Diploma Thesis
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Die vorliegende Arbeit beschreibt die strategische Fabrikplanung für ein Wärme-Hardware-Startup in Weißwasser, Deutschland, das bewusst im frühen Stadium der Produktentwicklung Erkenntnisse aus antizipierbaren Herausforderungen einer Pilot- und Serienfertigung zur Weiterentwicklung des patentierten Produktes nutzen möchte. Die Arbeit spannt als Teil der inhaltlichen Projektbearbeitung, vorgelagert den Bogen in die Systemtheorie, um innovativ nicht nur fachspezifische Ergebnisse, sondern auch die Fachspezifika selbst hinterfragen zu können. Fundamental öffnet der so hergeleitete Methodenrahmen im Kern der Arbeit die Türen für eine zielführende Planung. Diese erfolgt, getrennt von klassischen Ansätzen der Fabrikplanung als Frühe-Phase-Fabrikplanung zyklisch. Erkenntnisse werden rekursiv in neuen Zyklen weiterentwickelt, übernächste Lösungsräume erschlossen und das Hemmnis, aufwändig Erarbeitetes – aber Überholtes – nicht loszulassen, aufgelöst.
Im Ergebnis steht ein immer- gültiges, abstraktes Systemmodell, in dem fachliche Grundlagen kritisch hinterfragt und – orientiert am Projekt – passende Methoden gewählt und bewertet werden. Individuelle Heuristik und perzeptuelle Grenzen der Planungsteilnehmer sowie das soziale Netz des Teams sind in der autopoietischen Entwicklung des Startups wichtiger als jede technische Entscheidung. In der praktischen Umsetzung des ersten Zyklus der Frühe-Phase-Fabrikplanung wurden grundlegende Fertigungsimplikationen erkannt und erste Fertigungskonzepte identifiziert. Kalkulatorisch zeigt die Auswertung zur Herstellbarkeit und den Herstellungskosten des Wärmespeicher-Systems besonders das Problem teurer Lernzyklen und zahlreicher Gestaltungsunsicherheiten mit riesigem Potenzial auf.