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Accuracy of the Smart Watch iECG for Documentation of Supraventricular Tachycardias in Children
(2026)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Elektromobilitätswende und den daraus resultierenden Herausforderungen für die deutsche Automobilindustrie. Der erstarkende Nachhaltigkeitsgedanke der modernen Gesellschaft verändert das Mobilitäts- und Nachfrageverhalten an weltweiten Märkten. Internationale Automobilhersteller stehen im aktuellen Wandel zwischen politischem Willen und multidimensionalen Grenzen der Umsetzbarkeit. Die wirtschaftlich aufstrebende Volksrepublik China konnte sich dabei in jüngster Vergangenheit als Leitmarkt etablieren. Der chinesische Automobilbau gewinnt dabei ebenso an Bedeutung und neue Marken, wie „BYD“ verstärken den Wettbewerbsdruck auf deutsche Hersteller zunehmend. Die Abhandlung ordnete die Bedeutung der deutschen Automobilindustrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland anhand der Analyse quantitativer Indikatoren ein. Zusätzlich wurden traditionelle Stärken, Herausforderungen und Strategien in Bezug auf die Mobilitätswende für die drei erfolgreichsten deutschen Automobilunternehmen „Volkswagen“, „Mercedes Benz“ und „BMW“ untersucht. Die Relevanz Chinas, sowie die Besonderheiten des Marktumfeldes werden daran anknüpfend betrachtet, bevor die etablierten deutschen Hersteller mit dem chinesischen Disruptor „BYD“ gegenübergestellt wurden. Durchgeführt wurde hierzu eine Wettbewerbsanalyse mit Ausrichtung auf Produktdifferenziertheit nach dem „Fünf-Kräfte-Modell“ (Five-Forces) von Michael E. Porter. Die Gesamtstudie wurde abschließend durch eine Kombination von SWOT- und PESTEL-Analyse ausgewertet. Es wurden wesentliche Potentiale und Herausforderungen für deutsche Automobilhersteller abgeleitet. Diese sind nach globalem und chinesischem Kontext aufgeschlüsselt und in politische, ökonomische, soziale und technologische Dimensionen eingeordnet. Die Ergebnisse können als Grundlage für weiterführende Forschung konkreter Aspekte dienen.
Die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in die globale Wirtschaft löst eine tiefgreifende Transformation von Beschäftigungsverhältnissen aus. Die vorliegende explorative Studie untersucht diese Dynamik, ausgehend von einer technologischen Einordnung kognitiver Systeme, und analysiert sektorale Unterschiede in der KI-Adaption – mit Fokus auf das Gesundheitswesen, das Finanzwesen und das verarbeitende Gewerbe. Ein Kernstück der Untersuchung bildet die Bewertung künftiger Kompetenzprofile: Während hochspezialisierte technische Fähigkeiten und ausgeprägte Sozialkompetenzen an Bedeutung gewinnen, unterliegen repetitive Tätigkeiten einem hohen Substitutionsrisiko. Zur Visualisierung dieser disruptiven Kräfte wird das „Hufeisenmodell der KI-bedingten Arbeitsmarktdisruption“ entwickelt. Es zeigt auf, dass insbesondere die breite Mittelschicht der Gefahr einer Verdrängung ausgesetzt ist, während Tätigkeiten im Niedriglohnsektor und im Bereich der Hochspezialisierung bestehen bleiben. Die Arbeit schließt mit einer Debatte über die drohende soziale Einkommenskluft und liefert damit eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und weiterführende Forschungsfragen.
Fachkonzept für ein rechnerunterstütztes OP-Modul als Teil eines Krankenhausinformationssystems
(2025)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Analyse und Konzeption eines OP-Moduls für die medizinische Standardsoftware GS-Hmed im Kontext einer vollständigen und rechtskonformen OP-Dokumentation. Hintergrund ist die Abkündigung von SAP IS-H, die für KIS-Anbieter neue Herausforderungen hinsichtlich Patientenmanagement, Abrechnung und Dokumentation mit sich bringt.
Ziel der Arbeit war es, die inhaltlichen Anforderungen einer OP-Dokumentation systematisch zu ermitteln, ein Fachkonzept zur technischen Umsetzung in GS-Hmed zu entwickeln und rollenspezifische Dokumentationsverantwortlichkeiten zu definieren.
Zur Erreichung dieser Ziele wurde zunächst eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, ergänzt durch Fachartikel, Leitlinien und Veröffentlichungen relevanter Institutionen. Darauf aufbauend erfolgten eine Marktanalyse (inklusive Besuch der DMEA 2025), die Analyse der bestehenden Systemumgebung bei der GITG AG sowie die Berücksichtigung externer Systeme wie NextOR. Die Ergebnisse wurden in Form eines Fachkonzepts konkretisiert und mithilfe von Mock-ups modellhaft dargestellt.
Die Arbeit zeigt, dass hybride Betriebsmodelle und modulare Architekturen derzeit den Standard im KIS-Markt darstellen. GS-Hmed bietet mit etablierten Schnittstellenstandards (HL7, FHIR) eine solide technische Basis. Durch die Ableitung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen konnte ein Fachkonzept entwickelt werden, das sowohl rechtliche Vorgaben als auch praktische Abläufe berücksichtigt.
Zusammenfassend konnte eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung von GS-Hmed im Bereich der OP-Dokumentation geschaffen werden. Die vorgeschlagenen Lösungen tragen dazu bei, Rechtskonformität, Standardisierung und Patientensicherheit zu sichern, erfordern in der praktischen Umsetzung jedoch weitere technische Validierung, Anpassungen an bestehende IT-Landschaften sowie eine enge Abstimmung mit den klinischen Anwendern.
Diese Diplomarbeit untersucht das ITSM der SLUB Dresden. Ziel war die Analyse der Daten und Prozesse sowie das Erstellen eines neuen Konzepts für die CMDB mit exemplarischer Umsetzung. Hierfür wurde sich mit gängigen Methoden und Prozessen im Bereich ITSM und CMDB auseinandergesetzt und eine Mitarbeiterbefragung im Bereich IT durchgeführt. Die gewonnenen Daten und Erkenntnisse wurden genutzt, um ein neues Konzept zu erstellen und für einen Teilbereich der IT-Landschaft umzusetzen. Die primären Probleme konnten behoben werden und die Einführung des neuen Konzepts auf die Produktivumgebung wird empfohlen.
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption und dem prototypischen Aufbau eines Messsystems zur Erfassung der Deichselkraft bei auflaufgebremsten Anhängern der Klassen O1 und O2. Hintergrund ist die eingeschränkte Möglichkeit, die Bremswirkung dieser Anhänger im Rahmen der Hauptuntersuchung objektiv und reproduzierbar zu bewerten. Nach einer einleitenden Betrachtung werden die
technischen Grundlagen von Auflaufbremsanlagen sowie die relevanten rechtlichen und normativen Anforderungen dargestellt. Darauf aufbauend erfolgt eine Analyse bestehender Prüfverfahren und Messsysteme zur Bremsenprüfung auflaufgebremster Anhänger. Im weiteren Verlauf werden die Anforderungen an ein geeignetes Messsystem abgeleitet und verschiedene Lösungsansätze konzeptionell untersucht. Aufbauend darauf wird ein Messkonzept ausgewählt und prototypisch umgesetzt. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und in Form eines Fazits mit Ausblick auf weiterführende Untersuchungen eingeordnet.
Erarbeitung eines Konzeptes zur bedarfsorientierten Reduktion von Kapazitäten einer Produktionslinie
(2025)
Im Gegensatz zu dessen häufiger behandelten und unbestritten bedeutenden "großen Schwester", dem Aufbau von Fertigungslinien, sowie dem eher kleineren, bislang wenig beachtetem "Bruder", dem Linienabbau, wird der Linienumbau oftmals vernachlässigt. Dabei birgt gerade diese Disziplin ein erhebliches Potenzial, sofern man über das entsprechende methodische Wissen verfügt. An dieser Stelle tritt der Balanceakt zwischen Theorie und Praxis deutlich zu Tage.
Einleitung:
Psychische Belastungen gelten als relevante Einflussfaktoren für Motivation, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit im Ausbildungs- und Berufsalltag sozialer Berufe. Insbesondere Auszubildende stehen in einer sensiblen Entwicklungsphase, in der schulische
Anforderungen, Prüfungsdruck sowie emotionale Beanspruchung zusammenwirken können.
Zielstellung:
Ziel dieser Bachelorarbeit war es, den Zusammenhang zwischen subjektiv wahrgenommener psychischer Belastung/Erschöpfung und der selbsteingeschätzten Ausbildungsleistung bei Auszubildenden in sozialen Berufen zu untersuchen. Darüber hinaus wurde geprüft, ob Unterschiede zwischen den Ausbildungsrichtungen Krankenpflegehilfe und Erzieherausbildung sowie zwischen dem ersten und zweiten Ausbildungsjahr bestehen.
Methodik:
Die Untersuchung wurde als quantitative, empirische Querschnittsstudie durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte mithilfe eines standardisierten Fragebogens an einem privaten Bildungszentrum. Insgesamt nahmen N = 64 Auszubildende teil. Analysiert wurden Zusammenhänge zwischen Belastungsintensität, Erschöpfungshäufigkeit, Motivation, Stressbewältigung und Ausbildungsleistung sowie Gruppenunterschiede nachAusbildungsrichtung und Ausbildungsjahr.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen, dass eine höhere psychische Belastung signifikant mit geringerer Motivation (r = −0,47; p < .001) sowie mit einer niedrigeren selbsteingeschätzten Ausbildungsleistung (r = −0,30; p = .015) zusammenhängt. Stressbewältigung erwies sich als protektiver Faktor und stand signifikant negativ mit Erschöpfungshäufigkeit (r = −0,36; p = .003) sowie signifikant positiv mit der Ausbildungsleistung in Zusammenhang (r = 0,38; p = .002); Unterschiede zeigten sich insbesondere zwischen den Ausbildungsrichtungen hinsichtlich der Belastungsintensität, während zwischen den Ausbildungsjahren kein signifikanter Unterschied
festgestellt wurde.
Diskussion:
Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass psychische Belastungen im Ausbildungskontext mit motivationalen Einschränkungen und teilweise auch mit einer verminderten Ausbildungsleistung verbunden sind. Gleichzeitig kann Stressbewältigung als schützender Faktor wirken. Daraus ergibt sich die praktische Relevanz, frühzeitig Unterstützungsangebote und Maßnahmen zur Förderung von Stressmanagement in der Ausbildung zu etablieren.
Systemischer Lupus erythematodes ist eine Autoimmunkrankheit aus dem Formenkreis der rheumatisch- entzündlichen Erkrankungen. Doch sie ist weit mehr als „nur“ Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen. Lupus kann jedes Organ, jedes Gewebe, jede Zelle im Körper befallen und hat sehr vielfältige Ausprägungen. Oft gehen diese daraus entstehenden Einschränkungen weit über das körperliche hinaus, sie existieren ebenso in allen anderen Bereichen wie z. B. berufliches oder soziales Umfeld. Ziel dieser Arbeit war es, das Unsichtbare sichtbar zu machen, einen Überblick über verschiedene Geschichten Betroffener und deren Belastungen zu geben und herauszufinden, was denjenigen trotz chronischer Krankheit hilft, widerstandsfähig zu bleiben und ihre Belastungen zu bewältigen.
Dafür wurde eine qualitative Methode via Interviews mit Betroffenen ausgewählt, die entweder per Chat oder größtenteils face-to-face mittels halbstrukturierten Interviewleitfadens abgehalten wurden. Es wurden sechs Interviews durchgeführt. Fünf Teilnehmer hierfür kamen aus der Selbsthilfegruppe in Chemnitz, die dem deutschlandweiten Lupus erythematodes Selbsthilfevereins angehören und eine Betroffene aus einem Lupus- Selbsthilfeforum. Ausgewertet wurde dann zunächst induktiv, später noch einmal deduktiv mit Hilfe von MAXQDA und dem Bilden eines Kategoriensystems nach Mayring.
Deutlich wurde, dass trotz verschiedener Leidensgeschichten es einige Parallelen unter den Befragten gibt: Betroffene kämpfen nicht nur gegen vielfältige, mitunter schwer ausgeprägte Symptome und deren Auswirkungen, sondern auch gegen Diskriminierung und Benachteiligung in anderen Bereichen wie im Beruf oder im Freundes- und Familienkreis. Ebenso haben alle einen längeren Diagnoseweg hinter sich bringen müssen, teilweise mit schweren Folgeschäden. Oft begründen die Betroffenen es selbst mit der Unsichtbarkeit der Krankheit und dem Nichtwissen und Nichtkennen der Mitmenschen. Dies zieht eine geringe Nachvollziehbarkeit und wenig Verständnis nach sich. Ebenso kann ein berufliches oder soziales Umfeld, das auf die speziellen Bedürfnisse der Erkrankten abgestimmt und aufgeklärt ist, eine wichtige Ressource bei der Krankheitsbewältigung bilden. Am sozialen Leben teilhaben zu können, sei es beruflich oder privat oder auch nur eingeschränkt, ist ein sehr wichtiger Faktor bei der Bewältigung der vielen verschiedenen Herausforderungen, die diese Krankheit mit sich bringt.
Dafür einen eigenen, individuellen Weg zu finden, stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit und hilft gegen die Gefühle der Hoffnungslosigkeit und des Kontrollverlustes, die diese Erkrankung mit sich bringen kann. Durch Sensibilisierung nach außen (das Umfeld) und Schulungen nach innen (die eignen Stärken und Schwächen kennen und seine eigenen Ressourcen gezielt einsetzen können), kann trotz immer wieder auftretender Rückschläge eine bessere Lebensqualität erzielt werden.
Deeskalationsmanagement - Anforderungen an ein Weiterbildungskonzept in der Klinikum Chemnitz gGmbH
(2026)
Einleitung und Theoretischer Hintergrund:
Verbale und körperliche Gewalthandlungen von Patienten und Besuchern gegenüber dem Pflegefachpersonal haben zugenommen. Die daraus resultierenden psychischen und körperlichen Belastungen führen zu einem erhöhten Krankenstand, Fluktuation und einer sinkenden Arbeitszufriedenheit. Arbeitgeber sind gemäß Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, ihre Beschäftigten durch geeignete Präventionsmaßnahmen vor Übergriffen zu schützen. Eine Maßnahme ist die Implementierung einer
Deeskalationsweiterbildung.
Ziel- und Fragestellung:
Ziel der Untersuchung ist es, zentrale Anforderungen an ein Weiterbildungskonzept im Bereich Deeskalation zu identifizieren, welches Pflegefachkräfte auf den professionellen Umgang mit herausfordernden Situationen vorbereitet. Es sollen Inhalte,
Methoden und Rahmenbedingungen ermittelt werden, um Deeskalationskompetenzen nachhaltig zu fördern und das Konzept in die Abläufe und Strukturen des Klinikums zu integrieren.
Methodik:
Im Rahmen einer qualitativen Untersuchung wurden acht leitfadengestützte Interviews mit vier Pflegefachkräften und vier internen Stakeholdern der Klinikum Chemnitz gGmbH durchgeführt. Die Auswertung erfolgte mithilfe der strukturierenden Inhaltsanalyse
nach Mayring.
Ergebnisse:
Zentrale Anforderungen an das Weiterbildungskonzept sind praxisnahe, regelmäßig stattfindende Schulungen, welche an den jeweiligen Fachbereich angepasst sind. Die Weiterbildung muss theoretische Grundlagen und praxisnahe Übungen enthalten.
Wichtige Inhalte sind Kommunikations-, Deeskalations- und Abwehrtechniken, gesetzliche Rahmenbedingungen, interne Strukturen wie z.B. Meldewege und Unterstützungsangebote, sowie individuelle Bewältigungsstrategien. Ziel ist es, die Handlungssicherheit, Resilienz und Reflexionsfähigkeit der Teilnehmenden zu stärken. Eine notwenige Rahmenbedingung ist die Etablierung eines strukturierten Deeskalationsmanagements.
Diskussion und Fazit:
Für eine wirksame Gewaltprävention sollte die Deeskalationsweiterbildung Teil eines strukturierten Deeskalationsmanagements sein.
Regelmäßige Evaluation und Anpassung der Maßnahmen und Strukturen sind notwendig, um ihre Wirksamkeit sicherzustellen. Die Ergebnisse bieten praktische Implikationen für die Gestaltung und Umsetzung eines Deeskalationsweiterbildungskonzepts in der Klinikum Chemnitz gGmbH.
Röpke, Wilhelm
(2025)
Eucken, Walter
(2025)
Ordoliberalism
(2025)
Zusammenfassung
Einleitung & theoretischer Hintergrund: Kritische Ereignisse gehören zum Pflegealltag und können starke Second-Victim-Belastungen auslösen. Psychologische Sicherheit, das Vertrauen, offen über Belastungen sprechen zu können, gilt dabei als möglicher hilfreicher Faktor für den Umgang mit solchen Ereignissen. Da Pflegesettings unterschiedlich strukturiert sind, können die Verarbeitung von Second-Victim-Erfahrungen und die wahrgenommene psychologische Sicherheit variieren.
Zielstellung, Forschungsfrage & Hypothesen: Untersucht wurde, wie psychologische Sicherheit im Team die Verarbeitung von Second-Victim-Erfahrungen bei Pflegekräften beeinflusst und ob sich dieser Zusammenhang zwischen ambulanter Pflege, stationärer Langzeitpflege und stationärer Akutpflege unterscheidet. Es wurde ein positiver Einfluss psychologischer Sicherheit sowie mögliche settingabhängige Unterschiede erwartet.
Methodik & Stichprobe: Die Untersuchung wurde als quantitative Online-Querschnittbefragung durchgeführt. Psychologische Sicherheit wurde mit dem PsySafety-Check und das Second-Victim-Phänomen mit ausgewählten Items des SeViD-Fragebogens erfasst. Insgesamt nahmen 48 Pflegekräfte aus drei Settings teil. Die Auswertung erfolgte deskriptiv sowie inferenzstatistisch.
Ergebnisse: Es zeigte sich ein signifikanter negativer Zusammenhang zwischen psychologischer Sicherheit und der Verarbeitung von Second-Victim-Erfahrungen. Höhere psychologische Sicherheit ging mit geringeren Reaktionen (r = -0,391; p = 0,009), kürzerer Erholungsdauer (r = -0,426; p = 0,004) und geringerer fortbestehender Belastung (r = -0,466;p = 0,002) einher. Zwischen den Pflegesettings bestanden keine signifikanten Unterschiede.
Setting-spezifisch trat der Zusammenhang jedoch ausschließlich in der stationären Akutpflege signifikant auf.
Diskussion: Die Ergebnisse bestätigen, dass höhere psychologische Sicherheit mit einer besseren Verarbeitung von Second-Victim-Erfahrungen verbunden ist. Besonders in der stationären Akutpflege wirkt psychologische Sicherheit deutlich entlastend, während in der ambulanten und stationären Langzeitpflege kaum Zusammenhänge erkennbar waren. Damit bestätigt die Untersuchung den grundlegenden Einfluss eines unterstützenden Teamklimas, weist aber gleichzeitig auf settingabhängige Unterschiede in dessen Wirksamkeit hin.
In modernen Produktionsumgebungen verlaufen Veränderungsprozesse immer schneller, während operative Mitarbeitende aufgrund von Schichtarbeit, eng getakteten Abläufen und eingeschränkten Kommunikationswegen oft nur begrenzt eingebunden werden können. Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Gesundheit als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft. Die Arbeit untersucht daher, wie operative Mitarbeitende im Werk Beiersdorf Manufacturing Leipzig GmbH (BML) in Gesundheits- und Veränderungsprozesse einbezogen werden können und welche Rahmenbedingungen ihre Beteiligung fördern oder erschweren. Zur Beantwortung dieser Fragestellung wurde ein qualitatives Forschungsdesign umgesetzt. Dafür wurden sieben leitfadengestützte Interviews mit operativen Mitarbeitenden erhoben und nach Kuckartz (2024) inhaltlich ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Gesundheitsangebote grundsätzlich auf Interesse stoßen, ihre Nutzung jedoch häufig durch den Arbeitsaufwand im Schichtbetrieb begrenzt wird. Informationen erreichen die Beschäftigten unterschiedlich gut. Meist sind digitale Kanäle im laufenden Betrieb nur eingeschränkt nutzbar, während die persönliche Weitergabe stark von Bereich und Teamleitung abhängig ist. Deutlich wird, dass Beteiligung vor allem dort gelingt, wo Informationen frühzeitig, klar und alltagsnah vermittelt werden und wo Rückmeldungen der Mitarbeitenden sichtbar berücksichtigt werden.
Die Untersuchung zeigt deutlich, dass Gesundheit, Kommunikation und Beteiligung im Produktionsumfeld eng miteinander verbunden sind. Die Ergebnisse unterstreichen den Bedarf, Kommunikationswege verlässlicher zu gestalten, niedrigschwellige Gesundheitsangebote stärker an den Arbeitsalltag anzubinden und operative Mitarbeitende konsequenter in die Weiterentwicklung einzubeziehen, um künftige Veränderungsprozesse wirkungsvoll zu unterstützen.
Ende Juni 2023 erging der Erlass zur Fortschreibung der kommunalen Wasserversorgungskonzepte für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Kommunale Wasserversorgungskonzepte beschreiben den Stand und die zukünftige Entwicklung der Trinkwasserversorgung in einem Gemeindegebiet und dienen als Informations- und Planungsgrundlage zur Sicherstellung der langfristigen Wasserversorgung. Im Rahmen der Arbeit werden der Prozess der Fortschreibung der kommunalen Konzepte sowie die Ergebnisse der Bewertung der Trinkwasserversorgung für den Rheinisch-Bergischen Kreis dargestellt.
Die Trinkwasserversorgung im Rheinisch-Bergischen Kreis erfolgt vorwiegend durch zentrale Wasserversorgungsanlagen. Darüber hinaus werden Kleinanalgen zur Wassergewinnung insbesondere in den Randbereichen zwischen den einzelnen Kommunen sowie an den Kreisgrenzen betrieben.
Die derzeitige Versorgungslage durch die Kleinanlagen, insbesondere in quantitativer Hinsicht, wurde mittels eines hierfür entwickelten Fragebogens für die Betreiber erfasst. Zusätzlich wurden für die Gemeinden Wermelskirchen, Burscheid, Leichlingen und Odenthal anhand der Trinkwasseruntersuchungsergebnisse ab 2016 qualitative Beeinträchtigungen ermittelt. Anhand dessen erfolgt eine Gesamtbewertung der Versorgungssicherheit.
Der Rheinisch-Bergische Kreis verfügt lediglich über 84 Kleinanlagen und somit eine sehr hohe Anschlussqoute der Bevölkerung an die öffentliche Versorgung. Nur wenige Kleinanlagen weisen qualitative oder quantitative Beeinträchtigungen oder sonstige Risiken auf, die bereits einen kurz- bis mittelfristigen Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz erfordern.
Mit fortschreitendem Klimawandel wird vor allem ein erhöhtes Risiko für einen quantitativen Mangel für Kleinanlagen, die Wasservorkommen mit geringer Speicherkapazität nutzen, erwartet.
Angepasst an die hydrogeologischen Gegebenheiten wird das Trinkwasser für die öffentlichen Versorgung in den Bergischen Hochebenen aus Talsperren und im Süden aus den ergiebigen Grundwasserressourcen der Rheinebene gewonnen. Die jeweiligen Wasserversor-ger verfügen alle über eine gute Absicherung und mindestens einen Notverbund. Die Wasserversorger im Rheinisch-Bergischen Kreis verfügen über keine bisher ungenutzten Wasserressourcen und nur über geringe Wasserkapazitäten.
Auch wenn die Versorgung mit Wasser für Trinkwasser- und hygienische Zwecke langfristig gesichert ist, sind Einschränkungen darüber hinaus mit fortschreitendem Klimawandels mittelfristig nicht ausgeschlossen. Eine Stärkung der Resilienz kann nur durch weitere, gezielte Netzverbünde erreicht werden. Zusätzlich sollten gezielte Maßnahmen zur Einsparung von Trinkwasser und zur Erhöhung des natürlichen Dargebots zur Schonung der Wasserressourcen beitragen.
Die demografische Entwicklung in Deutschland führt zu einer wachsenden Patientenpopulation im fortgeschrittenen Alter, wodurch auch orthopädische Verletzungen an Relevanz zunehmen. Insbesondere Sprunggelenksfrakturen stellen eine häufige und klinisch bedeutsame Verletzungsform in dieser Altersgruppe dar, für deren optimale Versorgung eine belastbare biomechanische Grundlage erforderlich ist. Diese Bachelorarbeit untersucht die biomechanischen Eigenschaften von IntraOS-Schrauben, um deren Eignung und Stabilität bei geriatrischen Sprunggelenksfrakturen wissenschaftlich zu evaluieren. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde eine kombinierte biomechanische Analyse durchgeführt, die radiologische Messungen an Patientendaten mit experimentellen Laboruntersuchungen verbindet.
Die Studie umfasst 102 geriatrische Patienten mit verschiedenen Sprunggelenksfrakturen, deren radiologische Aufnahmen sowie klinische Daten systematisch ausgewertet wurden. Die Ergebnisse belegen eine konsistente Größenabhängigkeit der biomechanischen Parameter und zeigen eine Übereinstimmung zwischen beiden Analysemethoden. Diese Auswertung demonstriert, dass IntraOS-Schrauben vorhersagbare Eigenschaften aufweisen und somit eine Grundlage für die geplante Stabilisierung vor der Operation in der geriatrischen Traumatologie bilden.
Diese Arbeit untersucht die Umstellung einer bestehenden, gasversorgten Wohngebäudezeile in Kassel auf eine Fernwärmeanbindung. Ziel ist die Entwicklung eines technisch, wirtschaftlich und betrieblich tragfähigen Versorgungskonzeptes unter Berücksichtigung der Eigentümerstruktur und der baulichen Randbedingungen des Bestands.
Im ersten Schritt wurde der energetische Ausgangszustand durch Auswertung der Energieausweise analysiert. Darauf aufbauend erfolgte die Ermittlung des zu erwartenden Wärmebezugs aus dem Fernwärmenetz. Das Vorgehen orientierte sich an den einschlägigen Normen zur Heizlast- und Energiebedarfsberechnung und bildet die Grundlage für die technische und wirtschaftliche Bewertung. Des Weiteren zeigte sich im Rahmen der Variantenuntersuchung, dass die Integration eines Speichersystem als entscheidend erwies, um die Anschlussleistung zu begrenzen, Lastspitzen auszugleichen und die Fernwärmeübergabe effizient zu betreiben. Eine Clusterlösung mit drei Hausanschlussstationen für die gesamte Gebäudezeile wurde als günstigste Struktur ermittelt. Jedes Gebäude erhält ein eigenes Rohrnetz, ein Speichersystem und dezentrale Wohnungsstationen, wodurch eine autarke Betriebsweise und eine schrittweise Umstellung möglich bleiben.
Die Auswertung bestätigt, dass die Fernwärmeversorgung im Vergleich zum bisherigen Gasbetrieb eine deutliche Reduktion des Primärenergieeinsatzes ermöglicht und gleichzeitig stabile Betriebskosten erwarten lässt. Trotz der Vorteile sind auch Einschränkungen zu berücksichtigen. Die Abhängigkeit von einem einzelnen Energieversorger reduziert den Handlungsspielraum der Eigentümergemeinschaft, und zukünftige Preisentwicklungen oder Änderungen des Primärenergiefaktors können die Wirtschaftlichkeit beeinflussen.
Insgesamt belegt die Arbeit, dass eine speichergeführte, zentral versorgte und dezentral verteilte Fernwärmelösung für den untersuchten Gebäudestand eine technisch fundierte und energetisch effiziente Option darstellt. Dauerhafte Nachhaltigkeit setzt jedoch voraus, dass die Weiterentwicklung des Fernwärmenetzes konsequent auf Dekarbonisierung und Temperaturabsenkung ausgerichtet wird.
Enhancing Public Transport Efficiency through Cooperative ITS Services: A Case Study of Chemnitz
(2025)
The thesis examines the enhancement of public transport efficiency through Cooperative Intelligent Transport Systems (C-ITS) services, particularly Traffic Signal Priority (TSP) and Green Light Optimal Speed Advisory (GLOSA). The study analyzes two intersections (4505 and 8705) along Ring Bus Line 82, based on real-time traffic signal data provided by the City of Chemnitz. The primary aim is to evaluate the feasibility of TSP and GLOSA at these intersections. The findings reveal that both intersections are operated under an adaptive signal control system in which intersection 4505 exhibits high variability in signal durations. Furthermore, the analysis suggests that the TSP can be applied at both studied intersections, utilizing traffic signal control strategies such as early green, red truncation, phase insertion, etc. GLOSA, on the other hand, can be implemented in an adaptive signal control system with a suitable prediction engine to predict the green signal status in advance. The thesis's most valuable contribution is the implementation of an LSTM deep learning signal prediction model in Python, achieving an average accuracy of 95.7 %. The study concludes that incorporating an Artificial Intelligence (AI)-supported predictive model, as well as the Transformer deep learning technique, can further enhance real-time signal prediction and thereby improve traffic efficiency.
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit Untersuchungen zur Ausrollverzögerung von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe. Für die Ermittlung wurden Fahrzeuge mit Automatikgetriebe und Verbrennungsmotor und Fahrzeuge mit Rekuperationstechnologie getestet. Für die Ergebnisermittlung wurden die Performance Box Touch V2 sowie die VBOX 3i eingesetzt. Die Auswertung der Daten erfolgte mit der PC-Software VBOX Test-Suite.
Diese Arbeit untersucht verschiedene Methoden zur Erfassung und Verarbeitung von Audiosignalen mithilfe eines kostengünstigen STM32F411VE-Mikrocontrollers in Kombination mit einem digitalen MEMS-Mikrofon MP45DT02, um eine automatische Anomalieerkennung des Lüfters in Rechenzentren zu ermöglichen. Das System wurde vollständig auf Registerebene implementiert, um eine präzise Steuerung, geringe Latenz und minimale Rechenlast ohne Hardware-Abstraktionsschichten zu gewährleisten.
Verschiedene Ansätze zur Audioerfassung und -verarbeitung wurden bewertet, um die effizienteste Lösung innerhalb der begrenzten Hardware-Ressourcen zu identifizieren. Die aufgezeichneten Signale wurden gefiltert, dezimiert und mithilfe der Fast Fourier Transform (FFT) im Frequenzbereich analysiert, um Unregelmäßigkeiten im Lüftergeräusch zu erkennen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine genaue Echtzeiterkennung auch auf einer ressourcenbeschränkten Embedded-Plattform möglich ist, wenn Hardware und Signalverarbeitung optimal aufeinander abgestimmt werden.
Die Arbeit liefert ein Best-Practice-Konzept für effiziente Audioerfassung und -analyse auf Mikrocontrollern und bildet die Grundlage für zukünftige adaptive Überwachungssysteme in der akustischen Zustandsdiagnose.
Hintergrund/Zielstellung: Psychische Gewalt am Arbeitsplatz stellt eine zunehmende Herausforderung dar. Besonders im patientenzentrierten Gesundheitswesen sind Beschäftigte häufig psychischer Gewalt durch betriebsfremde Personen, wie Patient:innen oder deren Angehörige, ausgesetzt. Ziel dieser Analyse ist es, die Auftretenshäufigkeit solcher Gewalterfahrungen und deren Zusammenhänge mit der Gesundheit der Betroffenen zu untersuchen sowie betriebliche Präventionsmaßnahmen zu erfassen.
Methodik: Die Analyse basiert auf Daten der deutschlandweit, repräsentativen Studie zu Mobbing in der Arbeitswelt, die mittels quantitativer Telefoninterviews (August 2023 - Januar 2024) erhoben wurden. Die Auftretenshäufigkeit und Präventionsmaßnahmen wurden deskriptiv bestimmt, während Subgruppenunterschiede und gesundheitliche Beeinträchtigungen mittels binär logistischer Regressionsanalysen untersucht wurden.
Ergebnisse: Von 547 Beschäftigten im Gesundheitswesen berichteten 16,5 % psychische Gewalt in den letzten sechs Monaten erfahren zu haben. Zudem gibt es
Hinweise darauf, dass jüngere Beschäftigte, Personen mit geringer Berufserfahrung sowie bestimmte Berufsgruppen (z. B. Pflegekräfte) ein höheres Risiko für psychische Gewalterfahrungen aufweisen. Bezüglich der Gesundheit der Betroffenen waren wiederholte Gewaltereignisse signifikant mit Depressionen, Angst, Stress und einem schlechteren Gesundheitszustand assoziiert, jedoch
nicht mit den Arbeitsunfähigkeitstagen. Seltenere Gewaltereignissen zeigten keine signifikanten Zusammenhänge. Hinsichtlich der betrieblichen Präventionsmaßnahmen ist die Kommunikation über Gewaltereignisse weitgehend etabliert, während Schulungen und Weiterbildungen deutlich seltener angeboten werden.
Diskussion/Schlussfolgerung: Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Relevanz
psychischer Gewalt im Gesundheitswesen, die sowohl die Gesundheit der Beschäftigten als auch die Qualität der Patientenversorgung beeinträchtigen kann. Dies macht umfassende Präventionskonzepte in Einrichtungen des Gesundheitswesens dringend erforderlich. Weitere Forschung zu besonders vulnerablen Gruppen sowie zur Wirksamkeit von Interventionen ist notwendig, um diese Konzepte gezielt anpassen zu können.
Na sua Grammaire du sens et de l‘expression, Charaudeau (1992: 4) coloca a descrição das intenções do sujeito falante no centro de uma gramática de orientação comunicativa. Contudo, nas gramáticas tradicionais, o princípio de organização não parte das intenções do sujeito falante, mas de categorias formais da língua.
O exemplo da enunciação de objetivos acionais possui um interesse especial para uma aproximação comunicativa à gramática, pois abre a possibilidade de tratar, num mesmo paradigma de gramática comunicativa, as formas verbais gramaticalizadas que na gramática tradicional são categorizadas como tempos e modos verbais e, ao mesmo tempo, verbos gramaticalizados em diferentes graus. Além disso, faz uma junção entre a verbalização de um processo mental específico (a formação de um objetivo acional; cf. Rehbein 1977; Lock 1996: 105) e a ação que tiver como objetivo realizar. Há de considerar também que, por sua vez, cada meio linguístico localiza o objetivo acional, de maneira específica, no processo mental da sua formação (Lobato 1971: 289; Wunderlich 1981; Johnen 2003: 250-256).
O objetivo desta contribuição é em primeiro lugar indagar o lugar da enunciação de objetivos acionais numa gramática comunicativa do português e fazer um levantamento de subcategorias gramaticais relevantes que as gramáticas tradicionais não consideram. Em segundo lugar, apresentar-se-á um esboço para um tratado da enunciação de objetivos acionais numa gramática comunicativa do português.
AI-driven risk estimation: a GPT-based approach to news monitoring for manufacturing resilience
(2026)
In today’s rapidly evolving commercial landscape, manufacturing enterprises face significant challenges in maintaining resilience amid disruptions such as pandemics, natural disasters, and geopolitical conflicts. To address these challenges, we introduce a novel GPT-based early detection tool designed for real-time supply chain risk assessment. This system integrates proprietary company data, including supply chain portfolios, with publicly available information, such as news articles, to estimate risk scores for respective supply chains, thereby enhancing decision-making processes. Leveraging advanced machine learning techniques–Generative Pretrained Transformers (GPT), zero-shot learning, and structured outputs–the tool operates locally to ensure data privacy and minimize information leakage. Utilizing the "news-please" crawler and the "Llama 3.1" GPT model, the system continuously monitors selected media sources, providing timely risk assessments. Our research demonstrates the tool’s potential to enhance proactive risk management in supply chains, validated through testing on both real and augmented datasets. By evaluating four exemplary supply chains, we characterize the tool’s capability to support decision-making in unpredictable global environments. The results indicate that, while the system occasionally exhibits oversensitivity, it consistently aids in identifying critical events that may impact supply chain operations. Future developments will focus on refining the tool’s accuracy and expanding its applications, particularly in monitoring regulatory changes.
Background: The use of generative AI, as represented by ChatGPT, holds promising potential for nursing education. This manifests itself in various areas, including personalized learning, simulation training and teaching process support. However, its integration requires careful consideration of ethical implications, adaptation of curricula and a high level of digital competence on the part of teachers. Only in this way can potential risks, such as the distortion of knowledge, bias and educational inequalities, be avoided.
Methods: Relevant publications were identified between 2019 and 2025 as part of a comprehensive literature search in the specialist databases PubMed, Embase, CINAHL and Scopus. The search was conducted using combined search terms that included the terms “generative AI”, “ChatGPT” and “nursing”. After removing duplicates and screening (PRISMA-guided), 140 full texts were analysed and divided into two publications. This rapid overview focuses on the topic of generative AI in nursing education.
Results: As part of the analysis of the included studies, five thematic areas were identified, which were divided into the categories of nursing education, competence development and nursing skills, implementation possibilities, examination quality and ethical considerations, and evaluated. A key theme is the dual potential of this technology: it can enrich learning through features such as virtual tutors and improved exam preparation, but it also requires critical consideration of ethical issues such as plagiarism, data bias and the need for human oversight.
Outlook: In this context, the conclusion emphasises the urgent need to adapt curricula and provide targeted further training for teachers so that GenAI can be used responsibly and effectively—rather than, as is often the case at present, by banning it altogether.
Hochschulbericht 2019 | 2020
(2021)
Hochschulbericht 2021 | 2022
(2023)
Hochschulbericht 2023 | 2024
(2025)
Presentamos aquí una crónica de la interpretación entre el español y la lengua de señas de Venezuela (LSV). Nuestros datos provienen de entrevistas y encuestas con intérpretes de LSV (ILSV) y otros profesionales vinculados al área. Esos datos fueron contrastados con documentos institucionales. Se propone una periodización de cuatro fases, delimitadas por diversos hitos. La primera, la “prehistoria” de la ILSV, comprende el largo período previo a la fundación de la primera escuela de sordos (1935), un período sólo reconstruible especulativamente. La segunda se extiende entre 1935 y 1985. En ella surgen comunidades sordas organizadas y aparecen las primeras referencias a la LSV y a los ILSV. La tercera se inicia en 1985, con el modelo bilingüe en las escuelas de sordos, que empodera a la comunidad sorda y demarca el oficio de ILSV. La cuarta fase se define con la fundación, en 2006, de la asociación nacional de los ILSV y su progresiva profesionalización. En los últimos años de esta fase, especialmente desde 2016, la crisis social y económica del país impone cambios dramáticos en las condiciones de vida y trabajo de los ILSV que podrían ser considerados el inicio de una quinta fase.
In this paper the application of Active Disturbance Rejection Control (ADRC) for discrete-time field-oriented PMSM current control is discussed. ADRC offers an interesting alternative to established current control algorithms due to the considerably simplified control engineering process. After introducing the ADRC approach and the plant model, the possibilities for tuning the controller and the comprised state space observer are examined in detail. In particular, the adequate consideration of the modulator delay in the ADRC’s extended state observer is investigated, leading to a new ADRC current control algorithm. This allows a parameterization for very fast dynamics, so that almost deadbeat behavior is achievable. All investigations are validated by means of practical measurements.
Grundzüge der Bilanzierung
(2025)
In this paper, the authors present a freely accessible resource covering German light verb constructions from the domain of administrative and business language (such as “Bericht erstatten” (to report)) together with their associated verb frames (in particular objects and governing prepositions). These constructions, which in many cases represent overly complex and difficult-to-read language, are joined within the same resource by simple verbs, also together with their respective verb frames.
This not only provides a type of thesaurus for light verb constructions that can assist in text simplification, but the documented verb frames can also support the automatic generation of
grammatically correct suggestions for simpler textual alternatives.
(Abstract ist formal geringfügig verändert gegenüber dem Original.)
Die Digitalisierung verändert die Pflegebildung grundlegend und erfordert neue didaktische Konzepte zur Förderung digitaler Kompetenzen von Lehrenden. Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragte Projekt „Digitalisierung: Fortbildungsinhalte und partizipative Organisationsentwicklung für schulisches und betriebliches Bildungspersonal in der Pflege“ zielte darauf ab, berufliches Bildungspersonal in Pflegebildungseinrichtungen bei der Anbahnung digitaler Kompetenzen systematisch zu unterstützen. Das vorliegende Modulhandbuch bietet ein theoriebasiertes und praxiserprobtes Fortbildungskonzept für Lehrende
und Praxisanleitende in der Pflege. Basierend auf dem DigComp 2.2 Framework und aktuellen pflegepädagogischen Ansätzen wurden drei Module entwickelt, die digitale Kompetenzen strukturiert und praxisnah vermitteln. Die Module fördern die Reflexion über digitale Technologien, unterstützen die didaktische Integration digitaler Tools und stärken die professionelle Rolle Lehrender in einer digitalisierten Bildungswelt. Das Handbuch richtet sich an Bildungseinrichtungen, die eine nachhaltige und partizipative Entwicklung digitaler Lehrkompetenzen anstreben.
Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragte Projekt „Digitalisierung: Fortbildungsinhalte und partizipative Organisationsentwicklung für schulisches und betriebliches Bildungspersonal in der Pflege (DigiK-Part)“ zielte darauf ab, berufliches Bildungspersonal in Pflegebildungseinrichtungen bei der Anbahnung digitaler Kompetenzen systematisch zu unterstützen. Dazu wurde ein modularisiertes Fort- und Weiterbildungskonzept mit praxisnahen Lernszenarien entwickelt und erprobt. Die Module orientieren sich am DigCompEdu sowie DigComp 2.2 Framework der Europäischen Union und wurden gezielt an die Anforderungen pflegepädagogischer Kontexte angepasst. In Kooperation mit Pflegeschulen wurde das Konzept partizipativ umgesetzt, evaluiert und weiterentwickelt. Die aktive Einbindung des Bildungspersonals in den Entwicklungs- und Erprobungsprozess trägt wesentlich zur Praxisnähe und Akzeptanz des Konzepts bei. Die Ergebnisse zeigen praxisrelevante Ansätze zur nachhaltigen Verankerung digitaler Kompetenzen in der Fort- und Weiterbildung von Lehrenden in Pflegeschulen, in der Fortbildung von Praxisanleitenden oder in lehrerinnen- und lehrerbildenden Studiengängen auf.
Durante il XV e XVI secolo il plurilinguismo diventa un tema rilevante nei manoscritti che circolano tra le corti e le botteghe di scrittura europee. Il contatto interlinguistico si articola nelle molteplici varietà italo-romanze diffuse nell’Italia e nella Francia medievale e rinascimentale.
Il manoscritto Mscr.Dresd.Oc.56, conservato a Dresda e da collocare nel dibattito cinquecentesco, ospita la traduzione francese del Libro del Cortegiano (1528) di Baldassare Castiglione (1478-1529). Si tratta di una delle più antiche traduzioni francesi dell’opera, realizzata ancora prima della versione a stampa (1537). Nel manoscritto il presunto autore, Jacques Colin (scomparso nel 1547), non funge soltanto da mero traduttore, ma propone anche riflessioni sulla corretta resa di alcuni passi della traduzione, ad esempio a proposito di giochi di parole e modi di dire italiani e francesi.
L’articolo, che prende in esame una selezione di passi tratti dal testo di partenza italiano e dalla sua traduzione francese, adotta una prospettiva filologica e linguistica contrastiva. Il contributo offre inoltre alcune considerazioni sulla riflessione linguistica svolta dal traduttore nell’ambito del processo di produzione del Mscr.Dresd.Oc.56.
This study investigates the hybrid integration of adsorption and microfiltration for arsenic removal from water, combining ferric oxyhydroxide adsorbents (Ferrosorp DGp and DG⁺) with polymeric membranes (UPS-150, Novamem, and 1FM 3M). Batch adsorption experiments were conducted using arsenate solutions of varying concentrations and contact times to assess the equilibrium uptake behaviour of both adsorbents. Results demonstrated that Ferrosorp DGp exhibited a higher maximum adsorption capacity and stronger surface affinity for As(V), whereas Ferrosorp DG⁺ showed faster kinetics consistent with the pseudo-second-order model, indicating chemisorption dominance.
Complementary membrane filtration tests were performed in a dead-end stirred cell under three conditions—pure water, Oxide with Stirring, and Oxide without Stirring—at a constant transmembrane pressure of 200 mbar. The study revealed that stirring markedly reduced fouling and enhanced flux stability, while non-stirred operation caused permeability declines depending on membrane and oxide type. Among the membranes tested, 1FM 3M displayed the highest intrinsic permeability and strongest resistance to fouling, followed by UPS-150 and Novamem.
The integration of adsorption and microfiltration demonstrated that Ferrosorp DGp ensures effective arsenate removal, while 1FM 3M offers superior hydraulic performance, making this combination the most promising for decentralized, low-pressure treatment applications. The results confirm that coupling adsorption with microfiltration provides a sustainable, energy-efficient pathway for producing low-arsenic, low-turbidity water compliant with WHO and EU drinking-water standards.
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der konstruktiven Optimierung des bestehenden Z3 – Kopfes der Maschinenreihe ECOSPEED. Ziel ist es dessen statische und dynamische Eigenschaften signifikant zu verbessern. Ein zentraler Punkt stellt dabei die Optimierung von Steifigkeit und Schwingungsverhalten unter Berücksichtigung der realen Belastungsszenarien bei der Bearbeitung von großvolumiger Aluminium-Strukturbauteilen dar. Mit Hilfe eines eigens dafür erstellten FE – Modells in dem Simulationsprogramm ANSYS wird der Ist – Zustand der aktuellen Baugruppe ermittelt. Dieser ist die Grundlage für eigentliche Optimierung. Die Geometrie wird vereinfacht von dem CAD – Modell in das Simulationsprogramm importiert und dort vernetzt sowie mit Kräften belastet. Der Fokus liegt dabei auf die Ausgabe von Verformungsergebnissen, welche die Realität exakt widerspiegeln sollen. Durch die Verformung kann die Steifigkeit des Z3 – Kopfes berechnet werden. Die ermittelten Ergebnisse für die Steifigkeiten und die Eigenfrequenzen sind die Grundlage aller weiteren Optimierungsrechnungen.
Anhand von den zuvor ermittelten Parametern Werkstoff, Länge und Breite der Schwenkarme oder dem Durchmesser des Tonnengestells werden verschiedene Varianten erstellt. Für jede dieser Varianten erfolgt eine separate FEM – Rechnung. Die Ergebnisse werden anhand selbst gewählter Anforderungskriterien in Bezug auf die Steifigkeit, der Eigenfrequenzen, der Masse oder der Anschlussgeometrie miteinander verglichen. Als optimale Variante stellt sich dabei eine Kombination von breiten und verkürzten Schwenkarmen aus Stahl heraus.
This thesis investigates the integration of a deterministic approach into a neural network-based model for the analysis of OCT signals. The model is developed using a GAN architecture. The dataset for training the neural network is generated by a deterministic algorithm. After training, the modified model is capable of recognizing and reproducing fundamental physical patterns in the signal. The incorporation of the deterministic algorithm has expanded the model's applicability. It can now be applied to different source ranges and parameters of the OCT system used, facilitating the analysis of interferometric signals in medicine and industry.
Einleitung:
Der Schlaf nimmt ein Drittel der Lebenszeit ein. Dieser ist ein dynamisches Verhalten, welches durch komplizierte und präzise Mechanismen im Gehirn kontrolliert wird. Die Wichtigkeit erschließt sich nicht, wenn gut und ausreichend geschlafen wurde, sondern wenn der Schlaf zur kurz oder gestört war. Negative Konsequenzen nach einer schlechten Nacht können eine verminderte Leistungsfähigkeit oder ein erhöhtes Erkrankungsrisiko sein.
Ziel- und Fragestellung:
Das Ziel dieser Arbeit war es, einen ersten Einblick in das Schlafverhalten von Studierenden der Westsächsischen Hochschule Zwickau zu erlangen. Dadurch sollten Schwachstellen im Schlafverhalten und der Schlafqualität der Studierenden ermittelt werden und es sollten Hilfestelllungen bereitgestellt werden und das Schlafverhalten und die Schlafqualität zu verbessern.
Methodik: Das Design dieser Arbeit war eine Querschnittsstudie. Die Datenerhebung erfolgte über einen quantitativen online-Fragebogen. Dieser wurde im Zeitraum vom 13.08.2025 bis 8.09.2025 veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgte über den E-Mail-Verteiler der Hochschule und ging an alle immatrikulierten Studierenden im Sommersemester 2025. Die Daten wurden deskriptiv mittels SPSS-Version 29 ausgewertet.
Ergebnisse:
Die meisten Studierenden der Westsächsischen Hochschule Zwickau weisen eine gute Schlafqualität auf. Diese hängt mit der hohen Anzahl an geschlafenen Stunden, der nicht häufig unterschiedlichen Bettgehzeiten, eines guten Einschlafverhaltens und einer nur selten bis manchmal eingeschränkte Leistungsfähigkeit zusammen. Soziodemographische Faktoren wie Alter, Geschlecht oder der angestrebte Abschluss beeinflussen das Schlafverhalten und die Schlafqualität kaum. Eine Nebentätigkeit beeinflusst das Schlafverhalten dahingehend, dass die Studierenden weniger Schlafen und zeitiger aufstehen.
Diskussion:
Um das Schlafverhalten und die Qualität weiter zu verbessern, ist von entscheidender Bedeutung vor dem Schlafengehen auf Blaulicht zu verzichten. Anstatt das Handy oder den Fernseher zu benutzen ist es ratsamer, ein Buch zu lesen oder einen Spaziergang zu machen. Ein mögliches auftretendes Problem der Studierenden ist die Müdigkeit am nächsten Tag in verschiedenen Situationen. Dieses Problem lässt sich durch ein verbessertes Einschlafverhalten beheben.
Theoretischer Hintergrund:
Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in der modernen Arbeitswelt und stellen sowohl für Beschäftigte als auch für Unternehmen eine erhebliche Belastung dar. Sie entstehen durch das Zusammenspiel körperlicher, psychischer und organisatorischer Faktoren. Betriebliche Prävention gilt daher als zentrale Maßnahme, um arbeitsbedingte Beschwerden zu reduzieren und die langfristige Gesundheit der Beschäftigten zu fördern. Dennoch zeigen Studien, dass bestehende Angebote häufig nicht ausreichend genutzt oder als wenig wirksam wahrgenommen werden.
Ziel- und Fragestellung:
Ziel der vorliegenden Arbeit war es, das Angebot, die Nutzung und die wahrgenommene Wirksamkeit betrieblicher Präventionsmaßnahmen zur Rückengesundheit zu untersuchen. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, welche individuellen und organisatorischen Faktoren die Inanspruchnahme beeinflussen und welche Barrieren einer aktiven Teilnahme entgegenstehen. Darüber hinaus sollten Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung betrieblicher Gesundheitsförderung identifiziert werden.
Methodik:
Die Untersuchung erfolgte als quantitative Querschnittsstudie an einer Hochschule sowie in mehreren Unternehmen. Daraus resultierten 384 auswertbare Datensätze. Hierbei wurden Daten zu demografischen Merkmalen, Rückenschmerzprävalenzen, Nutzung und Bewertung präventiver Maßnahmen sowie wahrgenommene Barrieren erhoben. Die Daten wurden deskriptiv und inferenzstatistisch mit SPSS ausgewertet.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigten eine hohe Prävalenz von Rückenschmerzen (86,9 % innerhalb der Stichprobe) bei gleichzeitig nur moderater Nutzung vorhandener Präventionsangebote. Frauen und ältere Beschäftigte beteiligten sich häufiger an Präventionsmaßnahmen, während Studierende und Teilzeitkräfte geringere Teilnahmequoten aufwiesen.
Zeitmangel und Informationsdefizite stellten die häufigsten Barrieren dar.
Diskussion und Schlussfolgerungen:
Die Befunde verdeutlichten die Notwendigkeit, betriebliche Präventionsmaßnahmen stärker in den Arbeitsalltag zu integrieren, strukturell zu verankern und durch gezielte Kommunikationsstrategien sichtbarer zu machen. Eine stärkere Verbindung von ergonomischen, organisatorischen und motivationalen Ansätzen kann die Wirksamkeit und Akzeptanz betrieblicher Prävention langfristig erhöhen. Die Ergebnisse unterstreichen, dass betriebliche Prävention vor allem dann wirksam ist, wenn ergonomische, organisatorische und verhaltensbezogene Maßnahmen sinnvoll miteinander kombiniert werden und Beschäftigte aktiv in die Gestaltung einbezogen sind.
Offene Büro- und Arbeitswelten gelten heute als Sinnbild zeitgemäßer Unternehmensstrukturen. Sie fördern den Austausch, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie eine effiziente Raumnutzung, stellen jedoch zugleich erhöhte Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit, das Wohlbefinden und die Stressregulation der Mitarbeitenden.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen objektiv erfassbaren Umgebungsgeräuschen und dem subjektiv erlebten Stresserleben der indirekten Mitarbeitenden des BMW-Werkes in Leipzig zu untersuchen. Darüber hinaus sollen weitere umweltbezogene Einflussfaktoren identifiziert werden, die das Stresserleben prägen, sowie individuelle und organisatorische Bewältigungsstrategien systematisch erfasst werden. Die gewonnenen Erkenntnisse münden in einem praxisorientierten Handlungsleitfaden, der dem Unternehmen als Grundlage für eine gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeitsplätzen dienen soll.
Diese Arbeit untersucht die Charakterisierung einer Swept-Source VCSEL für Anwendungen der optischen Kohärenztomografie. Ziel war es, das spektrale Emissionsverhalten im Dauerstrich und gepulsten Betrieb zu erfassen, die linearen Abhängigkeiten der Emissionswellenlänge von Betriebsstrom und Betriebstemperatur (Wellenlängenkennlinie) zu bestimmen und die Eignung
der Lichtquelle für OCT-Messaufgaben zu bewerten.
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde ein kompaktes Gitterspektrometer entwickelt und aufgebaut, das ein zeitliches Auflösungsvermögen 20 ns bei einem spektralen Auflösungsvermögen von ≈ 1,112 · 10^4 erreicht. Auf dieser Grundlage wurden die Wellenlängenkennlinie einer Swept-Source VCSEL sowohl im cw- als auch im gepulsten Betrieb aufgenommen, die resultierenden Tuning-Koeffizienten bestimmt und die Eignung der Quelle für kostengünstige OCT-Anwendungen bewertet.
This work presents a comprehensive analysis of the variability and reliability of the resistive switching (RS) behavior in Prussian Blue (a mixed-valence iron(III/II) hexacyanoferrate compound) thin films, used as the active layer. These films are fabricated through a simple and scalable electrochemical process, and exhibit robust bipolar resistive switching, making them suitable both for neuromorphic computing applications and hardware cryptography. A detailed statistical evaluation was conducted over 100 consecutive switching cycles using multiple parameter extraction techniques to assess cycle-to-cycle (C2C) variability in key RS parameters, including set/reset voltages and corresponding currents. One and two-dimensional coefficients of variation (1DCV and 2DCV) were calculated to quantify variability and identify application potential. Results demonstrate moderate variability compatible with neuromorphic computing and cryptographic functionalities, including physical unclonable functions and true random number generation. These findings position Prussian Blue-based memristors as promising candidates for low-cost, stable, and multifunctional memory.
Additive Manufacturing (AM), also known as rapid prototyping or 3D printing, is widely used across various industries, including medical products and automotive spare parts. The COVID-19 pandemic has further accelerated its adoption to address supply chain disruptions caused by shortages in production resources and logistics constraints. However, as AM integrates into supply chains, structural changes in nodes and data flows create new challenges in information sharing and data standardization. Ontologies have proven effective in enhancing data interoperability and improving information quality through semantic modeling. Despite this, a comprehensive approach that combines AM and logistics ontologies to address cross-domain challenges remains underexplored. This study develops an ontology-based supply chain model for AM by integrating existing AM and logistics ontologies. Using the Design Science Research Methodology (DSRM), the proposed ontology is constructed and instantiated with a sample dataset for validation. The results provide a foundational framework for improving data management and coordination in AM supply chains.
Additive manufacturing (AM) revolutionises traditional manufacturing by enabling localised, on-demand production, reducing waste, and enhancing design flexibility. The adoption of the AM method also transforms supply chains (SCs) in several perspectives due to, removing and adding some nodes and arcs. While this transformation offers numerous benefits, it also presents significant challenges in configuring an optimal network for AM SCs, especially when a decentralization network is preferable. In this regard, this study investigates using the network optimisation modelling (NOM) method to optimise decentralised AM SCs. Utilising AnyLogistix software, the study models an AM SC to determine the optimal network configuration that minimises costs while ensuring timely deliveries. It explores the advantages of decentralised production, such as reduced lead times and costs. This study contributes to the growing body of literature by addressing gaps related to NOM in AM contexts, providing valuable insights for practical applications in SC management.
Smoking remains a prominent preventable health risk in Germany, creating a need for effective cessation interventions. Digital smoking cessation interventions (DSCIs) present promising support for individuals aiming to quit, yet their utilization and acceptance are not thoroughly understood. This study analyzes usage patterns and acceptance levels of DSCIs among smokers, occasional smokers, and former smokers in Germany, focusing on user behavior, acceptance determinants, and the influence of prescription and reimbursement status. An online questionnaire based on the Unified Theory of Acceptance and Use of Technology 2 (UTAUT2) model was administered to participants. Data were collected through recruitment via social media, email lists, counseling groups, and public postings. The responses were analyzed using SPSS. The study included 173 participants (61.85% female, 37.57% male, 0.58% diverse) with an average age of 35.28 years. They reported smoking for an average of 18.21 years and attempting cessation 3.42 times. Among respondents, 41.62% had used DSCIs, predominantly former smokers (54.17%) and women (79.17%), with the “Smoke Free” app being the most utilized intervention. Although 73.05% expressed willingness to (re)use DSCIs, actual usage showed moderate acceptance levels. Significant predictors of acceptance included willingness to pay (p = 0.013), self-efficacy (p = 0.018), and physician prescription with clinical evidence (p = 0.019). The results highlight a rising demand for digital solutions focused on long-term smoking cessation, particularly among middle-aged women, emphasizing the need for a deeper understanding of acceptance drivers and model expansions to address healthcare dynamics.
This study investigates the antimicrobial potential of an indirect cold plasma method for the treatment of wounds. Indirect plasma methods differ from direct methods in that the cold plasma does not come into direct contact with the surface to be treated. The indirect plasma method described here has been implemented in the PLASMOHEAL device. The device generates an aerosol of liquid particles, which is conditioned with plasma reaction products and passed over the areas to be treated without contact. In vitro tests show a significant germ reduction of 3.4 to 4.5 log levels against various microorganisms. In vivo tests on volunteers demonstrate a reduction in E. coli contamination of 4.06 to 5.15 log levels. These results show that indirect plasma methods can achieve equivalent effects to direct methods. The highly effective, pain-free treatment at moderate costs make the indirect plasma method a promising option in modern wound care.
The digital transformation of healthcare education has accelerated significantly due to the COVID-19 pandemic, shifting traditional, practice-oriented teaching towards digital methodologies. Before the pandemic, digital teaching was minimally adopted and lacked systematic strategies, especially in Germany’s higher education institutions. This study comprised two cross-sectional online surveys among university faculty in public health, nursing, and medicine—conducted in 2020 and 2021—with a total of 238 participants. The surveys explored the use of digital tools, satisfaction with digital teaching, perceived challenges, and expectations for future teaching practices. Digital platforms such as Zoom, Moodle and MS Teams emerged as the most widely used tools, primarily for content delivery rather than interactive or collaborative activities. Faculty reported generally positive experiences and increasing adaptation to digital teaching, though concerns persisted regarding its time demands and limited support for personalized learning and student engagement. Satisfaction with digital teaching grew between the two survey phases, yet remained moderate regarding didactic support and student outcomes. Educational videos and learning management systems were highlighted as favored methodologies. Nonetheless, reservations about reducing attrition rates and supporting disadvantaged learners indicate unresolved challenges. While digital methodologies in healthcare education have gained acceptance, their integration remains shaped by technical considerations rather than didactic innovation. To optimize digital teaching, institutions must provide targeted professional development, define clear frameworks for digital competencies, and implement systematic evaluation processes. The adoption of emerging technologies, including artificial intelligence, necessitates further investment in faculty training and attention to ethical and legal considerations. Comprehensive pedagogical reforms are essential for the sustainable advancement of digital education in healthcare.
Prussian blue (PB) and its analogs (PBAs) are interesting materials for electrochemical applications due to their tunable redox chemistry and open framework structure. In this study, hexacyanoferrates (HCF) containing iron (FeHCF), cobalt (CoHCF), and nickel (NiHCF) were synthesized via potentiostatic electrodeposition. Cyclic voltammetry revealed distinct redox behaviors. Morphological characterization (SEM, EDX) demonstrated uniform, pyramidal film growth for FeHCF and CoHCF. Otherwise, NiHCF presented a cracked film with cubic clusters on top due to residual stress. Despite this, homogeneous element distribution was found for all samples. Structural characterization (TEM and XRD) confirmed a cubic lattice crystal structure for all films, with systematic lattice contraction from Fe to Co to Ni due to decreasing atomic radius. Raman and XPS data revealed a shift toward Fe2+ dominant oxidation states and modifications in C≡N bonding, with the influence of K+ and water occupancy in the PBAs framework. These findings illustrate how metal substitution and deposition parameters can tune the structural and electrochemical properties of PBA films, presenting a strategic route to design tailored electrodes.
Fiber feedback controlled, power and spectral regulated high power laser module for laser welding
(2025)
Softwareintegration eines DLIP-Bearbeitungskopfes zur automatischen Umschaltung der Strukturperiode
(2025)
Die vorliegende Bachelorarbeit hatte das Ziel, die bestehende Anlagensoftware derFirma ACSYS Lasertechnik GmbH so zu erweitern, dass Oberflächenfunktionalisierungen mit sehr kleinen regelmäßigen Strukturen einfach und prozesssicher hergestellt werden können.
Die dazu verwendete Hardware bestand aus einem Laser, einem DLIP-Modul der Firma Fusion Bionic und einem PC mit einer Steuerkarte der Firma Scanlab. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit war die Implementierung einer Multithreading-Schnittstelle zur Kommunikation mit dem DLIP-Controller. Dazu wurde ein Zustandsautomat entwickelt, welcher die Initialisierung, das Verfahren und die Statusüberwachung des DLIP-Moduls sicherstellt.
Ein weiterer Aspekt war die Untersuchung von entstehenden Fehlern, wie Fokusverschiebung und Arbeitsfeldverzerrung. Dabei wurde der mathematische Zusammenhang zwischen Strukturperiode und Fokusverschiebung ermittelt.
Das Ergebnis dieser Arbeit ist eine Softwareerweiterung, welche die Ansteuerung des DLIP-Moduls sowie die weitestgehend automatische Korrektur der entstehenden optischen Fehler realisiert. Die Erweiterung wurde erfolgreich auf unterschiedlichste Fehlereinflüsse (Fehleingaben, Kommunikationsabbrüche, etc.) getestet. Die Software kann so auf einer noch zu entwickelnden neuen Anlage kundentauglich eingesetzt werden.
Urban mobility systems are under increasing pressure to provide efficient, dependable, and sustainable public transport services.
Traditional traffic signal systems often lack the responsiveness to dynamically prioritize public transport vehicles, resulting in delays and a reduced service quality. Cooperative Intelligent Transport Systems (CITS), which is developed initially for automotive industry can have extended application in public transport section. C-ITS offer a promising solution by enabling real-time communication between vehicles and infrastructure (V2X). This allows for adaptive traffic signal control strategies that can prioritize public transport based on actual traffic conditions. The city of Halberstadt is currently implementing a pilot project (Harzbewegt) to modernize its traffic signal infrastructure with CITS capabilities.
This includes the integration of V2X communication equipment to support public transport prioritization. The thesis is intended to provide insights into this pilot project by focusing on the design and evaluation of C-ITS based strategies for public transport priority at selected intersections.
Signalised Junction configuration and traffic control algorithms are designed to replicate complex, real-life traffic management tasks. The control algorithm mainly focuses on interpretation C-ITS message types – specifically CAM and MAPEM messages. These configuration designs are then critically simulated and evaluated under multiple microscopic traffic scenarios. The insights and recommendations derived from this work may serve as instruments for ever growing field of Cooperative intelligence in the future ready mobility systems.
Die Arbeit untersucht das plasmaelektrolytische Polieren (PEP) von NiTi-Drähten mit dem Ziel, hohe Oberflächenqualität bei möglichst geringer Maßänderung zu erreichen. Bewertet werden Rauheit (Sa), Durchmesserverlust (ΔD) sowie mikrostrukturelle und chemische Veränderungen (LM/SEM/EDX).
Ergebnisse zeigen, dass PEP die Oberfläche wirksam glättet und eine TiO₂-angereicherte, homogenere Schicht erzeugt.
Zugleich lassen sich Prozessfenster identifizieren, die ein günstiges Verhältnis aus Glättung und minimalem Abtrag bieten. Damit liefert die Arbeit praxisnahe Leitlinien für die Nachbearbeitung von NiTi in sensiblen Anwendungen, insbesondere der Medizintechnik.
Die Energiewende und der beschleunigte Ausbau von Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Ladeinfrastruktur verändern die Lastverläufe in den Niederspannungsnetzen grundlegend. Klassische Planungsansätze mit statischen Gleichzeitigkeitsfaktoren und konservativen Worst-Case-Annahmen stoßen zunehmend an Grenzen und können zu überdimensionierten oder verspäteten Netzausbaumaßnahmen führen.
Auf Basis von Mess-, Netzstamm- und Wetterdaten aus dem Projekt „JenErgieReal“ wird in dieser Arbeit eine datengetriebene Methodik zur strukturellen Typisierung und Verhaltensanalyse von Niederspannungsnetzsträngen in Jena entwickelt. Hochaufgelöste Messwerte an Transformatorstationen werden mit Netzstammdaten verknüpft, um Stränge hinsichtlich Topologie, Kundenspektrum und technologischer Ausstattung zu beschreiben und in Strang-typen zu klassifizieren.
Für diese Strangtypen werden standardisierte Last- und Einspeiseprofile zu synthetischen Energieverläufen skaliert und mit gemessenen Verläufen verglichen. Aus den Abweichungen werden Toleranzbänder und Bewertungskennzahlen abgeleitet, die Aussagen zur Datenqualität, zur Plausibilität der Netzdaten und zum typischen Strangverhalten ermöglichen. Szenarioanalysen zeigen, wie unterschiedliche Ausbaupfade von Wärmepumpen, Photovoltaik und Elektromobilität die Netzbelastung beeinflussen.
In der Arbeit wurde erfolgreich ein Konzept einer Hochstrom DC-DC-Wandlertopologie erarbeitet. Um die gewünschten Anforderungen zu erfüllen, wurde für die praktische Umsetzung eine geeignete Induktivität und mehrere Leistungsschalter ermittelt. Aufgrund der eingeschränkten Anzahl von geeigneten Bauelementen ließen sich die Verlustleistungen nicht signifikant verringern. Die Wandlertopologie wurde auf einer Leiterplatte aufgebaut, welche eigenständig entworfen wurde.
Die Ansteuerung der Wandlertopologie erfolgte mit einem eigens programmierten und parametrierten Mikrocontroller. Das entwickelte digitale Regelkonzept ermöglicht eine gezielte Regelung der Ausgangsspannung und des Ausgangsstromes.
Aufgrund der auftretenden Stromrippel musste für die Synchron-Wandler ein analoger Rückstrom-Schutz entworfen werden.
Anhand der resultierenden Verluste und der Temperaturanstiege bedarf es individueller Kühlkonzepte für die Induktivität und der Leistungsschalter. Der Entwurf dieser war nicht Bestandteil der Arbeit und muss in einem Folgeprojekt betrachtet werden.
Das Ziel der Konzeption einer regelbaren Hochstrom-DC/DC-Wandlertopologie wurde erfüllt. Der Aufbau der Wandlertopologie konnte aufgrund des nicht ausgearbeiteten Kühlkonzepts jedoch noch nicht getestet werden.
Im Zuge der angestrebten Netzmodernisierung spielt der Aspekt der Effizienz und Betriebssicherheit bestehender Infrastrukturen im ElektroEnergienetz eine bedeutende Rolle. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem im Mittelspannungsnetz der Stadt Gera festgestellt, dass eine bestehende 10kVMittelspannungskabeltrasse , die bereits seit mehreren Jahrzehnten in Betrieb ist, zunehmend störanfällig wird. Die Mittelspannungskabel weisen altersbedingte Materialermüdungen, Störungen mit entsprechenden Ausfallzeiten und erhöhte Instandhaltungsaufwände auf, was sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus technischer Sicht ein Handeln erforderlich macht.
Das dabei angestrebte Ziel ist, diese störanfälligen Leitungen mittelfristig außer Betrieb zu nehmen und durch eine kostengünstige und zukunftssichere Alternative zu ersetzen. Die Optimierung der dabei bestehenden Netzstruktur soll eine zentrale Rolle spielen.
Die bisherige Aufteilung in sechs Mittelspannungsringe soll auf drei leistungsfähigere Ringe reduziert werden, um eine effizientere Netzführung zu ermöglichen und dabei hinsichtlich der Betriebssicherheit auch redundante Versorgungswege aufzubauen, die im Falle von Wartungsarbeiten oder Störungen die Versorgungssicherheit erhöhen.
Dabei ergibt sich die Möglichkeit, ein technisch veraltetes und wartungsintensives Schalthaus schrittweise außer Betrieb zu nehmen, welches bislang zur Steuerung und Sicherung der sechs Mittelspannungsringe genutzt wurde. Dessen technische Ausstattung entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und verursacht zunehmende Wartungs und Betriebskosten.
Durch die geplante Netzoptimierung kann zukunftsperspektivisch das Schalthaus außer Betrieb genommen werden, die Netzsicherheit gesteigert und die Betriebskosten gesenkt werden.
Diese Arbeit leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Optimierung, zur Störprävention und zu einer nachhaltigen Optimierung des regionalen Stromverteilnetzes.
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung von Konzepten zur ressourcenschonenden Nutzung von Primärenergie sowie der Aufzeigung von Möglichkeiten derer praktischen Umsetzung in Bürogebäuden. Dabei werden die Themenbereiche der Gebäudeheizung, Wärmerückgewinnung, Wärmespeicherung und Bereitstellung elektrischer Energie betrachtet.
Hierzu wird ein auf theoretischen Grundlagen basierender Vergleich verbreiteter Heizsysteme durchgeführt. Hierbei findet eine Analyse unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten statt, wobei auch die Umsetzbarkeit unter realen Bedingungen beachtet wird. Nachfolgend werden Konzepte der Wärmerückgewinnung aus der Abwärme eines Serverraums vorgestellt und auf ihre Umsetzbarkeit untersucht.
Zur möglichst kostengünstigen Versorgung mit elektrischer Energie werden verschiedene elektrische Energietarife miteinander verglichen. Dabei wird auch deren Zusammenwirken mit einer bereits vorhandenen PV-Anlage geprüft. Bei der Analyse der Daten der PV-Anlage zeigte sich eine übermäßige Netzeinspeisung während den Wochenenden. Um einen höheren Eigenverbrauch zu erreichen, bietet sich die Umwandlung elektrischer Energie in Wärme und deren Speicherung zur späteren Verwendung zur Gebäudeheizung an. Hierzu wird die Möglichkeit der Aufheizung eines Pufferspeichers mit einer Luftwärmepumpe betrachtet. In diesem Zusammenhang werden die Vor- und Nachteile der thermischen Speicherung beleuchtet sowie der energetische und monetäre Nutzen herausgestellt.
Hintergrund/Zielstellung: Übergewicht und Adipositas wurden im Zusammenhang mit Mobbing am Arbeitsplatz bisher nur unzureichend untersucht. Mit dem Ziel, diese Forschungslücke weiter zu schließen, beschäftigte sich die vorliegende Arbeit mit der zentralen Frage, ob Menschen mit Übergewicht und Adipositas häufiger von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen sind als Erwerbstätige mit Normalgewicht.
Methoden: Im Rahmen einer Sekundäranalyse wurden Daten von N = 4.894 abhängig Erwerbstätigen einer großen repräsentativen Studie zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz in Deutschland untersucht. Deskriptive Analysen wurden verwendet, um die Prävalenz von Mobbing am Arbeitsplatz sowie spezifische erlebte negative Handlungen in Abhängigkeit vom Body Mass Index (BMI) zu untersuchen. Binär logistische Regressionen wurden gerechnet, um Risikofaktoren für Mobbing durch 1) Kolleg:innen und/oder Vorgesetzte, 2) Kolleg:innen und 3) Vorgesetzte zu untersuchen.
Ergebnisse: Im Vergleich zu Personen mit Normalgewicht zeigten sich keine statistisch signifikanten Unterschiede (p > 0,05). Unter Berücksichtigung soziodemografischer Merkmale, berufsbezogener Faktoren und psychosozialen Belastungsfaktoren zeigte sich, dass Erwerbstätige mit Adipositas 1,8-fach höhere Odds (95%-KI: 1,13–2,80) für Mobbing durch Kolleg:innen und/oder Vorgesetzte hatten sowie fast doppelt so hohe Odds (Odds Ratio [OR] = 1,96; 95%-KI: 1,13–3,38) für Mobbing durch Kolleg:innen hatten im Vergleich zu Erwerbstätigen mit Normalgewicht. Zusätzlich wurden ein jüngeres Alter, ein niedriger Bildungsabschluss, die Beschäftigung in kleinen oder Kleinstunternehmen, hoher Zeitdruck und geringe soziale Unterstützung durch Kolleg:innen als Risikofaktoren für Mobbing durch Kolleg:innen identifiziert.
Schlussfolgerung: Das Verständnis des Zusammenspiels individueller und arbeitsbezogener Risikofaktoren ist entscheidend, um wirksame Präventionsstrategien gegen Mobbing am Arbeitsplatz zu entwickeln und die psychische Gesundheit sowie die Arbeitsfähigkeit von Menschen mit Adipositas nachhaltig zu fördern.
In dieser Masterarbeit wird ein KI-basiertes Assistenzsystem prototypisch entwickelt und evaluiert, das medizinische Freitextbefunde analysiert und geeignete OPS-Codes vorschlägt, um den administrativen Aufwand in der klinischen Dokumentation zu reduzieren. Aufgrund datenschutzrechtlicher Vorgaben und eingeschränkter Verfügbarkeit realer Patientendaten wird ein Simulationsansatz gewählt: Ein BERT-basiertes Modell (bert-base-german-cased) klassifiziert Städtebeschreibungen (Berlin, Chemnitz, Hamburg) als Surrogat für medizinische Befundtexte, um zentrale methodische Schritte wie Datenvorverarbeitung, Fine-Tuning und Evaluation zu erproben.
Der Workflow umfasst die Erfassung heterogener Textquellen (n = 661), die Maskierung expliziter Ortsangaben, eine Sliding-Window-Tokenisierung sowie das Fine-Tuning mit einer Lernrate von 2 × 10⁻⁵. Die Evaluation mittels deduplizierter 10-facher Cross-Validation erzielt eine mittlere Genauigkeit von 93,4 % (± 0,034) und weist eine hohe Robustheit gegenüber Störungen wie Tippfehlern auf. Qualitative Analysen zeigen, dass Fehlklassifikationen vor allem durch thematische Überschneidungen und stilistische Ähnlichkeiten entstehen, bestätigen jedoch die Übertragbarkeit der Methodik auf medizinische Domänen im Rahmen von Transfer Learning.
Die Arbeit adressiert technische (z. B. Token-Limit), methodische (Bias-Reduktion) und rechtliche Herausforderungen (Ethik, Datenschutz) und liefert Erkenntnisse für die Umsetzung praxisreifer Systeme wie SonoWin. Einschränkungen bestehen in der Simulationsdomäne; zukünftige Arbeiten sollten reale klinische Daten und multimodale Erweiterungen einbeziehen.
In dieser Diplomarbeit werden verschiedene Konzepte und Technologien zur Dampferzeugung für den Einsatz in Combi-Dämpfern der Gastronomie untersucht. Ziel ist es, das derzeit in RATIONAL Combi-Dämpfern eingesetzte Dampferzeugungssystem hinsichtlich seines technischen Reifegrads zu bewerten und mögliche Optimierungspotenziale aufzuzeigen. Zentrale Fragestellungen der Arbeit lauten: Entspricht das bestehende Dampferzeugungssystem noch dem Stand der Technik? Welche alternativen Technologien bieten Ansätze zur Verbesserung identifzierter Schwachstellen? Wie lässt sich deren Leistungsfähigkeit messtechnisch erfassen und nachweisen? Welches Konzept ist für die nächste Gerätegeneration am besten geeignet?
Auf Grundlage einer defnierten Anforderungsliste werden ausgewählte Technologien erstmals prototypisch umgesetzt und im Laborversuch untersucht. Nach Beschreibung der Versuchsaufbauten erfolgt die Analyse und Bewertung der Messergebnisse.
Die Ergebnisse werden im Rahmen eines systematischen Konzeptvergleichs mit den zuvor defnierten Anforderungen abgeglichen. Daraus wird eine Vorzugsvariante abgeleitet, die auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse als Empfehlung für die nächste Generation von Combi-Dämpfern vorgeschlagen wird.
Diese Bachelorarbeit behandelt die Konzeption und prototypische Umsetzung eines Ex-portmoduls zur automatisierten Datenübertragung zwischen zwei Versionen der Konka Management Suite (KMS1 und KMS2) im System der Kamasys GmbH.
Ziel war es, manuelle Exportschritte abzulösen und eine erweiterbare, konfigurierbare Lösung zu schaffen. Grundlage bildet das Prinzip Extract, Transform, Load (ETL) in modularer Architektur. Die Steuerung erfolgt über Yet Another Markup Language (YAML),
wodurch Anpassungen ohne Codeänderung möglich sind.
Als Exportformat dient primär JavaScript Object Notation (JSON); Erweiterungen für Extensible Markup Language (XML) und Comma Separated Values (CSV) sind durch ein Strategy-Muster vorgesehen. Die technische Umsetzung basiert auf Java, Spring Boot
und dem Entwurfsmuster Chain of Responsibility.
Tests bestätigten Funktionalität, Stabilität und Kompatibilität mit dem zukünftigen Importmodul von KMS1. Die Arbeit zeigt eine praxisnahe Lösung mit Potenzial zur Weiterentwicklung.
Hintergrund: Der demografische Wandel sowie die steigende Lebenserwartung verschärfen den Fachkräftemangel in der Pflege zunehmend. Als eine Gegenmaßnahme wurde 2017 das Pflegeberufegesetz verabschiedet, welches die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung vorsieht. Ziel der Reform ist, durch die Zusammenführung der Ausbildungen in eine generalistische Pflegeausbildung die Flexibilität und Einsatzfähigkeit der Pflegekräfte zu erhöhen. Erste Studien zeigen jedoch, dass die Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung aus unterschiedlichsten Sichtweisen kritisch bewertet wird, insbesondere in Hinblick auf die durch die Ausbildung vermittelten Kompetenzen.
Ziel- und Fragestellung: Ziel der Bachelorthesis ist es, zu untersuchen, ob nach Abschluss der generalistischen Pflegeausbildung Kompetenzlücken bestehen, welche eine sichere und selbstständige Berufsausübung erschweren. Dabei soll ermittelt werden, in welchen Bereichen mögliche Kompetenzlücken auftreten und ob diese in der Praxis kompensiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Einschätzungen von Stationsleitungen, Praxisanleitungen sowie Absolventen der generalistischen Pflegeausbildung.
Methode: Die Datenerhebung erfolgte mittels leitfadengestützter Interviews mit Stationsleitungen, Praxisanleitungen und den Absolventen der generalistischen Pflegeausbildung zweier Fachkliniken. Die Auswertung der Daten wurde induktiv im Rahmen einer zusammenfassen den Inhaltsanalyse nach Mayring durchgeführt.
Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass nach Abschluss der generalistischen Pflegeausbildung Kompetenzlücken wahrgenommen werden. Diese beziehen sich insbesondere auf fachliche Kompetenzen in spezifischen Versorgungsbereichen sowie in den Bereichen Anatomie, Krankheitslehre und Medikamentenlehre. Darüber hinaus werden von den befragten Experten sowie Absolventen auch Defizite in personalen Kompetenzen und Handlungskompetenzen beschrieben.
Diskussion/Schlussfolgerung: Es wird deutlich, dass die generalistische Pflegeausbildung Grundlagen für die Ausführung des Berufs der Pflegefachfrau oder des Pflegefachmannes legt, jedoch gibt es in vielen Bereichen nach der Ausbildung deutliche Kompetenzlücken. Um dem Ziel der generalistischen Pflegeausbildung gerecht werden zu können, sollte die Struktur
der Ausbildung sowohl in den theoretischen als auch in den praktischen Ausbildungsanteilen überarbeitet und besser miteinander verzahnt werden.
Hintergrund:
Mit der zunehmenden Digitalisierung des Gesundheitswesens ist das Internet zu einer der wichtigsten Quellen für gesundheitsbezogene Informationen geworden. Gleichzeitig variiert die Qualität dieser Informationen stark, und nicht alle Nutzer können deren Vertrauenswürdigkeit zuverlässig einschätzen. Vertrauen gilt daher als zentrale Voraussetzung für die Nutzung digitaler Gesundheitsinformationen.
Methode:
Es wurde eine experimentelle quantitative Online-Befragung unter Studierenden der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Westsächsischen Hochschule Zwickau durchgeführt. Die zwei randomisierten Gruppen bewerteten unterschiedliche Varianten einer Gesundheitsinformation, die sich hinsichtlich der vier Gestaltungsmerkmale Quellenangabe, Sprache, Logo und Layout unterscheiden. Die digitale Gesundheitskompetenz wurde mithilfe der validierten eHEALS-Skala erhoben. Die Daten wurden deskriptiv und inferenzstatistisch ausgewertet.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen, dass nur die Quellenangabe einen signifikanten Einfluss auf das Vertrauen hatte. Texte mit einer erkennbaren seriösen Quelle wurden als deutlich vertrauenswürdiger bewertet. Entgegen der aufgestellten Hypothese führte eine fachsprachliche Formulierung zu höherem Vertrauen als die Verwendung einfacher Sprache. Für Logo und Layout ließen sich keine signifikanten Effekte nachweisen. Die Studierenden wiesen insgesamt eine mittlere bis hohe digitale Gesundheitskompetenz auf. Es konnten keine signifikanten Zusammenhänge zwischen der digitalen Gesundheitskompetenz und der
Vertrauensbewertung festgestellt werden.
Diskussion:
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Vertrauen in digitale Gesundheitsinformationen zielgruppenspezifisch entsteht. Studierende der Gesundheits- und Pflegewissenschaften assoziieren Fachsprache mit Kompetenz und wissenschaftlicher Genauigkeit, während visuelle Gestaltungselemente eine geringere Rolle spielen. Für Bevölkerungsgruppen mit niedrigerer Gesundheitskompetenz ist hingegen anzunehmen, dass Verständlichkeit und Struktur stärker zum Vertrauen beitragen. Vertrauen in digitale
Gesundheitsinformationen entsteht aus dem Zusammenspiel von inhaltlichen und formellen Merkmalen, sowie der individuellen Gesundheitskompetenz. Eine transparente Quellenkommunikation und eine zielgruppengerechte sprachliche Aufbereitung sind zentrale Voraussetzungen für glaubwürdige digitale Gesundheitskommunikation. Die Ergebnisse liefern praxisrelevante Hinweise für die Entwicklung von Gesundheitsportalen, Informationskampagnen und digitalen Bildungsangeboten.
Bei BMW Motorrad werden in den verschiedenen Fahrzeugerprobungen eine Vielzahl von Messdaten gesammelt. Im Rahmen der Diplomarbeit sollen Prozesse und Tools entwickelt werden um diese großen Datenmengen verarbeiten zu können und damit nutzbar zu machen.
Es handelt sich im speziellen um Daten die über Fahrzeugdiagnose, sogenannte CheckIn's und CheckOut's, oder über verbaute Datenlogger aufgezeichnet werden. Die Datenlogger zeichnen die komplette Kommunikation auf dem im Motorrad verbauten Bussystemen auf. Im Weiteren werden interne Messgrößen mittels CCP (Can Calibraiton Protocol), XCP (Universal Measurement and Calibration Protocol) und DLT-Traces (Diagnostic Log and Trace) von verschiedenen Steuergeräten aufgezeichnet. Diese "Big Data" werden auf verschiedenen Servern und Laufwerken gespeichert.
In der BMW Group wurden und werden schon verschiedene Ansätze entwickelt, um diese großen Datenmengen verarbeiten und auswerten zu können. Leider kann diese Toolchain nicht 1:1 übernommen werden. Zum einen sind die bei Motorrad verwendeten Datenlogger zum PKW unterschiedlich zum anderen werden die Daten im Vergleich zum PKW auf unterschiedlichen Wegen
zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen einer Konzeptarbeit soll erarbeitet werden, inwieweit die PKW-Toolchain von PKW verwendet werden kann. Teilbereiche, die durch die vorhandene Toolkette nicht abgedeckt werden können, müssen durch selbst entwickelte Pythonskripte subsistiert werden. Etwaige Prozesslücken sollen durch das Etablieren von Ersatzprozessen geschlossen werden.
In vielen klinischen Anwendungen sind medizinische Schläuche zentrale Elemente. Ihre Biegesteifigkeit hat einen großen Einfluss auf Sicherheit, Handhabbarkeit und Funktionalität im klinischen Alltag. Diese Arbeit hat das Ziel, die Biegesteifigkeit im Zeitverlauf zu analysieren, wobei verschiedene Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Hierfür wurden verschiedene Polymerwerkstoffe (Polyurethan und Polyamid), unterschiedliche Schlauchdimensionen sowie etablierte Sterilisationsmethoden (Ethylenoxid und Gammastrahlung) untersucht. Nach ASTM F1980-21 wurde zusätzlich eine beschleunigte Alterung durchgeführt, um die Auswirkungen von längeren Lagerzeiten zu simulieren. Die experimentellen Analysen wurden durch standardisierte Prüfverfahren zur Ermittlung der Biegesteifigkeit (Drei-Punkt- und Zwei-Punkt-Biegeversuche) sowie durch statistische Methoden (Messsystemanalyse, Varianzanalyse) durchgeführt.
Es ist zu erkennen, dass die Biegesteifigkeit entscheidend durch die Auswahl des Materials und durch geometrische Faktoren beeinflusst wird, während Sterilisation und Alterung weitere signifikante Veränderungen bewirken. Es wurde offensichtlich, dass die Auswirkungen einzelner Einflussgrößen sich überlappen und so zu komplexen Wechselwirkungen führen können. Alles in allem bieten die Ergebnisse eine solide Datengrundlage, die zur gezielten Verbesserung medizinischer Schlauchsysteme beiträgt und wichtige Hinweise für die Produktentwicklung, Qualitätssicherung und regulatorischen Zulassungsverfahren liefert.
Um eine erfolgreiche Therapie zu gewährleisten, erfolgt die Wahl der korrekten Rückstellkraft bzw. der Widerstandsmomente einer Knöchel-Fuß-Orthese, bisher hauptsächlich auf Basis subjektiver Einschätzungen und Erfahrungen des Fachpersonals. Ziel dieser Arbeit war es, diesen Prozess durch einen technischen Prüfstand objektiver und standardisierter zu gestalten.
Dazu wurde ein bereits existierender Prüfstandprototyp analysiert und weiterentwickelt. Auf der Grundlage einer systematischen Analyse, einer Funktionsübersicht und einer Anforderungsliste wurden vier neue Lösungsvarianten konzipiert. Nach deren Bewertung
wurde die bestgeeignete Lösung praktisch umgesetzt und das optimierte System, bestehend aus dem neuen Prüfstand und einer App zur Prüfungsdokumentation, eingeführt.
Der neue Prototyp zeichnet sich durch eine verbesserte Funktionalität, optimierte Benutzerfreundlichkeit und genauere Messergebnisse aus. Mit dem überarbeiteten System können die Widerstandsmomente der Orthesen quantitativ und qualitativ besser bestimmt und angepasst werden. Abschließend liefert die Arbeit Vorschläge zur weiteren Optimierung zum Beispiel bezüglich der Standardisierung und Automatisierung des Prüfvorgangs.
Diese Diplomarbeit setzt sich mit der Entwicklung und Bewertung eines optimierten Abführ- und Reinigungskonzepts einer Rohrprofilierungsmaschine auseinander.
Nach der Darstellung des Standes der Technik werden verschiedene technische Lösungsansätze konzipiert, analysiert und hinsichtlich ihrer Reinigungswirkung experimentell untersucht. Zur Durchführung der Versuche wird ein Prüfstand entwickelt und aufgebaut, der eine systematische Datenerhebung ermöglicht. Die ermittelten Ergebnisse dienen der Auswahl eines favorisierten Konzepts. Auf dieser Grundlage erfolgt eine wirtschaftliche Bewertung sowie eine Gegenüberstellung der bestehenden Lösung mit dem entwickelten Konzept. Abschließend folgt die Auskonstruktion, sodass die Reinigungslösung in die bereits bestehende Fertigungsanlage ohne große Umbaumaßnahmen implementiert werden kann.
Racism is a structural component of our society, and as Broden and Mecheril state, “racism educates.” As ‘guardians of cultural meaning’, textbooks have an integral part in this education. Starting from these assumptions, we identify and map out implications for anti-racist textbook analysis as a field of research-based teacher education in the foreign languages, hoping to stimulate racism-critical work on textbooks in teacher education. We will give an overview of anti-racist textbook analyses in foreign language education, educational sciences and other pedagogical fields, showing theoretical frameworks and research methodologies employed. Against this backdrop, we present approaches to anti-racist textbook analysis as well as specific methodologies. With Critical Discourse Analysis as our umbrella concept, we develop guiding principles for anti-racist textbook analysis, which we regard as a cornerstone of critical foreign language teacher education. We will illustrate these principles and methodologies with examples from a Spanish and an English textbook.
Digital competence is essential for students and professionals in health and nursing education. Based on the DigComp 2.2 framework, this study examines the self-assessed digital competencies of students from Germany, Ukraine, and Kazakhstan across five core dimensions, aiming to identify national differences and potential misalignments between perceived and reported digital competences.
Methods: A cross-sectional online survey (n = 269) was conducted among students in health-related fields. Participants rated their digital competence on 15 items aligned with DigKomp 2.2 questionnaire. Quantitative data were analyzed descriptively and with ANOVA (two-tailed, p < 0.05), using Games–Howell post-hoc tests in case of heterogeneity of variances and Kruskal–Wallis/Mann–Whitney tests as sensitivity analyses. In addition, an open-ended knowledge question asked respondents to describe their strategies for finding reliable online information. Responses were analyzed descriptively and qualitatively using inductive coding.
Results: While all groups reported generally high digital competence, German students rated themselves significantly lower in the Digital content creation dimension compared to their peers and the KaWuM reference sample. However, their responses to the open-ended question revealed methodologically advanced search strategies, including systematic literature reviews (n = 8), Boolean operators (n = 6), and use of AI tools (n = 1). Ukrainian students emphasized heuristic and comparative approaches, while Kazakhstani responses reflected pragmatic strategies under infrastructural constraints.
Discussion: The findings suggest a mismatch between self-assessed and actual digital competence, particularly among German students, who may underestimate their skills. This highlights the importance of triangulating quantitative self-reports with qualitative diagnostics. The study underscores the need for embedded digital skills training, especially in Digital content creation, across national contexts in health education.