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Accuracy of the Smart Watch iECG for Documentation of Supraventricular Tachycardias in Children
(2026)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Elektromobilitätswende und den daraus resultierenden Herausforderungen für die deutsche Automobilindustrie. Der erstarkende Nachhaltigkeitsgedanke der modernen Gesellschaft verändert das Mobilitäts- und Nachfrageverhalten an weltweiten Märkten. Internationale Automobilhersteller stehen im aktuellen Wandel zwischen politischem Willen und multidimensionalen Grenzen der Umsetzbarkeit. Die wirtschaftlich aufstrebende Volksrepublik China konnte sich dabei in jüngster Vergangenheit als Leitmarkt etablieren. Der chinesische Automobilbau gewinnt dabei ebenso an Bedeutung und neue Marken, wie „BYD“ verstärken den Wettbewerbsdruck auf deutsche Hersteller zunehmend. Die Abhandlung ordnete die Bedeutung der deutschen Automobilindustrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland anhand der Analyse quantitativer Indikatoren ein. Zusätzlich wurden traditionelle Stärken, Herausforderungen und Strategien in Bezug auf die Mobilitätswende für die drei erfolgreichsten deutschen Automobilunternehmen „Volkswagen“, „Mercedes Benz“ und „BMW“ untersucht. Die Relevanz Chinas, sowie die Besonderheiten des Marktumfeldes werden daran anknüpfend betrachtet, bevor die etablierten deutschen Hersteller mit dem chinesischen Disruptor „BYD“ gegenübergestellt wurden. Durchgeführt wurde hierzu eine Wettbewerbsanalyse mit Ausrichtung auf Produktdifferenziertheit nach dem „Fünf-Kräfte-Modell“ (Five-Forces) von Michael E. Porter. Die Gesamtstudie wurde abschließend durch eine Kombination von SWOT- und PESTEL-Analyse ausgewertet. Es wurden wesentliche Potentiale und Herausforderungen für deutsche Automobilhersteller abgeleitet. Diese sind nach globalem und chinesischem Kontext aufgeschlüsselt und in politische, ökonomische, soziale und technologische Dimensionen eingeordnet. Die Ergebnisse können als Grundlage für weiterführende Forschung konkreter Aspekte dienen.
Die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in die globale Wirtschaft löst eine tiefgreifende Transformation von Beschäftigungsverhältnissen aus. Die vorliegende explorative Studie untersucht diese Dynamik, ausgehend von einer technologischen Einordnung kognitiver Systeme, und analysiert sektorale Unterschiede in der KI-Adaption – mit Fokus auf das Gesundheitswesen, das Finanzwesen und das verarbeitende Gewerbe. Ein Kernstück der Untersuchung bildet die Bewertung künftiger Kompetenzprofile: Während hochspezialisierte technische Fähigkeiten und ausgeprägte Sozialkompetenzen an Bedeutung gewinnen, unterliegen repetitive Tätigkeiten einem hohen Substitutionsrisiko. Zur Visualisierung dieser disruptiven Kräfte wird das „Hufeisenmodell der KI-bedingten Arbeitsmarktdisruption“ entwickelt. Es zeigt auf, dass insbesondere die breite Mittelschicht der Gefahr einer Verdrängung ausgesetzt ist, während Tätigkeiten im Niedriglohnsektor und im Bereich der Hochspezialisierung bestehen bleiben. Die Arbeit schließt mit einer Debatte über die drohende soziale Einkommenskluft und liefert damit eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und weiterführende Forschungsfragen.
Fachkonzept für ein rechnerunterstütztes OP-Modul als Teil eines Krankenhausinformationssystems
(2025)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Analyse und Konzeption eines OP-Moduls für die medizinische Standardsoftware GS-Hmed im Kontext einer vollständigen und rechtskonformen OP-Dokumentation. Hintergrund ist die Abkündigung von SAP IS-H, die für KIS-Anbieter neue Herausforderungen hinsichtlich Patientenmanagement, Abrechnung und Dokumentation mit sich bringt.
Ziel der Arbeit war es, die inhaltlichen Anforderungen einer OP-Dokumentation systematisch zu ermitteln, ein Fachkonzept zur technischen Umsetzung in GS-Hmed zu entwickeln und rollenspezifische Dokumentationsverantwortlichkeiten zu definieren.
Zur Erreichung dieser Ziele wurde zunächst eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, ergänzt durch Fachartikel, Leitlinien und Veröffentlichungen relevanter Institutionen. Darauf aufbauend erfolgten eine Marktanalyse (inklusive Besuch der DMEA 2025), die Analyse der bestehenden Systemumgebung bei der GITG AG sowie die Berücksichtigung externer Systeme wie NextOR. Die Ergebnisse wurden in Form eines Fachkonzepts konkretisiert und mithilfe von Mock-ups modellhaft dargestellt.
Die Arbeit zeigt, dass hybride Betriebsmodelle und modulare Architekturen derzeit den Standard im KIS-Markt darstellen. GS-Hmed bietet mit etablierten Schnittstellenstandards (HL7, FHIR) eine solide technische Basis. Durch die Ableitung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen konnte ein Fachkonzept entwickelt werden, das sowohl rechtliche Vorgaben als auch praktische Abläufe berücksichtigt.
Zusammenfassend konnte eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung von GS-Hmed im Bereich der OP-Dokumentation geschaffen werden. Die vorgeschlagenen Lösungen tragen dazu bei, Rechtskonformität, Standardisierung und Patientensicherheit zu sichern, erfordern in der praktischen Umsetzung jedoch weitere technische Validierung, Anpassungen an bestehende IT-Landschaften sowie eine enge Abstimmung mit den klinischen Anwendern.
Diese Diplomarbeit untersucht das ITSM der SLUB Dresden. Ziel war die Analyse der Daten und Prozesse sowie das Erstellen eines neuen Konzepts für die CMDB mit exemplarischer Umsetzung. Hierfür wurde sich mit gängigen Methoden und Prozessen im Bereich ITSM und CMDB auseinandergesetzt und eine Mitarbeiterbefragung im Bereich IT durchgeführt. Die gewonnenen Daten und Erkenntnisse wurden genutzt, um ein neues Konzept zu erstellen und für einen Teilbereich der IT-Landschaft umzusetzen. Die primären Probleme konnten behoben werden und die Einführung des neuen Konzepts auf die Produktivumgebung wird empfohlen.
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption und dem prototypischen Aufbau eines Messsystems zur Erfassung der Deichselkraft bei auflaufgebremsten Anhängern der Klassen O1 und O2. Hintergrund ist die eingeschränkte Möglichkeit, die Bremswirkung dieser Anhänger im Rahmen der Hauptuntersuchung objektiv und reproduzierbar zu bewerten. Nach einer einleitenden Betrachtung werden die
technischen Grundlagen von Auflaufbremsanlagen sowie die relevanten rechtlichen und normativen Anforderungen dargestellt. Darauf aufbauend erfolgt eine Analyse bestehender Prüfverfahren und Messsysteme zur Bremsenprüfung auflaufgebremster Anhänger. Im weiteren Verlauf werden die Anforderungen an ein geeignetes Messsystem abgeleitet und verschiedene Lösungsansätze konzeptionell untersucht. Aufbauend darauf wird ein Messkonzept ausgewählt und prototypisch umgesetzt. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und in Form eines Fazits mit Ausblick auf weiterführende Untersuchungen eingeordnet.
Erarbeitung eines Konzeptes zur bedarfsorientierten Reduktion von Kapazitäten einer Produktionslinie
(2025)
Im Gegensatz zu dessen häufiger behandelten und unbestritten bedeutenden "großen Schwester", dem Aufbau von Fertigungslinien, sowie dem eher kleineren, bislang wenig beachtetem "Bruder", dem Linienabbau, wird der Linienumbau oftmals vernachlässigt. Dabei birgt gerade diese Disziplin ein erhebliches Potenzial, sofern man über das entsprechende methodische Wissen verfügt. An dieser Stelle tritt der Balanceakt zwischen Theorie und Praxis deutlich zu Tage.