Refine
Year of publication
Document Type
- Diploma Thesis (8616)
- Bachelor Thesis (2832)
- Master's Thesis (1178)
- Doctoral Thesis (351)
- Article (333)
- Part of a Book (274)
- Book (75)
- Working Paper (16)
- Review (14)
- Other (12)
Institute
- Maschinenbau und Kraftfahrzeugtechnik (bis 2018) (4525)
- Physikalische Technik, Informatik (2066)
- Gesundheits- und Pflegewissenschaften (1856)
- Wirtschaftswissenschaften (1574)
- Elektrotechnik (842)
- Sprachen (705)
- Angewandte Kunst (624)
- Kraftfahrzeugtechnik (534)
- Architektur (374)
- Automobil- und Maschinenbau (281)
Language
- German (13187)
- English (495)
- French (18)
- Portuguese (14)
- Multiple languages (5)
- Spanish (4)
- Italien (2)
- Kazakh (2)
Der Energiemarkt in Deutschland ist seit seiner Entstehung geprägt durch fossile Erzeuger. Die ersten Kraftwerke, betrieben durch Öl und Kohle erfüllten die Anforderungen an Versorgungssicherheit und schufen die Grundlage für das heutige Energienetz. Mit der vergleichsweiße kürzlichen Etablierung von Erdgas und Kernenergie war die Deckung des künftig wachsenden Energiebedarfs möglich. Die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels haben uns jedoch gezwungen, sowohl auf fossile Brennstoffe als auch auf Kernenergie zu verzichten. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts waren erstmals geringere CO2-Emissionen, weniger Ressourcenverbrauch und mehr Nachhaltigkeit wichtige Faktoren bei der Energieerzeugung.
Solarenergie ist ein Weg, diese neuen Ziele zu erreichen. Allerdings stellt dieser Anlagentyp seine Energie mittels netzgekoppelter Wechselrichter bereit. Diese unterscheiden sich stark von den herkömmlich eingesetzten Synchrongeneratoren in fossilen Kraftwerken. Ziel dieser Arbeit ist es, die Art und Weise zu analysieren, wie PV-wechselrichter Kurzschlussleistung für das Energienetz bereitstellen.
Das Glioblastom (GBM) ist einer der bösartigsten Hirntumore mit einer geringen Überlebensrate (<2 Jahre), bei dem bisher keine vollständige Heilung und Therapie möglich ist. Die WHO-Klassifikation der Tumoren des zentralen Nervensystems von 2016 unterteilt das Glioblastom in IDH1-Wildtyp (IDH1wt) und IDH1-mutierte (IDH1mut) Glioblastome. Das Vorhandensein einer IDH1-Mutation führt zu besseren klinischen Ergebnissen bei GBM-Patienten, einschließlich längerer Überlebenszeiten und einer besseren Ansprechen auf die Therapie.
In dieser Arbeit wurde ein multiparametrische MRT-Bildgebung zur Bestimmung des IDH1-Mutationsstatus verwendet, die T2-gewichtete Aufnahme (T2w), kontrastmittelgestützer T1-gewichtete Bildgebung (T1w-Gd), sowie T2- und Ktrans-Mapping umfasst. Eine Versuchsgruppe von acht orthotopen Rattenmodellen wurde mit der gut charakterisierten humanen GBM-Zelllinie U-251 implantiert und am 7T Kleintier-MRT des Fraunhofer IZI gescannt. Das T2-Mapping wurde aus der MSME-Sequenz erstellt, während das Ktrans-Mapping mithilfe des Tofts-Modells aus der dynamischen kontrastverstärkten T1-gewichteten Bildsequenz (T1w-DCE) berechnet wurde, die mit der 2D-FLASH-Sequenz aufgenommen wurde.
Die Ergebnisse zeigten, dass das IDH1mut-GBM kleiner war und auf den T1w-Gd-Bildern eine geringere Kontrastmittelverstärkung aufwies als das IDH1wt-GBM. Auf den T2-Parameterkarten erschien das IDH1mut-GBM relativ homogen mit niedrigeren T2-Werten. Die Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke wurde anhand der Ktrans-Werte in der T1w-DCE-Analyse bewertet. Die in dieser Arbeit erzielten Ktrans-Werte sind jedoch aufgrund einer unzureichenden Anpassung an das Tofts-Modell ungenau.
In der Zusammenfassung lässt sich festhalten, dass alle untersuchten Gewebearten – darunter der Schulter- und Herzmuskel (Herzkammer) sowie die Aortenklappe – bei Anwendung geeigneter Präparationsmethoden und zeitnaher Untersuchungen ähnliche Verläufe (Peaks und Abfälle) in den analysierten Wellenlängen- und Spektralbereichen aufweisen. Obschon die Absorptionskoeffizienten variieren, zeigen die ermittelten Verläufe eine weitgehende Übereinstimmung mit den in der Literatur beschriebenen Mustern. Diese Unterschiede lassen sich auf die Verwendung verschiedener Gewebearten und deren unterschiedliche Zusammensetzung sowie Konzentration bestimmter Moleküle zurückführen.
Ein wesentlicher Aspekt der Untersuchung bildete die Analyse des Einflusses der Schichtdicke auf die optischen Eigenschaften. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Schichtdicke einen maßgeblichen Einfluss auf die Lichtabsorption ausübt und folglich bei der Analyse der optischen Eigenschaften stets zu berücksichtigen ist. Des Weiteren verdeutlichen die nach dem Alterungsprozess beobachteten molekularen und strukturellen Veränderungen die entscheidende Bedeutung einer sachgemäßen Lagerung sowie einer zeitnahen Präparation der Proben. Eine inadäquate Lagerung kann die optischen Eigenschaften beeinflussen und somit die Validität der Ergebnisse beeinträchtigen.
Im Spektralbereich ab 1800 nm manifestierten sich signifikante Abweichungen, die auf Rauschen und die Empfindlichkeit des Detektors zurückzuführen sind. Eine Optimierung der Detektorparameter sowie eine Geräteabstimmung könnten zukünftig zu einer Verbesserung der Untersuchungen führen. Eine Erweiterung der Untersuchungen auf andere Gewebearten, wie beispielsweise Leber oder Pankreas, könnte wertvolle Einblicke in deren optische Eigenschaften ermöglichen.
Solche Studien könnten neue Anwendungen, beispielsweise in der Lasertherapie oder optischen Biopsien, eröffnen. Von besonderem Interesse wären Untersuchungen an menschlichem Gewebe, die jedoch aufgrund der Genehmigungsverfahren anspruchsvoller sind. Dennoch könnten diese zu präziseren Diagnosen und innovativen Behandlungsmethoden führen und die Medizintechnik nachhaltig verbessern.
Diese Arbeit handelt von einer Konzeption eines Radantriebs für autonom fahrende Arbeitsmaschinen. Es wurde eine Marktanalyse für zentrale Erkenntnisse der Konstruktion des Radmoduls durchgeführt. Die Verwendung von einer geeigneter Entwicklungsstrategie half festgelegte Ziele zu erreichen. Die Integration eines 48V-Systems ergaben Herausforderungen für Antrieb und Lenkung die bei der Implementierung von Systemkomponenten zu berücksichtigen waren. Neuerstellte Bauteile wurden durch die Verwendung mittels FEM-Software auf ein mögliches Versagen überprüft.
Hintergrund:
Gesundheit ist zunehmend zu einem wichtigen Thema im Arbeitskontext geworden, da Unternehmen mit steigenden psychischen Belastungen und hohen Krankenstän-den konfrontiert sind. In dieser Arbeit wurde die Rolle der Gesunden Führung, des Wohlbefindens und der Resilienz bei Führungskräften untersucht.
Ziel:
Die Untersuchung zielte darauf ab, die Rolle der Resilienz als potenziellen Modera-tor in der Beziehung zwischen Gesunder Führung und Wohlbefinden zu überprüfen.
Methodik:
Die teilnehmenden Führungskräfte (N = 145) wurden unter dem Einsatz von stan-dardisierten Fragebögen (WHO-5-Index, RS-13 und Health-oriented Leadership (SelfCare)) befragt. Es wurden Korrelations- und Moderationsanalysen durchgeführt.
Ergebnisse:
In der Analyse konnte kein moderierender Effekt der Variable Resilienz nachgewie-sen werden. Alle betrachteten Faktoren wiesen auf einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Führungskraft, mit unterschiedlichen Korrelationsstärken.
Schlussfolgerung:
Besonders zwischen den Variablen Wohlbefinden, Resilienz, Achtsamkeit und Ge-sundheitsverhalten konnten signifikante positive Korrelationen nachgewiesen wer-den. Die Ergebnisse zeigen, dass Resilienz und Gesunde Führung einen direkten positiven Einfluss auf das Wohlbefinden darstellen.
Integration aktueller UI/UX-Designkonzepte in das Produktionsleitsystem eines Automobilherstellers
(2024)
Die in den heutigen Benutzeroberflächen verwendeten UI/UX-Designkonzepte wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und ergänzt. So bieten viele der heutigen Softwareanwendungen ihren Nutzer:innen beispielsweise die Möglichkeit die Benutzeroberfläche an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Dennoch existieren auch heute noch Softwareanwendungen, in denen derartige Konzepte bislang kaum oder gar keine Verwendung finden. In dieser Arbeit wird ein möglicher Weg aufgezeigt, wie aktuelle UI/UX-Designkonzepte in eine solche Softwareanwendung integriert werden können.
Hierzu wurde für das Produktionsleitsystem eines Automobilherstellers ein Frontend-Prototyp entwickelt. Dabei wurden auf Basis vorher erhobener Anforderungen, aktuelle UI/UX-Designkonzepte bestimmt, die exemplarisch in diesen Prototypen integriert wurden. Zudem wurden die drei Frontend-Frameworks React, Angular und Vue anhand vordefinierter Kriterien verglichen, um ein geeignetes Frontend-Framework für die Implementierung des Prototypen zu ermitteln. Abschließend wurde der Prototyp mit dem Frontend-Framework React implementiert und durch Expert:innen bewertet. Anhand der Einschätzungen der Expert:innen ist erkennbar, dass die Integration aktueller UI/UX-Designkonzepte in das Produktionsleitsystem sinnvoll sein kann. Der Prototyp hat jedoch auch aufgezeigt, dass eine solche Integration mit nicht unerheblichen Mehraufwänden verbunden ist.
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung einer neuen Adaption zur Integration eines Schwenklagers in einen Prüfstand zur Reibmomentmessung von Radlagern.
Ziel ist es, eine präzise und zuverlässige Messung im Verbund mit dem Schwenklager zu ermöglichen. Das Thema ist relevant, da die genaue Erfassung des Reibmoments in der Fahrzeugtechnik entscheidend ist, um Effizienzverluste zu minimieren und die Lebensdauer von Radlagern zu verlängern.
Die Integration des Schwenklagers soll Rückschlüsse auf die Einflüsse der umgebenden Konstruktion auf das Reibverhalten des Radlagers bringen. Da die bisherige Adaption unplausible Ergebnisse lieferte, ist eine Neuentwicklung erforderlich.
Zu Beginn der Arbeit wird eine Situationsanalyse durchgeführt, um die Ursachen für die Fehler zu identifizieren. Diese liegen vor allem in Ungenauigkeiten des mechanischen Aufbaus und in der Verformung des Schwenklagers.
In der Konzeptphase werden Lösungsansätze für beide Probleme entwickelt und mithilfe einer Bewertungsmatrix analysiert. Es stellt sich heraus, dass eine messtechnische Erfassung mit rechnerischer Kompensation der Fehler, den ursprünglich vorgesehenen mechanischen Ansätzen, überlegen ist.
Auf Basis dieser Vorzugsvariante wird ein optimierter Prüfaufbau entwickelt und dessen 2D-Fertigungszeichnungen abgeleitet. Anschließende Versuche, an einem vereinfachten Aufbau, bestätigen die Funktionalität und Genauigkeit des Konzepts. Somit ist eine präzise und verlässliche Reibmomentmessung möglich.
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung eines zweistufigen Platinenversorgungsprozesses, der von einer Platinenschneidanlage über ein Pufferlager bis hin zu einer Fertigteilpresse stattfindet. Dabei erfolgt der Transport der Platinen zunächst personengeführt mit einem mechanisierten Transportmittel und im Anschluss mittels Fahrerlosen Transportfahrzeug.
Eine Analyse von Produkt, Prozess und Ressourcen im aktuellen Prozess macht diesen transparent und zeigt Optimierungspotentiale auf. Die Transportstrecke sowie der Instandhaltungsaufwand und die Auswirkungen auf die Fertigteilpresse stehen hierbei im Mittelpunkt. Relevante Eckpunkte für den Leser sind Betriebsdaten, Instandhaltung, Grundlagen einer Ersatzinvestition, Transportmittel, Fahrstraßenbreiten, Frequenzen, Handling, Zykluszeiten und Puffer. In Verbindung mit dem Produktionsprogramm und dem abgeleiteten Leistungsprogramm für den Transportprozess folgen Optimierungskonzepte, die untereinander und mit dem aktuellen Prozess verglichen sind.
Bei den Vergleichskriterien handelt es sich um prozess- sowie zielrelevante Aspekte, die jeweilige Stärken und Schwächen jeder Variante hervorheben. Das Ziel der Optimierung ist, den Instandhaltungsaufwand zu reduzieren und gleichzeitig die Verfügbarkeit der Fertigteilpresse zu steigern, um dem Produktionsziel gerecht zu werden. Abschließend erfolgt eine Umsetzungsempfehlung anhand der wissenschaftlich aussagekräftigen Nutzwert- sowie Sensibilitätsanalyse.
Diese Diplomarbeit präsentiert die Konzeption und Implementierung eines digitalen Begehungssystems zur präzisen und effizienten Erfassung und Bewertung von Geruchsstoffimmissionen. Das entwickelte System, eine Web-Applikation mit Datenbank, ermöglicht die mobile Erfassung von Geruchsstoffimmissionen unter strikter Einhaltung der VDI-Richtlinie DIN EN 16841-1 (nachfolgend DIN genannt).
Diese Diplomarbeit widmet sich der Erfassung und Speicherung von Geruchsstoffimmissionen, einem Forschungsgegenstand von wachsender
Bedeutung angesichts des zunehmenden Bewusstseins für Umweltqualität und der Notwendigkeit des Schutzes der öffentlichen Gesundheit. Das entwickelte digitale Begehungssystem repräsentiert einen signifikanten Fortschritt in der Umweltüberwachung, indem es eine robuste und automatisierte Erfassung und Speicherung von Geruchsstoffimmissionen ermöglicht und dadurch zur Verbesserung der Umweltqualität beiträgt.
Die Implementierung erfolgte unter Berücksichtigung moderner SoftwareEntwicklungsprinzipien wie Clean Code, SOLID und der Anwendung von Design Patterns, um eine hohe Codequalität und Wartbarkeit sicherzustellen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Benutzerfreundlichkeit und die Erfüllung der strengen methodischen Vorgaben in der DIN gelegt.
Das Konzept und die Realisierung bieten nicht nur Mittel und Methoden für die Erfassung und Übertragung von Geruchsstoffimmissionen, sondern auch einen Ansatz für die Entwicklung ähnlicher Systeme in verwandten Bereichen der Umweltüberwachung. Sie demonstriert die erfolgreiche Integration moderner Technologien in ein komplexes Umweltüberwachungssystem und liefert wichtige Erkenntnisse für
Entscheidungsträger, Forscher und die Öffentlichkeit.
Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, zukünftige Netzszenarien in der Mittelspannungsebene der Stadt Zwickau bis zum Jahre 2045 zu untersuchen.
Auf der Grundlage der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung in Zwickau wird eine Prognose der allgemeinen Lastentwicklungen erstellt. Darauf aufbauend wird die Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität im öffentlichen und privaten Bereich sowie der Zuwachs von Wärmepumpen in Gebäuden betrachtet. Ebenfalls sind Einschätzungen zu der Entwicklung der EEG-Einspeiser zu treffen.
Aus diesen Annahmen werden relevante Netzszenarien abgeleitet und in DIgSILENT PowerFactory für die Jahre 2030 und 2045 berechnet. Auf Basis dieser Netzanalysen folgt die Bewertung, welche Ausbau- und/oder Neubaumaßnahmen im Mittelspannungsnetz für die jeweiligen Netzszenarien notwendig werden. Abschließend findet eine Definition der Vorzugsvariante statt, die einer genaueren Betrachtung unterzogen wird und die ersten Schwachstellen im Mittelspannungsnetz der Stadt Zwickau benennt.