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Dass gesundheitliche Aspekte einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen haben, wurde durch die Corona-Pandemie 2020 sehr deutlich. Umso mehr rückte die Gesundheit der Mitarbeiter in kritischen Infrastrukturen in den Fokus der Personalführung. Die vorliegende Arbeit thematisiert die bereits bestehenden Maßnahmen im Feuerwehramt der Stadt Zwickau und erhebt den Ist-Zustand der verschiedenen Perspektiven, wie die der Mitarbeiter, der Führungsebenen und die der Gesundheitsakteure. Das Ziel der Masterarbeit ist es, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, welche Grundlage für die Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements sein können.
Es wurden die relevanten Dokumente der Stadtverwaltung Zwickau gesichtet, Interviews mit den Gesundheitsakteuren sowie der Führungsebene geführt und eine Mitarbeiterumfrage erhoben. Zudem erfolgte sportliche Testintervention, eine Weiterbildung zur Wissensweitergabe und ein Workshop zur interaktiven Auswertung der Ergebnisse aus der Mitarbeiterumfrage. Schwerpunkte waren die gesundheitliche Wirkungsweise in der Unternehmensstrategie, im Arbeitsumfeld, Organisation und Führung, sowie dem Miteinander und dem persönlichen Verhalten. Alle Mitarbeiter des Feuerwehramtes der Stadt Zwickau waren in diese Erhebung miteingeschlossen. Der Personalrat wurde in sämtliche Forschungsschritte mit einbezogen und stimmte den Erhebungsinstrumenten zu.
Die Ergebnisse wurden in den Zusammenhang gebracht und zeigten Verbesserungspotential in den Prozessabläufen, der Personalführung und -integration. Eine Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements bedarf eines gesamtheitlichen Ansatzes. Durch abteilungsübergreifende Maßnahmen würden einzelne Unstimmigkeiten in den Abteilungen beseitigt werden können.
Die Ergebnisse weisen auf ein Verbesserungspotential in der Umsetzung der Leitungsdimension hin. Bestehende Prozesse und Strukturen können bestärkt werden. Eine klare Verteilung der Aufgaben und deren Kontrolle kann den Arbeitsaufwand des Einzelnen verringern. Ebenfalls ist eine geführte Feedbackkultur ein wichtiger Bestandteil einer neuen Perspektive für die Mitarbeiterführung. Die Selbstreflektion der Führungskräfte und Integration der Mitarbeiter sind Schlüsselstellen für eine moderne Unternehmenskultur.
Einleitung und theoretischer Hintergrund: Alternative Wohnformen im Alter können ein Lösungsansatz für die entstehende Versorgungslücke sein. Die Wohnkonzepte konnten eine hohe Ergebnisqualität und Nutzer*innenzufriedenheit erzielen. Wohnen wird als maßgebliche Dimension der Lebensqualität betrachtet (Jacobs et al., 2015).
Ziel- und Fragestellungen: Die Weiterentwicklung klassischer Wohnformen ergibt ein neues Arbeitsfeld mit zukünftigem Marktpotenzial für Träger der Freien Wohlfahrtspflege. Das Ziel ist die Ableitung von Stärken und Potenzialen des Trägers, um anschließend abbilden zu können, inwieweit alternative Wohnkonzepte in die Unternehmensstrategie passen.
Methodik: Es wurde im Bereich der Pflegedienstleistungserbringung des Trägers eine Querschnittsuntersuchung mittels einer SWOT-Analyse durchgeführt. Diese besteht aus der Umweltanalyse, die mittels einer Marktanalyse sowie telefonischen Benchmarking-Befragungen (N=51) erhoben wurde. Die Unternehmensanalyse wurde mittels Dokumentenanalyse (N=14) und Interviews der Führungsebene (N=8) durchgeführt. Im Anschluss entstand eine SWOT-Matrix, die vier Normstrategien erzeugte. Abschließend wurden Expert*inneninterviews (N=5) und ein Workshop zur Ableitung von Maßnahmen durchgeführt.
Ergebnisse: Das Unternehmen verfügt über ein breites Dienstleistungsspektrum, eine stabile Personalsituation und das größte Angebot an stationären Pflegeplätzen in der Stadt. Es ist wirtschaftlich beständig und investitionsbereit. Der Trend des alternativen Wohnens bietet ebenfalls Finanzierungsmöglichkeiten durch §§36-38 SGB XI. Ein Bedarf an Wohnraum für Menschen mit psychologischen und neurologischen Erkrankungen sowie eines jüngeren Klientels wurde erkannt. Die alternativen Wohnformen in Chemnitz (N=51) sind Betreutes Wohnen (n=37), Pflege- und Wohngemeinschaften (n=10) und Wohnstifte (n=4). Es empfiehlt sich der Ausbau von Quartieren innerhalb der Standorte und die Ausschöpfung von Synergieeffekten sowie eine Weiterentwicklung der bestehenden Wohnformen. Es fehlen verbindliche gesetzliche Rahmenbedingungen; dennoch werden die Wohnkonzepte, mit gezielten Projektbegleitungen, als erfolgversprechend angesehen und bilden eine zukunftsorientierte Chance zur Komplettierung des Dienstleistungs- und Wohnangebotes des Unternehmens.
Diskussion und Schlussfolgerungen: Lösungsansätze für den Träger bilden ambulante betreue Wohngemeinschaften, angegliedert an leistungsvielfältige Standorte. Die Weiterentwicklung eines Wohnbereichs für junge Pflege eines Vollversorgungssettings hat ein hohes Marktpotenzial mit Möglichkeit zum USP. Die Umsetzung von Wohnprojekten sollte für Träger vereinfacht werden, um einem wirtschaftlichen Risiko vorzubeugen und die kommunale Daseinsvorsorge auszubauen. Träger könnten so die Bekanntheit und Verbreitung der alternativen Wohnformen unterstützen.
Einleitung: Ergonomische Maßnahmen in der Zahnarztpraxis spielen eine wichtige Rolle bei der Optimierung von Arbeitsbedingungen und der Gesundheitsförderung für das medizinische Personal. Der Beruf Zahnarzt erfordert eine hohe Präzision und Konzentration, oftmals in beengten und unbequemen Positionen, was zu körperlichen Belastungen führen kann. Nacken- und Rückenschmerzen sowie schwerwiegendere Erkrankungen beeinträchtigen das Wohlbefinden und die Arbeitsfähigkeit von Zahnärzten.
Zielstellung: Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen der zahnärztlichen Tätigkeit im Kontext der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung. Ziel ist es, die persönlichen Erfahrungen und Perspektiven zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung und deren Auswirkungen auf das Wohlbefinden zu verstehen.
Methodik: Die Forschungsarbeit verwendet ein qualitatives Design. Durch teilstrukturierte Experteninterviews wurden Primärdaten gesammelt. Ein halbstrukturierter Leitfaden wurde für die Interviews entwickelt und angewendet. Insgesamt wurden sechs Interviews in zwei Zahnarztpraxen im Raum Sachsen durchgeführt, um die Vielfalt der Arbeitsbedingungen abzubilden. Die Transkription und Analyse der Interviews erfolgte mit der Software MAXQDA.
Ergebnisse: Die Untersuchung ergab, dass ergonomische Maßnahmen wie rückenschonendes Arbeiten, die Verwendung von Sattelstühlen sowie Lupenbrillen das Wohlbefinden verbessern und körperliche Beschwerden reduzieren können. Die Befragten betonen zudem die Bedeutung eines sportlichen Ausgleichs. Darüber hinaus wird deutlich, dass es in den Praxen nur wenige Schulungsangebote zum Thema Ergonomie gibt und die Umsetzung ergonomischer Haltungen oft mangelhaft ist.
Fazit: Die Interviews zeigen insgesamt, dass ergonomische Maßnahmen in der Zahnarztpraxis das Wohlbefinden verbessern können. Es besteht jedoch Verbesserungsbedarf hinsichtlich Bewegungsalternativen und der Durchführung von Schulungen zur Ergonomie, um die Umsetzung der Interventionen zu verbessern.
Ziel dieser Arbeit war es, die IST-Analyse der Belastungssituation einer orthopädischen Klinik samt Maßnahmenplanung durchzuführen. Dabei sollten alle fünf gebildeten Befragungsgruppen auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Belastungen verglichen werden. Zudem sollten die identifizierten Belastungen in konstruktive Maßnahmen überführt werden. Der Vergleich sollte zeigen, wo die Belastungsschwerpunkte liegen, ob die Berufsgruppen unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt sind, wo die Gemeinsamkeiten liegen und wie Belastungen sinnvoll reduziert werden können.
Characterization of groups of informal caregivers. A cluster analysis using the example of Saxony
(2023)
Background: As a result of demographic change, a further increase in the number of people in need of care in Germany can be expected in the future. Nursing activities performed by family members are a central component of care provision. The assumption of support services is increasingly associated with an additional physical and psychological burden on informal caregivers. The aim of this study is to identify and characterize groups of informal caregivers with regard to their well-being.
Methodology: The empirical study was based on a survey on home care in Saxony from 2019, which was intended as exploratory work to provide insights into the care situation in Saxony. The central component is a two-step cluster analysis with exclusively informal caregivers.
Results: The net sample size for the cluster analysis comprised 178 subjects who were involved in caring for relatives. The cluster analysis revealed two groups of caregiving relatives in Saxony, which were differentiated by a different experience of stress and various sociodemographic factors.
Discussion: Informal caregivers in Saxony are not a homogeneous group. Depending on various sociodemographic factors or the care effort and situation, they are confronted with different challenges in caring for relatives, which are directly reflected in their well-being. In order to achieve a targeted reduction in the burden on family caregivers, cooperation and constructive collaboration between political decision-makers, care and health insurers, and the various players in health and care provision is required.
The fast-paced evolution of supply chains poses increasing challenges as networks have become more complex and dynamic. The intense interaction between information technology and business drives the spread of the physical internet as a supply chain paradigm. While some of the classic supply chain models provide approaches towards the integration of advanced technologies, few publications focus on a comparison or further development of these models. We strived to critically discuss existing supply chain models and to suggest an improved approach for modelling the digital supply chain. We applied the design science research methodology to systematically analyse and critically evaluate four selected supply chain modelling approaches. Based on a literature review and benefit analysis, we present an outlook on the potential future applicability and provide a roadmap for modelling advanced technology integration for supply chains. The comprehensive analysis highlights if and how selected s upply chain models can remain relevant regarding the digitalisation of supply chains. Thus, this article informs researchers on future research opportunities and suggests a potential roadmap for practitioners.