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Die vorliegende Masterthesis befasst sich mit dem Thema, wie ein optischer, fußbodenintegrierter Sensor zur Sturzdetektion und zum Aktivitätsmonitoring hilfebedürftiger Personen aufgebaut werden kann. Dieses Thema wird im zukünftigen Wohnungsbau, gerade in Hinblick auf den demographischen Wandel, eine zentrale Rolle spielen. Nicht nur, dass sich die Wohnsituationen an den Geist der Zeit anpassen werden, auch der Fachkräftemangel im pflegerischen Umfeld wird dafür ein treibender Faktor sein. Zur Umsetzung eines fußbodenintegrierten Sensors werden zwei unterschiedliche Systeme aufgebaut, getestet und auf ihre Fähigkeit zur Sturzdetektion hin evaluiert. Einerseits wird ein Sensor auf Basis der spannungsinduzierten Doppelbrechung aufgebaut, wobei die zum Einsatz kommenden Komponenten variiert werden. Weiterhin wird ein Sensorprinzip angewandt, welches auf Streuung in komprimierbaren, porösen Kavitäten reagiert. Auch bei diesem Sensorprinzip werden Materialien und Ausführung der verwendeten Hardware, insbesondere der Faserkonfigurationen variiert. Für einen bodenintegrierten Sensor, der im Rahmen eines Neubaus entsteht, eignet sich das Prinzip der Spannungsdoppelbrechung besser, da es mechanisch belastbar und stabil ist. Hier zeigen feste Silikone einem sehr guten Signalverlauf und eine gut reproduzierbare Schwellwertdetektion. Die Komponenten auf Epoxydharzbasis bieten den Vorteil größerer mechanischer Stabilität, müssen für eine Schwellwertdetektion aber hohl gelagert werden, was die Integration in einen Fußboden erschweren könnte. Für eine Nachrüstung in eine Wohnung bietet sich die Verwendung des Streulichtsensors an, da er nicht in den Boden integriert werden muss, sondern als Belag obenauf liegen kann. Hier empfiehlt sich der Einsatz zweier parallel ausgeführter Fasern mit einem großen Kerndurchmesser (getestet wurden 600 µm) auf der Unterseite eines dünnen Schaumes auf Poron oder Polyurethanbasis. Dieser bietet die besten Ergebnisse und ist zugleich günstig herzustellen.
Die Substrate Maissilage, Hühnertrockenkot (HTK), Rindergülle und sonstige Substrate (u.a. Apfeltrester und Wasserlinsen) sowie Gärrest wurden mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) analysiert. Es erfolgte die Aufnahme von NIR-Spektren mit dem Ziel NIR-Methoden für die Vorhersage von wenig bis nicht-verdaulichen Faserstoffen von Gärrest sowie von eingesetzten Substraten zur Biogasgewinnung zu entwickeln. Anhand von Messdaten aus einer davor durchgeführten Referenzanalytik, der Weender Futtermittelanalyse und der erweiterten Ween-der Analyse, sind Vergleiche angestellt worden. Die eingesetzte Methode zum Vergleich war die
Die vorliegende Masterarbeit gibt einen Überblick über verschiedene Bewertungsverfahren im Kontext mit kognitiven Einschränkungen und demenziellen Erkrankungen sowie deren Krankheitsbilder. Dabei wird die Funktionsweise der Bewertungssysteme von relevanten Studien untersucht. Die Ergebnisse der Studien sollen den positiven Einfluss der Aktivierung bei Menschen mit Demenz unterstreichen. Die Masterarbeit bezieht sich auf das, in einer Parallelarbeit prototypisch entwickelte, Serious Game. Der Konzeptentwurf des Bewertungssystems wurde unter Einbeziehung der Erkenntnisse aus der Recherche der Studien erarbeitet und wird in Abhängigkeit zu den Aufgabenabläufen und Interaktionsmöglichkeiten des Serious Games gestellt. Die technische Umsetzung der Testumgebung für das Bewertungs- und Auswertungsverfahren erfolgte in der Spiele-Engine Unity 5. Die prototypische Umsetzung wird den erhobenen Anforderungen gerecht und zeichnet sich durch die niedrige Komplexität und die leichte Skalierbarkeit aus. Der Autor erhofft sich die Aufnahme des Bewertungs- und Auswertungssystems in eine spätere Version des Serious Games, um die in der Arbeit erarbeiteten Erkenntnisse mit Testdaten belegen zu können.
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Filters, der nach seiner Sterilisation bei einer Filtra-tionsgeschwindigkeit von 2.000-3.000 ml/min Endotoxine aus einer Peritonealdialyselösung filtert. Dazu werden zwei Versuchsreihen durchgeführt. Zum einen werden verschiedene Filtertypen auf ihre maximale Filtrationsgeschwindigkeit ohne Druckbeeinflussung, unter einem Druck von 4 bar und bei plötzlichem Anstieg der Filt-rationsgeschwindigkeit untersucht. Dazu wird die Filtrationsgeschwindigkeit unter den im vorangegangenen Satz genannten Begebenheiten schrittweise um 500 ml/min erhöht und der Filter zwischendurch auf Leckagen am Faserbündel überprüft. Zum anderen werden Filter eines ausgewählten Filtertyps einerseits unsteril und andererseits nach der Gammasterilisation bezüglich ihrer Endotoxinrückhaltung getestet. Hierbei werden die Filter mit einer Challengelösung durchflossen. Von den von der Challengelösung und vom Filtrat genommenen Proben wird die Endotoxinmenge bestimmt und der Log Reduction Value gebildet. Die Ergebnisse der Versuche zur Filtrationsgeschwindigkeit zeigen, dass eine Prallplatte die Fasern der Filter vor Leckagen schützt. Außerdem halten gamma- und dampfsterilisierte Filter einer höheren Filtrationsgeschwindigkeit Stand als unsterile Filter, was vermutlich an den geweiteten Poren liegt. Die Endotoxinrückhaltung in Dianeal ist bei den gammasterilisierten Filtern geringer als bei den unsterilen Filtern, in Dianeal ist die Rückhaltung grundsätzlich geringer als in Wasser. Es fällt jedoch auf, dass die Endotoxinrückhaltung in Dianeal bei den unsterilen Filtern ein wenig höher liegt als bei den gammasterilisierten Filtern, die Rückhaltung der Filter in Wasser je-doch in etwa gleich ist. Grund für diesen Unterschied scheinen eine Porenweitung der gammasterilisierten Filter und die Verformung der Endotoxine bzw. Spaltung der Endotoxin-Aggregate durch Dianeal zu sein. Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass durch eine Prallplatte, Dampf- oder Gammasterilisa-tion höhere maximale Filtrationsgeschwindigkeit erreicht werden können. Gleichzeitig nimmt die Endotoxinrückhaltung durch die Gammasterilisation und eine damit verbundene Poren-weitung jedoch ab. Auch Dianeal scheint durch die Verformung der Endotoxine bzw. Spal-tung der Endotoxin-Aggregate einen negativen Einfluss auf die Siebrückhaltung von Endoto-xinen zu haben.
Es wird ein neuartiges, interferometrisches Verfahren zur Analyse dünner Filme beschrieben.
Es wird zunächst ein Einblick in die historische Entwicklung von Lehrveranstaltungen gegeben. Anschließend werden für die Verständlichkeit die verschiedenen didaktischen Konzepte und Methoden genauer erläutert und dabei auf die Versionen, wie diese an der Hochschule durchgeführt werden, eingegangen.
Gemäß der Sächsischen Kleinkläranlagenverordnung im Rahmen des Abwasserbeseitigungs-konzepts sind Kleinkläranlagen, welche direkt oder indirekt in ein Gewässer einleiten, seit dem 31.12.2015 verpflichtet, anfallendes Abwasser biologisch zu reinigen, um somit dem Stand der Technik zu entsprechen. Dabei müssen bei einer direkten Einleitung in den Vorfluter die Anforderungen des § 57 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) eingehalten werden. Derzeit gilt die Einhaltefiktion, die von der Einhaltung der Grenzwerte bei der vorgegebenen Abwasserbeseitigung nach Stand der Technik ausgeht. Um die Theorie zu überprüfen und somit die Wirksamkeit der bisher umgesetzten Maßnahmen, sollten alle 52 Kanaleinleitstellen der Wasserwerke Zwickau GmbH mit mehr als 53 Einwohnergleichwerten beprobt und auf Qualitätsparameter gemäß Abwasserverordnung (AbwV), Anhang 1 analysiert werden. Die Ergebnisse zeigten keinen direkten Zusammenhang zwischen biologischer Reinigung des Abwassers und guter Abwasserqualität an den Einleitstellen (ES). Bei 42 % der Proben der ES waren Überschreitungen der Qualitätsparameter nachweisbar, wobei 80 % der Überschreitungen an ES mit überwiegend biologisch gereinigtem Abwasser auftraten. Als Ursachenfindung wurden die Wartungsprotokolle der jeweiligen Anlagen der ES mit Überschreitungen geprüft. Demnach wurden lediglich bei 8 % der biologischen Kleinkläranlagen Überschreitungen doku-mentiert, wobei die restlichen 92 % keine Mängel, Ausfälle oder Grenzwertüberschreitungen protokolliert hatten. Dies lässt auf einen funktionierenden Betrieb der Anlagen schließen. Im Ergebnis der im Rahmen dieser Arbeit durchgeführten Untersuchungen steht ein Widerspruch zwischen der Dokumentation der regelmäßigen Funktionsprüfung der Anlagen durch Wartungsfirmen und den tatsächlich ermittelten Ergebnissen der Abwasserqualität.
Es wird eine Anlage beschrieben in der mehrere Stoffströme, die bei der Produktion von Synthesekautschuk als Reststoffe anfallen, in einem Kessel verbrannt werden können. Die freiwerdende Wärmeenergie wird zur Erzeugung von Dampf genutzt werden. Die Reststoffe sind flüssige und gasförmige Kohlenwasserstoffe mit bekannter Zusammensetzung. Der Aufbau der Anlage, sowie die einzelnen Anlagenkomponenten werden dargestellt. Es werden die anlagenspezifischen Komponenten detailliert beschrieben. Die technischen Grundlagen für die Schlüsselkomponenten werden erläutert. Die Besonderheit der hier dargestellten Anlage ist, dass verschiedene flüssige und gasförmige Stoffströme in einem Kessel verbrannt werden können. Um diese Anforderung zu erfüllen, sind insbesondere die Auswahl des geeigneten Brenners und die Konzipierung der Brennstoffzuführung wichtig. Anhand einer Literaturrecherche werden die technische Grundlagen hierzu erläutert.
Schlaganfall zählt zu den folgeschweren altersassoziierten Erkrankungen mit zunehmender Anzahl der Betroffenen. Diese Arbeit widmet sich dem Gegenstand der Schlaganfallnachsorge und setzt sich in diesem Kontext mit Versorgungsansätzen und der Anwendung digitaler Technologien auseinander. Sie beleuchtet das Potenzial eines Connected Care Ansatzes für die Versorgungssituation in der Schlaganfallnachsorge, bestehend aus patientenzentrierter Versorgungssteuerung und integrierter IT-Unterstützung. Das Forschungsvorhaben umfasst eine qualitative Analyse mit dem Schwerpunkt auf qualitative Experteninterviews. Es folgt eine Bewertung der Förderfaktoren und Barrieren und die Anforderungsermittlung an ein optimales Versorgungskonzept. Insgesamt geht aus der Untersuchung der Nutzwert eines Connected Care Versorgungs-konzepts für Patienten, Angehörige und interdisziplinäre Leistungserbringer hervor.