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Ziel dieser Forschung ist es zu analysieren, inwiefern Gewalt in der Pflege in Erscheinung tritt. Dazu werden spezielle Forschungsfragen formuliert, um Erkenntnisse zu dieser Problematik zu erlangen: Was verstehen Pflegekräfte unter Gewalt in der Pflege? Welche Gewalt wird gegenüber Bewohnern/ Patienten ausgeübt? Welche Gewalt wird gegenüber Pflegenden ausgeübt? Erfolgt eine Aufarbeitung von Gewalt durch die Pflegeeinrichtungen? Existieren Strukturen der Gewaltprävention in den Pflegeeinrichtungen? Wird Gewalt in der Pflege in der Ausbildung thematisiert? Wie sicher fühlen sich Pflegekräfte im Umgang mit Gewalt in der Pflege? Wo sehen Pflegekräfte Risikofaktoren für Gewalt in der Pflege? Was sagen Pflegekräfte zur Gewaltprävention? Um die Forschungsfragen zu beantworten, werden qualitative Interviews mit Pflegekräften der stationären Pflege im Raum Stuttgart/ Baden Württemberg durchgeführt. Die Auswertung der Interview zeigt, dass Pflegekräfte häufig mit Gewalt im Berufsalltag konfrontiert werden. Allerdings ist ihnen bei direkter Nachfrage zum Begriff nicht bewusst, welche Dimensionen Gewalt in der Pflege umfasst. Die Pflegeeinrichtungen ergreifen kaum Initiative hinsichtlich der Aufarbeitung von Gewalterlebnissen und Angeboten zu Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Im Umgang mit Gewalt in der Pflege fühlen sich die Teilnehmer sicher. Personalmangel, Überstunden und die damit verbundene Überforderung können laut den Untersuchungsergebnissen als Risikofaktoren für Gewalt in der Pflege betrachtet werden. Schlussfolgernd ist zu empfehlen, dass Einrichtungen Angebote zum Thema Gewalt in der Pflege erweitern. Auch von politischer Seite besteht Aufklärungs- und Handlungsbedarf. Seitens der Einrichtungen ist die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse nicht nur in Bezug auf die Pflegebedürftigen, sondern auch auf die Pflegekräfte wünschenswert. Aufzuführen sind hier psychische Belastungstests und Arbeitsplatzanpassungsmaßnahmen. Die Ausübung von Gewalt erfolgt nicht nur durch Pflegende, auch von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegeeinrichtungen geht Gewalt aus. Gewalt in der Pflege ist ein komplexes Thema, welches unter Einbeziehung aller Konstellationen und Einflussfaktoren schwer zu erforschen ist.
Maschinenbauunternehmen, wie die SITEC Industrietechnologie GmbH, werden mit stetig steigenden Anforderungen an Qualität, Lieferzeit und Kosten konfrontiert. Standardisierung, also die Reduzierung der Variantenvielfalt, ist eine Möglichkeit diesen steigenden Anforderungen zu begegnen. In dieser Arbeit wurde sich konkret mit der Standardisierung von Fügestationen unter wirtschaftlichen und technischen Kriterien auseinandergesetzt. Mit diesen Baugruppen werden zwei Teile miteinander kraftschlüssig gefügt.
Mithilfe des Produktdatenmanagementsystems (kurz PDM-System) wurden zunächst möglichst viele der bisher konstruierten Fügestationen zusammengetragen. Bei dieser Analyse wurden 41 Fügestationen im PDM-System ermittelt und im Anschluss anhand der Funktionsstruktur klassifiziert.
Dafür wurden in Summe 13 Teilfunktionen identifiziert, welche den Baukastenansatz als vielversprechende Möglichkeit zur Reduzierung der Variantenvielfalt erkennen ließen. Aus der Häufigkeit der bisher umgesetzten Teilprozesse wurden die Definitionen der Funktionsbausteine abgeleitet. Dabei wurden acht Funktionen als Muss-, zwei als Kann- und drei als Nicht-Bausteine definiert.
Im Anschluss daran wurden die Lösungsmöglichkeiten für die ermittelten Funktionen zusammengetragen. Diese wurden zum Beispiel anhand der Herstellkosten und der Montagefreundlichkeit miteinander verglichen, um daraus Vorzugsvarianten abzuleiten. Dabei wurde deutlich, dass beim Grundgestell eine Baureihe notwendig ist, um Teile mit unterschiedlichen Größen fügen zu können. Außerdem zeigte sich, dass aufgrund des breiten Spektrums an zu fügenden Teilen, nicht für jede Funktion eine Vorzugslösung definiert werden konnte. Ein Beispiel dafür ist die Prozessüberwachung, da je nach Anforderung an die Bauteile verschiedene Parameter überwacht werden mussten.
Danach erfolgte eine Optimierung der ausgewählten Vorzugslösungen, um die Herstellkosten zu senken. Dazu wurden im ersten Schritt der Anteil der Norm- und Kaufteile erhöht. Außerdem wurden spanend hergestellte Teile in geeigneten Fällen durch Blechteile ersetzt, weil die Herstellung von diesen im Allgemeinen günstiger ist. Zudem wurde die Auswahl der Komponenten überprüft. So konnten die Herstellkosten durch günstigere Alternativen bei den Kaufteilen und durch Neudimensionierung von Fertigungsteilen, wie beispielsweise des Grundgestelles, zusätzlich gesenkt werden. Für die Neudimensionierung des Grundgestelles wurden Entwurfsgleichungen mithilfe von FEM-Analysen und Grundlagen der technischen Mechanik ermittelt.
Die optimierten Vorzugslösungen wurden dann zu zwei Entwurfskonstruktionen der Standardfügestation in einer mittleren Baugröße zusammengesetzt. Diese Entwurfskonstruktionen dienen im Folgenden als Vorlage bei der Konstruktion von Fügestationen. Mit dieser Standardfügestation können 75% der analysierten Prozesse umgesetzt werden. Sieben Prozesse sind nicht umsetzbar, weil dafür Nicht-Bausteine notwendig wären. Die übrigen drei Prozesse können nicht realisiert werden, da die beiden Fügepartner Sondermaße hatten und deshalb zu groß für die Standardfügestation sind.
Im Anschluss an diese Arbeit sollte eine Neukalkulation der Herstellkosten erfolgen, um Bauteile ausfindig zu machen, die noch einmal überarbeitet werden sollten. Dadurch könnten die Herstellkosten weiter gesenkt werden. Nachdem die ersten Prototypen erfolgreich eingesetzt wurden, können anhand der Entwurfskonstruktionen die anderen Baugrößen abgeleitet werden. Um die Arbeitseffizienz zu steigern, sollten die Stützweiten, die Säulenlängen, die Verfahrwege der Zuführungen der beiden Teile, die Position des Fügemodules und die Plattendicken im CAD-Modell parametrisiert werden, weil dann eine schnellere Anpassung der Fügestation möglich wäre.
Entwicklung eines Prototyps einer elektrischen Waschwasserpumpe für autonom fahrende Fahrzeuge
(2019)
Mit steigenden Komfortansprüchen an zeitgemäße Fahrzeuge erhöht sich gleichermaßen die Anzahl an Fahrerassistenzsystemen. Besonders die Systeme zur Fahrzeugumfelder-kennung haben große Bedeutung, da sie zur Insassensicherheit beitragen können.
Damit es nicht zu Funktionseinschränkungen kommt, muss unter anderem die Reinhaltung der Sensorik und derer Abdeckungen gewährleistet sein. Aktuelle Lösungen der Kraftfahrzeughersteller und Zulieferer können den Anforderungen an eine einwandfreie Reinigung oft noch nicht gerecht werden. Aus diesem Grund beschäftigt sich diese Diplomarbeit mit der Entwicklung einer elektrischen Waschwasserpumpe, die die notwendige hydraulische Leistung bereitstellen kann. Ziel der Arbeit ist die Konstruktion und Herstellung eines funktionstüchtigen Prototyps. Dafür wird eine Anforderungsliste erstellt, Pumpenprinzipe verglichen, der Stand der Technik erfasst und ein Favorit bestimmt. Basierend auf einer bereits bestehenden Pumpe wird der Prototyp mithilfe der CAD-Software Creo Parametric konstruiert. Dimensionierungsrechnungen dienen dabei der Auslegung der selbst konstruierten bzw. als Kaufteile bestimmten Prototypenkomponenten. Für relevante Bauteile wird deren Dimensionierung per Nachrechnungen geprüft. Anschließend werden Fertigungszeichnungen abgeleitet und basierend darauf Prototypenteile hergestellt.
Nach der Montage konnten Versuche durchgeführt und ausgewertet werden. Es hat sich gezeigt, dass die Anforderungen an die hydraulische Leistung nur teilweise erfüllt werden. Im letzten Teil der Arbeit werden deswegen Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt und deren Potenzial erläutert.
Diese Arbeit soll die Machbarkeit des Braunkohleausstiegs der BRD bis 2038 untersuchen. Dazu wird die Ist-Situation und das geplante Soll, mit besonderem Blick auf den Abschlussbericht der Braunkohlekommission, aufgeschlüsselt. Auf dem Inhalt des Berichtes fußt der Aufbau dieser Arbeit.
Neben der Analyse des Abschlussberichts werden die verschiedenen, für Deutschland in Frage kommenden, alternativen Energieträger sowie Gas als Übergangslösung beschrieben und in ihrer gesamten Auswirkung auf die Umwelt und in ihrer Wirtschaftlichkeit betrachtet. Sie werden mit der Braunkohle verglichen. Zusätzlichen werden in Zusammenhang mit dem Abschlussbericht die Notwendigkeiten organisatorischer und politischer Aspekte betrachtet. Im Besonderen der Netzausbau.
Das Ziel der Diplomarbeit ist die Entwicklung neuer Montagekonzepte für die Massenfertigung von Brennstoffzellen-Stacks. Hierzu wurden marktübliche Produktteile hinsichtlich der Möglichkeiten der Bereitstellung untersucht. Unter der Berücksichtigung der daraus entstehenden Einschränkungen wurden unterschiedliche Montagestrategien erarbeitet und anhand von technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu einer Vorzugsvariante entwickelt. Das Ergebnis dieser Diplomarbeit sind mehrere skalierbare Konzepte für die Ferti-gung von Brennstoffzellen-Stacks aus marktüblichen Produktteilen mit einer Taktzeit von 1 s/Zelle. Diese Konzepte können von der Firma Aumann im Bedarfsfall als Ausgangspunkt verwendet und anhand der spezifischen Anforderungen des Kunden darauf angepasst werden.
Prozessoptimierung bei der Endkontrolle von großen Gussteilen unter Anwendung von Lean-Methoden
(2019)
Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit soll es sein, die Endkontrolle bei Linamar Antriebstechnik in Crimmitschau zu analysieren und zu optimieren. Dazu werden zwei LEAN-Methoden für den Prozess und den Arbeitsplatz verwendet. Dafür ist als erstes eine IST-Analyse durchgeführt worden, um den aktuellen Stand der Endkontrolle festzustellen und mögliche Schwachstellen und Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. An-schließend wurde der SOLL-Zustand, mit Hilfe der beiden LEAN-Methoden formuliert und ein Umsetzungskonzepts erarbeitet. Dabei konnte festgestellt werden, dass jeder Mitarbeiter unterschiedlich arbeitet und dementsprechend verschiedene Kontrollzeiten zu Stande kommen. Des Weiteren war auffällig, dass viele Nacharbeiten an der Endkontrolle entstanden sind und diese dort beseitigt werden, obwohl dies nicht ihre Kernaufgabe war. Als Ergebnis der Diplomarbeit kam ein neuer Ablauf der Kontrolle zu Stande, der als Standard implementiert wurde und auch der Arbeitsplatz ist deutlich ordentlicher und strukturierter als vorher. Nur bei der Verhinderung der Nacharbeiten gab es Probleme, da diese nicht direkt an der Endkontrolle verhindert werden können, sondern diese in den davor liegenden Arbeitsgängen entstehen. Die Diplomarbeit richtet sich dabei vorwiegend an Studierende im Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Produktionstechnik als auch Arbeitende in der Prozessoptimierung.
Die Jungheinrich AG ist eine der führenden Firmen im Bereich der Produktion von Flurfördermitteln. Um zu gewährleisten, dass die ausgelieferten Fahrzeuge den hohen Qualitätsstandards entsprechen, wird eine Prüfung aller Fahrzeuge nach erfolgter Montage durchgeführt. Diese sogenannte Endprüfung ist allerdings mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden.
Um einerseits diesen zeitlichen Aufwand zu verringern und zum anderen das generelle Fehlerniveau in der Produktion zu senken, wird im Rahmen der Abschlussarbeit die Werker-Selbstprüfung ins Produktionssystem in Moosburg integriert. Diese Methode wurde 2018 in das Jungheinrich Werk in Degernpoint integriert. Dies bildet die Grundlage für die Einführung in Moosburg. Zu Beginn werden Grundlagen zum Verständnis der Arbeit erläutert. Im Anschluss findet eine Analyse der Einführung in Degernpoint statt. Daraus werden Maßnahmen abgeleitet und es wird ein Konzept zur Einführung in Moosburg erstellt, sowie abschließend diskutiert. Zum Abschluss wird ein Ausblick über die Zukunft des Projektes gegeben.
Bedingt durch die stetig zunehmende Forderung nach Effizienzsteigerung und Bauraumeinsparungen im Fahrzeugsegment, ist es notwendig, alle an der Leistungsübertragung beteiligten Komponenten zu untersuchen und zu überarbeiten. Von dieser These ausgehend ist es Ziel der vorliegenden Diplomarbeit mithilfe von verschiedenen Varianten von nichtschaltbaren Planetenradgetrieben effiziente anwendungsspezifische Konzepte einer elektromechanischen Drehmomentwandlung zu entwickeln, jedoch unter Begrenzung des Bauraumdurchmessers. Nach Betrachtung der Grundlagen der Berechnung und Funktionsweise von Planetenradgetrieben und den in dieser Arbeit aufgeführten Anwendungsfällen erfolgt eine Kurzübersicht des Stands der Technik. Über die anschließende Konzeptuntersuchung von verschiedenen Planetenradgetriebevarianten, welche anhand von Bewertungskriterien verglichen werden, erfolgt die Auswahl von drei Konzepten zur Abdeckung des gewünschten Übersetzungsbereichs. Nachfolgend wird ein systematisches Berechnungsmodell zur Auslegung der Getriebe erstellt, woraus sich die wesentlichen Kennwerte ergeben, mit deren Hilfe eine Konzeptauslegung und ein konstruktiver Entwurf der Anwendungsfälle umgesetzt wird.
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird eine Feder für Unterschenkelorthesen entwickelt.
Als Vorlage dienen Stützfedern die bereits im Orthesenbau Anwendung finden.
Mit den Daten der Stützfedern und anatomischen Abmaßen von Patienten wird eine
entsprechende Feder konstruiert. Neben kurzen Erläuterungen zu Material und Fertigungsprozess
wird eine entsprechende Auswahl getroffen. Nach der Auslegung der
Feder wird ein erster Prototyp gefertigt und erste Testreihen durchgeführt.