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Simulation von ultraschallbasierten Parkhilfesystemen (2008)
Steinbach, Michael
Ziel dieser Arbeit war es, ein Verfahren zu entwickeln, durch das sich Aussagen über das Verhalten des ultraschallbasierten Parkhilfesystems in einem frühen Zeitpunkt im Entwicklungsprozess treffen lassen. Die Umsetzung erfolgte in drei Teilabschnitten. Einführend stand eine umfangreiche Recherche im Vordergrund. Dabei wurden die verschiedensten Ansätze von den folgenden Simulationen betrachtet und beurteilt:
Entwicklung und Prüfung elektrohydraulischer Zusatzölpumpen (2008)
Schellenberger, Marco
In Automatikgetrieben von Kraftfahrzeugen werden der Steuerdruck und der Kühlstrom von einer Ölpumpe bereitgestellt, die direkt an den Verbrennungsmotor gekoppelt ist und somit auch von dessen Drehzahl abhängig ist. Diese Pumpe arbeitet sehr uneffizient, da sie oft mehr Öl fördert, als tatsächlich benötigt wird. Deshalb ist es das Ziel der Daimler AG in ihrem neuen Doppelkupplungsgetriebe Front/Quer eine Elektrische Zusatzölpumpe (EZÖP) einzusetzen. Der Volumenstrom dieser Pumpe soll auf den jeweiligen Bedarfsfall angepasst werden können. Dabei sollen sowohl die EZÖP, als auch deren Einzelkomponenten einen möglichst hohen Wirkungsgrad besitzen. Die hofer mechatronik GmbH bekam einige Pumpen und Elektromotoren zur Verfügung gestellt. Ziel der folgenden Diplomarbeit soll es nun sein, aus den verschiedenen Einzellkomponenten die optimale Zusatzölpumpe zu entwickeln. Diese sollte sowohl einen möglichst hohen Gesamtwirkungsgrad besitzen, als auch die durch die Einsatzbedingungen resultierenden Anforderungen erfüllen. Es wird ein Einblick in die Grundlagen von Hydropumpen, Gleichstrommotoren und Druckflüssigkeiten gegeben. Außerdem wird der Aufbau des erforderlichen Prüfstandes erläutert. Weiterhin werden durch Prüfstandsmessungen die Einzelkomponenten vermessen und die Ergebnisse bewertet und diskutiert. Daran schließt sich die Ermittlung der am besten geeigneten Motor-Pumpe Kombination und deren Eignungsprüfung an.
"Harninkontinenz - kein unvermeidbares Altersschicksal"Förderung der Harnkontinenz in der Pflege am Beispiel einer stationären Altenhilfeeinrichtung (2008)
Will, Carmen
Die vorliegende Diplomarbeit beinhaltet eine umfassende theoretische Darstellung der Thematik Harninkontinenz und Kontinenzförderung. Strukturell ist die Arbeit folgendermaßen aufgebaut: Ausgehend von der Klärung der Grundlagen der Harninkontinenz, zu denen die Kontinenzfunktion, die Formen und Schweregrade der Inkontinenz sowie epidemiologische Fakten zählen, wird ein Überblick über Risikofaktoren und Auswirkungen der Harninkontinenz gegeben. Weiterhin beschäftigt sich die Arbeit mit präventiven und therapeutischen Aspekten der Förderung der Harnkontinenz, der Vorstellung des Expertenstandards, dem Inkontinenzassessment sowie mit kontinenzerhaltenden bzw. -fördernden Interventionen. Auf dieser Basis wurde ein Programm zur Förderung der Harnkontinenz für eine stationäre Altenhilfeeinrichtung konzipiert.
Erarbeitung eines umfassenden Konzepts zur eindeutigen Teilekennzeichnung zum Zwecke der Chargenrückverfolgbarkeit von PKW-Schaltmodulen (2008)
Hüter, Torsten
Ziel der vorstehenden Arbeit ist ein vollständiges Konzept zur Realisierung einer Chargenrückverfolgbarkeit für Schaltschienen eines Doppelkupplungsgetriebes der Volkswagen AG. Nach Darstellung verschiedener Informationsträger wurde der DataMatrix Code zur eindeutigen Teilekennzeichnung ausgewählt, wobei eine Direktmarkierung der Bauteile zu hoher Langlebigkeit der Codes führt. Hierfür konnte dem Nadelprägen im Vergleich zur Laserbeschriftung ein höherer Nutzwert für den vorliegenden Einsatzfall nachgewiesen werden. Eine Erläuterung der verwendbaren Lesetechnik wird gefolgt von Ausführungen über die Einbindung des Systems in das bei FSG vorhandene EDV-Umfeld. Zur Ermittlung der benötigten Technik wurde der Prozess schrittweise analysiert und auf Basis dieser Aufstellung eine Gesamtkostenübersicht erstellt. Abschließend wird die Grundforderung der prinzipiellen Eignung des Konzepts für die Produktpalette von FSG dargestellt und die Aktualität und Zukunftschancen des DataMatrix Codes durch beispielhafte Anwendungen in anderen Industriezweigen aufgezeigt.
Optimierung eines Seitencrashprüfstandes zur Integration eines Fahrersitzes (2008)
Möbius, Michael
Diese Arbeit befasst sich mit der Weiterentwicklung eines Seitencrashprüfstandes bezüglich Sitzintegration. Am Anfang befindet sich eine Abhandlung zu verschiedenen Seitencrashtestverfahren der Gesetzgeber und Verbraucherschutzorganisationen. Nach Analyse des vorhandenen Prüfstandes und einem Benchmark von Seitenaufprallprüfständen wurde der Prüfstand bewertet und das Sitzverhalten verschiedener Seitencrashsimulationen ausgewertet. Anschließend erfolgte eine Bauraumuntersuchung im aktuellen Prüfstand mit mehreren Fahrzeugsitzen. Das daraus erstellte Lastenheft dient als Grundlage für verschiedene Konzepte der Sitzintegration und deren zusätzlich zu modifizierenden Baugruppen. Nach Bewertung der einzelnen Konzepte wurden die favorisierten im CAD auskonstruiert. Im Anschluss erfolgte mithilfe des CAD Modells und einer virtuellen Fahrzeugtür eine Crashsimulation. Diese sind mit einer Simulation des Gesamtfahrzeuges verglichen worden.
Grundlagen zur Entwicklung eines thermoelektrischen Generators für Kraftfahrzeuge (2008)
Schröter, Kay
Diese Arbeit befasst sich mit den Einsatzmöglichkeiten thermoelektrischer Generatoren zur Stromerzeugung im Kraftfahrzeug. Der Umfang des Gebietes erfordert die Behandlung der thermoelektrischen Grundlagen bis hin zu technischen Daten der Module. Für einen direkten Vergleich zu alternativen Möglichkeiten der Stromerzeugung im Fahrzeug wurde die derzeitige Elektroenergieerzeugung und Speicherung betrachtet. Alternative Möglichkeiten wie Solar- und Brennstoffzelle, Abgasturbine und Dampfsystem wurden erläutert, bewertet und gegenübergestellt. Die Ermittlung der vorherrschenden Randbedingungen der Umwelt und im Fahrzeug bilden die Grundlage für die Absteckung der Einsatzgrenzen und Möglichkeiten der thermoelektrischen Generatoren. Zu diesem Zweck wurde eine Abgastemperatur-messung nach dem neuen europäischen Fahrzyklus durchgeführt. Außerdem wurden Einbaubedingungen und Probleme, die sich daraus ergeben, erläutert. Die Entwicklung von drei Konzeptvarianten bildet den Hauptteil der Arbeit, wobei eine überschlägige Wärmetauscherberechnung, Dimensionierung durchgeführt wird und ein Konstruktionsvorschlag erfolgt. Die elektrische Konfiguration und Schaltung der Module sowie der Einsatz von Gleichspannungswandlern rundet das Themengebiet ab. In der Auswertung werden die drei Konzepte miteinander und mit alternativen Systemen verglichen. Es wird dabei Wert auf die möglichen, zu erzeugenden elektrischen Leistungen gelegt. Es erfolgt eine Endempfehlung, die sich auf den derzeitigen Stand der Technik und die notwendigen Entwicklungen bezieht.
Erarbeitung von Multimediakonzepten für ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse unter Berücksichtigung des Package und der gesetzlichen Vorschriften (2008)
Trägl, Tom
Die vorliegende Arbeit stellt ein Positionierungskonzept für die Aufnahme eines mobilen und autarken Infotainmentsystems vor, welches durch funktionsintegrierte Aufnahmen und Adaption in mehreren Fahrzeugkategorien eingesetzt werden kann. Hauptaufgabe dieses Konzeptes ist die Anbindung unterschiedlicher Aus- und Eingabemedien in verschiedene Fahrzeugsegmente unter Berücksichtigung der Packagemaße des Herstellers und den gesetzlichen Vorschriften mit Gewährleistung der Funktionalität des Infotainmentsystems.
Rohbautechnische, parametrisch assoziative Auslegung einer vollgepressten Aluminium-Rahmentür für eine Luxus-Limousine mit CATIA V5 (2008)
Rieger, Christian
Der Wettbewerbsdruck in der Automobilindustrie verstärkt deutlich die Bemühungen, den Gesamtentwicklungsprozess zu optimieren. Einen wesentlichen Bestandteil nimmt dabei die vermehrte Verwendung von digitalen Entwicklungsmethoden ein. Das Ziel der Diplomarbeit ist die Entwicklung eines Tools, welches zeitsparend verschiedenste Designwünsche überprüft und damit die Türentwicklung flexibler und variabler gestaltet. Dies geschieht unter der Verwendung des CAD-Systems CATIA V5 und der daraus entstehenden Möglichkeiten der parametrisch-assoziativen Konstruktion, spezifischer Makroprogrammierung und prozessnaher Tools. Im ersten Teil der Arbeit erfolgt eine Analyse der bisherigen Designuntersuchungen und deren Einflussfaktoren. Des Weiteren werden Prinzipschnitte für designrelevante Bereiche erstellt. Im zweiten Teil der Arbeit wird das derzeitig existierende Auslegungs-Tool untersucht und Verbesserungspotentiale herausgearbeitet. Diese Neuerungen werden in das neue Tool integriert. Abschließend wird das neue Modul an einem Fahrzeugprojekt angewendet und damit Designauswertungen durchgeführt und Gegenvorschläge erarbeitet.
Auslegung von Betriebsmitteln für Großteilstufenpressen mit Saugermechanisierung unter Berücksichtigung der max. erreichbaren Hubzahl (2008)
Züllich, Ralf
Die Steigerung der Einstellhubzahl bei der Fertigung von Karosserieteilen bietet eine Möglichkeit zur Effizienzsteigerung im Presswerk. Neben dem Bauteiletransfer innerhalb der Presse stellen dynamische Bewegungsabläufe im Werkzeug Störungsquellen bei der Erreichung höherer EHZ dar. Konventionelle Werkzeugkomponenten stoßen hierbei häufig an ihre Belastungsgrenzen. Diese Tatsache erfordert eine zunehmend hubzahlorientierte Auslegung von Betriebsmitteln. Bei der Konstruktion von Presswerkzeugen bilden derzeit jedoch hauptsächlich Erfahrungswerte und Referenzen die Grundlage zur Absicherung der geforderten Hubzahl. Dieses Vorgehen kann zur Überlastung einzelner Komponenten und somit zu erhöhten Lärmemissionen, Verschleiß oder zu deren Versagen führen. Im Rahmen dieser Arbeit wird zunächst der Einfluss der Hubzahl sowie der Wahl der Produktionspresse auf das Presswerkzeug analysiert. Die Grundlage hierfür bildet dabei die Erarbeitung einer Methode zur Berechnung momentaner Stößelgeschwindigkeiten. Die Kenntnis über diese Größen ermöglicht das Aufzeigen von Einsatzgrenzen für eingesetzte Werkzeugkomponenten. Der Hauptteil beschäftigt sich mit der Erstellung von Berechnungsvorschriften zur Auslegung bzw. Auswahl von Norm- und Kaufteilen zur Absicherung der max. erreichbaren Ausbringung im Presswerk. Diese ermöglichen beim direkten Einsatz oder als Grundlage für die Überarbeitung und Erweiterung von Konstruktionsrichtlinien eine hubzahlorientierte, belastungsgerechtere Werkzeugkonstruktion. Hierzu gehören neben der Berechnung erforderlicher Schieberrückholkräfte, die Auslegung von Schieberanschlägen, Rollenvorbeschleunigungen sowie Niederhalterdämpfungen. Weiterhin werden umfangreiche Untersuchungen zur Belastung des Werkzeugführungssystems infolge hoher Hubzahlen durchgeführt. Anhand dieser Ergebnisse können Empfehlungen für die Auswahl von Führungssäulen sowie die Gestaltung von Stollenführungen gegeben werden.
Anpassung eines mechanisch angetriebenen Radialverdichters an einen Pkw-Verbrennungsmotor (2008)
Rudert, Tino
Das Ziel der Arbeit ist die Anpassung eines mechanisch angetriebnen Radialverdichters an einen Pkw- Verbrennungsmotor. Es soll durch die Verwendung des Radialverdichters die Motorleistung um 56 bis 130 kW gegenüber den Saugmotor vergrößert werden. Es ist ein wirtschaftliches Aufladesystem zu entwerfen und konstruktiv umzusetzen. Durch eine Vorauslegung wird die Größe des Radialverdichters für die zu erzielende Leistungssteigerung bestimmt. Es muss das Zusammenwirken mit dem Verbrennungsmotor untersucht werden, was auf eine Berechnung der Übersetzung hinaus läuft. Während der Auslegungsphase müssen die thermodynamischen Auswirkungen der Aufladung auf den Verbrennungsmotor untersucht werden. Die Konstruktion des Aufladesystems bezieht sich auf die Ladeluftführung nach Verdichter. Ziel ist es eine optimale Ladeluftstrecke mit geringen Druckverlusten und einen Ladeluftkühler mit einer großen Rückkühlrate der Ladeluft zu entwickeln. Die Auslegungsberechnungen und Konstruktionen sind mit Messungen am Fahrzeug zu beurteilen. Es ist daher Messtechnik am Fahrzeug und Bauteilen zu applizieren. Insgesamt konnte das Aufladesystem optimal in den vorhandenen Bauraum integriert werden. Die Verdichter ist für die Leistungssteigerung zwar ausreichend, aber sein Verhalten, in Verbindung mit dem Hochdrehzahlsaugmotor, nicht optimal. Der Ladeluftkühler erreichte eine Abkühlung der Ladeluft von ca. 80 K. Die Motorleistung konnte, gegenüber dem Saugmotor, um 92 kW gesteigert werden.
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