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Früher Geigenbau im Norden Europas (2025)
Nahlik, Marta
Als 1676 das Kriegsschiff Kronan vor der schwedischen Küste sank, nahm es mindestens drei Streichinstrumente für die nächsten 300 Jahre mit auf den Meeresgrund. An der Fundstelle dieser einzigartigen Zeugnisse für den historischen Streichinstrumentenbau begonnen, wurde in dieser Abschlussarbeit nach überlieferten Zeugnissen des frühen Streichinstrumentenbaus der Küstenregionen des Baltischen Meeres gesucht. Es entstand eine Skizze mit 211 Objekten und 134 Namen, die den Geigenbau vor 1760 in insbesondere den Orten Stockholm, Königsberg, Danzig, Lübeck, Hamburg, Kopenhagen und Ängelholm bezeugen. Es konnten Beziehungen zwischen den Orten auf kultureller, politischer und persönlicher Ebene von Musiker*innen und Musikinstrumentenbauer*innen nachgewiesen werden. Zu Beginn der Arbeit wurden stilistische Gemeinsamkeiten entlang der Küstenregion vermutet, die anhand der Merkmale Köpfe, Adern, Ränder, Material und der Wirbelkastenvorderseite versucht wurden, zu belegen. Zur Untersuchung wurden die Merkmale der erfassten Instrumente statistisch und anhand von 12 Beispielen ausgewertet. Dabei konnte die eigene Gestaltung der Merkmale im betrachteten Raum beobachtet werden. Die häufige Verwendung von charakteristischen Drachen- und Löwenköpfen, von Schnurrändern sowie die Verzierung der Wirbelkastenvorderseite spricht für übergreifende gemeinsame Stilvorstellungen. Darüber hinaus wurden regionale Traditionslinien anhand von verwendeten Materialien und der Gestaltung der Ader sichtbar. Besonders deutlich aber konnte gezeigt werden, dass es im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts abseits des italienischen Geigenbaus ebenfalls hochwertigen professionellen Streichinstrumentenbau gab, der seine eigenen Schönheiten und Marken aufweist, leider aber wenig beachtet und erforscht wird.
Die Analyse eines betrieblichen Eingliederungsmanagements für das Landratsamt Saale-Orla-Kreis durch die Erstellung eines Leitfadens. (2025)
Radzinski, Lilli
Ziel ist es die Entwicklung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements im Landratsamt Saale-Orla-Kreis voran zu bringen. Zunächst erfolgt eine ausführliche Literaturrecherche. Ergänzend dazu wird eine IST-Analyse durchgeführt, um den aktuellen Stand der Vorgehensweise und Maßnahmen zu erfassen. Ein zentraler Bestandteil der Untersuchung ist die Auswertung von Arbeitsunfähigkeitsdaten sowie der Unfallstatistik für den Zeitraum von 2021 bis 2023. Diese Datenanalyse bezieht sich ausschließlich auf die Beschäftigten des Landratsamtes Saale-Orla-Kreis, die bei der AOK versichert sind. Zur Entwicklung des BEM-Konzepts wurde ein strukturierter Leitfaden herangezogen, welcher als inhaltliche Grundlage und methodische Orientierung dient. Auf Basis dieser Vorlage wird ein praxisnahes und auf die Gegebenheiten der Verwaltung zugeschnittenes Konzept erarbeitet. Das BEM-Konzept umfasst mehrere zentrale Bestandteile. Zu Beginn steht die systematische Abfrage von Fehlzeiten, um festzustellen, ob eine BEM-Berechtigung vorliegt. Im Anschluss daran erfolgt eine formale Einladung zum Erstkontakt mit dem Ziel, den betroffenen Mitarbeitenden über das Verfahren zu informieren und zur Teilnahme einzuladen. Für die Teilnahme am BEM ist ein Einwilligungsformular vorgesehen, mit dem der Mitarbeitende dem weiteren Vorgehen zustimmt. Darauf folgt ein strukturierter Leitfaden für das Erstgespräch, in dem gemeinsam mit dem Mitarbeitenden mögliche Ursachen für die Fehlzeiten sowie Unterstützungsbedarfe besprochen werden. Basierend auf diesem Gespräch wird ein individueller Maßnahmenplan zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess erstellt. Im weiteren Verlauf des Prozesses findet ein Evaluationsgespräch statt, für das ebenfalls ein Leitfaden vorgesehen ist. Abschließend wird eine Abschlussdokumentation erstellt, in der der gesamte Verlauf und die Ergebnisse des BEM-Prozesses festgehalten werden. Darüber hinaus enthält das Konzept eine Dienstvereinbarung zum BEM. Ergänzend werden ein Datenschutzblatt, ein Datenblatt mit den relevanten Angaben zum betroffenen Mitarbeitenden sowie eine Checkliste zur Sicherstellung der Vollständigkeit und Nachverfolgbarkeit aller Schritte bereitgestellt.
Quantitative Erhebung der Patientenzufriedenheit bei geriatrischen Patienten im Heinrich-Braun-Klinikum gGmbH im Frühjahr 2025 (2025)
Mühlmann, Luisa
Diese Arbeit untersucht die Patientenzufriedenheit von geriatrischen Patienten, welche im Zeitraum von April bis Juni 2025 im Rahmen des Alterstraumazentrums im Heinrich-Braun-Klinikum behandelt wurden. In dieser Erhebung wurden die Erfahrungen der Patienten u.a. mit der ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Versorgung sowie mit Management und Serviceleistungen untersucht. Die Ermittlung der Patientenzufriedenheit erfolgte mittels schriftlicher Fragebögen.
Einführung von Patient Reported Outcome Measures im interdisziplinären Wirbelsäulenzentrum des Universitätsklinikums Leipzig (2025)
Tiedt, Anna
Einleitung/Zielstellung: Die Qualität der medizinischen Behandlung wurde durch Patient Reported Outcome Measures um die Patientenperspektive erweitert. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde in der Wirbelsäulenchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig die Ein- und Durchführung von PROM-Befragungen bei elektiv stationär behandelten Patient:innen erprobt. Dabei sollten neben der Untersuchung auf Veränderungen zwischen den Befragungszeitpunkten sowie den Untersuchungen auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern, zwischen verschiedenen Altersgruppen, zwischen der Art der Behandlung und zwischen den behandelten Bereichen der Wirbelsäule auch methodische Fragestellungen bezüglich der Kontaktmöglichkeiten von Patient:innen und ihrem Umgang mit den digitalen Befragungen per Tablet beantwortet werden. Abschließend sollte aus den Erfahrungen des Projektes ein Prozess für die routinemäßige Erhebung von PROMs entwickelt werden. Methodik: Die Datenerhebung erfolgte an zwei Zeitpunkten. Die erste Befragung der Patient:innen erfolgte vor deren Behandlung im Universitätsklinikum Leipzig, eine zweite Befragung fand zur Entlassung der gleichen Patient:innen statt. Zu den Befragungen beantworteten die Teilnehmenden jeweils einen generischen und zwei krankheitsspezifische PROM-Fragebögen. Dabei wurden 144 Personen vor ihrer Behandlung befragt, von denen 90 auch zu ihrer Entlassung an der Befragung teilnahmen. Ergebnisse: Die Daten zeigten bei drei der Fragebögen eine signifikante Verbesserung der Indizes bzw. Scores vom ersten zum zweiten Befragungszeitpunkt. Bei der Befragung der Patient:innen zu deren Entlassung zeigte sich bei zwei Fragebögen ein signifikanter Unterschied zwischen operativer und konservativer Behandlung. Weitere signifikante Unterschiede konnten nicht ermittelt werden. Eine medizinische Auswertung der erhobenen Ergebnisse erfolgte nicht. Diskussion/Schlussfolgerung: Das Pilotprojekt zeigte, dass die verwendeten Fragebögen bei einer heterogenen Gruppe von Patient:innen der Wirbelsäulenchirurgie angewendet werden können. Zudem konnten bereits zum Zeitpunkt der Entlassung signifikante Verbesserungen des Gesundheitszustandes nachgewiesen werden. Dennoch ist für die Einführung von PROMs in der Routineversorgung eine längerfristige Befragung der Patient:innen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus notwendig, um mithilfe von PROMs eine belastbare Aussage über die Ergebnisqualität einer Behandlung treffen zu können.
Systematische Analyse der IST-Situation bei Beamten und Angestellten des Polizeireviers Werdau mit Hilfe des MOLA-Fragebogens (2025)
Stuffler, Max
Hintergrund: Die Polizeiarbeit ist geprägt von körperlichen Risiken und psychosozialen Anforderungen. Diese können Burnout, Fehlzeiten und Produktivitätseinbußen begünstigen. Es lagen bisher für das Polizeirevier Werdau keine verlässlichen Kennzahlen vor. Diese Studie untersucht mit dem MOLA-Fragebogen (Mensch, Organisationskultur, Leistung, Arbeitsgestaltung) erstmals die Arbeitsbelastungen, Ressourcen und die Arbeitszufriedenheit basierend auf dem Job-Demands-Resources-Modell. Ziel: Die Arbeitsbelastungen, Ressourcen und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten sollen erfasst sowie der Außendienst mit dem Innendienst verglichen werden. Es soll ermittelt werden, welchen Einfluss die Teamdynamik, die Arbeitsbelastungen und die Ressourcen auf die Arbeitszufriedenheit haben. Methodik: Alle Beschäftigten des Polizeireviers Werdau wurden zu einer anonymen Online-Befragung des MOLA-Fragebogens eingeladen. Die Daten der Stichprobe wurden mit sechs relevanten Subskalen mittels Mittelwerten, Cronbachs α, t-Tests und Pearson-Korrelationen ausgewertet. Ergebnisse: Die Arbeitsbelastung war moderat, die Teamdynamik und die Arbeitszufriedenheit waren hoch. Die Beschäftigten im Außendienst empfinden eine höhere Arbeitsbelastung als die im Innendienst. Die Teamdynamik war aber ähnlich hoch. Eine bessere Teamdynamik hing klar mit einer höheren Arbeitszufriedenheit zusammen. Die Arbeitsbelastung und die individuellen Ressourcen haben hingegen keinen klaren Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit gezeigt. Diskussion und Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig eine gute Teamdynamik für die Arbeitszufriedenheit ist. Die Aussagekraft der Ergebnisse wird wegen der einmaligen Befragung, der freiwilligen Teilnahme und der kleinen Stichprobe eingeschränkt. Die Daten dieser Untersuchung sind dennoch eine erste Grundlage für zukünftige Studien.
Optimierung der Schnittstelle von Verkleidung Stoßfänger hinten zum Seitenrahmen (2025)
Lummert, Martin
Optimierung der Schnittstelle von Verkleidung Stoßfänger hinten zum Seitenrahmen
Implementierung einer haptischen Rendering-Methode zum Einsatz von Pedikelschrauben in Wirbelkörper mit MATLAB (2025)
Shaher, Raneem
In den letzten Jahren wurden viele Simulatoren entwickelt, um die Implantation einer Pedikelschraube zu simulieren, eine sehr anspruchsvolle und riskante Operation. Computer-Simulationen für trainierende Chirurgen und Studenten benötigen Haptik-Algorithmen, welche eine genügend schnelle Aktualisierungsrate liefern können, um eine Operation mit einem realistischen Gefühl simulieren zu können. Das Ziel ist die Verkürzung der Rechenzeit des haptischen Renderings während der Simulation einer Pedikelschraubenimplantation. In dieser Bachelorarbeit wurde daher ein neuartiges, numerisches, parametrisiertes Modell des menschlichen Wirbels mithilfe von MATLAB 2023b erstellt. Das Verwenden mathematischer Formeln für die Modellierung des Wirbels mit patientenspezifischen Parametern statt Datensätzen des Patienten soll die Berechnung der Haptik wesentlich beschleunigen. Das virtuelle Werkzeug wurde als einer Punktemenge so modelliert, um auch das Bohren, Gewindeschneiden und Einschrauben zu umfassen. All diese Prozesse tauchen bei der Pedikelschraubenimplantation auf, und erzeugen jeweils eine eigene haptische Empfindung. Experimentell ermittelte Daten für die Drehmomente dienen als die Basis des Modells. Die Auswirkung der Parameterwahl des Modells auf die resultierenden Drehmomente wurde untersucht. Das geometrische, vereinfachte Modell ermöglicht hohe Aktualisierungsrate, jedoch verbleibt das Aussehen des Modells vereinfacht.
Analyse des Platform Security Models als Rahmen für IoT Anwendungen - Ein praktisches Konzept für sichere Systeme (2025)
Kühn, Marcel
Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit war es, ein „Proof of Concept“ für eine sichere IoT-Gerätebasis zu entwickeln. Des Weiteren sollten Aussagen über die Sicherheitsanforderungen der Zertifizierung von PSA Certified getroffen werden, da diese Zertifizierung als Grundlage für die Gerätebasis definiert wurde. Dafür wurden die „PlatformSecurityArchitecture“ und das „PlatformSecurityModel“ untersucht. Mithilfe dieser Dokumente wurde eine Anforderungsanalyse erstellt, um die Spezifikation der Gerätebasis zu definieren. Anschließend wurde eine Risikoanalyse erstellt, welche die Gefahren für das Zielsystem analysiert. Aus den Gefahren wurden durchführbare Attacken abgeleitet und an einem virtuellem Testsystem durchgeführt. Dabei wurden die Sicherheitslücken des Testsystems aufgezeigt und für diese entsprechende Gegenmaßnahmen definiert. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass die definierten Sicherheitsanforderungen aus der PSA-Zertifizierung ein grundlegendes Sicherheitskonzept für Systeme bieten.
Optimierung der Rendering- und Interaktionsperformance von skalierbaren Vektorgrafiken (SVG) zur interaktiven Darstellung im Web-Browser (2025)
Kutmanov, Adilet
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Optimierung der Rendering- und Interaktionsperformance bei der Visualisierung von Heizsystemen in der Webanwendung WTX-web der watttron GmbH. Die bisherige SVG-basierte Implementierung führt bei großen Systemen zu erhöhten Renderzeiten, hoher CPU-Auslastung und einer ungenauen Auswahl von Heizpixeln. Zur Lösung dieser Probleme wurde eine alternative Visualisierung auf Basis von HTML5 Canvas in Kombination mit Web Workern entwickelt. Durch den Einsatz eines Quadtrees zur effizienten Hit Detection und des Bresenham-Algorithmus zur präzisen Mausverfolgung konnte die Genauigkeit der Interaktion verbessert werden. Die Evaluation zeigt, dass die neue Lösung insbesondere bei großen Heizsystemen eine bessere Skalierbarkeit und Genauigkeit erreicht, während die CPU-Belastung bei der Interaktion auf leistungsschwächeren Geräten weiterhin Optimierungspotenzial bietet. Insgesamt verbessert die neue Implementierung die Performance und Benutzerfreundlichkeit von WTX-web deutlich.
Dynamische Anpassung der Komplexität von Übungsaufgaben zur Data Query Language an das Kompetenzniveau der Lernenden mit Hilfe von Knowledge Tracing (2025)
Schulz, Tim
Diese Arbeit untersuchte, inwieweit Deep-Learning-basierte Knowledge-Tracing-Modelle (KT-Modelle) dazu geeignet sind, das Kompetenzniveau von Lernenden im Umgang mit der Data Query Language zu erfassen und auf dieser Grundlage die Komplexität von DQL-Aufgaben dynamisch anzupassen. Ziel war es, herauszufinden, ob Interaktionsdaten, die bei der Bearbeitung von DQL-Aufgaben entstehen, als Trainingsbasis für KT-Modelle dienen können und ob diese Modelle geeignet sind, individualisierte Aufgaben mit optimalem Lerneffekt zu erzeugen. Zunächst wurde die Struktur der DQL als Teil von SQL dargestellt und ein Modell entwickelt, das die Komplexität von DQL-Aufgaben über die Häufigkeit und Art der verwendeten Syntaxelemente beschreibt. Das Kompetenzniveau eines Lernenden und die Komplexität einer DQL-Aufgabe wurden für jedes einzelne Syntaxelement separat als Teilkompetenz betrachtet. Die Zone of Proximal Development (ZPD) bildet den theoretischen Rahmen zur Bestimmung des Aufgabenbereichs, in dem ein Lerneffekt durch angemessene Herausforderung erzielt wird. Zur Evaluation wurde eine Simulation entworfen, in der Lernende einer synthetischen Lernerpopulation Aufgaben bearbeiten. Die Aufgabenkomplexität wurde zufällig innerhalb einer „geschätzten“ ZPD gewählt. Die in der Simulation entstehenden Daten wurden in einem Datensatz in einem Format des ASSISTments-Datensatzes gespeichert, um sie für existierende KT-Modelle nutzbar zu machen. Im Anschluss wurden drei Deep-Learning-KT-Modelle – Deep Knowledge Tracing (DKT), Dynamic Key-Value Memory Network (DKVMN) und Attentive Knowledge Tracing (AKT) – sowohl mit dem simulierten als auch mit dem ASSISTments-Datensatz trainiert. Die Vorhersagegenauigkeit wurde anhand der AUC (Area Under the Curve) gemessen. AKT erzielte in beiden Szenarien die höchsten AUC-Werte, während DKT und DKVMN konsistent niedrigere Werte lieferten. Alle getesteten Modelle übertrafen jedoch das Niveau zufällig ausgewählter Aufgabenkomplexitäten. Die Anwendung des trainierten DKT-Modells in der Simulation zeigt, dass die Vorhersagen von KT-Modellen über das Kompetenzniveau eines Lernenden genutzt werden können, um Aufgaben mit geeigneter Komplexität zu generieren. Diese erzeugen im Durchschnitt einen höheren Lerneffekt als zufällig gewählte Aufgaben. Die Differenz ist jedoch moderat, was auf die eingeschränkte Prognosekraft des DKT-Modells hinweist. Zudem wird deutlich, dass die Qualität der erzeugten Aufgaben wesentlich davon abhängt, wie präzise sich kontinuierlich vorhergesagte Werte für das Kompetenzniveau in konkrete Syntaxelementhäufigkeiten übertragen lassen. Insgesamt zeigt die Arbeit, dass Deep-Learning-KT-Modelle grundsätzlich geeignet sind, das Kompetenzniveau von Lernenden im Umgang mit DQL zu erfassen und Aufgaben adaptiv anzupassen. Voraussetzung für den praktischen Einsatz ist jedoch eine sorgfältige Parametrisierung der Modelle sowie eine systematische Transformation der prognostizierten Werte für das Kompetenzniveau in realisierbare Aufgabenformate.
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