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Determinanten und Herausforderungen einer nachhaltigen Netzwerkarbeit in Demenznetzwerken in Sachsen (2025)
Schulz, Caroline Sabine
Einleitung: Aufgrund einer steigenden Anzahl von Menschen mit Demenzen in Deutschland und der zunehmend komplexen Versorgungssituation in den Häuslichkeiten mit pflegenden Angehörigen werden interprofessionelle Koordinations- und Versorgungsansätze benötigt. Demenznetzwerke gelten in diesem Zusammenhang als Vernetzungsstruktur von medizinischen, pflegerischen und sozialen Angeboten. Bisher konnten positive Effekte auf die Lebensqualität von MmD und die Entlastung von pflegenden Zugehörigen ermittelt werden. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen hinsichtlich einer nachhaltigen Etablierung und Finanzierung von Demenznetzwerken. Ziel- und Fragestellung: Das Ziel war daher, förderliche und hinderliche Determinanten nachhaltiger Netzwerkarbeit zu identifizieren. Aufgrund einer Unterrepräsentation der neunen Bundesländer in bisherigen Erhebungen, wurde eine spezifische Betrachtung am Beispiel von Sachsen durchgeführt und entsprechende Netzwerkstrukturen dargestellt. Methodik: Das Vorgehen basiert auf einem qualitativen, explorativen Querschnittsdesign. Dieses umfasste die Identifikation von Demenznetzwerken in Sachsen, das Führen von Experteninterviews mit Koordinierenden von Demenznetzwerken in Sachsen und der Abfrage von reinen Faktenfragen in einem Kurzfragebogen. Nach einer inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse erfolgte eine Typenbildung, in der Demenznetzwerke aufgrund von ähnlichen Merkmalsausprägungen zu Gruppen zusammengefasst wurden. Ergebnisse: In Sachsen wurden 16 Demenznetzwerke identifiziert, die in den letzten 15 Jahren etabliert wurden und sehr heterogen ausgeprägt sind. Nachhaltige Netzwerkarbeit erfordert vordergründig Kontinuität und Verbindlichkeit, die durch eine hauptamtliche Koordinationsstelle, eine langfristige Finanzierung und eine strukturelle Form der Zusammenarbeit gesichert werden kann. Hinderlich sind fehlende zeitliche und personelle Ressourcen der Netzwerkakteure. Es wurden vier Typen anhand eines dreidimensionalen Merkmalsraumes definiert, der aus den Merkmalen Zielausrichtung, Netzwerkgröße und Organisationsgrad besteht. Diskussion: Die ermittelten Determinanten nachhaltiger Netzwerkarbeit in Sachsen decken sich überwiegend mit den Ergebnissen ähnlicher Erhebungen, z.B. der Wirkanalyse der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz oder einer Studie über Demenznetzwerke in Rheinland-Pfalz. Es ergibt sich die Strategie, zukünftige Netzwerkarbeit auf langfristige Stabilität, verbindliche Strukturen und die Einbindung relevanter Akteure auszurichten. Ehrenamtliches Engagement sollte dabei ergänzend wirken und nicht strukturelle Aufgaben der Daseinsvorsorge ersetzten.
Herausforderungen und Probleme von Jugendlichen aus Sicht von pädagogischem Fachpersonal - Eine quantitative Befragung (2025)
Baumann, Nelly-Samantha
Hintergrund: Jugendliche stehen heute vor komplexen Herausforderungen, die sowohl durch Entwicklungsaufgaben wie Identitätsfindung und Leistungsdruck, als auch durch neue gesellschaftliche und technologische Einflüsse, wie globale Krisen oder soziale Medien geprägt sind. Schulen und pädagogische Fachkräfte sind zentrale Akteure bei der Unterstützung junger Menschen. Sie stoßen jedoch angesichts steigender Problemlagen an ihre Grenzen. Der Forschungsstand zeigt insbesondere die wachsende Bedeutung von sozialen Medien und dem damit aufkommendem Cybermobbing, so wie eine erhöhte Relevanz von Nikotin durch E-Zigaretten. Methodik: Die vorliegende Arbeit kombiniert eine systematische Aufarbeitung des Forschungsstands mit einer quantitativen Befragung pädagogischer Fachkräfte von weiterführenden Schulen sowie offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen. Ziel: Untersucht wurden, (1) welchen Herausforderungen Jugendliche aus Sicht pädagogischen Fachpersonals begegnen, (2) welche Rolle Mobbing, soziale Medien sowie Alkohol und Nikotin in diesem Kontext spielen und (3) wie gut sich Fachkräfte ausgebildet fühlen, um Jugendliche dabei zu unterstützen. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche aus Sicht der Fachkräfte insbesondere durch globale Themen, Leistungsdruck und Peer-Konflikte herausgefordert sind. Mobbing ist ein durchgängig präsentes Thema: Fachkräfte berichten häufig von verschiedenen Formen der Gewalt und auch Cybermobbing-Vorfälle werden durch die dauerhafte Präsenz digitaler Medien immer häufiger, während die selbst eingeschätzte Kompetenz der Fachkräfte im Umgang mit digitalen Plattformen eher im mittleren Bereich liegt. Alkohol- und insbesondere Nikotinkonsum (E-Zigaretten) werden als zunehmend relevant eingestuft, verbunden mit zahlreichen Vorfällen und präventiven sowie intervenierenden Bemühungen, die jedoch einrichtungsspezifisch stark ausgeprägt sind. Die Selbsteinschätzungen der Kompetenzen zeigen: Fachkräfte fühlen sich handlungsfähig, aber nicht durchgängig sicher. Fortbildungswünsche konzentrieren sich auf Mobbing, Medienkompetenz und Suchtprävention. Diskussion: Die drei Problemfelder Mobbing, soziale Medien sowie Alkohol und Drogen beschäftigen die Jugendlichen häufig. Pädagogische Fachkräfte handeln bereits vielfältig, sehen sich aber in Teilen nicht ausreichend ausgebildet. Für die Praxis ist es daher von Bedeutung, verbindliche und schulübergreifende Präventionskonzepte, in Abstimmung der Pädagogen zu entwickeln und zu implementieren. Handlungsempfehlungen sollten besonders im Bereich der medienpädagogischen Kompetenzen und der frühzeitigen Suchtprävention mit Fokus auf die E-Zigarette entwickelt werden.
Effekte einer Schulung zur multimodalen Therapie für Menschen mit Demenz auf die Therapierenden im Kontext organisatorischer und schulungsbezogener Faktoren: Eine Sekundäranalyse (2025)
Schöne, Arthur Oscar
Hintergrund und Fragestellung: Menschen mit Demenz (MmD) stellen für professionell Pflegende eine Herausforderung bei der Versorgung dar. Vor dem Hintergrund steigender Zahlen von MmD, ist es deshalb wichtig, Mitarbeiterschulungen für Versorgungs- und Therapiekonzepte im Bezug zum Thema Demenz zu evaluieren. Dabei können schulungsbezogene und organisatorische Faktoren einen Einfluss auf den Erfolg einer Schulung haben. Am Beispiel der MAKS®-Therapieschulung sollte untersucht werden, welche Effekte die weiterführende MAKS®-s-Schulung, der Träger der Einrichtung und das Vorhandensein eines Konzepts für MmD besitzen. Die Effekte wurden anhand der Schulungsoutcomes wahrgenommene Nützlichkeit, subjektiver Wissenszuwachs, Selbstverwirklichung und objektive Belastung dargestellt. Methodik: Es wurde eine Sekundäranalyse auf Grundlage der Daten des Forschungsprojektes zur Evaluation der MAKS®-Therapieschulung von der Westsächsischen Hochschule Zwickau durchgeführt. In der Befragung vom März 2025 schätzen 355 Teilnehmende die MAKS®-Therapie hinsichtlich ihrer Zufriedenheit und Kompetenzen ein. In der Datenanalyse dieser Arbeit wurden Unterschiedstests zwischen den vermuteten Effekten auf die genannten Schulungsoutcomes durchgeführt. Ergebnisse: Zwischen den Schulungsteilnehmern der weiterführenden MAKS®-s-Therapieschulung und der MAKS®-m-Therapieschulung konnten keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Schulungsoutcomes festgestellt werden. Auch zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Trägern der Einrichtungen. Teilnehmende in Einrichtungen ohne Konzept für MmD unterschieden sich signifikant von Einrichtungen mit Konzept, in denen Selbstverwirklichung am Arbeitsplatz höher ausgeprägt war (p <,001). Diskussion und Schlussfolgerungen: Die Schulung scheint unabhängig von der Trägerschaft im Arbeitsalltag nützlich zu sein und könnte die positiven Ergebnisse der MAKS®-m-Schulung unterstützen. Ein Vorhandensein eines Demenzkonzepts in der Einrichtung zeigte einen positiven Effekt auf die Selbstverwirklichung der Therapierenden. Einrichtungen mit einem bestehenden Konzept zum Umgang mit MmD könnten möglicherweise besser auf die Implementierung von Schulungsinhalten vorbereitet sein. Zukünftige Untersuchungen sollten weitere Faktoren in der Implementierung von Schulungsinhalten und die Auswirkung bestehender Demenzkonzepte auf Schulungsteilnehmende analysieren. Ein prospektives Längsschnittdesign könnte helfen, Zusammenhänge insbesondere zwischen den MAKS®-m- und s-Schulungen detaillierter zu untersuchen.
Vereinbarkeit der Work-Study-Life Balance bei Studierenden der Gesundheits- und Pflegewissenschaften mit Nebenjob – eine qualitative Analyse an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (2025)
Schöne, Salome
Einleitung/Zielstellung: Viele Studierende stehen vor der Herausforderung Studium, Nebenjob und Privatleben gleichzeitig zu bewältigen. Diese Mehrfachbelastung kann zu einer eingeschränkten Work-Study-Life-Balance führen und sich auf Gesundheit und Studienleistung auswirken. Studierende der Gesundheits- und Pflegewissenschaften arbeiten häufig neben dem Studium in pflegerischen Tätigkeiten, die sowohl körperlich belastend als auch zeitlich anspruchsvoll sind (bspw. durch Schichtdienste). Ziel dieser Arbeit ist es, qualitativ zu analysieren, wie Studierende die Vereinbarkeit erleben, welche Bewältigungsstrategien sie nutzen und ob subjektive Unterschiede zwischen fachnahen und fachfremden Tätigkeiten wahrgenommen werden. Methodik: Es wurden acht leitfadengestützte Einzelinterviews mit erwerbstätigen GPW-Studierenden der WHZ geführt. Die Interviews wurden nach Dresing und Pehl transkribiert und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz & Rädiker anhand eines deduktiv-induktiven Kategoriensystems mit Unterstützung durch MAXQDA ausgewertet. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen eine große Vielfalt an Nebentätigkeiten. Fachnahe Jobs im Pflege- und Gesundheitsbereich wurden als fachlich bereichernd und förderlich für die berufliche Entwicklung beschrieben, gingen jedoch meist mit körperlicher Belastung (durch praktische Anforderungen) sowie psychischer Belastung bei inhaltlich anspruchsvollen Tätigkeiten einher. Fachfremde Jobs wurden dagegen als organisatorisch einfacher und weniger fachlich relevant wahrgenommen, erwiesen sich jedoch im Umgang mit Kunden häufig als psychisch herausfordernd. Zeitintensive Leistungsanforderungen wie Hausarbeiten, Gruppenarbeiten und Prüfungsphasen verstärkten die Belastung zusätzlich. Genutzte Copingstrategien waren vor allem strukturiertes Zeitmanagement, soziale Unterstützung, sportliche Aktivitäten und bewusste Pausen. Diskussion/Fazit: Die Art der Tätigkeit und der Umfang der Arbeitszeit erweisen sich als zentrale Faktoren für das Belastungserleben in der Vereinbarkeit von Studium, Erwerbsarbeit und Privatleben. Der Bedarf an institutioneller Unterstützung zeigt sich unter anderem im Wunsch nach hybriden Lehrformaten, früher Stundenplanveröffentlichung und mehr Verständnis für berufliche Verpflichtungen im Studienalltag.
Onboarding von ausländischen Auszubildenden in der Pflege - Eine Ist-Analyse des Onboarding-Prozesses von ausländischen Auszubildenden in der Gemeinnützigen Heimbetriebsgesellschaft mbH Kirchberg (2025)
Petschnig, Lara-Sophie
Hintergrund: Schon jetzt wird von einem Fachkräftemangel in der Pflege gesprochen. Eine Reaktion auf den Fachkräftemangel ist die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland. Deren Integration geht allerdings mit Herausforderungen einher. Dementsprechend spielt gutes Onboarding eine wichtige Rolle im Anwerbungsprozess. Ziel: Als Maßnahme der Fachkräftesicherung wirbt auch die Gemeinnützige Heimbetriebsgesellschaft mbH Kirchberg ausländische Auszubildende in der Pflege an. Ziel dieser Arbeit war es, den Onboarding-Prozess von ausländischen Auszubildenden im Unternehmen zu analysieren und Herausforderungen zu erkennen. Methode: So wurde im Rahmen dieser Arbeit eine qualitative Studie in Form von halbstrukturierten Leitfadeninterviews durchgeführt. Befragt wurden vier ausländische Auszubildende und die zentrale Praxisanleitung des Unternehmens zu ihren Wahrnehmungen des Onboarding-Prozesses. Die Interviews wurden mit einem Aufnahmegerät aufgezeichnet, transkribiert und mittels der inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet. Ergebnisse: Die Analyse der Interviews ergab, dass die Unterstützung im Onboarding-Prozess individuell an die ausländischen Auszubildenden angepasst wird. Es wurden viele Maßnahmen ergriffen und die ausländischen Auszubildenden fühlten sich unterstützt. Herausforderungen fanden sich vor allem in der Kommunikation und der deutschen Sprache wieder. Der Onboarding-Prozess von ausländischen Auszubildenden in der Gemeinnützigen Heimbetriebsgesellschaft mbH Kirchberg umfasst viele Aspekte, welche Potenzial für ein standardisiertes Onboarding-Konzept aufzeigen.
Ausbildungszufriedenheit und Unternehmensbindung - Eine qualitative Analyse der Zufriedenheit von Auszubildenden zu Sozialversicherungsfachangestellten bei der IKK classic (2025)
Thieme, Rebecca
Hintergrund: Die Ausbildungsqualität hat einen Einfluss auf die Ausbildungszufriedenheit. Dabei spielen Faktoren, wie z.B. die Betreuung durch die Ausbilder, die Freundlichkeit der Mitarbeiter und die Regelmäßigkeit und Qualität des Feedbacks eine entscheidende Rolle. Des Weiteren hat die Ausbildungsqualität einen Einfluss hinsichtlich der Bindung zum Ausbildungsbetrieb. Zielstellung: Das Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Zufriedenheit und der Bindung zur IKK classic von Auszubildenden, die zum Sozialversicherungsfachangestellten (SoFA) ausgebildet werden. Des Weiteren wurde untersucht, ob zwischen den Lehrjahren Unterschiede bestehen und inwieweit die Zufriedenheit einen Einfluss auf die Bindung hat. Methodik: Bei dieser Arbeit liegt eine qualitative Methodik vor, indem neun Auszubildende zum SoFA mit Hilfe eines halbstrukturierten Leitfadeninterviews befragt wurden. Dabei wurden drei Auszubildende pro Lehrjahr ausgewählt und der Interviewleitfaden wurde auf Basis von zwei Studien erstellt. Die Interviews wurden Anfang Juli 2025 in der Regionaldirektion Chemnitz durchgeführt. Nach der Transkription erfolgte eine Analyse mit der Software MAXQDA der Version 2024. Ergebnisse: Der Hauptteil der Auszubildenden (n = 7) ist mit der Ausbildung bei der IKK classic zufrieden. Einerseits wird die materielle, finanzielle und kollegiale Unterstützung gelobt. Andererseits nehmen acht von neun Auszubildenden die erhöhte Reisetätigkeit als Problem wahr. Acht von neun Auszubildenden können sich vorstellen, nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung, bei der IKK classic weiterhin beschäftigt zu sein. Fazit: Die Ergebnisse der Interviews zeigen, dass die Ausbildungsqualität einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbildungszufriedenheit hat. Zudem hat die Zufriedenheit einen Einfluss auf die Bindung. Die IKK classic sollte vor allem konkret in Bewerbungsgesprächen die erhöhte Reisetätigkeit ansprechen.
Kommunikation, Koordination und Rollenverständnis in heterogen qualifizierten physiotherapeutischen Teams: Eine qualitative Studie zur intraprofessionellen Zusammenarbeit im ambulanten Setting am Beispiel eines Therapiezentrums im Raum Leipzig (2025)
Dziabel, Benaja
Die physiotherapeutische Versorgung in Deutschland ist durch ein Nebeneinander schulischer und akademischer Ausbildungswege gekennzeichnet. Mit einer Akademisierungsquote von unter drei Prozent bleibt die Profession im internationalen Vergleich deutlich zurück. Diese strukturelle Besonderheit wirft Fragen nach der Zusammenarbeit in Teams mit heterogenem Ausbildungsniveau auf, insbesondere im Hinblick auf Kommunikation, Rollenverständnis und Versorgungsqualität. Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit war es, Erfahrungen von Physiotherapeutinnen mit unterschiedlichen Qualifikationswegen zu rekonstruieren und Spannungsfelder sowie Ressourcen in der intraprofessionellen Zusammenarbeit sichtbar zu machen. Damit leistet die Studie einen Beitrag zur professionspolitischen Diskussion um die Akademisierung. Methodisch wurde ein qualitatives Design gewählt. In einem ambulanten Therapiezentrum im Raum Leipzig wurden neun problemzentrierte Interviews nach Witzel (2000) geführt. Ergänzend erfasste ein Kurzfragebogen soziodemografische und berufsbezogene Merkmale. Die Befragten waren zwischen 24 und 62 Jahre alt und verfügten über drei bis 43 Jahre Berufserfahrung; acht hatten eine berufsfachschulische Ausbildung, eine einen akademischen Abschluss. Die Auswertung erfolgte mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015), unterstützt durch MAXQDA. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Kommunikation überwiegend spontan und informell jedoch durch Zeitknappheit und uneinheitliche Dokumentationsstandards erschwert wird. Rollenunterschiede werden meist als Ergänzung und nicht als Hierarchie verstanden, zugleich treten Spannungen durch unklare Zuständigkeiten oder unterschiedliche Auffassungen von Dokumentation und Evidenzorientierung auf. Heterogenität wird dennoch auch als Ressource wahrgenommen. Die Arbeit zeigt, dass erfolgreiche Zusammenarbeit in gemischten Teams von klarer Kommunikation, strukturierter Aufgabenverteilung und gegenseitiger Wertschätzung abhängt. Sie gibt Impulse für die Weiterentwicklung von Ausbildung, Praxisorganisation und gesundheitspolitischen Rahmenbedingung.
Optimierung eines Simulators für die perkutane Nephrolithotomie zur ärztlichen Aus- und Weiterbildung (2025)
Noack, Sophie
Die Aus- und Weiterbildung von medizinischem Personal sollte nicht ausschließlich in theoretischer Form gestaltet werden, da praktisches Training vor allem in diesem Bereich sehr nachhaltig ist, um komplexe Handgriffe oder OP-Techniken schneller und sicherer durchführen zu können. Aus diesem Grund gibt es eine Vielzahl an Simulatoren, an denen man ohne Patientengefährdung medizinische Eingriffe üben kann. Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Optimierung eines Trainingssimulators für die perkutane Nephrolithotomie (PCNL). Dafür sollen die Herstellungsschritte kritisch hinterfragt und bei Bedarf überarbeitet werden, da die Qualität der Ultraschallblöcke bei vermeintlich gleicher Herstellung nicht konstant ist. Verschiedene Silikon-Zusammensetzungen des Moduls wurden getestet, um die Einflüsse der einzelnen Komponenten zu untersuchen. Dabei sind eine geeignete Zusammensetzung gefunden und Fehlerquellen im Produktionsprozess detektiert worden. Weiterhin soll der Trainer in seiner Funktion erweitert werden. Bisher war ausschließlich die Simulation einer PCNL in Bauchlage (prone Lagerung) möglich. Da die OP auch in Rückenlage (supine Lagerung) durchgeführt wird, benötigt es für diese Lagerung ebenfalls eine Trainingsmöglichkeit. Es wurden hierfür Anforderungen diskutiert und 3D-Modelle für einen Prototypen konstruiert.
Anforderungen und Bedürfnisse von Nutzern an Hilfsmitteln - ein Scoping Review (2025)
Uebel, Lucie
Theoretischer Hintergrund: Hilfsmittel sind sächliche oder technische Gegenstände, die den Erfolg einer Behandlung sichern, die Folgen von Körperschäden mildern oder ausgleichen sollen. Nutzer von diesen sind eine heterogene Gruppe. Bei ihrer Entwicklung werden die Nutzer meist in späten Phasen oder gar nicht einbezogen. Um dem entgegenzuwirken, gibt es verschiedene Ansätze. Das Ziel der Untersuchung war es die Anforderungen und Bedürfnisse der Nutzer, sowie die Methodik, wie diese erhoben werden, zu analysieren. Methodik: Es wurde ein Scoping Review in den Datenbanken PubMed, Scopus, Web of Science und Cochrane Library durchgeführt. Eingeschlossen wurden Studien, bei denen ein spezifisches Hilfsmittel entwickelt wurde und die Bedarfe der Nutzer erhoben wurden. Ergebnisse: Es wurden zehn Publikationen in die Untersuchung eingeschlossen. Es konnten sieben Kategorien von Nutzeranforderungen identifiziert werden: Alltagshelfer, Gesundheit, Sicherheit, Praktikabel, Effizienz, Aussehen und Kosten. Die Bedarfserhebung erfolgte meist durch Fokusgruppen und Workshops. Es wurden verschiedene Nutzergruppen befragt. Diskussion: Die Publikationen betonten die Relevanz der frühen Einbeziehung von Nutzern bei der Entwicklung. Dies kann zu einer höheren Produktqualität führen und die Zufriedenheit der Nutzer erhöhen. Die Anforderungen wurden, wie im HFE Prozess vorgegeben, während des Prozesses immer wieder überprüft und angepasst. Meist wurden qualitative Methodiken genutzt, um die Benutzerbedarfe zu erheben. Dadurch konnte ein Einblick in die Bedarfe der Nutzer gewonnen werden. In Zukunft sollten weitere relevante Methoden identifiziert werden, um die Bedarfe effizient zu erheben.
Simulation und Bewertung von Fahrzeug-Produktionsstrategien : Vor dem Hintergrund unsicherer Marktentwicklungen (2024)
Hilmer, Maximilian ; Riedel, Ralph ; von Unwerth, Thomas
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