Refine
Has Fulltext
- yes (1293) (remove)
Year of publication
Document Type
- Bachelor Thesis (526)
- Diploma Thesis (270)
- Master's Thesis (203)
- Article (163)
- Part of a Book (77)
- Book (24)
- Working Paper (13)
- Preprint (8)
- Report (6)
- Conference Proceeding (1)
Institute
- Gesundheits- und Pflegewissenschaften (298)
- Physikalische Technik, Informatik (298)
- Angewandte Kunst (222)
- Kraftfahrzeugtechnik (131)
- Wirtschaftswissenschaften (99)
- Sprachen (85)
- Automobil- und Maschinenbau (48)
- Maschinenbau und Kraftfahrzeugtechnik (bis 2018) (47)
- Elektrotechnik (45)
- Architektur (20)
Language
- German (1072)
- English (199)
- Portuguese (12)
- French (3)
- Multiple languages (3)
- Kazakh (2)
- Italien (1)
- Spanish (1)
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurden Untersuchungen zum Bremsverhalten von Pkw mit Sommer- und Winterreifen bei verschiedenen Temperaturen und Fahrbahnverhältnissen mit aktuellen Reifenfabrikaten durchgeführt. Es wurden für das gesamte Temperaturspektrum, in welchem Winterreifen typischerweise zum Einsatz kommen, Verzögerungen für Sommer- und Winterreifen ermittelt. Damit sollte
auch die 7 °C-Regel, welche besagt, dass mit Sommerreifen bei einer Temperaturunter 7 °C deutlich geringere Verzögerungen erzielt würden als mit Winterreifen, untersucht werden.
Um die Verzögerungen ermitteln zu können, wurden mit einem Testfahrzeug, welches mit jeweils einem neuen Satz Sommer- bzw. Winterreifen von Continental ausgerüstet war, auf einer festgelegten Teststrecke auf dem Hochschulgelände der Westsächsischen Hochschule Zwickau im Zeitraum von Dezember 2024 bis Mai 2025 insgesamt 20 Versuchsreihen auf trockener und nasser Fahrbahn durchgeführt.
Es konnte nicht festgestellt werden, dass mit Winterreifen unter 7 °C generell höhere Verzögerungen erzielt werden als mit Sommerreifen. Während auf trockener Fahrbahn die 7 °C-Regel widerlegt werden konnte, da unter 7 °C mit Sommer- und Winterreifen überwiegend ähnliche Verzögerungen erzielt wurden, ergaben sich auf nasser Fahrbahn mit Winterreifen etwas höhere Verzögerungen. Ab etwa 10 °C und darüber konnten mit Sommerreifen höhere Verzögerungen festgestellt werden. Der Unterschied war auf trockener Fahrbahn deutlich ausgeprägter als auf nasser Fahrbahn.
Die vorliegende Arbeit behandelt die Entwicklung und Umsetzung einer Prüfeinrichtung zur Ermittlung von Kennlinien von Luftfedern auf Basis eines bestehenden Linearprüfstands. Zu diesem Zweck wurden die erforderlichen konstruktiven Anpassungen identifiziert und eine geeignete Versuchsluftfeder ausgewählt. Die Integration in den Prüfstand erfolgte über eigens entwickelte Adapter, deren Geometrie mithilfe eines 3D-Scans der Luftfeder und anschließender CAD-Modellierung abgeleitet wurde. Anschließend wurden die Adapter in FEM-Berechnungen hinsichtlich ihrer Festigkeit überprüft und iterativ optimiert. Ergänzend wurde ein Pneumatiksystem zur Druckversorgung der Luftfeder implementiert. Nach Fertigstellung der Prüfeinrichtung erfolgten experimentelle Untersuchungen unter variierenden Betriebsbedingungen. Diese Versuche bestätigten die Funktionalität des entwickelten Prüfstands und lieferten zugleich wertvolle Erkenntnisse zum thermodynamischen Verhalten von Luftfedern. Die Arbeit zeigt damit, dass der Prüfstand eine geeignete Grundlage für weiterführende Forschungsarbeiten im Bereich der Fahrwerksdynamik bietet.
Hintergrund und Ziel:
Zyklusbedingte Schwankungen in Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden stellen für viele Menstruierende eine alltägliche Herausforderung dar, werden jedoch im Bildungs- und Arbeitskontext kaum berücksichtigt. Diese Arbeit untersuchte, wie Elemente aus den Konzepten New Work und Period Positivity dazu beitragen können, zyklusbedingte Leistungsvariabilität sichtbar zu machen und in moderne Arbeits- und Lernkontexte zu integrieren. Ziel war es, individuelle Erfahrungen und strukturelle Bedarfe zu erfassen, um praxisnahe Empfehlungen für eine gesundheitsförderliche und inklusive Umgebung zu entwickeln.
Methodik:
Grundlage bildete eine explorative Querschnittstudie mittels onlinebasierten Fragebogens mit quantitativen und ergänzenden qualitativen Elementen. Die Erhebung erfolgte über den Verteiler der Westsächsischen Hochschule Zwickau sowie über ein Netzwerk.
Ergebnisse:
Ein Großteil der Teilnehmer berichtete von Einschränkungen bezüglich des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit durch menstruationsbedingte Beschwerden. Offenheit im Umgang mit dem Zyklus wurde überwiegend befürwortet, jedoch erschweren Tabuisierung und fehlende Strukturen die Umsetzung. Flexible Arbeitsformen und Entscheidungsspielräume erwiesen sich als zentrale Faktoren für Arbeitszufriedenheit, während in stärker reglementierten Branchen Umsetzungshürden deutlich wurden. Gruppenvergleiche zeigten, dass Personen in Ausbildung, Netzwerkmitglieder und aktivere Personen geringere Autonomie und weniger Zugang zu menstruationsfreundlichen Strukturen aufweisen. Höhere wahrgenommene Autonomie sowie das Vorhandensein einer gynäkologischen Diagnose erwiesen sich als signifikante Prädiktoren der Zufriedenheit. Geringere Autonomie, höheres Alter und das Symptom Erschöpfung waren signifikant mit der Einschätzung verbunden, menstruationsfreundliche Angebote als produktivitätsförderlich wahrzunehmen. In den Freitexten wurden insbesondere Menstruationsurlaub, kostenlose Menstruationsprodukte, flexible Arbeitszeiten und mehr Offenheit gefordert.
Diskussion:
Die Befunde bestätigten den Forschungsstand, wonach Zyklusbeschwerden die subjektive Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigen und durch Tabuisierung sowie fehlende organisatorische Unterstützung verstärkt werden. Zugleich zeigten sich Ansatzpunkte, wie bereits in der Literatur beschrieben: Offene Kommunikation, Wissenstransfer und flexible Arbeitsmodelle mindern Belastungen und fördern Motivation sowie Produktivität bei Menstruierenden. Die nicht-probabilistische Stichprobe und der thematisch erweiterte Fragebogen erlaubten erste Einblicke, schränken jedoch die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ein.
Fazit:
Zyklusbedingte Beschwerden beeinflussen das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit erheblich. Jedoch wird dies je nach Kontext unterschiedlich erlebt. Die Verbindung von New Work und Period Positivity verdeutlicht, dass organisatorische Flexibilität, kulturelle Offenheit und gezielte Unterstützungsangebote entscheidend für menstruationsfreundliche
sowie inklusive Lern- und Arbeitsumgebungen sind.
Szintillationsdetektoren sind aufgrund ihrer hohen Nachweiseffizienz sowie ihrer Energie- und Zeitauflösung zentrale Komponenten in der Nuklearphysik und der medizinischen Bildgebung.
Mit der zunehmenden Verbreitung von Silizium-Photomultipliern (SiPMs) als Auslesetechnologie tritt jedoch ein wesentliches Problem auf: Lokale Intensitätsspitzen in der Photonenverteilung können zu einer nichtlinearen Detektorantwort und damit zu einer Verringerung der Detektoreffizienz führen. Zudem deuten erste Simulationen darauf hin, dass Szintillationsphotonen insbesondere bei Kristallen mit großem Längen-Seiten-Verhältnis an den Rändern und Ecken der Auskoppelfläche gehäuft auftreten.[1]
Ziel dieser Arbeit war es, experimentell zu untersuchen, ob und in welchem Ausmaß eine inhomogene Intensitätsverteilung bei Ce:GAGG-Szintillatoren (Gadolinium-Aluminium-Gallium-Granat:Ce) auftritt. Hierfür wurde ein Messaufbau entwickelt, bei dem die Auskoppelfläche verschiedener Ce:GAGG-Kristalle in einer lichtdichten Messkammer mit einer hochauflösenden CMOS-Kamera (Raspberry Pi HQ, 4056 × 3040 Pixel) unter Bestrahlung mit Na-22, Co-60 und kollimiertem Sr-90 fotografisch erfasst wurde. Die aufgenommenen Rohbilder im BGGR-Bayer-Muster wurden in Graustufenbilder umgewandelt, um die Intensitätsverteilung quantitativ auszuwerten.
Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Kristallgeometrie als auch die Oberflächenbeschaffenheit und die verwendeten Reflektormaterialien einen Einfluss auf die absolute Intensität, aber auch auf deren Verteilung entlang der Auskoppelfläche haben. Diese Erkenntnisse liefern eine Grundlage für weiterführende Untersuchungen - insbesondere in Bezug auf die Oberflächenbeschaffenheit von Szintillatoren - mit dem Potenzial, zur Entwicklung optimierter Auslesesysteme für Szintillationsdetektoren beizutragen.
This thesis presents an architecture design process of a reactive feedback system for a CI/CT platform. The underlying CI/CT platform manages the automated integration and validation of vehicle functions. In such dynamic environment, delayed feedback can significantly impact work cycles. The goal of this work is to design the architecture of a reactive feedback system that delivers near real-time information about test progress or software artifact status through reporting mechanisms. The system design was shaped by a structured user research process, including questionnaires and semi-structured interviews, to derive both functional and non-functional requirements. Based on these insights, architecture decisions were documented using the ADR format and guided by the arc42 framework. The architecture is modeled through C4 and UML diagrams. These artifacts provide developers with a structural foundation, supports implementation, maintenance and future evolution of the system.
Gewalt gegen Einsatzkräfte stellt eine zunehmend größere Belastung für Freiwillige Feuerwehren dar. Ziel dieser Arbeit war es, das Ausmaß, die Formen und den Umgang mit Übergriffen auf die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Werdau zu analysieren. Hierzu wurden 109 Feuerwehrangehörige im Rahmen einer quantitativen Querschnittserhebung befragt.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass 74,3 % der Befragten bereits Übergriffe erlebt haben. Am häufigsten traten dabei verbale Attacken auf. Auch nonverbale und körperliche Gewalt wurden berichtet, wenn auch deutlich seltener. Als typische Erscheinungsformen wurden Beschimpfungen, die Missachtung von Absperrungen sowie respektloses Verhalten gegenüber Einsatzkräften genannt. Im Umgang mit solchen Situationen setzen die Befragten überwiegend auf deeskalierende Strategien wie ein ruhiges Auftreten und eine sachliche Aufklärung. Es zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen den Geschlechtern: 78,3 % der Männer berichteten von Übergriffen, bei den Frauen lag der Anteil bei 52,9 %. Aufgrund der geringen Zahl weiblicher Befragter ist die Aussagekraft dieses Ergebnisses jedoch eingeschränkt.
In Bezug auf die Dienstzeit ergaben sich keine signifikanten Unterschiede. Allerdings hatten jüngere Einsatzkräfte eine höhere Wahrscheinlichkeit, Gewalterfahrungen zu machen. Die Untersuchung bestätigt zum Teil bestehende Forschungsergebnisse und liefert neue Einblicke in die Belastungssituation freiwilliger Feuerwehrkräfte im ländlichen Raum. Sie unterstreicht den Bedarf an präventiven Maßnahmen, insbesondere an Deeskalationsschulungen und struktureller Unterstützung, um Einsatzkräfte wirksam auf den Umgang mit Übergriffen vorzubereiten und ihre Sicherheit zu erhöhen.
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Entwicklung einer teilautomatisierten Softwarelösung zur Endmessung von Laserdiodenmodulen. Ziel ist es, eine modulare Anwendung zu konzipieren und umzusetzen, die alle relevanten Messgeräte – darunter Powermeter, Spektrometer, Oszilloskop sowie mechanische Komponenten wie Spindel und Filterschieber – softwaregestützt ansteuert und die ermittelten Messdaten auswertet und dokumentiert.
Die Software wurde in Python entwickelt und nutzt verschiedene Schnittstellen zur Gerätekommunikation, darunter SCPI, TMCL sowie DLL-basierte APIs. Der Entwurf folgt einem modularen Architekturansatz mit Fokus auf Wartbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und Erweiterbarkeit. Die grafische Benutzeroberfläche wurde mit Graphical User Interface (GUI)-Elementen in Tkinter umgesetzt und nach anerkannten Usability-Prinzipien gestaltet.
Zur Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit wurde ein strukturierter Usability-Test mit vier Testpersonen aus dem Produktionsumfeld durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Nutzerzufriedenheit (SUS-Score 82,5), insbesondere hinsichtlich Bedienbarkeit, Rückmeldung und Visualisierung.
Die entwickelte Anwendung stellt eine praxistaugliche Lösung zur Standardisierung und Teilautomatisierung von Endmessprozessen in der optoelektronischen Fertigung dar. Vorschläge zur Weiterentwicklung umfassen u. a. eine tiefere Datenbankintegration, Mehrsprachigkeit sowie ein rollenbasiertes Zugriffskonzept.
Entwicklung eines Prototyps für ein Meister Cockpit zur Produktionsüberwachung und -steuerung
(2025)
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines Prototyps für einen Meister für Produktionsüberwachung und -steuerung. Als Grundlage dienten Kundeninterviews, in denen die Anforderungen an das System gesammelt wurden. Bei der Umsetzung wurde das Prinzip der menschenzentrierten Systemgestaltung berücksichtigt. Am Ende wurde ein Ergebnis - ein Cockpit erstellt, das die identifizierten Kundenanforderungen erfüllt.
Pflegefachkräfte in der ambulanten Intensivpflege stehen täglich vor besonderen Herausforderungen, die sie psychisch stark belasten können. Die intensive Nähe zu Patienten, der Umgang mit lebensbedrohlichen Situationen, die Verantwortung für komplexe Therapien und organisatorische Rahmenbedingungen führen häufig zu hohem emotionalem und mentalem Druck. Ziel dieser Arbeit ist es, die psychischen Belastungen von Pflegefachkräften in ambulanten intensivpflegerischen Wohngemeinschaften in Plauen zu untersuchen und zu analysieren, welche individuellen Bewältigungsstrategien sie im Arbeitsalltag einsetzen.
Im Rahmen der Arbeit wurden leitfadengestützte Interviews mit Pflegefachkräften aus einer ambulanten Intensivpflegeeinrichtungen in Plauen durchgeführt. Die Datenauswertung erfolgte mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse, um Muster und Zusammenhänge in den Aussagen der Teilnehmenden herauszuarbeiten. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere emotionale Belastungen, der enge Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen sowie die Konfrontation mit Tod und Sterben zentrale Stressoren darstellen. Gleichzeitig wird deutlich, dass Pflegekräfte unterschiedliche individuelle Bewältigungsstrategien anwenden. Dazu zählen emotionale Distanzierung, aktive Selbstfürsorge, der Rückhalt durch soziale Netzwerke, die Stärkung von Resilienz sowie die Sinngebung in der eigenen Arbeit. Diese Mechanismen ermöglichen es den Befragten, ihre psychische Stabilität aufrechtzuerhalten und ihre Arbeitsfähigkeit langfristig zu sichern.
Die Arbeit liefert damit wichtige Einblicke in die Belastungssituation von Pflegefachkräften in der ambulanten Intensivpflege und verdeutlicht, wie individuell entwickelte Strategien einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit leisten können.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Modellierung und Untersuchung des Schwingungsverhaltens von auf magnetoaktiven Elastomeren (MAE) basierenden Dämpferelementen. Zentrales Ziel war die Entwicklung und Umsetzung eines Versuchsaufbaus, mit dem die feldabhängige Veränderung sowohl der Dämpfung als auch der Materialeigenschaften dieser Werkstoffe nachgewiesen werden kann.
Zur Validierung wurden numerische und analytische Berechnungen des Dämpfungssystems durchgeführt, wobei neben der Bestimmung der Eigenfrequenzen und Dämpfungsgrade insbesondere die Abhängigkeiten von Magnetfeldstärke und Zusatzmasse untersucht wurden. Die gewonnenen Ergebnisse wurden analysiert und miteinander verglichen und liefern erste Erkenntnisse zur Eignung magnetoaktiver Elastomere für den Einsatz in adaptiven Dämpfungssystemen.