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Die Quantenmechanik wird oft als revolutionärer Bruch mit der klassischen Physik dargestellt – eine mysteriöse Theorie, die nur durch abstrakte Postulate und philosophische Interpretationen verständlich wird. Doch diese Darstellung übersieht, dass ihre mathematischen Grundlagen in der klassischen Elektrotechnik verankert sind. Ausgehend von der Telegraphengleichung, die Lord Kelvin bereits 1855 für transatlantische Kupferkabel formulierte, zeigen diese Überlegungen, wie die Quantenmechanik nicht als Bruch, sondern als logische Weiter-entwicklung bekannter Konzepte verstanden werden kann.
Die Telegraphengleichung vereint in sich bereits alle Elemente der nichtrelativistischen Quantenmechanik: Im Grenzfall verlustfreier Leitungen wird sie zur Wellengleichung, bei starker Dämpfung zur Diffusionsgleichung und mit einer rein imaginären Dämpfungskonstante – einer Wick-Rotation – zur Schrödinger-Gleichung. Die zugrundeliegende mathematische Struktur dieser Gleichung, die universelle Theorie der Eigenfunktionen und Eigenwerte, wurde bereits von Sturm und Liouville im 19. Jahrhundert ausgearbeitet. Die dabei auftretenden speziellen Funktionen, wie Hermite-, Legendre- oder Laguerre-Polynome, waren lange vor der Quanten-mechanik bekannt und wurden für klassische Anwendungen entwickelt.
Was die Schrödinger-Gleichung liefert, lässt sich statt als abstrakte Wahrscheinlichkeit pragmatisch als statische Ladungsverteilung interpretieren, hier also auf ihren didaktischen Kern reduziert, gleich ob für ein einzelnes Atom oder über das Bloch-Theorem, für ein periodisches Kristallgitter. Die vier scheinbar getrennten Begegnungen mit der Quantenmechanik im Elektrotechnik-Studium – Dotierung, Bipolartransistor, MOS-Transistor und Nanoelektronik – sind keine neuen Prinzipien, sondern Anwendungen derselben Ladungsverteilungs-Logik.
Die Quantenmechanik, die ein Elektrotechniker benötigt, ist somit keine neue Physik, sondern die konsequente Anwendung bekannter Mathematik auf atomare Dimensionen. Sie ist kein Mysterium, sondern angewandte Leitungstheorie.
In Sachsen leben derzeit rund 104.000 Menschen mit einer festgestellten Demenz. Die Tendenz ist steigend. Der Umgang mit dem Krankheitsbild Demenz ist nicht immer einfach. Oft ist es schwierig, sich auf die mit der Krankheit verbundenen Veränderungen einzustellen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir uns als Gesellschaft gegenseitig unterstützen und gemeinsam Wege finden, um diese Herausforderungen zu meistern. So können wir einen respektvollen Umgang mit Demenz ermöglichen. Viele Menschen, die an Demenz erkrankt sind, leben in ihrem vertrauten Umfeld, oft allein, mit dem Partner oder mit Angehörigen, und möchten dies auch so lange wie möglich beibehalten. Unterstützung erhalten sie oft aus dem näheren Umfeld. Bei fortschreitender Demenz wird es besonders wichtig, dass die Versorgung der Betroffenen sichergestellt ist und sie entsprechende Angebote nutzen. Der vorliegende „Demenzwegweiser für den Landkreis Zwickau“ bietet Ihnen einen Überblick über zentrale Themen für Menschen mit Demenz sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote in Ihrer Nähe.
The Industrial Internet of Things (IIoT) promises real-time monitoring, predictive maintenance, and data-driven decision-making for manufacturing. Still adoption remains slow and especially among small and mid-sized factories. Industrial clients do not trust sensor data they cannot independently verify, centralized storage allows silent tampering, and limited audit visibility makes accountability difficult. This study investigates how blockchain technology can address these adoption barriers, with a focus on trust, data integrity, and transparency.
The main contribution is a structured analysis of IIoT adoption barriers drawn from peer-reviewed literature and practitioner observations which are trust deficits between manufacturers and clients, security vulnerabilities across device and network layers, data integrity risks during transmission and storage, lack of transparency and traceability in operational logs, interoperability gaps between heterogeneous vendor stacks, scalability constraints in centralized architectures, and privacy concerns over shared industrial data. Each barrier is then mapped to specific properties of a permissioned blockchain network, namely Hyperledger Fabric.
To validate this mapping, a Proof of Concept (PoC) was designed and built using low-cost edge hardware. A DHT11 sensor connected to an ESP32 microcontroller captures temperature and humidity readings, which are transmitted via MQTT to a Node-RED middleware layer. Node-RED forwards the structured records to a Hyperledger Fabric network running entirely on a Raspberry Pi 5. A chaincode smart contract validates each record, applies threshold-based alerting and commits the data to a CouchDB world state database.The evaluation measured three dimensions from transaction latency, resource consumption, and tamper resistance. A tamper detection experiment showed that direct database modification went undetected at the storage level but was immediately exposed through SHA-256 hash verification against the blockchain ledger.
The results demonstrate that strong cryptographic guarantees can run on affordable hardware without cloud dependency. Blockchain integration does not change how sensors collect data. It changes what can be proven about that data. By converting procedural assurances into mathematical proof the proposed solution directly addresses the trust, data integrity, and transparency barriers that hold back industrial IIoT adoption.
Entwicklung eines Werkzeugs zur Automatisierung des Figma-Exports für die UI-Entwicklung mit Compose
(2026)
Diese Bachelorarbeit adressiert die technologische Lücke zwischen Design-Spezifikation und technischer Implementierung in der App-Entwicklung. Ein zentrales Hindernis bildet dabei die effiziente Synchronisation von Design-Ressourcen. Die manuelle Überführung von Design-Tokens und Icons aus Figma-Dateien ist im internen Arbeitsablauf der Appsfactory GmbH zeitaufwändig und fehleranfällig. Dieses Problem wird im Rahmen dieser Arbeit durch die Automatisierung des Figma-Exports für die UI-Entwicklung mit Compose gelöst. Aktuell mangelt es an Werkzeugen zur effizienten Abbildung von Multi-Brand-Strukturen in plattformübergreifenden Projekten. Zudem fehlen Lösungen, die sich nahtlos in bestehende Entwicklungsprozesse integrieren lassen. Zur Schließung dieser Lücke wurde das Werkzeug FigmaResGen entwickelt.
Das Werkzeug nutzt die Figma REST API zum automatisierten Datenabruf von Design-Ressourcen. Entwickler konfigurieren die Auswahl der benötigten Ressourcen über spezifische Parameter. Das Werkzeug gleicht die polymorphen JSON-Objekte der API mit dieser Konfiguration ab. Referenzketten von Figma-Variablen werden mittels iterativer Alias-Auflösung in typsichere Kotlin-Quelldateien transformiert. Dabei werden sowohl verschiedene Modi als auch komplexe Markenidentitäten unterstützt. Die praktische Erprobung erfolgte innerhalb eines industriellen Kundenprojekts unter Verwendung von Compose Multiplatform. Die vollständige Konfiguration und Generierung beanspruchte weniger als 30 Minuten. Alle funktionalen Anforderungen an das Werkzeug wurden erfüllt. Künftige Versionen sollen die Unterstützung von Figma Extended Collections beinhalten.
Qualitätssicherung in Fabrik- und Lagerhallen ist ein Vorgehen, das in der heutigen Zeit bei einer Vielzahl von Unternehmen durchgeführt wird. Dabei kommen die verschiedensten Instrumente und Vorgehen zum Einsatz. Neben den organisatorischen Maßnahmen um die Qualität eines Produktes oder einer Leistung sicherzustellen gibt es die technischen Maßnahmen, um eine entsprechende Qualität gewährleisten zu können.
Eine Auswahl an technischen Maßnahmen, die bei der Überprüfung von Bauteilen zum Einsatz kommt, liegt im Feld der visuellen Kontrolle. Bei der Kategorie der visuellen Kontrolle steht hauptsächlich der Einsatz von einer oder mehreren Lichtquellen und einem oder mehreren Kamerasystemen im Vordergrund. Je nachdem, wie das Licht auf die Oberfläche des Bauteils eingesetzt wird und auftrifft, sind entsprechende Merkmale und Eigenschaften der Oberfläche hervorgehoben. Somit sorgen Kratzer, Erhebungen, Vertiefungen, Prägungen, Beulen, Oberflächenstrukturen und andere Produktionsfehler für eine Beeinflussung des Bildes. Das auftreffende Licht sorgt dann für die Sichtbarkeit dieser Fehler auf dem Kamerabild durch das Hervorheben betroffener Stellen.
Innerhalb dieser Bachelorarbeit ist unter Verwendung von MQTT und MicroPython ein Kommunikationssystem entstanden, mit dem es möglich ist, eine oder mehrere solcher Lichtquellen in Intervallen anzusteuern, die im Bereich von Sekunden bis Mikrosekunden liegen. Nachfolgend wird dieses Kommunikationssystem in industriellen Umgebungen zur Unterstützung von Qualitätssicherungsprozessen eingesetzt.
Diese Bachelorarbeit untersucht die Konzeption und Umsetzung eines Major-Upgrades einer beste-henden Webapplikation unter Einsatz eines LLM. Ziel war es, zu analysieren, inwiefern ein LLM den Migrationsprozess einer historisch gewachsenen Frontend-Architektur, konkret von DevExtreme 18.2.18 mit SPA-Framework (Knockout.js) hin zu DevExtreme 25.2.5 und React unterstützen und beschleunigen kann.
Zunächst wurden die grundlegenden Konzepte klassischer Webanwendungen mit TypeScript und imperativer DOM-Steuerung sowie moderner, deklarativer Ansätze mit React erläutert. Darauf auf-bauend wurden die spezifischen Herausforderungen der Migration sowie Anforderungen an ein un-terstützendes LLM definiert. Anschließend erfolgte eine detaillierte Analyse der technologischen Veränderungen zwischen den DevExtreme-Versionen sowie die Entwicklung eines strukturierten Vorgehensmodells für die Migration unter Einsatz des LLM Claude.
Im weiteren Verlauf wurde eine prototypische Zielanwendung schrittweise aufgebaut, wobei das LLM zur Generierung und Transformation von Code eingesetzt wurde. Dabei kamen zusätzliche Konzepte wie die Kontextualisierung über eine projektspezifische Wissensbasis, der Einsatz spezia-lisierter Agenten sowie ein planungsorientiertes Plugin zur strukturierten Problemlösung zum Einsatz.
Die Evaluation erfolgte anhand der Migration und Überprüfung mehrerer Gridseiten, bei denen Funktionalität, Vollständigkeit und Korrektheit mit dem Altsystem verglichen wurden. Dabei wurde untersucht, ob bestehende Features korrekt übernommen, verändert oder neu interpretiert wurden.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein LLM grundsätzlich in der Lage ist, komplexe Migrationsaufgaben zu unterstützen und funktionierende Zielstrukturen zu erzeugen. Grundlegende Funktionalitäten wie Datenverarbeitung, Routing und Zustandsmanagement konnten erfolgreich umgesetzt werden. Gleichzeitig traten jedoch auch Einschränkungen auf, wie unvollständige UI-Übernahmen, fehlerhafte oder erfundene Funktionalitäten sowie Probleme bei komplexeren Zusammenhängen.
Als zentrale Grenze der automatisierten Migration wurden die inhaltliche Komplexität der Anwendung, die Notwendigkeit manueller Nachbearbeitung sowie die zeitliche Begrenzung des Projekts identifiziert.
Im Automobil- und Maschinenbau sind kraft- bzw. reibschlüssige Verbindungselemente all gegenwärtig. Zur Leistungssteigerung dieser Verbindungen kann der Reibungskoeffizient beeinflusst werden. Die Auswirkungen einzelner tribologischer Maßnahmen auf den Reib
wert einer Materialprobenpaarung werden mit Prüfständen experimentell erforscht. Der im Rahmen dieser Arbeit untersuchte hydraulische Reibwertprüfstand presst eine Materialprobenpaarung gegeneinander und verdreht sie zueinander. Für eine korrekte Erfassung des Reibwertes muss eine gleichmäßige Flächenpressung zwischen den beiden Proben vorliegen. Es kommt bei dem zu untersuchenden Prüfstand in der Realität zu einem Verkippen der Proben zueinander. Die Ursachenfindung dieses Verkippen bildet den Kern dieser Arbeit. Dafür wird die finite Elemente Methode (FEM) eingesetzt.
Weiterhin wird eine mögliche Substitution des hydraulischen Drehzylinders durch einen E-Antrieb untersucht, verbunden mit einer Erhöhung des möglichen Drehmoments zur Verdrehung der Proben zueinander. Für die zur Erfassung des Drehmoments eingesetzte Messwelle wird ein Festigkeitsnachweis nach FKM-Richtlinie durchgeführt.
Die Inhalte der Masterthesis beschreiben die Realisierung eines ersten Entwicklungsstandes eines Serienprüfstands für permanenterregte Synchronmotoren (kurz: PMSM). Der entstehende Prüfstand verfolgt das Ziel, eine Endprüfung der Motoren als letzten Schritt der Motorfertigung durchzuführen, um somit wichtige Betriebskennwerte des entsprechenden Motors mittels einfacher Messaufbauten zu erfassen. Der Motorprüfstand wird auf Basis eines SPS-basierten Mess- und Steuerungskonzeptes aufgebaut, welches durch seine Modularität Möglichkeiten zur späteren Erweiterung bietet. Im Zuge der in der Thesis umzusetzenden Motorprüfung werden zwei wesentliche Prüfverfahren umgesetzt.
Im ersten Schritt erfolgt die Ermittlung des motorspezifischen Kommutierungswinkel-Offset, welcher für den Betrieb des Motors an einem geeigneten Antriebswechselrichter benötigt wird. Dazu werden verschiedene Bestimmungsverfahren simulativ entwickelt und verglichen. Das Grundwellenmodell der PMSM bietet dabei die theoretische Grundlage zur Umsetzung.
Ein PLL-Algorithmus wird später zur Realisierung dieses ersten Prüfschrittes umgesetzt. Mit der Voraussetzung des korrekt bestimmten Kommutierungswinkel-Offset erfolgt ein zweiter Prüfschritt. Dabei werden bestimmte Kennlinien des Prüfmotors unter Belastung ermittelt sowie eine parallel dazu durchgeführte Wirkleistungsmessung umgesetzt. Bei der Realisierung des zweiten Prüfschrittes und der anschließenden Ergebnisauswertung wird insbesondere der Einfluss des zuvor bestimmten Winkeloffsets auf das Betriebsverhalten des Motors aufgezeigt.