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Inhalt dieser Arbeit ist es ein geeignetes Prüfverfahren zu entwickeln, welches die Funktionsprüfung der kamerabasierten Fahrerassistenzsysteme ermöglicht. Unter Verwendung der Funktionsweise dieser Systeme und des aktuellen Standes der Technik, wurden Prüfverfahren getestet, die jene Aufgabe erfüllen könnten. Das ist jedoch nach aktueller Lage nicht umfassend möglich. Unter den getesteten Prüfmaßnahmen hat sich die Erweiterung der Sichtprüfung als die sinnvollste herausgestellt, wohingegen andere Prüfverfahren ihr Potenzial erst durch zusätzliche Funktionen ausschöpfen könnten. Dazu zählen unter anderem die Freischaltung geeigneter Istwerte vom Hersteller und die Entwicklung eines für die umfassende Überprüfung der Kamerasysteme notwenigen Prüfmittels. Mit Hilfe dieser neuen Gegebenheiten ist es durchaus vorstellbar, eine weitestgehend vollständige Überprüfung des Kamerasystems durchzuführen.
Für die erfolgreiche Etablierung von Beschichtungsanlagen auf dem wachsenden Weltmarkt der HJT-Solarzellentechnologie ist es wichtig, das Verbesserungspotential einer HJT-Zelle durch die Weiterentwicklung der Anlagen zu nutzen. Der erst seit 2013 erforschte Light-Soaking-Effekt, kurz LS-Effekt, ist dabei von großem Interesse. Dabei wird die HJT-Zelle gezielt mit Licht bestrahlt um Ausheileffekte zu aktivieren, die die Leerlaufspannung erhöhen. Ursache ist vermutlich eine verbesserte Passivierung des Heteroübergangs. So kann der Wirkungsgrad nach 18 Stunden Bestrahlung um bis zu 1,22 % erhöht werden. Diese Prozesszeit ist jedoch nicht wirtschaftlich. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es deshalb, ein grundlegendes Verständnis für den LS-Effekt zu erarbeiten und aus den gewonnenen Messergebissen Wege für eine Prozesszeitreduzierung zu eröffnen. Es wird herausgearbeitet, dass der LS-Effekt von der Leistungsdichte der Lichtquelle sowie von den Ausgangsbedingungen der HJT-Zelle vor der Bestrahlung abhängt. Die Prozesszeitreduzierung bei gleichbleibender Zellverbesserung ist mit intensiveren Lichtquellen und für den LS-Effekt geeigneten HJT-Zellen möglich.
Einleitung / theoretischer Hintergrund:
Die Frühgeburtlichkeit stellt den wesentlichen Einflussfaktor auf die Morbidität und Mortalität im Kindesalter dar. Folglich bedürfen frühgeborene Kinder einer besonders intensiven fachspezifischen Versorgung während und direkt nach der Geburt, wofür spezialisierte Einrichtungen vorgesehen sind. Die Ermittlung der Versorgungsqualität von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen ist von besonderer Relevanz und besonderem Interesse, sodass entsprechende Instrumente zu deren Darstellung gesetzlich etabliert sind.
Zielstellung:
Ziel der Masterarbeit war es, die Versorgungslandschaft von perinatologischen Einrichtungen der Stufen I bis III zu beschreiben und Zusammenhänge zwischen Krankenhausstrukturmerkmalen und der Qualität in der Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neogeborenen zu analysieren.
Methodik:
Durchgeführt wurde eine Sekundärdatenanalyse auf Grundlage der im Rahmen der externen stationären Qualitätssicherung nach §§ 136 ff. SGB V routinemäßig veröffentlichten Ergebnisse der Qualitätssicherungsverfahren Qualität der Versorgung sehr kleiner Frühgeborener´ und Neonatologie´. Es wurde eine Dokumentenanalyse der strukturierten Qualitätsberichte der Krankenhäuser und der Perinataldatenbank vorgenommen, um entsprechende Indikatorenergebnisse und Strukturdaten zu generieren.
Ergebnisse:
Die Fallzahl in einer neonatologischen Fachabteilung korrelierte positiv mit dem Indikator Risikoadjustierten Überleben von Frühgeborenen ohne schwere Erkrankung´ (rs =0,296; p = 0,013) Auch fand sich eine positive Korrelation für die Leistungsmenge von Früh- und Neogeborene mit einem Geburtsgewicht < 1250 Gramm und dem Indikator Risikoadjustiertes Überleben von Frühgeborenen´ (rs = 0,240; p = 0,008). Die Trägerschaft, Versorgungsstufe, Bettenanzahl und der universitärer Status standen in keinem Zusammenhang mit diesen Indikatoren.
Diskussion / Schlussfolgerung:
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sehr kleine Frühgeborene profitieren können, wenn diese in Krankenhäusern versorgt werden, die ein hohes fachabteilungsspezifisches Behandlungsvolumen aufweisen und in der Versorgung von besonders vulnerablen Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht < 1250 Gramm routiniert sind. Aufgrund der geringen Effektstärke sind weiterführende Untersuchungen notwendig.
Im Rahmen dieser Arbeit wurden Messungen durchgeführt, die Aufschluss über die Auslegung der Ladeinfrastruktur des Unternehmens geben, an dem die Arbeit angefertigt wurde. Außerdem galt es im Folgeschritt ein Simulationsmodell zu erstellen, das eine Gegenüberstellung bietet. Verglichen wurden dabei der aktuelle Ausbaugrad der Ladeinfrastruktur mit einem stationären Batteriespeicher und die Erweiterung des Speichers mit Superkondensatoren.
Die Arbeit ist folgendermaßen gegliedert:
-Grundlagen
-Stand der Technik
-Vorgehensweise: Ist-Stand Analyse, Messungen, Simulation
-Fazit
Die vierte industrielle Revolution eröffnet vielen Unternehmen die Möglichkeit, ihre
Kunden individuelle Produkte konfigurieren zu lassen und diese dann wirtschaftlich mit
Losgröße 1 zu produzieren. Das historisch gewachsen, gefühlt schlecht wartbare WebKonfigurator-Framework FOD2WEB wurde anlässlich einer Kundenanfrage so zu
GeCo2Web umgebaut, dass es neben FOD beliebige Konfiguratoren nutzen kann. Wie hat
das Refactoring die Wartbarkeit des Frameworks beeinflusst? Diese Frage beantwortet
die vorliegende Arbeit durch Analyse des Quellcodes und zeigt darüber hinaus konkrete
Maßnahmen inklusive deren Aufwand auf, an welchen Stellen die Wartbarkeit noch
erhöht werden kann.
Die optische Kohärenztomographie (OCT) zählt zu den jüngeren bildgebenden Verfahren
der medizinischen Diagnostik und wird hauptsächlich zur Untersuchung des
Augenhintergrundes eingesetzt. Durch ihre flexible Anwendung wird sie zunehmend in
andere Forschungsbereiche wie der Qualitätsüberprüfung bei der Produktion integriert.
Für angehende Medizintechniker ist es dabei essenziell, die Grundlagen der OCT zu
kennen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Evaluierung
eines Messplatzes zur optischen Kohärenztomographie für einen Praktikumsversuch.
Im Fokus der Arbeit steht Veranschaulichung des Wiener-Khinchinn-Theorems und
die didaktische Reduktion des Messprinzips von Time-Domain- und Fourier-Domain
Verfahren. Dabei wurde zunächst eine Charakterisierung der Eigenschaften des OCT
Messplatzes hinsichtlich der Intensitätsverteilung, der Polarisation und des maximalen
Messbereiches vorgenommen, um eine Probenauswahl zu begründen. Ausgewählt
wurden eine Fotolackschicht (SU-8), ein Deckgläschen und eine PET-Folie. Des Weiteren
erfolgt die Analyse der Eigenschaften des Lineartisches im Referenzarm bezüglich
der minimalen (wiederholbaren) inkrementellen Verschiebung und des Umkehrspiels.
Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Kohärenzlänge indirekt über das Spektrum einer
monochromatischen Lichtquelle berechnet und direkt über den Interferenzkontrast
als Funktion des Weges gemessen. Mithilfe des Time Domain Verfahrens konnte eine
Schichtdickenmessung der Proben erfolgen und der Einfluss der Dispersion auf das
Messverfahren dargestellt werden. Für das Fourier Domain Verfahren konnte nur für
die Fotolackbeschichtung ein A-Scan generiert werden. Zusätzlich wurde das Messprinzip
des B-Scans exemplarisch dargestellt. Die Messungen haben gezeigt, dass sowohl
ein A-Scan im Time-Domain Verfahren als auch im Fourier-Domain Verfahren erstellt
werden kann.
Evaluation eines optischen Messsystems zur mobilen Hinderniserkennung für sehbehinderte Menschen
(2019)
Bei der Orientierung in der Umwelt setzt der Mensch auf die Kombination seiner fünf Sinne. Dieses sinnesphysiologische System ermöglicht die Verarbeitung von wahrgenommenen Sinnesreizen durch ein komplexes Zusammenspiel. Durch unterschiedliche Ursachen wie Unfälle, Degeneration oder Krankheit, kann es zu einer Störung in der Wahrnehmung von Sinnesreizen kommen. Ziel dieser Arbeit soll es sein zu beurteilen, ob bei einer Einschränkung des Sehsinns eine Unterstützung bei der Hinderniserkennung mithilfe eines optischen Messsystems ermöglicht werden kann. Nach Testmessungen im Labor an unterschiedlichen alltäglichen Materialien erfolgte auch ein Test im Straßenverkehr. Dabei zeigte sich, dass das gewählte Messsystem mit abweichender Präzision in der Lage ist, Entfernungen an den unterschiedlichen Materialien zu ermitteln. Die Messungen an einem fahrenden Kraftfahrzeug zeigten ebenfalls eine erfolgreiche Detektion. Aufgrund des Ansatzes, als Hilfssystem bei Bedarf situativ eingesetzt zu werden, ermöglicht das gewählte Messsystem eine berührungslose Erkennung von Objekten mit ausreichender Genauigkeit, um in der Praxis die Aufmerksamkeit und somit auch die Sicherheit zu
erhöhen.
Ermittlung von Schallemissionsquellen störender Geräusche im Rahmen von Abnahmefahrten von PKW
(2019)
Im Rahmen der Fahrzeugproduktion bei der Porsche Leipzig GmbH werden in verschiedenen Baustufen Qualitätsprüfungen durchgeführt, um frühzeitig Abweichungen vom firmeneigenen Qualitätsmaßstab zu erkennen. Der Abschluss dieser Prüfungen stellt die Prüffahrt dar. Jedes produzierte Fahrzeug wird dabei auf der hauseigenen Prüfstrecke auf Maßstabsabweichungen geprüft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Akustik. Die Prüfstrecke ist so ausgelegt, dass das Fahrzeug verschiedenen Anregungen unterliegt. Im Fahrbetrieb können Störgeräusche auftreten, welche bei einer Standprüfung nicht auftreten. Die Aufgabe des Prüffahrers liegt dabei in der Lokalisation dieser Störgeräusche, um eine gezielte Nacharbeit anzustoßen. Die Lokalisation durch den Prüffahrer ist aufgrund des menschlichen Einflussfaktors nicht objektiv. Abhilfe soll ein zu entwickelndes Array-Messsystem schaffen, welches den Hörsinn des Menschen ersetzen und vorhandene Störgeräuschquellen lokalisieren soll. Eine erste Vorstudie zeigte die Realisierbarkeit dieses Projektes. Im Rahmen dieser Masterarbeit wird die Einbindung der zur Verfügung gestellten Messtechnik und die Konstruktion des Array-Messsystems abgearbeitet. Aufgrund der Innenraumgeometrie ist je ein Messsystem für Fahrer- und Fondbereich anzustreben. Unter Betrachtung aller Nutzergruppen werden Anforderungslisten erstellt, aus denen erste Prototypen gebaut werden. Die wichtigsten Bauteile sind das entwickelte Kugelarray sowie die Anbindungen an das Fahrzeug im Fahrer- und Fondbereich. Nach erfolgreich entwickelten Prototypenschleifen stehen zwei einsatzbereite Messsysteme zur Verfügung. Mit den fertig entwickelten Messsystemen werden Einbau- und erste Fahrversuche durchgeführt. Das Ergebnis sind zwei ergonomisch positiv bewertete Messsysteme, welche in der Serienprüfung verwendet werden können.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der IT-Architekturentwicklung für E-Bike/Pedelec-
Anwendungen im Internet der Dinge. Diese domänenspezifische Architektur wird mit Hilfe der Referenzarchitektur, Internet of Things - Architecture (IoT-A) entwickelt. Die IoT-A soll es ermöglichen, IoT-Systeme für eine Vielzahl von Anwendungen zu entwerfen. Die Arbeit soll die Frage klären, ob sich mit der IoT-A konkrete IoT-Architekturen für E-Bike-Anwendungsfälle entwickeln lassen bzw. ob dabei alle E-Bike-spezifischen Anforderungen erfüllt werden. Dafür soll ein Anwendungsfall der Pendix GmbH (https://pendix.de/, Stand: 31.12.2018) prototypisch implementiert werden. Der nachrüstbare Antrieb von Pendix soll mit entsprechenden Technologien ausgestattet werden, die es ermöglichen, die
aktuelle Position und Geschwindigkeit des Pedelec zu bestimmen. Diese Daten sollen mit Hilfe einer geeigneten Funktechnologie an einen Applikationsserver zur Speicherung und Weiterverarbeitung übertragen werden. Außerdem soll über diese redundante Messung der Geschwindigkeit die indirekt gemessene Geschwindigkeit über den Raddrehzahlsensor des Antriebs überprüft werden können. Dadurch werden Manipulationen des Drehzahlsignals erkannt. Im Rahmen dieser Arbeit soll die IoT-Architektur für diesen Anwendungsfall prototypisch implementiert werden. Dabei wird sich hauptsächlich auf die Grundfunktionalitäten, wie die Kommunikation zwischen IoT-Gerät und Applikationsserver, fokussiert.