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Auf Grund der Klimapolitik steigt das Verlangen nach alternativen Antriebssystemen in den vergangenen Jahren an, wobei Brennstoffzellenfahrzeuge eine große Rolle spielen. Um deren Wettbewerbsfähigkeit zu optimieren, liegt das Ziel darin den Anteil der verwendeten Edelmetalle zu minimieren, um die Herstellungskosten zu senken. Eine zielführende Maßnahme liegt darin, die Leistungsdichte der Brennstoffzelle zu steigern, sodass der Bauraum minimiert werden kann. Dies erfolgt durch die Erhöhung des Systemdrucks im Brennstoffzellenstack mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Kompressormoduls.
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Auswahl und Konzeptionierung einer geeigneten elektrischen Maschine als Antriebseinheit für den Kompressor sowie einer Variantenbewertung für die Konstruktion des Kompressormoduls. Im Fokus dieser Arbeit steht eine umfangreiche Parameterstudie der Antriebseinheit, um das festgelegte Anforderungsprofil bestmöglich abzudecken. Damit ein Abgleich der errechneten Leistungsdaten erfolgen kann, werden unterschiedliche Softwaretools verwendet. Zudem wird in Kombination mit der Finite Element Methode die Festigkeit der sich ergebenden Rotorgeometrie unter den auftretenden Belastungen überprüft.
Die lichttechnischen Einrichtungen (kurz LTE) begegnen uns im alltäglichen Leben und spielen eine große Rolle für den Menschen. Sie sind eines der wichtigsten Sicherheitssegmente überhaupt, vor allem im KFZ-Bereich. Besonders bei einer sehr hohen Verkehrsdichte wie in Deutschland ist es wichtig, dass bei allen Witterungsbedingungen das eigene Fahrzeug gesehen wird. Ebenso muss eine bestmögliche Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne weitere Verkehrsteilnehmer zu blenden, sichergestellt werden. Im Rahmen der Hauptuntersuchung werden genau diese Kriterien überprüft. Das heißt: sind alle LTE und adaptive Lichtfunktionen funktionsfähig und ist die Scheinwerfereinstellung korrekt. Jedoch sind einer Überprüfung der Einstellung von Scheinwerfern Grenzen gesetzt. Auf Grund der Zunahme moderner LTE, wie Xenon und vor allem LED, sind die herkömmlichen Scheinwerfer-Einstell-Prüfgeräte (kurz SEP) nicht mehr ausreichend. Denn diese Lichtsysteme erzeugen in Abhängigkeit der Bauweise des Scheinwerfers einen
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Systemanalyse einer bestehenden Kühlwasseranlage mit offenen Verdunstungskühltürmen, welche zur Wärmeabführung einer Prüfstandshydraulikanlage dient. Dabei wird Wärme vom Hydrauliköl, über Wärmetauscher an das Kühlwasser übertragen. Anschließend wird das erwärmte Kühlwasser über Verdunstungskühltürme heruntergekühlt.
Es wird der derzeitige Ist-Stand der Kühlanlage erfasst und in einen Funktionsschaltplan überführt. Anhand dieser Daten wird ein Berechnungswerkzeug erstellt, um die Verluste auf der Kühlmittelseite händisch zu ermitteln und mit den messtechnisch erfassten Daten zu vergleichen. Der aufgenommene Ist-Stand dient anschließend der Erarbeitung von Optimierungsvorschlägen, welche die Effizienz der bestehenden Kühlanlage verbessern und ein Monitoring der Betriebsdaten ermöglichen sollen. Darüber hinaus sollen für eine Erweiterung der Hydraulikanlage die Reserven der Kühlleistung abgeschätzt werden.
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung von Lösungsansätzen zur
Gewährleistung der Maßhaltigkeit bei der Kompensation der Rückfederung an
Karosserieblechteilen beim Umformprozess. Dafür sollte ein Bauteil auf der Basis
mehrerer aufgestellter Lösungsansätze hinsichtlich seiner Maßhaltigkeit, bezogen auf die
Bogenlängen, untersucht werden. Das zur Verfügung gestellte Bauteil ist eine Frontklappe
mit der Bezeichnung PO513-J1 der Konzeptstudie Mission E des Automobilherstellers
Porsche. Dabei handelt es sich um einen vollelektrischen, viersitzigen Sportwagen. Die
Bearbeitung des Bauteils erfolgte mit dem CAD-Programm ICEM Surf. Hierbei wurde
zunächst die bisher angewandte Methode zur Überbiegung von CAD-Karosserieteilen
dargestellt und darauf aufbauend drei Lösungsansätze vorgestellt, welche auf deren
Maßhaltigkeit untersucht wurden. Nachfolgend fand die Überprüfung eines
funktionierenden Lösungsansatzes an zwei weiteren von der Porsche Werkzeugbau
GmbH zur Verfügung gestellten Bauteilen statt.
Daraus ergab sich eine, vom Bauteil abhängig, einsetzbare Lösung, welche hinsichtlich
ihrer Maßhaltigkeit funktioniert. Dadurch kann die Bearbeitung eines Bauteils einfacher
und damit zeitsparender realisiert werden. Des Weiteren wurde ein Lösungsansatz zur
rechnergestützten Anwendung aufgestellt um den aufgezeigten Lösungsweg noch
effektiver zu gestalten.
Erarbeitung eines Prozessablaufs zur Umrüstung eines Pkw´s mit Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb
(2018)
Durch die stetige Weiterentwicklung umweltfreundlicher Antriebskomponenten seitens der Automolhersteller und deren Zulieferer sind nicht nur sinkende Anschaffungskosten durch die Wettbewerbssituation elektrischer Kleinwagen zu verzeichnen, auch die Effektivität wird weiter gesteigert. Damit geht auch die Entlastung von Stickoxiden in Ballungsgebieten einher. Dies führt zu einem umfangreicheren Angebot an Fahrzeugen und Einzelkomponenten, was die Akzeptanz in der breiten Masse ankurbelt und den Wunsch nach einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug weckt. In gleichem Maße steigt auch der Ausbau individueller Umbau- und Anpassungsmärkte, welche eine Elektrifizierung älterer Fahrzeuge erlaubt. Genau diese Thematik ist das zentrale Anliegen der abgeschlossenen Abhandlung zu der Umrüstung Konventioneller Verbrennungsantriebe auf umweltfreundliche Elektromotoren. Dabei gibt drei Komponenten, die eine gute Umrüstung ausmachen: Eine gute Fahrzeugbasis (Chassis), die richtigen Komponenten und eine gut geplante und gewissenhaft durchgeführte Installation. Auf diese und weitere Punkte wird Stellung bezogen und ein individueller Prozessablauf als Richtlinie erstellt. Diesem ist bereits die aktuelle Komplexität der Umbauvarianten und Individualisierungsmöglichkeiten zu entnehmen. Umfangreiche Möglichkeiten ziehen allerdings auch Vorgaben und Gesetze mit sich, die denen in ihrer Komplexität in nichts nachstehen. Um diese Gesetzestexte zu entwirren, wurden sämtliche Vorgaben für eine solche Umrüstung den einzelnen Komponenten zugeordnet und gleichzeitig Lösungsansätze aufgezeigt. Da eine Umrüstung auch den direkten Kontakt mit Hochvoltbauteilen nach sich zieht, müssen für eine erfolgreiche Unfallverhütung strenge Vorschriften und Schulungen eingehalten werden. Dementsprechend erfolgt auch eine Sensibilisierung für dieses Thema. Der Schwerpunkt fiel aufgrund der realisierten Umrüstung auf den praktischen Nutzen und verweist für theoretische Betrachtungen auf weiterführende Literatur.
Die vorliegende Diplomarbeit wurde in Kooperation mit dem BMW Werk Leipzig angefertigt und befasst sich mit der Konzeptionierung verschiedener Absiche-rungsmethoden um die Ortungsgenauigkeit von Echtzeit-Lokalisierungssystemen sicherzustellen. Dazu wird zunächst der aktuelle Stand der Technik zum Thema Ortungstechnologien und deren Genauigkeit erörtert. Im nächsten Schritt wird das Real Time Location System (RTLS) der Firma Agilion, welches im BMW Werk Leipzig zum Einsatz kommt, mit all seinen Be-standteilen und Schnittstellen erläutert. Anschließend werden systematisch alle Einflussgrößen, die sich auf die Genauigkeit der Positionsermittlung dieses Systems auswirken, untersucht und dargestellt. Im letzten Teil der Arbeit wird ein Konzept zur Absicherung der Ortungsgenauigkeit des RTLS im Werk Leipzig erstellt. Dieses untergliedert sich in die Systemabsicherung und die Prozessabsicherung. Bei der Systemabsicherung werden anhand verschiedener Auswertungsmethoden von Messreihen potenzielle Beeinträchtigungen einzelner Systemkomponenten erkannt um frühzeitig Maßnahmen zu Behebung einleiten zu können. Die Prozessabsicherung überprüft, anhand definierter Abläufe und technischen Grenzen in der Produktion, die Plausibilität der ermittelten Positionen und optimiert diese, um die Montageprozesse abzusichern.
Aufgrund von Aufbaubewegungen innerhalb der Kollisionsphase können bei PKW-PKW-Streifkollisionen wellenförmige Spuren auf der Karosserie entstehen. Diese Spuren sollen entsprechend in der Literatur veröffentlichten Untersuchungen die Rekonstruktion von Geschwindigkeiten ermöglichen. Ziel dieser Arbeit ist die Plausibilitätsanalyse einer vorgestellten Methode.
Es folgt eine kritische Auseinandersetzung mit der in der Literatur vorgestellten Rekonstruktionsmethode sowie den in diesem Zusammenhang dargestellten Anwendungsfällen mit einer Analyse der Einflussfaktoren auf die Spurenzeichnungen an Karosserien. Hiervon ausgehend wurden Versuche zu dieser Thematik konzipiert, durchgeführt und ausgewertet.
Die Variation der Geschwindigkeit der Kollisionspartner liegt dabei im Fokus. Aufbaubewegungen werden messtechnisch sowie optisch erfasst und können in Bezug zueinander bewertet werden. Mit einer detaillierten Auswertung wesentlicher Größen, wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Wankwinkel u.a. über der Zeit, kann die Methode bewertet werden.
Aufgrund der Komplexität der Einflussfaktoren sowie des vergleichsweise langen Zeitraums von streifend-kollisionären Kontakten ist zu schlussfolgern, dass die Anwendung der in der Literatur vorgestellten Berechnungsmethode mit dem einem technischen Sachverständigen für die Rekonstruktion eines Verkehrsunfalls zur Verfügung stehen-den Datenstand nicht empfohlen werden kann.
Ein bevorstehender Geschäftsführerwechsel ist immer mit gewissen Risiken und Problemen verbunden. Im Zuge dieses Wechsels möchte der künftige Geschäftsführer der Vogtlandia Bürstenfabrik verschiedene Neuerungen einführen, innerbetriebliche Strukturen verändern und alt eingefahrene Prozesse modernisieren. Sein Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen effektiver nutzen zu können, die derzeitig geringe Gewinnspanne zu vergrößern, sowie die Arbeitsbedingungen der Angestellten zu verbessern um damit, langfristig gesehen, neue Mitarbeiter für das Unternehmen gewinnen zu können.
Da er selbst branchenfremd ist, setzt er hierfür auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen regionalen Unternehmen und Dienstleistern.
Um fortlaufend Veränderungen initialisieren zu können, benötigt er jedoch umfassende Erkenntnisse über den derzeitigen Zustand des Unternehmens und dessen Prozesse.
Die Aufgabe dieser Diplomarbeit ist es, eine umfangreiche Analyse des Unternehmens und dessen Prozesse zu präsentieren, welche sich an der Prozesskette orientiert und vor allem auf hochfrequentierte Lager- und Fertigungsbereiche konzentriert. Außerdem zeigt sie zu vereinzelten Problemen Verbesserungsvorschläge auf, von denen abschließend die fünf Dringlichsten in einer Prioritätenliste nochmals aufgeführt werden.
Mittels eines XM60-Laserinterferometriesystems auf Multilaterationsbasis werden geometrische Vermessungen - in allen 6 Freiheitsgraden - von Linearachsen von NC-gesteuerten Fünfachsfräsmaschinen vorgenommen und dokumentiert. Die Dokumentation erstreckt sich auf eine vollständige Arbeitsraumanalyse, die Fertigungsfehler von einem Zulieferer aufdecken konnte, sowie die volumetrische Kompensation festgestellter Geometriefehler zur Genauigkeitssteigerung.
Um die Position als Weltmarktführer für Kerosinkolbenmotoren in der allgemeinen Luftfahrt weiter ausbauen zu können wurde von der Technify Motors GmbH eine neue Motorvariante hardwareseitig entwickelt und aufgebaut. Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Serienapplikation für diesen Motor. Gegenüber der Basisvariante wurde dabei die Startleistung um 15 PS gesteigert und das Leistungsniveau auf der Betriebskennlinie angepasst. Durch Vermessungen am Motorenprüfstand und Analyse der Parameter konnte das firmeneigene Motorsteuergerät neu bedatet werden. Unter Berücksichtigung der Belastungsgrenzen des Motors und vorgegebener Randbedingungen wurde das Motorsteuergerät auf minimalen Kraftstoffverbrauch getrimmt und zukünftige Einsparpotentiale aufgezeigt. In zwei Machbarkeitsstudien konnte das Potential für weitere Leistungssteigerungen dargestellt sowie daraus benötigte Kenngrößen abgeleitet werden. Im Weiteren wurde die Eignung der Hochdruckpumpe an der Motorkonfiguration für die Bereitstellung der verschiedenen Leistungsstufen untersucht.