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Entwicklung eines halbautomatischen Vorrichtungswechselkonzepts für einen Schweißpositionierer
(2024)
Die Diplomarbeit untersucht die Entwicklung eines halbautomatischen Vorrichtungswechselkonzepts für Schweißpositionierer für die Fertigung von Lastkraftwagen-Abgasanlagen. Ziel ist es, die Effizienz bei dem Vorrichtungswechsel zu steigern und die Rüstzeiten zu minimieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Analyse des bestehenden Schweißpositionierers und der Identifizierung von Problemstellen wie hohen Wechselzeiten und der Notwendigkeit komplette Vorrichtungseinheiten zu tauschen. Daraufhin wurden verschiedene Varianten gemäß VDI 2221 entwickelt und mittels Finite-Elemente-Methode (FEM) analysiert und bewertet.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Varianten V3.0 und V3.1 besonders vielversprechend sind. Beide zeichnen sich durch geringe Verformungen und den Wegfall von Gegengewichten aus, was zu einer verbesserten Dynamik und Haltbarkeit des Schweißpositionierers führt. Variante V3.1 ermöglicht zudem das vollständige Umschweißen von Bauteilen ohne Absetzen.
Zusammenfassend bieten die entwickelten Konzepte eine deutliche Verbesserung und können die Flexibilität und Effizienz in der Produktion erheblich steigern. Die in dieser Diplomarbeit entwickelten Varianten, sind als Grundkonzept für eine spätere Ausentwicklung zu betrachten.
Diese Masterarbeit untersucht und entwickelt Schulungsunterlagen für die Programmierung von Workflows unter Verwendung des BPMN-Standards (Business Process Model and Notation). Der Schwerpunkt liegt auf der Verwendung von Workflow-Modellierungstools wie Camunda und Flowable. Die Arbeit bietet eine detaillierte Analyse und vergleichende Studie dieser Werkzeuge hinsichtlich ihrer Benutzerfreundlichkeit und Verständlichkeit bei der Ausführung von Aufgaben. Ziel der Studie ist es, ein in das Spring Boot-Framework integriertes Schulungsprojekt zu erstellen, mit dem die praktische Anwendung von BPMN-Werkzeugen anschaulich demonstriert werden kann. Die Studie untersucht die Funktionalität von Camunda und Flowable sowie deren Vor- und Nachteile im Kontext der Geschäftsprozessentwicklung. Das Ergebnis der Arbeit ist die Entwicklung von methodischen Empfehlungen und praktischen Übungen, die von Programmieranfängern genutzt werden können, um die Grundlagen der Geschäftsprozessmodellierung und -implementierung zu beherrschen. Die erstellten Schulungsunterlagen enthalten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Code-Beispiele und typische Anwendungsszenarien und stellen damit eine wertvolle Ressource für das Selbststudium und die Ausbildung im Rahmen von Bildungsprogrammen dar. Somit ist diese Masterarbeit ein umfassender Leitfaden für Programmieranfänger, die an der Entwicklung und Optimierung von Geschäftsprozessen mit modernen BPMN-Werkzeugen und -Technologien interessiert sind.
Diese Arbeit untersucht Übersetzungsmethoden einer domänenspezifischen Programmiersprache in die Allzweck-Programmiersprache C#. Im Fokus steht die Entwicklung eines regelbasierten Transpilers mit ANTLR und C#, sowie die Konzeption eines Prompts für eine Übersetzung basierend auf einem Large Language Model (LLM). Beide Methoden werden hinsichtlich des erforderlichen manuellen Nachbearbeitungsaufwands verglichen, um die Effizienz der Portierung von Softwaresystemen zu bewerten. Die Analyse ergibt, dass traditionelle, regelbasierte Transpiler eine geringere funktionale Diskrepanz aufweisen, während LLM-basierte Transpiler eine idiomatische Übersetzung ermöglichen, jedoch mit möglichen semantischen Fehler. Diese Ergebnisse beleuchten die Stärken und Schwä-
chen der betrachteten Übersetzungsmethoden und bieten Ansatzpunkte für weiterführende Forschungen wie einen hybriden Ansatz.
Der Wareneingangsprozess der Volkswagen Sachsen GmbH soll digitalisiert werden. Um den aktuellen Prozess und die darin enthaltenen Schwachstellen zu verstehen, wurde eine IST-Analyse des bestehenden Wareneingangsprozesses durchgeführt. Auf dieser Grundlage wurde ein digitalisierter Wareneingangsprozess entworfen. Die Anforderungen an diesen Prozess wurden sowohl durch Literaturrecherche als auch durch Gespräche mit Mitarbeitern ermittelt. Ein zentrales Element des digitalen Wareneingangsprozesses ist die automatisierte Erfassung von Behälterinformationen. Dafür wurden drei mögliche Erfassungspunkte identifiziert und mittels einer Nutzwertanalyse auf ihre Prozesstauglichkeit geprüft. Es konnte ein Erfassungspunkt bestimmt werden, der eine prozesstaugliche und automatisierte Erfassung von Behälterinformationen sicherstellt.
Evaluation von Techniken des Requirements Engineering am Beispiel eines Asset Management Tools
(2024)
Diese Bachelorarbeit untersucht die Effektivität verschiedener Techniken des Requirements Engineering im praktischen Arbeitsumfeld der Volkswagen Sachsen GmbH im Kontext des Asset Managements. Ausgangspunkt ist die Hypothese, dass gutes Requirements Engineering maßgeblich zur erfolgreichen Projektumsetzung beiträgt.
Zunächst wird eine theoretische Grundlage geschaffen, indem verschiedene Techniken des Requirements Engineering beschrieben werden. Anhand von Fachliteratur und früheren Studien werden geeignete Techniken für die praktische Durchführung ausgewählt.
In der praktischen Phase der Arbeit werden Brainstorming, Interviews, Apprenticing, Dokumentbetrachtung, Betrachtung von Konkurrenzsystemen und Use Case Modellierung in einem realen Unternehmensumfeld angewendet und ihre Effektivität hinsichtlich der Qualität und Quantität der gewonnenen Anforderungen untersucht. Insbesondere werden dabei die Herausforderungen und Vorteile der einzelnen Techniken detailliert dokumentiert. Zum Beispiel zeigte sich, dass Interviews trotz des hohen zeitlichen Aufwands besonders wertvolle und detaillierte Einblicke in die Anforderungen der Stakeholder lieferten, während Brainstorming viele Ideen generierte, aber weniger konkrete Anforderungen lieferte. Die Dokumentbetrachtung lieferte Anforderungen durch Unternehmensrichtlinien, welche von den Stakeholdern während der anderen Techniken nicht benannt wurden. Das Apprenticing konnte aufgrund des hohen Zeitaufwandes nur wenig zum Gesamtergebnis beitragen. Die Betrachtung von Konkurrenzsystemen lieferte in kurzer Zeit Anforderungen außerhalb der etablierten unternehmensinternen Denkmuster.
Die Ergebnisse der praktischen Anwendung werden anschließend evaluiert. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass eine Kombination verschiedener Techniken, angepasst an die spezifischen Projektanforderungen, die besten Ergebnisse im Requirements Engineering erzielt. Durch die methodische Herangehensweise und die detaillierte Analyse bietet die Arbeit wertvolle Erkenntnisse für die Optimierung von Requirements Engineering Prozessen in der Softwareentwicklung.
Die vorliegende Bachelorarbeit validiert die Messergebnisse von drei ausgewählten Outdoor-Routingsystemen: AllTrails, Outdooractive und Komoot. Das Ziel der Bachelorarbeit ist es, die durch die Outdoor-Routingsysteme erstellten GPX-Tracks und Routendaten zu analysieren und mögliche Abweichungen zu erklären. Dazu wird ein originaler GPX-Track einer Mountainbike-Route auf Kreta als Referenz
verwendet. Die Validierung erfolgt durch eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Analysemethoden.
Die Ergebnisse zeigen, dass es signifikante Unterschiede in der Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Daten zwischen den verschiedenen Outdoor-Routingsystemen gibt. Die Unterschiede können auf Einflussfaktoren wie Rundungen oder Glättungs- und Filterungstechniken zurückgeführt werden. Die Bachelorarbeit kann aufgrund des begrenzten zeitlichen Rahmens nicht alle Abweichungen vollständig erklären. Zusätzlich sind weitere Untersuchungen notwendig, um die Generalisierbarkeit der Ergebnisse auf andere Regionen und Outdoor-Routingsysteme zu überprüfen.
Auslegung und Konstruktion eines ladedruckgesteigerten Druckrohrs in einem Vierzylinder-Ottomotor
(2024)
Diese Diplomarbeit widmet sich der Optimierung eines Druckrohrs für aufgeladene Ottomotoren am Beispiel eines 1.5 l TSI EA211 Vierzylinder-Motors. Ziel der Untersuchung ist es, die mechanische Festigkeit des Druckrohrs durch eine Analyse verschiedener Materialien und Konstruktionsansätze zu verbessern. Indes werden theoretische Analysen und numerische Simulationen (CFD und FEM) angewandt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass glasfaserverstärkte Polyamide hinsichtlich Gewicht und Festigkeit vorteilhaft sind, jedoch bei Temperaturen über 𝑇=200 °𝐶 ihre Belastbarkeit einbüßen. Die Arbeit liefert wertvolle Erkenntnisse zur Materialwahl und Konstruktion von Druckrohren.
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Behandlung des Post-COVID-Syndroms, einer Folgeerkrankung einer SARS-CoV-2-Infektion mit gesundheitlichen Langzeitfolgen.
Dazu wurde ein Therapieansatz aus HYPOXI Baro-Trainer, CO2-Trockenbadtherapie und Medizinischer Trainingstherapie zu einem standardisierten Therapiekonzept optimiert.
Mit Hilfe von Herzratenvariabiltätsmessungen, dem standardisierten Aufmerksamkeitstest Symbol Digit Modalities Test, Maximalkraft- bzw. Maximaldrehmomentmessungen und einem Fragebogen inklusive Post-COVID-19 Functional Status scale sollten an einer kleinen Patientengruppe erste Aussagen über die Wirksamkeit des Therapiekonzeptes sowie der Evaluationsinstrumente getroffen werden.
Bei der Behandlung von autonomen Dysregulationen wurden kurzzeitige Effekte beobachtet, jedoch keine langzeitigen.
Es wurden langzeitige Verbesserungen der kognitiven Funktionen und des funktionellen Status festgestellt.
Im Bereich der unteren Extremitäten wurde eine langzeitige Zunahme der maximalen muskulären Fähigkeiten festgestellt, im Bereich des Oberkörpers und der oberen Extremitäten jedoch tendenziell eine Abnahme.
Der Symbol Digit Modalities Test und die Post-COVID-19 Functional Status scale erwiesen sich als zuverlässige Evaluationsinstrumente.
Die Messungen der Herzratenvariabilität zeigten diesbezüglich eine Schwäche, da Herzrhythmusstörungen oder die Einnahme von herzratensenkenden Medikamenten, was bei Post-COVID-Patienten keine Seltenheit ist, die Messungen verfälschen können.
Die Aussagekraft der Maximalkraft- bzw. Maximaldrehmomentmessungen sowie des Fragebogens für das Therapiekonzept konnte nicht zuverlässlichen beurteilt werden.
Um verlässliche Aussagen über die Wirksamkeit des standardisierten Therapiekonzeptes machen zu können, werden Untersuchungen an einer größeren Patientengruppe in Form einer klinischen Studie empfohlen.
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Ermittlung von Sicherheitsanforderungen an die Teleoperation von Fahrzeugen im Straßen- und Schienenverkehr. Zuerst wird die Teleoperation und die möglichen Ausprägungen definiert sowie die dafür notwendige Ausrüstung beleuchtet. Zusätzlich werden gesetzliche Rahmenbedingungen beschrieben. Im weiteren Verlauf werden die Automatisierung in den beiden Verkehrssektoren und die bisher eingesetzte Technologie betrachtet. Aus den Automatisierungsgraden der jeweiligen Verkehrsträger werden bisher nicht automatisierbare Aufgaben erörtert, um einerseits Einsatzmöglichkeiten der Teleoperation festzulegen und andererseits die entsprechenden Betriebsfunktionen im Einsatz zu bestimmen. Im Anschluss erfolgt unter Berücksichtigung von Schutzzielen der Sicherheit eine Risikoanalyse zur Ermittlung der Sicherheitsanforderungen an die zuvor ermittelten Betriebsfunktionen.
In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach optischen Werkstoffen mit herausragenden mechanischen Eigenschaften für Anwendungen unter Extrembedingungen, wie beispielsweise in der Raumfahrt, stark angestiegen. Transparente polykristalline Keramiken sind demnach aufgrund ihrer im Vergleich zu herkömmlichen Werkstoffen wie Gläsern, Polymeren und Alkalihydriden besseren mechanischen Eigenschaften wie Langzeitzuverlässigkeit, höhere Schlagfestigkeit und gute Beständigkeit gegenüber extremen Umweltbedingungen (z.B. hohe Temperaturen) von großem Interesse. Zudem können sie meist ökonomischer und kosteneffizienter als einkristalline Werkstoffe hergestellt werden und bieten potenziell Vorteile in Bezug auf Dotierung und Formbarkeit während des Herstellungsprozesses. Transparenter polykristalliner Spinell (Magnesiumaluminat, MgAl2O4) stellt dabei einen besonders vielversprechenden Werkstoff dar, da er optisch isotrop ist, somit keine Doppelbrechungseffekte aufweist und als rein oxidischer Werkstoff unter sauerstoffhaltiger Atmosphäre hergestellt werden kann. Spinell wird des Weiteren in der Praxis schon für verschiedene Anwendungen wie als Fenster für UV-Lithografie, transparente Panzerung und Laserzündgeräte in Betracht gezogen. [1] [2]
Für den Einsatz als optisches Bauelement sind die optischen Eigenschaften eines Werkstoffes wie Reflektion, Transmission, Absorption und Streuung von hoher Relevanz. Diese Eigenschaften werden durch den komplexen Brechungsindex eines Materials charakterisiert. In der Vergangenheit haben sich bereits zahlreiche Wissenschaftler mit der Charakterisierung des Brechungsindex von Spinell beschäftigt. Dabei wurde festgestellt, dass der materialabhängige komplexe Brechungsindex von Spinell, einem Stoffgemisch aus MgO und Al2O3, durch die Stöchiometrie der Ausgangsmaterialien und die Prozessierung der Keramik beeinflusst werden kann. [3]
In dieser Arbeit wurde die Brechungsindex- und Gruppenbrechungsindexcharakterisierung von undotierten und SrO-dotierten Spinellproben aus vier verschiedenen Spinellpulvern, die unterschiedlich prozessiert wurden, untersucht. Hierfür wurde ein Weißlicht-Interferometer-Messaufbau realisiert und die Interferenzmessdaten wurden mit Hilfe der Wrapped Phase Derivative Evaluation (WPDE-Methode) nach Ch. Taudt [4] ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Temperatur bei der Nachverdichtung der Keramiken mittels Heiß-Isostatischem-Pressen (HIP) einen signifikanten Einfluss auf den resultierenden Gruppenbrechungsindex hat. Des Weiteren konnte ermittelt werden, dass bei dem Zusetzen einer geringen Menge eines Dotiermaterials dieses zwar homogen in einer Probe verteilt sein kann, es dennoch bei mikroskopischer Betrachtung zu Bereichen stärkerer und schwächerer Dotiermittelkonzentration kommt, was deutlich durch eine Variation des Gruppenbrechungsindex über verschiedene Probenbereiche nachgewiesen werden konnte. Weiterführend war eine eindeutige Bestimmung des Brechungsindexes nicht möglich, da bei der Sellmeier-Approximation des Gruppenbrechungsindexes die Komplexität des Approximationsmodells die der Messdaten überschritt, was dazu führte, dass die ermittelten Koeffizienten nicht die physikalische Aussagekraft besaßen, die man ihnen typischerweise zuschreibt.