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Einleitung: Aufgrund vielfältiger Veränderungsprozesse in Kitas muss sich das pädagogische Fachpersonal an die Gesellschaft anpassen und weiter-entwickeln. Weiterhin müssen sich die pädagogischen Fachkräfte aufgrund dessen neuen Herausforderungen stellen.
Zielstellung: Um zu erfassen, inwieweit der multikulturelle Wandel der Gesell-schaft die Herausforderungen und Belastungen von Erzieherinnen und Kita-Leiterinnen beeinflusst und wie diese von ihnen erlebt werden, wurden Päda-gogen im Einzelinterview zu dieser Thematik befragt.
Methodik: Die Datenerhebung erfolgte mittels eines leitfadengestützten Ex-perteninterviews. Diese wurden anschließend mit Hilfe der Software MAXQDA 2018 transkribiert und ausgewertet. Als Auswertungsmethode der Interviews kam die qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz zum Einsatz.
Ergebnisse: Insgesamt wurden sechs Interviews durchgeführt; vier Interviews mit Erzieherinnen und zwei Interviews mit Kita-Leiterinnen. Als größte Schwie-rigkeiten stellten sich die Sprachbarrieren und das Desinteresse in der Zu-sammenarbeit mit den Eltern dar. Auch die gleichberechtigte Förderung aller Kinder wurde als schwierig empfunden, da Migrations- und Flüchtlingskinder intensiver betreut werden mussten. Zudem wurde der Umgang mit Trauma von zwei Befragten als psychisch belastend empfunden. Im Bereich der Wei-terbildungen wünschten sich drei Personen mehr Möglichkeiten in Bezug auf die inklusive Bildung. Allgemeine Belastungsfaktoren, die zudem genannt wurden, waren der Zeitdruck und der Personalmangel, allerdings auch die zunehmenden Verwaltungsaufgaben, sowie die zunehmend herausfordernde Elternarbeit.
Diskussion/Schlussfolgerung: Trotz der wahrgenommenen Herausforderun-gen und Belastungsfaktoren waren fünf Erzieherinnen mit ihrem Beruf zufrie-den. Dies zeigen auch bereits vorhandene Studien. Die Anzahl der Migrati-ons- und Flüchtlingskinder war in den Einrichtungen im Vergleich zu anderen Studien hoch. Zwar spiegelten sich die Ergebnisse Zeitdruck, Personalmangel und Schwierigkeiten in der Kommunikation mit anderen Studien wider, aller-dings nicht die negativ empfundene Elternarbeit. Die Entwicklung zur inklusi-ven Kita sollte regelmäßig anhand von Selbstevaluationen überprüft werden.
Der aktuelle Stand zum Gesundheitsverhalten von Schwangeren wird erfasst und der Bedarfs an Prävention und damit verbundener Verbesserungsansätze ermittelt. Mit den Erkenntnissen soll ein Beitrag zur Sensibilisierung Schwangerer zu einer gesunden Lebensweise und Ansatzpunkte für Berater hinsichtlich einer intensiveren Aufklärung zum Thema Gesundheitsverhalten geschaffen werden.
Einleitung: Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebsarten beim Mann. Aufgrund der im Vergleich zu anderen Krebsarten hohen Prävalenz bei Prostatakrebs wurde sich in dieser Arbeit mit Versorgungsengpässen in der Prostatakrebs-Behandlung beschäftigt. Es sollen drei teilstandardisierte Experteninterviews hinsichtlich vorhandener Versorgungsengpässe ausgewertet werden, um Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungsqualität zu entwickeln. Ineffiziente Prozesse in Form von Engpässen zu identifizieren bzw. zu verbessern, sind Voraussetzungen für die Sicherstellung einer auch in Zukunft qualitativ hochwertigen Krebsbehandlung. Methodik: Es wurde eine Querschnittunteruntersuchung in Form von drei halbstrukturierten Experteninterviews durchgeführt. Die teilnehmenden Ärzte wurden zu einem positiv sowie einem negativ verlaufenen Versorgungsfall befragt. Die Interviews wurden anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ausgewertet. Hierfür wurde aus dem Datenmaterial ein induktives Kategoriensystem gebildet, in welches die Daten eingeordnet wurden.
Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass ein Großteil der Versorgungsengpässe auf die Patienten zurück zu führen ist. Dabei spielt Ignoranz genauso wie Unwissenheit dazu bei, keine Vorsorge in Anspruch zu nehmen. Ein weiterer oft genannter Versorgungsengpass bezieht sich auf das Nichterreichen von Personengruppen. Ein weiteres Problem stellen die organisatorischen, finanziellen sowie durch die Gesellschaft verursachten Engpässe dar.
Diskussion: Es wurden Versorgungsengpässe erhoben und mögliche Maßnahmen entwickelt. Hauptsächlich sind diese Maßnahmen allerdings auf gesundheitspolitischer bzw. gesellschaftlicher Ebene anzugehen und bedürfen weiterer Forschung. Zusätzlich sollten die Versorgungsengpässe aus Patientensicht in weiteren Studien betrachtet werden um einen ganzheitlichen Zyklus der Verbesserung über den ganzen Versorgungsweg hinweg zu schaffen.
Versorgungssituation von intravenös Drogenabhängigen und Substituierenden in der Stadt Hannover
(2019)
Die Arbeit soll dabei helfen, die Versorgungssituation von aktiven Heroinkonsumenten sowie Substituierenden in Hannover besser beurteilen zu können und ausschlaggebende Faktoren für die Versorgung dieser darzustellen. Darüber hinaus soll sie aufzeigen, in welchen Bereichen die aktuelle Versorgung nicht ausreichend ausgebaut ist und ob die jeweiligen Versorgungsformen auch in Zukunft funktionieren werden.
Problem-/Fragestellung: YouTube als Medium der Gesundheitskommunikation ist bisher kaum erforscht. Vorangegangene Studien sind überwiegend inhaltsanalytisch und themenspezifisch ausgerichtet. Es gilt herauszufinden, inwieweit die Studierenden der Westsächsichen Hochschule Zwickau YouTube als Informationsquelle für gesundheitsrelevante/ gesundheitsbezogene Themen nutzen und ob ein Zusammenhang zwischen der Nutzung von YouTube als Informationsquelle für Gesundheitsthemen und dem Gesundheitszustand der Studierenden besteht.
Methodik: Über eine hochschulinterne Online-Befragung der Studierenden wurde eine quantitative Datenerhebung zur Beantwortung der Forschungsfragen durchgeführt. Es konnten 589 Fragebögen der Studierendenbefragung ausgewertet werden.
Ergebnisse: 56,5% der Studierenden nutzen YouTube mit der Absicht sich über Gesundheitsthemen zu informieren und 70% dieser Studierenden haben diverse gesundheitsrelevante Tätigkeiten aus YouTube Videos imitiert. Die Korrelationsprüfung zwischen Body-Mass-Index der Studierenden sowie den Tagen, an denen innerhalb einer Woche Ausdauertraining absolviert wurde und Konsum von YouTube Videos, in denen Fitnessübungen vorgemacht bzw. über Ernährung gesprochen wurden, ergab nicht signifikante Werte. Der Signifikanzwert bei der Korrelationsprüfung zwischen Konsum von YouTube Videos in denen Fitnessübungen vorgemacht bzw. über Ernährung gesprochen wurde und Anzahl der Tage pro Woche an denen Kraftsport innerhalb einer Woche getrieben wird, lag bei 0,001 bzw. 0,012.
Diskussion/Fazit: Der Großteil der Studierenden nutzt YouTube absichtlich als Informationsquelle, wobei der Anteil der Studierenden, welcher gesundheitsrelevante YouTube Videos ohne explizite Absicht konsumiert, höher ist. Der Konsum von YouTube Videos in denen Fitnessübungen vorgemacht bzw. über Ernährung gesprochen wird, hat keinen Einfluss auf den Body-Mass-Index der Studierenden bzw. auf die Tage, an denen innerhalb einer Woche Ausdauertraining betrieben wird. Es gibt einen leichten Zusammenhang zwischen Konsum von YouTube Videos in denen Fitnessübungen vorgemacht bzw. über Ernährung gesprochen wird und den Tagen innerhalb einer Woche, an denen Studierende Kraftsport betreiben.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen den psychischen Merkmalen der Arbeitsaufgabe und dem Wohlbefinden der Fachkräfte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe zu untersuchen. Dazu werden für das Verständnis dieser Arbeit relevante Begriffe definiert, sowie das Berufsbild der Sozialen Arbeit erläutert. Das theoretische Konstrukt der Arbeit bildet das Job-Demand-Resources Model, welches die An-forderungen und Ressourcen der Mitarbeitenden mit Stressentstehung im Beruf in Wechselwirkung betrachtet. (Bakker & Demerouti, 2007) In der Literatur wird insgesamt deutlich, dass Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe hohen Anforderungen ausgesetzt sind und daraus resultierend ein großes Belastungspotenzial herrscht. (Rau, Ohlert, Seidler, Fegert, & Allroggen, 2017; Hungerland, 2016)
Die vorliegende Querschnittsuntersuchung wurde in einem freien Träger der Sozi-alen Arbeit in Mitteldeutschland durchgeführt. Dabei sind zehn Fachkräfte aus vier ver-schiedenen Wohngruppen der Kinder- und Jugendhilfe im Juni und Juli 2019 befragt worden. Die Datenerhebung erfolgt mit Hilfe eines Interviews, sowie einem schriftlichem Befragungsbogen. Methodisch wird demnach eine Kombination aus quantitativen sowie qua-litativen Verfahren eingesetzt. Das Wohlbefinden der Fachkräfte wird mithilfe des validier-ten WHO-5 Index analysiert. Die Auswertung der Interview-Aussagen wird mit einer In-haltsanalyse durch Kategorisierung der Antworten durchgeführt. Durchschnittlich sind die Befragten seit sieben Jahren für diesen Träger tätig. Die Geschlechterverteilung liegt bei neun weiblichen sowie einer männlichen Fachkraft bei einem Durchschnittsalter von 37,7 Jahren.
Mithilfe des validierten WHO-5 Index kann im Mittel ein gutes Wohlbefinden (64,8%) bei den Fachkräften ermittelt werden. Eine Fachkraft weist ein geringes Wohlbefinden (36%) mit Gefahr einer psychischen Erkrankung auf. Die Daten sind ein Indiz für eine Wechselwirkung zwischen der Dauer der Berufsausübung und dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Als belastungsfördernde Aufgabenmerkmale können die Unvorhersehbarkeit, hohe Verantwortung, der große Informationsfluss sowie das häufige Nichterfüllen der Ganzheitlichkeit benannt werden. Dagegen fördern große Autonomie, starke Bedeutung der Aufgabe und gute soziale Unterstützung die Motivation und das Wohlbefinden der Fachkräfte. Es kann ein Zusammenhang zwischen den psychischen Merkmalen der Arbeitsaufgaben und dem Wohlbefinden der Fachkräfte erkannt werden.
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Situation der zurückgelassenen Wanderarbeiterkinder im ländlichen China. Durch die steigende Anzahl an Wanderarbeitern, werden ihre zurückgelassenen Kinder zu einem immer größer werdenden sozialen Problem, welches von vielen Wissenschaftlern bereits erkannt und untersucht wurde. In der Arbeit wird die aktuelle Situation dieser Kinder mit der UN-Kinderrechtskonvention verglichen, um herauszufinden, welche Rechte diesen Kindern zu Teil wird und ob sie ein kindgerechtes Leben führen.