Diploma Thesis
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Die Auslegung von Metallfederelementen ist ein iterativer Prozess und wird heute meist softwareunterstützt durchgeführt. Dabei müssen die Federparameter manuell geändert werden, um eine an die Aufgabe angepasste Feder zu berechnen. CAD-Modelle und technische Zeichnungen der Feder müssen ebenso von Hand erstellt werden. Diese Ar-beitsschritte sind zeitintensiv und tragen zum konstruktiven Entwicklungsprozess einer Baugruppe nur geringfügig bei. Im Hinblick auf immer kürzere Entwicklungszeiten und steigenden Anforderungen in den Bereichen Standardisierung und Kostenreduzierung stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund werden in dieser Arbeit Konzepte entwickelt, um die iterative Auslegung von Druck-, Zug-, Dreh- und Drehstabfedern, angepasst an die Anforderungen des Geschäftsbereiches Sitzsysteme, der Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, zu automatisieren. Hierfür werden, aufbauend auf Informationen aus DIN Normen, aktueller Literatur und Gesprächen mit Federherstellern, Auslegungshilfen erstellt. Der Anwender wird bei der Auslegung von Makros unterstützt, um effizient eine optimal auf Funktion und Bauraum abgestimmte Feder zu generieren. Weiterführend werden mit Catia V5 vollparametrisierte CAD- und Zeichnungsstartmodelle erzeugt. Die Übertragung der Parameter und Informationen, erfolgt mithilfe eines in der Programmiersprache Visual Basic erstellten Programms. Mit den automatisiert erzeugten CAD-Modellen werden abschließend die Möglichkeiten und Grenzen der FEM-Simulation mit Catia V5 untersucht. Die Ergebnisse werden mit den analytischen und im Versuch ermittelten Ergebnissen verglichen.