. Ziel dieser Studie war die Identifikation psychologischer und körperlicher Faktoren, die den Krankheitsstatus nach etwa einem Jahr vorhersagen.
Hierzu wurden Daten von 212 Patientinnen mittels standardisierter diagnostischer Verfahren erhoben und mithilfe einer multiplen binären logistischen Regressionsanalyse ausgewertet. Im Follow-up erfüllten 55,2 % der Patientinnen die Diagnosekriterien einer Anorexia nervosa nicht mehr, während 44,8 % weiterhin die Diagnose aufwiesen.
Als signifikanter Prädiktor des Krankheitsstatus erwies sich ausschließlich die essstörungsspezifische Psychopathologie. Die übrigen untersuchten Variablen zeigten keinen signifikanten Vorhersagewert.
Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung der essstörungsspezifischen Psychopathologie für den weiteren Krankheitsverlauf und unterstreichen die Relevanz einer frühzeitigen Identifikation von Risikofaktoren zur gezielten Individualisierung therapeutischer Maßnahmen.
Einleitung/ Zielstellung:
Über ein häufiges subjektives Stressempfinden berichteten vermehrt viele der Studierenden. Andererseits wurde über die Nutzung der körperlichen Aktivität als Ressource diskutiert. Ziel der Arbeit ist es den Zusammenhang zwischen subjektiven Stressempfinden und Körperlicher Aktivität, unter Einbezug des Geschlechts und der Fakultätszugehörigkeit zu untersuchen.
Methodik/ Stichprobe:
Die Datenerhebung für die vorliegende Untersuchung erfolgte mittels einer quantitativen Onlinebefragung. Die Datenerhebung erfolgte mittels zwei standardisierter Fragebögen zum subjektiven Stressempfinden und körperlicher Aktivität, sowie soziodemografischer Angaben zum Geschlecht und der Fakultätszugehörigkeit. Für die Auswertung wurden N=256 Fragebögen einbezogen.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigten, dass ein Großteil der an der Onlinebefragung teilnehmenden Studierenden der WHZ ein hohes subjektives Stressempfinden wahrnehmen. Die Teilnehmenden wiesen eine moderate bis hohe körperliche Aktivität auf. Ein kleiner bis mittlerer Zusammenhang konnte zwischen subjektiven Stressempfinden und Geschlecht, sowie ein kleinerer zwischen körperlicher Aktivität und Geschlecht festgestellt werden. Ein schwach negativer Zusammenhang zeigte sich zwischen subjektiven Stressempfinden und körperlicher Aktivität. Unterschiede des Stressempfindens und körperlicher Aktivität konnte bei einzelnen Fakultäten deskriptiv ermittelt werden.
Diskussion:
Die vorliegenden Ergebnisse verdeutlichen, dass sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Studierenden gezielte Maßnahmen zur Reduktion des Stressempfindens diskutiert und entwickelt werden sollten. Zukünftige Untersuchungen sollten individuelle Bewältigungsstrategien und Maßnahmen zur Stressreduktion der Studierenden näher betrachten. Körperliche Aktivität sollte dabei als mögliche Strategie und unterstützender Faktor betrachtet werden.
Gewalt gegen Rettungskräfte ist seit Jahren ein Problem im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr. In der bisherigen Forschung wurde sich vor allem auf hauptamtliche Rettungskräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr konzentriert. Für die vor allem ehrenamtlich geprägten Bereiche Bevölkerungsschutz, Schnell-Einsatz-Gruppen und Sicherheitswachdiensten bei Veranstaltungen liegen bislang nur begrenzte Erkenntnisse vor.
Ziel der vorliegenden Arbeit war daher, den Ist-Zustand von Gewalt gegen ehrenamtliche Rettungskräfte zu untersuchen und festzustellen, ob und wenn ja welche Gewalterfahrungen gemacht werden. Hierzu wurde vom 28.04.2025 bis zum 01.06.2025 eine nicht repräsentative, organisationsübergreifende Onlinebefragung durchgeführt. Diese bezog sich retrospektiv auf das Jahr 2024. Insgesamt konnten 1043 Datensätze von ehrenamtlichen Rettungskräften ausgewertet werden. 49,4% der Befragten berichteten mindestens eine Gewalterfahrung im Jahr 2024. Die häufigste Gewaltform war die verbale Gewalt, gefolgt von Einsatzbehinderungen. Nonverbale und körperliche Gewalt wurden ebenfalls häufig angegeben, während digitale und psychische Gewalt selten berichtet wurden. Die Täter*innen waren überwiegend Einzeltäter*innen, männlich, zwischen 18 und 50 Jahre alt und standen häufig unter Alkoholeinfluss.
Gewalterfahrungen werden bei alltäglichen Einsätzen und Veranstaltungsabsicherungen, vorwiegend zwischen Freitag und Samstag sowie im Zeitraum von 17 bis 22 Uhr gemacht. Folgen aufgrund der Gewalterfahrungen wurden in einem geringen Umfang berichtet und waren häufiger psychische Belastungen als körperliche Schädigungen. Nach einer Gewalterfahrung wenden sich die meisten Betroffenen an Kolleg*innen, rund die Hälfte meldet es einer Führungskraft, 18,0% erstatten Anzeige bei der Polizei.
Darüber hinaus wurden Defizite bei der Vermittlung von Deeskalations- und Selbstverteidigungsmaßnahmen sichtbar. Insgesamt wurde deutlich, dass Gewalt auch gegen ehrenamtliche Rettungskräfte ein relevantes Problem darstellt und weiterer Forschungs- und Handlungsbedarf besteht.
Hintergrund & Ziel:
Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Hochschulen, Menschen mit Behinderungen einen diskriminierungsfreien und gleichberechtigten Bildungszugang zu ermöglichen und angemessene Vorkehrungen bereitzustellen. Im Prüfungsbereich konkretisiert sich dieser Anspruch im Nachteilsausgleich, der beeinträchtigungsbedingte Nachteile kompensiert, ohne fachliche Anforderungen abzusenken. Daraus ergab sich folgende Forschungsfrage: Wie stellt sich der prüfungsbezogene Nachteilsausgleich an der WHZ aus studentischer und institutioneller Perspektive hinsichtlich Bekanntheit, Informiertheit, Inanspruchnahme, Antrags- und Entscheidungspraxis sowie bestehender Weiterentwicklungsbedarfe dar?
Methodik:
Die Untersuchung folgte einem parallelen Mixed-Methods-Design mit quantitativem Schwerpunkt. Durchgeführt wurden eine standardisierte Onlinebefragung mit 254 vollständig ausgefüllten Fragebögen, eine standardisierte Datenabfrage bei allen acht Prüfungsausschüssen und fünf leitfadengestützte Experteninterviews mit vier Prüfungsausschussvorsitzenden sowie einer weiteren an der Antragsbearbeitung beteiligten Person. Für den Zeitraum 2020 bis 2025 lagen aus vier Fakultäten auswertbare Rückmeldungen vor. Die quantitativen Daten wurden mit SPSS deskriptiv ausgewertet. Die Interviewdaten wurden mit MAXQDA mittels einer deduktiv-induktiven qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker analysiert.
Ergebnisse:
Von 254 Befragten berichteten 47 eine selbst angegebene studienrelevante Beeinträchtigung; weitere 16 waren unsicher. Der Nachteilsausgleich war 166 Personen bekannt, während 164 sich eher schlecht oder gar nicht informiert fühlten. Unter den 47 bestätigten Fällen hatten 14 bereits einen Antrag gestellt. 13 berichteten Beratungsbedarf, ohne ein Ange-bot genutzt zu haben; sieben waren hinsichtlich ihres Beratungsbedarfs unsicher. Für vier Fakultäten wurden 63 Anträge erfasst: 61 wurden wie beantragt, einer verändert bewilligt und einer abgelehnt. Die Interviews zeigten Unterschiede bei Informationswegen, Beratung, Entscheidungsroutinen und organisatorischer Umsetzung. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse weisen auf eine begrenzte formale Inanspruchnahme sowie auf Informations-, Orientierungs- und Umsetzungsprobleme hin. Eine inflationäre oder unkritische Vergabepraxis kann wegen der unvollständigen Fakultätsabdeckung, fehlender Bezugsgrößen und fehlender fallbezogener Prüfung weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Weiterentwicklungsbedarf besteht bei wiederholter und sichtbarer Information, niedrigschwelliger Beratung, verbindlichen Kommunikationswegen und einer einheitlicheren Dokumentation.
Hintergrund und Zielsetzung:
In der modernen Arbeitswelt werden Bewegungsmangel und lange Sitzzeiten zu einer zunehmenden gesundheitlichen Herausforderung. Durch sportliche Aktivität können daraus resultierende nichtübertragbare Erkrankungen vorgebeugt werden. Im Rahmen von betrieblicher Gesundheitsförderung sollen gesundheitsunterstützende sportbezogene Angebote für Beschäftigte niedrigschwellig zugänglich gemacht werden, um die Mitarbeitergesundheit zu stärken. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen individuellem Sportverhalten, der regelmäßigen Nutzung und Attraktivität von BGF, sowie branchenspezifischen Unterschieden zu untersuchen.
Methodik:
Das Studiendesign ist eine quantitative Online-Querschnittsbefragung. Die Daten wurden über einen selbstentwickelten Fragebogen mit 25 Items über LimeSurvey erhoben. Die Rekrutierung der Teilnehmer (Studierende und Mitarbeiter) wurde über den Email-Verteiler an der Westsächsischen Hochschule Zwickau durchgeführt. Insgesamt ergab sich die Stichprobe von n=341. Die Auswertung der Daten erfolgte mittels der Statistiksoftware SPSS 29, wobei im Nachgang zur Hypothesenprüfung Chi-Quadrat, Kruskal-Wallis, Spearman-Korrelation und eine logistische Regression berechnet wurden.
Ergebnisse:
Die Stichprobe zeigt ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis (je 49,6%), ein Durchschnittsalter von 31,8 Jahren sowie eine insgesamt hohe sportliche Aktivität (60% mit täglicher Aktivität oder mehrmals pro Woche). Es ließen sich keine signifikanten Branchenunterschiede hinsichtlich Sporthäufigkeit oder wahrgenommener Attraktivität von BGF feststellen, ebenso kein statistischer Zusammenhang zwischen Attraktivität und der Häufigkeit von sportlicher Aktivität befunden. Dafür ergab sich p=0,003 für eine Assoziation von Sporthäufigkeit und regelmäßiger BGF-Nutzung. In der logistischen Regression stellte ausschließlich die wahrgenommene Attraktivität einen Prädiktor für regelmäßige Nutzung von BGF-Angeboten dar.
Schlussfolgerung:
Die wahrgenommene Attraktivität von BGF-Angeboten wiegt schwerer als das objektive Sportverhalten als Faktor für eine regelmäßige Nutzung. Für die Praxis ergibt sich hieraus die Konsequenz, dass sportbezogene BGF-Maßnahmen attraktiv und bedarfsgerecht gestaltet werden müssen, um eine regelmäßige Teilnahme mit gesundheitlichem Nutzen herbeizuführen.
Limitationen:
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist ein möglicher Selektionsbias sowie eine eingeschränkte Generalisierbarkeit zu berücksichtigen, da die Datenerhebung ausschließlich an der WHZ durchgeführt wurde. Die Selbstauskunft könnte Verzerrungen durch soziale Erwünschtheit oder Erinnerungslücken zur Folge haben.
Conventional industrial‐scale production of metal powders generally occurs in large plants, where each batch sizes several hundred kilograms of powder. However, these production methods are economically impractical for manufacturers with lower demands, such as those involved in prototyping and developing new alloys for additive manufacturing. This study investigates wire arc atomizing as a viable alternative for producing metal powders that are specifically tailored to precise requirements and manufactured in a batch size of one. The wire melting process is controlled by modulating the electrical current, using pulsed and unpulsed DC. Arc power varies across a wide range to assess its impact on particle size distribution. Furthermore, the produced metal powders undergo comprehensive characterization and evaluation to determine their suitability for additive manufacturing, ensuring they meet specific application requirements.
In diesem Gespräch in der Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie (ZPS) berichten Traudl Alberg, Beate Mitzscherlich und Christina Schierwagen über die Entwicklung des Psychodramas in der DDR vom Sozialpsychologischen Training an der Universität Jena über Selbsterfahrungsgruppen unter Anleitung westdeutscher Psychodramatiker*innen bis hin zu den Umbrüchen der Wendezeit.
Accurate monitoring of the hydrogen concentration is critical for optimizing fuel cell performance, minimizing purge losses, and reducing long-term degradation. Conventional hydrogen sensors often rely on catalytic materials and face limitations such as the need of oxygen purging when operated in fuel cell environments. Here, we report the discovery of a novel hydrogen-sensing mechanism based on organic molecules, without the use of catalytic metals. The sensor is based on a typical vertical stack geometry, containing Alq3 as active organic material. Upon exposure to hydrogen, the device shows an increase in resistivity, yielding a reliable sensor signal that varies linearly with hydrogen concentration, temperature, and humidity, and exhibits a relative response of up to 3.5 % at 100 %vol hydrogen. By exposing the sensor to an external magnetic field, the rise and fall times of the sensor response were found to be tunable. This novel organic sensor demonstrates sensitivity across a wide range of hydrogen concentrations under fuel cell-relevant conditions and beyond. This new class of hydrogen sensors with high miniaturization potential and cost efficiency paves the way for real-time hydrogen monitoring and advanced control strategies in fuel cells, the chemical industry, or energy storage applications.
Background: Wound infections are common sequelae of wound treatment in horses. Secondary bacterial colonization with antimicrobial resistant microorganisms is of particular concern and is of crucial importance regarding the “One Health Concept”. Due to frequent antimicrobial resistance (AMR), conventional treatments often involve determining resistance and sensitivity using time-consuming antibiograms. Infections with multi-resistant pathogens are especially challenging. This case series presents studies of four horses evaluating the efficacy of Cold Atmospheric Plasma-Aerosol (CAP-A) as a standalone treatment for equine wound infections.
Methods: A sampling unit of horses aged 5 weeks to 11 years presented with various infected wounds which were treated with CAP-A. Treatment was administered once daily for up to two months; each session consisted of 2 × 3 min nebulization cycles. Following 10 days of treatment, methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) was no longer culturally detectable, and advanced wound healing was observed. Microbiological samples were collected before and after the treatment period, and the antibiotic resistance of pathogens was determined. Photographs were used to document wound progression and healing process.
Results: Antibiograms and microbiological examinations identified several multi-resistant bacteria in all horses. CAP-A treatment decreased microbial load of pathogenic flora and removed MRSA without the use of antibiotics.
Conclusions: CAP-A therapy demonstrated promising results as a non-pharmacological treatment option for equine wound infections with multi-resistant bacteria such as MRSA and multi-resistant Gram-negative bacteria, achieving both clinical and microbiological improvement. Horses tolerated sessions without any signs of discomfort. Further research should be based on a clinical follow-up as part of a prospective study with a larger sample size and negative control to draw definite conclusions about the efficacy of the treatment.
Indikatoren im Möbeldesign
(2025)
Berggeschrey 4.0
(2025)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Vorgehensmodells zur systematischen Gestaltung betrieblicher Unterweisungen. Die Entwicklung des Modells erfolgt vor dem Hintergrund, dass im betrachteten Unternehmen bereits verschiedene Instrumente und Abläufe zur Organisation betrieblicher Unterweisungen bestehen, diese jedoch bislang nicht in einem einheitlich beschriebenen Gesamtprozess zusammengeführt sind. Zur Entwicklung des Modells werden zunächst rechtliche und fachliche Grundlagen, bestehende Vorgehensweisen, Unterweisungsmethoden sowie Referenzmodelle von Fremdanbietern analysiert. Darauf aufbauend werden Anforderungen abgeleitet und mit den betrieblichen Rahmenbedingungen verbunden. Das entwickelte Vorgehensmodell gliedert den Unterweisungsprozess in sechs Phasen: Bedarfsprüfung, Planung und Zuordnung, inhaltliche und methodische Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation und Nachweisführung sowie Auswertung und Weiterentwicklung. Die beispielhafte Anwendung anhand einer Fallstudie zeigt die grundsätzliche Praxistauglichkeit des Modells. Insgesamt stellt das Modell eine bedarfsgerecht angepasste, nachvollziehbare und wirtschaftlich umsetzbare Grundlage für ein wirksames Unterweisungsmanagement im betrachteten Unternehmen dar.
Steuergeräte übernehmen in Fahrzeugen immer mehr Funktionen, auch für die Sicherheit der Insassen, was einen Ausfall immer kritischer macht. Um die sichere Funktionsfähigkeit der Steuergeräte zu überprüfen, gibt es den Leitfaden LV 214 auf den sich die deutschen Fahrzeughersteller geeinigt haben, um einen einheitlichen Standard für die Automobilindustrie zu schaffen. Auf Grundlage dieses Leitfadens erstellt jeder Fahrzeughersteller seine eigene Norm, was im Falle von Volkswagen die Norm VW~75174 ist. Diese definiert unter anderem die maximal erlaubte Anzahl an Steckzyklen für Steuergeräte und fordert eine beschädigungsfreie Kontaktoberfläche.
Gleichzeitig ändert sich die Software von Steuergeräten immer häufiger, was Aktualisierungen im Werk vor dem Verbau des Steuergeräts im Fahrzeug erforderlich macht. Dieser Prozess, Flashen genannt, erfolgt über eine Kontaktierung des Steuergerätes mit dem Bordnetzstecker in dem Crimpkontakte für die elektrische Kontaktierung verbaut sind.
Die Aufgabenstellung dieser Diplomarbeit ist die Umsetzung der Norm, während ein sicherer Prozess für das Flashen erarbeitet wird.
Dafür soll eine elektromechanische Untersuchung in Abhängigkeit der Steckzyklenanzahl erfolgen. Des Weiteren soll ein alternatives Kontaktierungskonzept untersucht werden, welches Beschädigungen reduziert beziehungsweise vollständig vermeidet. Ziel ist es das Flashen robuster und sicherer zu gestalten. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse und der Konzepterstellung soll ein Prototyp entwickelt und validiert werden. Abschließend ist dafür eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchzuführen.
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts zur Steigerung der Energieeffizienz einer bestehenden Mehrpumpen-Hydraulikanlage. Ziel ist die nachhaltige Reduzierung des Energieverbrauchs und damit die Reduzierung der Betriebskosten sowie die Senkung des CO2-Fußabdrucks der Anlage.
Im Rahmen einer Literaturrecherche werden der Stand der Technik sowie etablierte Komponenten und Strategien zur Effizienzsteigerung hydraulischer Systeme und in Mehrpumpensystemen untersucht. Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet die Erfassung und quantitative Analyse des Istzustandes der bestehenden Anlage. Hierzu werden zusätzliche Messsysteme installiert, um eine belastbare Datengrundlage zu schaffen. Die anschließende Auswertung ermöglicht erstmals eine fundierte Beschreibung des realen Betriebsverhaltens, der Funktionsweise des Steuerungskonzeptes sowie des Systemwirkungsgrades. Auf Basis der identifizierten Schwachstellen werden erste Optimierungen umgesetzt und deren Einfluss auf den Gesamtwirkungsgrad erfasst. Darüber hinaus wird in einer Potenzialanalyse der Einsatz eines drehzahlvariablen Antriebes mittels Frequenzumrichter an einer repräsentativen Pumpe-Motor-Einheit bewertet. Daraus wird ein Wirkungsgradkennfeld mit optimalen Drehzahlen für unterschiedliche
Volumenstromanforderungen abgeleitet und dem Betrieb mit konstanter Drehzahl gegenübergestellt. Ergänzend werden weitere Energieeinsparmaßnahmen experimentell untersucht und zu einem Maßnahmenkatalog zusammengeführt, der als Grundlage für einen Variantenvergleich dient.
Die Ergebnisse dieser Arbeit ermöglichen eine fundierte Bewertung möglicher Optimierungsmaßnahmen und bilden die richtungsweisende Grundlage für zukünftige Investitionen sowie die praktische Umsetzung langfristiger Maßnahmen zur Kostenreduktion, Effizienzsteigerung und langfristigen Weiterentwicklung der Anlage.
Hintergrund: Mit der zunehmenden Digitalisierung und dem Ausbruch der Covid-19 Pandemie haben sich auch in Deutschland die Anforderungen an die Arbeitswelt geändert. Dabei hat das Arbeiten von zu Hause immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile hat
sich das Homeoffice in vielen Unternehmen als fester Bestandteil der Arbeitskultur etabliert. Mithilfe der vorliegenden Arbeit soll herausgefunden werden, welche Entlastungen und Belastungen das Homeoffice für die Beschäftigten mit sich bringt und inwiefern sich die Vermischung des Berufs- und Privatlebens im Homeoffice auf das Wohlbefinden der Beschäftigten auswirkt.
Methodik: Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, bei welchem insgesamt sechs persönliche, qualitative, halbstrukturierte Interviews geführt wurden. Es handelt sich um eine nicht-zufällige Gelegenheitsstichprobe, die sich aus Personen zusammensetzt, welche an mindestens einem Tag pro Woche im Homeoffice arbeiten. Nach der Transkription wurden die die Interviews mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz & Rädiker (2024) ausgewertet. Es erfolgte die Bildung eines deduktiv-induktiven Kategoriensystems sowie eine Codierung mithilfe des Programms MAXQDA.
Ergebnisse: Die Auswertung der Interviews hat gezeigt, dass die Beschäftigten im Homeoffice unter anderem den Wegfall des Arbeitsweges, die erhöhte zeitliche Flexibilität, die vertraute Umgebung und den alltäglichen Komfort als entlastend empfinden. Gleichzeitig wurden der geringe soziale Kontakt zu den Arbeitskollegen, die technische Herausforderungen und die erhöhte Frequenz an digitalen Kommunikationsprozessen als belastend bewertet. Zudem zeigen die Interviews, dass die Vermischung von Berufs- und Privatleben individuell unterschiedlich erlebt wird. Ein Teil Befragten gibt an, in diesem Zusammenhang familiäre und häusliche Ablenkungen als störend wahrzunehmen. Einige Teilnehmer erklärten, dass ihnen im Homeoffice am Ende des Arbeitstages das Abschalten schwerer fallen würde.
Diskussion/ Fazit: Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Homeoffice überwiegend positiv auf das Wohlbefinden der Befragten auswirkt, jedoch auch einige belastende Faktoren mit sich bringt. Es wird deutlich, dass die Vermischung von Beruf und Privatleben unterschiedlich wahrgenommen wird. Während einige Beschäftigte Probleme beim Abschalten oder durch häusliche Ablenkungen erleben, gelingt anderen die Abgrenzung problemlos. Außerdem zeigt sich, dass auch die Arbeitsausstattung einen Einfluss auf das Wohlbefinden von den Befragten nimmt. Insgesamt hängt das Wohlbefinden im Homeoffice von individuellen Voraussetzungen sowie der Fähigkeit zur Abgrenzung beider Lebensbereiche ab.
In dieser Diplomarbeit wurde der Temperatureinfluss auf die Radstellungsgrößen untersucht. Hierzu wurde ein theoretisches Modell mithilfe von CAD-Software erstellt und anschließend mit experimentellen Ergebnissen verglichen. Abschließend konnte nachgewiesen werden, dass die Temperatur einen Einfluss auf die Spur als Radstellungsgröße hat.