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Im Rahmen der Unfallforschung sind Versuchsreihen zum Verzögerungsverhalten eines Pkw mit entlüfteten Reifen an der Vorderachse bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 50 km/h durchgeführt worden. Mit einer eigens konzipierten Entlüftungseinheit wurden die Reifen während des Fahrversuchs entlüftet. Im Anschluss erfolgte die maximale Verzögerung. Nach der Erfassung sowie die Auswertung der Messdaten wurden diese mit vorhandenen Untersuchungen verglichen und diskutiert.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurden Untersuchungen zum Bremsverhalten von Pkw mit Sommer- und Winterreifen bei verschiedenen Temperaturen und Fahrbahnverhältnissen mit aktuellen Reifenfabrikaten durchgeführt. Es wurden für das gesamte Temperaturspektrum, in welchem Winterreifen typischerweise zum Einsatz kommen, Verzögerungen für Sommer- und Winterreifen ermittelt. Damit sollte
auch die 7 °C-Regel, welche besagt, dass mit Sommerreifen bei einer Temperaturunter 7 °C deutlich geringere Verzögerungen erzielt würden als mit Winterreifen, untersucht werden.
Um die Verzögerungen ermitteln zu können, wurden mit einem Testfahrzeug, welches mit jeweils einem neuen Satz Sommer- bzw. Winterreifen von Continental ausgerüstet war, auf einer festgelegten Teststrecke auf dem Hochschulgelände der Westsächsischen Hochschule Zwickau im Zeitraum von Dezember 2024 bis Mai 2025 insgesamt 20 Versuchsreihen auf trockener und nasser Fahrbahn durchgeführt.
Es konnte nicht festgestellt werden, dass mit Winterreifen unter 7 °C generell höhere Verzögerungen erzielt werden als mit Sommerreifen. Während auf trockener Fahrbahn die 7 °C-Regel widerlegt werden konnte, da unter 7 °C mit Sommer- und Winterreifen überwiegend ähnliche Verzögerungen erzielt wurden, ergaben sich auf nasser Fahrbahn mit Winterreifen etwas höhere Verzögerungen. Ab etwa 10 °C und darüber konnten mit Sommerreifen höhere Verzögerungen festgestellt werden. Der Unterschied war auf trockener Fahrbahn deutlich ausgeprägter als auf nasser Fahrbahn.
Die vorliegende Arbeit behandelt die Entwicklung und Umsetzung einer Prüfeinrichtung zur Ermittlung von Kennlinien von Luftfedern auf Basis eines bestehenden Linearprüfstands. Zu diesem Zweck wurden die erforderlichen konstruktiven Anpassungen identifiziert und eine geeignete Versuchsluftfeder ausgewählt. Die Integration in den Prüfstand erfolgte über eigens entwickelte Adapter, deren Geometrie mithilfe eines 3D-Scans der Luftfeder und anschließender CAD-Modellierung abgeleitet wurde. Anschließend wurden die Adapter in FEM-Berechnungen hinsichtlich ihrer Festigkeit überprüft und iterativ optimiert. Ergänzend wurde ein Pneumatiksystem zur Druckversorgung der Luftfeder implementiert. Nach Fertigstellung der Prüfeinrichtung erfolgten experimentelle Untersuchungen unter variierenden Betriebsbedingungen. Diese Versuche bestätigten die Funktionalität des entwickelten Prüfstands und lieferten zugleich wertvolle Erkenntnisse zum thermodynamischen Verhalten von Luftfedern. Die Arbeit zeigt damit, dass der Prüfstand eine geeignete Grundlage für weiterführende Forschungsarbeiten im Bereich der Fahrwerksdynamik bietet.
Die Diplomarbeit zeigt die konstruktive Entwicklung eines Zylinderkopfes für einen Multi-Fuel-Motor mit dem Schwerpunkt auf dem Betrieb mit Wasserstoff und perspektivisch Methanol. Untersucht wurden hierzu die besonderen konstruktiven Anforderungen der Wasserstoff- und Methanolverbrennung. Diese wurden dann auf Funktionsbereiche des Zylinderkopfes übertragen, wie die Integration geeigneter Einspritz- und Zündsysteme, die Gestaltung einer effizienten Kühlkanalstruktur und die Erstellung eines Ölkreislaufes. Ein wesentlicher Aspekt hierbei war die Erstellung eines CAD-Modells, welches als Grundlage der weiteren Entwicklungen dient. Dieses wurde durch die Erstellung parametrischer Modelle des Kurbeltriebs ergänzt. Diese Modelle ermöglichen eine konsistente Darstellung des Motorgesamtmodelles. Methanol wurde als zweiter Kraftstoff berücksichtigt, war jedoch nicht im Fokus der konstruktiven Bearbeitung. Die Arbeit zeigt, wie durch gezielte Konstruktionsmethoden die technische Basis für den Einsatz von
alternativen Kraftstoffen geschaffen werden kann.
Hintergrund und Ziel:
Zyklusbedingte Schwankungen in Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden stellen für viele Menstruierende eine alltägliche Herausforderung dar, werden jedoch im Bildungs- und Arbeitskontext kaum berücksichtigt. Diese Arbeit untersuchte, wie Elemente aus den Konzepten New Work und Period Positivity dazu beitragen können, zyklusbedingte Leistungsvariabilität sichtbar zu machen und in moderne Arbeits- und Lernkontexte zu integrieren. Ziel war es, individuelle Erfahrungen und strukturelle Bedarfe zu erfassen, um praxisnahe Empfehlungen für eine gesundheitsförderliche und inklusive Umgebung zu entwickeln.
Methodik:
Grundlage bildete eine explorative Querschnittstudie mittels onlinebasierten Fragebogens mit quantitativen und ergänzenden qualitativen Elementen. Die Erhebung erfolgte über den Verteiler der Westsächsischen Hochschule Zwickau sowie über ein Netzwerk.
Ergebnisse:
Ein Großteil der Teilnehmer berichtete von Einschränkungen bezüglich des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit durch menstruationsbedingte Beschwerden. Offenheit im Umgang mit dem Zyklus wurde überwiegend befürwortet, jedoch erschweren Tabuisierung und fehlende Strukturen die Umsetzung. Flexible Arbeitsformen und Entscheidungsspielräume erwiesen sich als zentrale Faktoren für Arbeitszufriedenheit, während in stärker reglementierten Branchen Umsetzungshürden deutlich wurden. Gruppenvergleiche zeigten, dass Personen in Ausbildung, Netzwerkmitglieder und aktivere Personen geringere Autonomie und weniger Zugang zu menstruationsfreundlichen Strukturen aufweisen. Höhere wahrgenommene Autonomie sowie das Vorhandensein einer gynäkologischen Diagnose erwiesen sich als signifikante Prädiktoren der Zufriedenheit. Geringere Autonomie, höheres Alter und das Symptom Erschöpfung waren signifikant mit der Einschätzung verbunden, menstruationsfreundliche Angebote als produktivitätsförderlich wahrzunehmen. In den Freitexten wurden insbesondere Menstruationsurlaub, kostenlose Menstruationsprodukte, flexible Arbeitszeiten und mehr Offenheit gefordert.
Diskussion:
Die Befunde bestätigten den Forschungsstand, wonach Zyklusbeschwerden die subjektive Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigen und durch Tabuisierung sowie fehlende organisatorische Unterstützung verstärkt werden. Zugleich zeigten sich Ansatzpunkte, wie bereits in der Literatur beschrieben: Offene Kommunikation, Wissenstransfer und flexible Arbeitsmodelle mindern Belastungen und fördern Motivation sowie Produktivität bei Menstruierenden. Die nicht-probabilistische Stichprobe und der thematisch erweiterte Fragebogen erlaubten erste Einblicke, schränken jedoch die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ein.
Fazit:
Zyklusbedingte Beschwerden beeinflussen das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit erheblich. Jedoch wird dies je nach Kontext unterschiedlich erlebt. Die Verbindung von New Work und Period Positivity verdeutlicht, dass organisatorische Flexibilität, kulturelle Offenheit und gezielte Unterstützungsangebote entscheidend für menstruationsfreundliche
sowie inklusive Lern- und Arbeitsumgebungen sind.
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung vonabtriebsgenerierenden Anbauteile an Motorrädern. Für diese Untersuchung werden zu Beginn die aerodynamischen und strömungsmechanischen Grundlagen und die Grundlagen von CFD-Simulationen thematisiert. Zudem erfolgt eine Analyse des Standes der Technik dieser abtriebsgenerierenden Anbauteile an Supersportmotorrädern. Winglets an der Verkleidung, Spoiler am Heck oder Luftleitbleche im unteren Bereich des Motorrades sind hierbei zu erwähnen. Anschließend entsteht eine detaillierte Untersuchung der Vor- und Nachteile, der Einflussfaktoren auf die Umströmung des Motorrades und die Ziele der Winglets.
Dafür werden mehrere numerische Strömungsberechnungen aufgebaut, mit denen verschiedene Auswertungen und Vergleiche einzelner Wingletvarianten durchgeführt werden können. Es entstehen Optimierungsmöglichkeiten, die für zukünftige Konstruktionen beachtet und somit die Aerodynamik der Winglets und des gesamten Motorrades verbessert werden könnten. Der Aufbau, die Eigenschaften, die Randbedingungen und die verwendeten Modelle der Berechnungen sind nachvollziehbar dokumentiert, sodass diese als Grundlagen weiterer Untersuchungen verwendet werden können.
Szintillationsdetektoren sind aufgrund ihrer hohen Nachweiseffizienz sowie ihrer Energie- und Zeitauflösung zentrale Komponenten in der Nuklearphysik und der medizinischen Bildgebung.
Mit der zunehmenden Verbreitung von Silizium-Photomultipliern (SiPMs) als Auslesetechnologie tritt jedoch ein wesentliches Problem auf: Lokale Intensitätsspitzen in der Photonenverteilung können zu einer nichtlinearen Detektorantwort und damit zu einer Verringerung der Detektoreffizienz führen. Zudem deuten erste Simulationen darauf hin, dass Szintillationsphotonen insbesondere bei Kristallen mit großem Längen-Seiten-Verhältnis an den Rändern und Ecken der Auskoppelfläche gehäuft auftreten.[1]
Ziel dieser Arbeit war es, experimentell zu untersuchen, ob und in welchem Ausmaß eine inhomogene Intensitätsverteilung bei Ce:GAGG-Szintillatoren (Gadolinium-Aluminium-Gallium-Granat:Ce) auftritt. Hierfür wurde ein Messaufbau entwickelt, bei dem die Auskoppelfläche verschiedener Ce:GAGG-Kristalle in einer lichtdichten Messkammer mit einer hochauflösenden CMOS-Kamera (Raspberry Pi HQ, 4056 × 3040 Pixel) unter Bestrahlung mit Na-22, Co-60 und kollimiertem Sr-90 fotografisch erfasst wurde. Die aufgenommenen Rohbilder im BGGR-Bayer-Muster wurden in Graustufenbilder umgewandelt, um die Intensitätsverteilung quantitativ auszuwerten.
Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Kristallgeometrie als auch die Oberflächenbeschaffenheit und die verwendeten Reflektormaterialien einen Einfluss auf die absolute Intensität, aber auch auf deren Verteilung entlang der Auskoppelfläche haben. Diese Erkenntnisse liefern eine Grundlage für weiterführende Untersuchungen - insbesondere in Bezug auf die Oberflächenbeschaffenheit von Szintillatoren - mit dem Potenzial, zur Entwicklung optimierter Auslesesysteme für Szintillationsdetektoren beizutragen.
Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Nutzungsanalyse einer Datenbrille im industriellen Umfeld des westsächsischen Unternehmens Linamar Antriebstechnik GmbH (LAT). Zentrales Ziel ist es, die Einsatzmöglichkeiten des Referenzmodells RealWear Navigator 500 primär in den Bereichen Instandhaltung, Schulung und Einarbeitung sowie Fernwartung/-support systematisch zu prüfen. Hierzu werden vorab u. a. theoretische Grundlagen hinsichtlich Erweiterter Realität und zugehöriger Technik dargestellt und anschließend ein praktischer Bezug anhand der ausgewählten Datenbrille im Einsatz in konkreten Anwendungsszenarien des Unternehmens hergestellt.
Die Analyseergebnisse zeigen, dass die dem Praxistest unterzogene Datenbrille aufgrund typspezifischer funktionaler Einschränkungen nur bedingt für den industriellen Einsatz im Unternehmen geeignet ist. Dennoch kann grundsätzlich bestätigt werden, dass Datenbrillen ein großes Potenzial zur Verbesserung industrieller Prozesse besitzen und zu Effizienzsteigerungen beitragen können.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Modell RealWear Navigator 500 bei LAT künftig lediglich für Visualisierungszwecke genutzt wird. Für eine flächendeckende Einführung der Technologie sind hinsichtlich der Ausweitung, Abwandlung und Standardisierung des Pilotprojektes unternehmensinterne Entscheidungen zu treffen. Zusammenfassend liefert die Arbeit am Beispiel des Einsatzes eines Referenzgerätes in einem ausgewählten Unternehmen praktisch fundierte Erkenntnisse hinsichtlich des Einsatzes digitaler Assistenzsysteme und bildet eine Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit dieser Thematik.
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von LightRAG als erweitertes RetrievalAugmented-Generation-System (RAG) zur Verwaltung und Nutzung der Organisationsrichtlinien bei der Volkswagen Sachsen GmbH. Ausgangspunkt ist die zunehmende Komplexität betrieblicher Abläufe sowie die stetige Aktualisierung zahlreicher Richtliniendokumente. Ziel war, zu evaluieren, ob ein wissensgraphbasiertes Retrieval (LightRAG) gegenüber konventionellen RAG-Ansätzen einen Mehrwert hinsichtlich Relevanz, Genauigkeit und Aktualisierbarkeit der Antworten bietet.
Basierend auf einem realen Datensatz von 236 Richtliniendokumenten wurden verschiedene RAG-Methoden in Bezug auf Faithfulness, Answer Relevancy und Context Relevancy getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass LightRAG in einigen Konfigurationen solide Leistungen erbringt, insgesamt jedoch nicht durchgängig besser ist als einfachere Systeme (z. B. NaiveRAG oder Hybrides RAG). Neben vergleichbarer Ergebnisqualität erfordern sowohl die Erstellung als auch die Pflege des Wissensgraphen einen erhöhten Zeit- und Kostenaufwand.
Die Arbeit schließt mit Handlungsempfehlungen für die Einführung von LightRAG sowie einem Ausblick auf relevante Aspekte des EU AI Acts, der die regulatorischen Rahmenbedingungen für KI-Systeme neu definiert und insbesondere hohe Anforderungen an Risikomanagement, Transparenz und Compliance stellt.
Die Diplomarbeit mit dem Titel „Bewertung automatisierter Schienenfahrzeugsysteme im Kontext funktionaler Sicherheit“ ermittelt den aktuellen Stand der Technik bezüglich der Automatisierung im Bahnsektor. Im Rahmen der Arbeit werden zunächst einige grundlegende Begriffe definiert und die notwendigen Voraussetzungen für eine sichere Implementierung automatisierter Funktionen im Zugverkehr dargestellt. Diverse Studien und Forschungen zu diesem Thema werden zusammengefasst, um ein umfassendes Bild der technologischen Möglichkeiten zu zeigen. Abschließend wird eine eigens entwickelte Systemarchitektur präsentiert, die anhand eines praxisnahen Beispielszenarios erläutert wird.
Darüber hinaus wird ein kurzer Vergleich mit der Automobilbranche gezogen, um Parallelen und Unterschiede darzustellen. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick ab, der potenzielle Ansatzpunkte für zukünftige Forschungsprojekte aufzeigt.