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Die Notwendigkeit der Planung in allen Berufen und sogar in alltäglichen Angelegenheiten ist ein klares Thema. Da der Konkurrenzkampf zwischen den Musikinstrumentenbauern zunimmt, wird die Bedeutung einer effektiven Planung, um den Auftrag pünktlich und so schnell wie möglich zu erledigen, immer deutlicher. Gegenstand dieser Arbeit ist es, die Prozesse des Geigenbaus zu modellieren, um die Planung des Geigenbaus zu erleichtern. Anschließend wurden die von den Projektmanagern eingesetzten Methoden, wie z.B. die Prozessmodellierung mit aktuellen Standards (BPMN 2.0) unter Verwendung von Software ( Microsoft Office Visio) untersucht und angewendet. Schließlich hofft der Autor, dass das Ergebnis dieser Bachelorarbeit von Instrumentenbaustudenten, Instrumentenbauern, Instrumentenbauschulen und allen, die ein Standarddokument in diesem Bereich benötigen, genutzt werden kann.
Wie kommt man auf die Idee zu sagen der Klang von Streichinstrumenten sei der menschlichen Stimme verwandt – ihr ähnlich? Jeder Mensch wird doch den Klang einer gestrichenen Saite eines Streichinstrumentes von dem Klang eines gesungenen Tones unterscheiden können!
Diese Arbeit befasst sich grundlegend mit der Gegenüberstellung der Klangbildung bei Streichinstrumenten und der Funktionsweise der menschlichen Stimme. Durch die Entdeckung einiger Gemeinsamkeiten werden die Klänge beider unter Zuhilfenahme spezialisierter Software hinsichtlich ihrer Vokalqualität* untersucht, um die Verwandtschaftsfrage objektiv analysieren zu können. Sind einem die Vokale als Mittel der Klangfarbenbeschreibung in der Kommunikation zwischen GeigenbauerIn und MusikerIn bekannt, so stellen vertiefte Kenntnisse über ihre „Resonanzursachen“ die Basis für eine sinnvolle Anwendung dar, insbesondere, wenn es um feine klangliche Nuancen geht. Im Allgemeinen konnte in der Arbeit nachvollzogen werden, dass Streichinstrumente durchaus formantähnliche Klänge erzeugen, sie also Vokalqualitäten enthalten können. Die Darstellung der Einzeltöne in einem Vokaldiagramm ließ erkennen, dass das Cello wohl die größte Bandbreite unterschiedlicher Klangfarben innerhalb des Vokaldreiecks bereithält, was u.a. seinem großen Tonumfang geschuldet ist.
*MÜLLER und MORES DAGA 2008
Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, ob chemische Beizen für die InstrumentenbauerInnen ein geeignetes Beizverfahren darstellen können. Es wird einen Farbton von gealtertem Holz auf Ahorn und Fichte angestrebt. Außerdem wird durch die Erläuterung der Wirkungsweise und der Auftragstechnik die praktische Anwendung erleichtert. Dazu wurden die in der Literaturrecherche vorhandenen Färbe- und Beizmethoden beschrieben und nach bestimmten Kriterien selektiert. Durch eine Auflistung von infrage kommenden Beizrezepten, konnte sich an die geeigneten Bestandteile der Beize heran gearbeitet werden. Zur feinen Abstimmung der Bestandteile wurden Proben angefertigt. Die Ergebnisse zeigen, dass Doppelbeizen mit Gerbstoffen und Metallsalzen sich besonders für die Anwendung bei Nadelhölzern eignen. Die Struktur der Laubhölzer betonen Doppelbeizen allerdings nur schwach. Um diesen Nachteil aus zu gleichen, hat sich die Kombination mit einer Oxidationsbeize wir Natriumnitrit als geeignet erwiesen. Die Methoden des chemischen Beizens sind sehr vielfältig und konnten nicht in ihrer Gesamtheit abgebildet werden.
Traditionen im Geigenbau und die ihm zugrundeliegenden Technologien sind essenziell notwendig zur systematischen Betrachtung von Streichinstrumenten. Gegenstand dieser Arbeit ist die Sammlung und Auswertung von Quellen über die Technologie des vogtländischen Streichinstrumentenbaus. Diese beziehen sich primär auf die Fertigung der Geige. Der Fokus des Betrachtungszeitraum liegt auf dem Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Zur genauen Betrachtung wurden verschiedene Quellen wie historische vogtländische Händlerkataloge ausgewertet und zeitlich eingeordnet. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Technologien, Arbeitshaltungen und Werkzeuge im Hinblick auf deren Vorkommen in schriftlichen Quellen bis hin zu Fotografien und Ikonografien.
Konzeption einer Roboterzelle für den Lehr- und Forschungsbetrieb im Labor Maschinenkonstruktion
(2022)
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird die Konzeption einer Roboterzelle für den Lehr- und Forschungsbetrieb an der Westsächsischen Hochschule Zwickau thematisiert. Diese hat als Basis für weitere Kalkulationsvorgänge sowie eines darauf aufbauenden Großgeräteantrags, eine möglichst detaillierte Anforderungsliste und verschiedene Umsetzungskonzepte zum Ergebnis. Die Erarbeitung des Gesamtkonzepts erfolgt unter Zuhilfenahme gängiger Methoden der Fabrik- und Anlagenplanung. Es werden verschiedene Anlagen- Konfigurationen miteinander verglichen, auf ihre Vor- und Nachteile untersucht und Maßnahmen für ein optimales Gesamtkonzept getroffen. Dabei werden Kostenfaktoren sowie die Einhaltung von Arbeitsschutzrichtlinien berücksichtigt und entsprechende Lösungen erarbeitet. Die Aufgabe der Roboterzelle soll es sein, einen zeitgemäßen Lehr- und Forschungsbetrieb zu ermöglichen. Dabei sollen verschiedenste Aufgaben erfüllt werden. Darunter zählen, die The- mengebiete: Mensch-Roboter-Kollaboration, Montagetechnik, Griff in die Kiste, Schweiß-, Trenn- und Fügetechnik, Spanende Fertigung, Ultraschallgestützte Bearbeitung, Additive Fertigung, Positionsunsicherheit, Steifigkeit und Arbeitsgenauigkeit, Inkrementelles Umformen, Robotergeführtes Rollpfalzen, kooperierende Roboter, kraft- und momentensensitiver Roboter, Digitaler Zwilling sowie Programmieren eines Roboters mittels NC-Datensätzen. Die Realisierung der jeweiligen roboterbasierten Verfahren stellt die verschiedensten Herausforderungen dar. So müssen Prozessparameter für die Auslegung der Anlage berücksichtigt und entsprechende Anlagenbestandteile wie z.B. Absaugungen, Medienführungen, Werkzeugwechselvorrichtungen, aber auch Schutzeinrichtungen vorgesehen werden. Eben diese Planungsprozesse und Konzeptentscheidungen werden im folgenden Verlauf der Arbeit dargelegt und zu einer Anforderungsliste für die Gesamtanalage zusammengefasst.
In dieser Diplomarbeit steht eine für produktionstechnische Abläufe relevante Maschine des Schaeffler Sondermaschinenbaus im Vordergrund, die grundsätzlich in ihrer Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden soll. Diese Maschine in Form eines Bodenrollerstapelmagazins ist dabei so umzukonstruieren, dass deren Gesamtkosten um 30-40 % gesenkt werden. Das übergeordnete Ziel ist es, eine größere Anzahl dieser Bodenrollerstapelmagazine sowohl an interne als auch externe Kunden vertreiben zu können. Neben dem primären Kostenziel ist ebenfalls eine zusätzliche Einheit in die Maschine zu implementieren, die ein bereits bekanntes Betriebsproblem löst und die Bedienung dadurch verbessert.
Diese Diplomarbeit befasst sich zunächst mit der generellen Methodik beim Entwickeln und Konstruieren im Ingenieurbereich. Die aufgeführten Methoden stellen dabei die Grundlage der Diplomarbeit dar. Eine anschließende, ausführliche Analyse der bestehenden Maschine verdeutlicht deren Einsatzgebiete sowie zeigt die für die spätere Konstruktion relevanten Schwachstellen auf. Für Letzteres wird die Methode einer ABC-Analyse angewandt, womit diese Schwachstellen als Schwerpunkte der Optimierung definiert werden. Auf dieser Analyse aufbauend beginnt die konstruktive Anpassung des Bodenrollerstapelmagazins. Dabei wird das CAD-Programm Creo 7.0 verwendet und die Daten in das SAP-System von Schaeffler eingebunden.
Abschließend wird die Ausgangskalkulation mit der Ist-Kalkulation verglichen und die Zielerreichung der Aufgabenstellung bewertet. Diese Diplomarbeit wurde im Zeitraum vom 01.03. - 31.08.2022 in der mechanischen Entwicklung des Schaeffler Sondermaschinenbaus in Erlangen erstellt. Das Thema wurde dabei von der Westsächsischen Hochschule Zwickau genehmigt.