Diploma Thesis
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In der hier vorliegenden Arbeit wurde eine Drehrohrfeder für eine Nutzfahrzeugachse ausgelegt und entwickelt. Eine Stahldrehstabfeder konnte die Forderung nach großem Federweg bei geringer Baulänge nicht erfüllen. Deshalb wurde die Feder in Faser-Kunststoff-Verbundbauweise ausgeführt. Es wurden mögliche Faserverbundwerkstoffe untersucht und glasfaserverstärkter Kunststoff als optimaler Werkstoff ausgewählt. Der Wandaufbau weist getrennte Zug- und Druckschichten auf. Eine Rissstopperschicht verbindet beide Lagen. Dies entspricht dem Stand der Technik. Zur Lösung des Problems der Krafteinleitung wurden verschiedene Varianten untersucht und praktisch erprobt. Dabei hat sich die Klebverbindung als einzige Erfolg versprechende Möglichkeit herausgestellt. Mit einem optimierten Übergangsbereich zwischen Kunststoffrohr und Metallelement konnte die geforderte Dauerfestigkeit erreicht werden. Die vom Auftraggeber verlangte progressive Federkennlinie konnte nicht durch das Material oder durch die Geometrie erreicht werden. Konstruktive Möglichkeiten zum Erreichen der Progression wurden erarbeitet und vorgestellt.