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Der Fachkräftemangel ist ein Resultat des demografischen Wandels und betrifft sehr stark den Beruf des Pflegefachmanns. Hinzu kommt, dass auch das Image der Berufsgruppe beeinträchtigt ist. Zwar erhält der Beruf ein großes Ansehen seitens der Gesellschaft, doch Erlernen möchte diesen nur ein geringer Anteil von potenziellen Auszubildenden. Sowohl die Eltern von Jugendlichen als auch diese selbst sehen die Ausbildung zum Pflegefachmann als Out-Beruf an, da er häufig mit schlechten Verdienstmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen assoziiert
wird.
Um dem Mangel an Interessenten entgegenzuwirken, kann eine VR-Brille zum Einsatz kommen und somit potenziellen Auszubildenden transparente Einblicke in das Unternehmen geben und den Betrieb attraktiv machen.
Das Ziel der Bachelorarbeit war es, herauszufinden, was Schüler der Klassenstufen neun und zehn in einem Video mit der VR-Brille für die Ausbildung zum Pflegefachmann anschaulich und interessant finden. Auf Grundlage dessen soll ein neues Auszubildendenvideo mit der VR-Brille für das WPA erstellt werden.
Dafür erfolgte ein quantitative Datenerhebung mithilfe einer Online-Befragung an zwei Oberschulen des Erzgebirgskreises. Unter dem Fragebogentitel „Optimierung eines Auszubildenden-Videos“ mussten die Teilnehmer zwei Beispielvideos anschauen und dazu insgesamt elf bzw. 12 Fragen beantworten.
26 Schüler haben den Fragebogen begonnen und elf davon beendet.
Die Auswertung erfolgte mit Microsoft Excel und der Bildung von arithmetischen Mitteln und Modalwerten.
Die Untersuchung ergab, dass die Schüler Wert auf ein sehr kurzes Video legen. Außerdem ist die gezeigte Tätigkeit und Aussagekraft von Bedeutung. Die Einblendung von Begriffen wurde verhältnismäßig schlecht bewertet. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Schüler war, dass diese mit dem Video das Unternehmen kennenlernen und an Messeständen eine VR-Brille benutzen können.
Weiterführende Forschungen haben jedoch gezeigt, dass eine Videodauer von zwei bis drei Minuten optimal ist. Außerdem sollte bei den Einblendungen von Begriffen auf den Inhalt geachtet und beispielsweise Gründe für eine Bewerbung dargestellt werden.
Theoretischer Hintergrund
Aus Gründen des zunehmenden Personalmangels, nimmt die Erhaltung der Mitarbeitergesundheit einen immer höheren Stellenwert ein. Den Bereich der Pflege gilt es dabei als besonders gefährdet zu betrachten. Während sich Beschäftigte dieser Branche der Gesundheit Anderer widmen, kommt ihrer Gesundheitsförderung (GF) selbst, wenig Beachtung zu. Existiert ein gesundheitsförderndes Angebot, ist es meist unspezifisch, ziellos und von kurzfristiger Dauer. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Einführung eines systematischen, nachhaltigen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) als Lösungsstrategie zu betrachten. Langfristig gesehen, bewirkt es eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Studienlage belegt allerdings eine unzureichende Umsetzung des Systems. Ursache dafür, ist das Bestehen vieler Herausforderungen vor der Implementierung.
Methodik
Zur Beantwortung der forschungsleitenden Frage: „Welche Chancen und Herausforderungen bestehen bei der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Pflegeeinrichtungen, aus Sicht der Führung?“ wurden fünf qualitative Leitfadeninterviews mit den Geschäftsführern von Pflegeeinrichtungen geführt. Nach der Aufzeichnung der Interviews folgte die Transkription dieser, nach den Regeln von Kuckartz. Die Datenauswertung geschieht anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Zur Unterstützung wurde die Analysesoftware MAXQDA verwendet, welche eine einfache Kategorienbildung ermöglichte.
Ergebnisse
Das Ergebnis ist ein Kategoriensystem zu vier Hauptkategorien mit insgesamt 15 Subkategorien. Die qualitative Untersuchung belegt, dass in den befragten Unternehmen wesentlich mehr Herausforderungen als Chancen, hinsichtlich der Einführung bestehen. Dabei überwiegen die Hürden in Ressourcen/Verantwortlichkeiten, dem Mitarbeiter selbst und den Umständen der Corona Pandemie, die im Rahmen der Arbeit gegenwärtig besteht. Trotz aller Herausforderungen sehen die Geschäftsführer eine Vielzahl an Chancen des Systems. Sie verfolgen die Erhaltung der Mitarbeitergesundheit und die Förderung der Zufriedenheit ihrer Belegschaft. In ihrem Interesse liegt außerdem der wirtschaftliche Nutzen für das Unternehmen. Die Interviewpartner verdeutlichten anhand ihrer Initiativen größtenteils Interesse und Engagement am Thema, was eine Implementierung nicht unmöglich erscheinen lässt.
Diskussion
Mit dem Vorhalten von Maßnahmen des Arbeitsschutzes, teilweise vorhandenem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) und einem Angebot an gesundheitsfördernden Maßnahmen, liegen den Einrichtungen bereits gute Voraussetzungen für den Schritt der Implementierung vor. Trotzdem scheitert es beispielsweise an Wissensdefizit, unklaren Strukturen und der Akzeptanz der Mitarbeiter. Erklärung dafür könnte sein, dass die Dringlichkeit des Themas noch unbewusst ist. Es gilt das Bewusstsein der Führungskräfte zu erreichen, indem die Win-Win-Situation verdeutlicht wird. Auf Basis der Ergebnisse und bestehender Literatur konnten Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Diese können möglicherweise zur Überwindung der Herausforderungen und Implementierung des Systems verhelfen.
Wie die Sterbenden, ihre Angehörigen und ihre medizinischen, pflegerischen und ehrenamtlichen Begleitenden mit dieser Thematik umgehen, sowie ihre Selbsterfahrungen sind Gegenstand dieser Bachelorarbeit.
Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und empirischen Teil.
Um exhaustiv für die Forschungsragen disponible Literatur zu eruieren und zusammenzufassen, hat sich der Autor im ersten Teil für eine systematische Literaturrecherche entschieden. Im zweiten Teil wird der Umgang aus Sicht der Begleitenden mittels Qualitativer Interviews zu den Ergebnissen der systematischen Literaturrecherche ergänzt.
Sterbe- und Trauermodelle dienen als Orientierungshilfe, da in der Realität jeder Sterbende, Angehörige und Begleitende in seinen Empfindungen und Wahrnehmungen einzigartig ist. Verschiedene Faktoren beeinflussen das individuelle Erleben und Verhalten. Die Begleitenden kommen aufgrund der zunehmenden Institutionalisierung und Hospitalisierung immer mehr mit dem Thema in Berührung. Dadurch begründet, wächst das Belastungserleben der Begleitenden.
Diskussion/Fazit
Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und der daraus folgenden Institutionalisierung ist ein würdevoller Tod nicht immer möglich. Manche trauernde Angehörige benötigen aufgrund der Tabuisierung von Sterben und Tod vermehrt Unterstützung. Bei den Begleitenden wird die derzeitige Belastung durch den Personalmangel und der Alterspyramide zukünftig verstärkt. Allen Involvierten ist gemein, dass sie sich im Sterbe- und Trauerprozess mehr Gefühle, mehr Verständnis und mehr Geduld wünschen und sie sich häufig allein, unverstanden, nicht ernst genommen oder nicht akzeptiert fühlen.
Die psychischen Störungen stellen die dritthäufigste Diagnose bei
Arbeitsunfähigkeiten dar. Aus diesem Grund ist die entscheidende Rolle in der Arbeitswelt die präventive und fortlaufende Untersuchung der psychischen Belastung von Beschäftigten am Arbeitsplatz.
Als Erhebungsinstrument zur Identifizierung und Risikominimierung der psychischen Belastung wird die Gefährdungsbeurteilung eingesetzt, welche anhand von Arbeitsbedingungsfaktoren die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern darlegt.
Als übergeordnetes Ziel dieser Arbeit steht die Erstellung einer
Gefährdungsbeurteilung zur psychischen Belastung für das Produktionsunternehmen Ursa Deutschland GmbH. Es werden Gefährdungen in den jeweilig festgelegten Arbeits-/Merkmalsbereichen ermittelt, Handlungsempfehlungen formuliert und zudem ein Bezug zur coronabedingten Pandemiesituation erörtert.
Für die Vorgehensweise zur Erstellung der Gefährdungsbeurteilung wurde ein Fragenbogeninstrument verwendet, welches die Arbeitsbereiche der Ursa Deutschland GmbH angesprochen hat. Hierbei wurden anhand von Mittelwerten und relativen Häufigkeiten die Belastungsschwerpunkte in den einzelnen Merkmalsbereichen erkannt und dargestellt. Die
festgelegten Werte unterteilen sich in drei Risikobereiche, wodurch daran anknüpfend der Handlungsbedarf ersichtlich wird.
Um das Verhalten der Beschäftigten bewusst für die psychische Gesundheit zu schulen und das allgemeine Wohlbefinden zu ewährleisten, ist die stetige Anpassung und Berücksichtigung des Themas psychische Gesundheit in der Unternehmenskultur von hoher Bedeutung. Somit können Verbesserungsmöglichkeiten in den Arbeitsalltag aufgenommen und
die Gesundheit der Beschäftigten beachtet werden.
Hintergrund:
Während der COVID-19-Pandemie ist ein Anstieg der Einsamkeit in allen Bevölkerungsgruppen in Deutschland zu vermerken, wobei Menschen mit einer psychischen Vorerkrankung von dieser besonders bedroht sind.
Einsamkeit hat zahlreiche negative psychische und körperliche Auswirkungen zur Folge, weshalb zukünftig Ansätze zur Einsamkeitsbewältigung notwendig sind.
Zielsetzung und Fragestellung:
Ziel dieser Arbeit ist es, das Einsamkeitsempfinden psychisch Erkrankter qualitativ zu erfassen und mögliche Maßnahmen oder Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Fragestellungen sind:
1. Wie verhält sich die Einsamkeit bei psychisch kranken Menschen
während der COVID-19-Pandemie?
2. Ist das Einsamkeitsempfinden bei psychisch kranken Menschen während der COVID-19-Pandemie gestiegen?
3. Welche Handlungsempfehlungen ergeben sich aus der Befragung?
Methodik:
Die Studie folgt einem qualitativen Untersuchungsdesign in Form von
leitfadengestützten Einzelinterviews. Im Juni 2021 wurden dazu vier psychisch Erkrankte befragt. Die Interviews wurden aufgezeichnet, transkribiert und inhaltsanalytisch nach Mayring (2015) mittels MAXQDA ausgewertet.
Ergebnisse:
Das Einsamkeitsempfinden der Befragten hat sich im Vergleich zur
Zeit vor der COVID-19-Pandemie auf einer Skala von eins bis zehn um 1,2 Skaleneinheiten auf 4,5 erhöht. Dieses Empfinden wird unter anderem von Ängsten und Sorgen bezüglich des Infektionsgeschehens, fehlender Gesellschaft und Herausforderungen aufgrund des COVID-19-Geschehens und dem Gefühl des Alleingelassenwerdens begleitet.
Diskussion:
Unter psychisch Erkrankten sowie unter der gesamtdeutschen Bevölkerung ist Einsamkeit ein weit verbreitetes Phänomen, weshalb es präventiver Kampagnen und Initiativen zur Vermeidung und Eindämmung von Einsamkeit bedarf. Da Einsamkeit aus unserer Gesellschaft und besonders unter
psychisch Erkrankten nicht mehr wegdenkbar ist, ist die Entwicklung gezielter Bewältigungsstrategien zukünftig essenziell, um einer Stigmatisierung psychisch erkrankter, einsamer Menschen entgegenzuwirken.
Diagnose: Technik - Einführung digitaler Pflegedokumentation in einem ambulanten Pflegedienst
(2021)
In Deutschland fehlen bereits rund 100.000 Pflegekräfte. Die Digitalisierung der Gesundheits- und Pflegebranche stellt sich aufgrund dieses hohen Fachkräftemangels als eine souveräne Gegenkomponente zu dem vorherrschenden Pflegenotstand dar.
Um auch in Zeiten eines eklatanten Fachkräftemangels den Pflegestandards und der Dokumentationspflicht gerecht zu werden, sowie den technischen Fortschritt effizient zu nutzen, kommt zunehmend die digitale Pflegedokumentation in der Gesundheits- und Pflegebranche zum Einsatz. Mittels dieser soll unteranderem der zeitliche Dokumentationsaufwand in der Pflege reduziert werden. Außerdem soll die Implementierung digitaler Pflegedokumentation zu einer Verbesserung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit des Pflegepersonals führen sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen stärken.
In der empirischen Forschungsarbeit zum Einsatz digitaler Dokumentation wird folgende Forschungsfrage untersucht: „Welche Auswirkungen hat die Einführung einer digitalen Pflegedokumentation auf die Pflegenden in einem ambulanten Pflegedienst?“. Ziel dieser qualitativen Forschung war es die genannte Forschungsfrage zu beantworten und Erkenntnisse bezüglich der Nutzung der Pflegesoftware durch Pflegende hervorzubringen.
Im Fokus stehen dabei folgende Aspekte. Zum einen die Beeinflussung des Arbeitsalltags durch die Technik. Dabei wird berücksichtigt, welche Funktionen dieser Technik überhaupt genutzt werden. Zum anderen wie die Pflegenden mit der EDV-gestützten Dokumentation zurechtkommen und welche Erfahrungen sie allgemein in Hinblick auf die digitale Dokumentation sammeln konnten. Anhand von Experteninterviews wird im Rahmen dieser Forschungsarbeit aufgezeigt, wie sich der Arbeitsalltag der Pflegenden bezüglich der Technik verändert hat und wie sich die Anwendungsbereiche und deren Bedienung im Laufe der Zeit entwickelt haben.
Die Experteninterviews wurden mittels teilstrukturierten Interviewleitfaden durchgeführt. Im Anschluss wurden die Interviews transkribiert und die Aussagen der Pflegenden nach der induktiven Kategorienbildung im Rahmen der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2002) ausgewertet. Die gewonnen Kenntnisse werden, zugrundeliegend der induktiven Kategorienbildung, welche sich auf die gebildeten Unterfragen zur Forschungsfrage beziehen, in der Darstellung der Ergebnisse beschrieben.
Abschließend wird die Forschungsfrage der Studie beantwortet. Außerdem werden Schlussfolgerungen zu diesem Projekt gezogen und Perspektiven zur Arbeit mit digitaler Pflegedokumentation im betrachteten Pflegedienst dargestellt. Aus diesen lassen sich anschließend Handlungsempfehlungen für den Pflegedienst ableiten, welche die zukünftige Arbeit mit EDV – gestützter Dokumentation beeinflussen. Im Fokus steht dabei die Anwendung durch die Pflegenden.
Anhand der erforschten Erkenntnisse, zu den Auswirkungen digitaler Dokumentation auf Pflegende, wurde ein Überblick zu den Dimensionen des technikbasierten Einsatzes von Pflegedokumentation aufgestellt.
Durch den stetigen medizinischen Fortschritt hat das Thema Rehabilitation und die Verhütung einer Pflegebedürftigkeit stark an Bedeutung gewonnen.
Die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung und der Mangel an medizinischem Fachpersonal erfordern effektive Rehabilitationsmaßnahmen, um eine Abhängigkeit im Alter zu vermeiden oder möglichst lange hinauszuzögern. Ein signifikanter Anstieg der Menschen über 65 Jahre ist in den kommenden Jahren zu erwarten (Konzeption mobile geriatrische Rehabilitation, 2014).
Die Forschungsarbeit soll sich mit einer Form der Rehabilitation beschäftigen, der mobilen geriatrischen Rehabilitation.
Die MoRe wurde 2007 in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen (Eckpunkte des GKV-Spitzenverbandes, 2016). Die Therapie kann dabei direkt in der gewohnten Umgebung durchgeführt werden, dass spart Transportwege und der Rehabilitand kann die wiedererlernten Fähigkeiten sofort in der Häuslichkeit anwenden. Die Betreuung kann aber auch in der jeweiligen Pflegeeinrichtung des Rehabilitanden durchgeführt werden. Für betagte und zum Teil an Demenz erkrankte Menschen ist die Versorgung im vertrauten Wohnumfeld von Vorteil, da diese sich nicht erst an eine neue Räumlichkeit, beispielsweise in einer stationären Einrichtung, gewöhnen müssen.
In dieser Arbeit sollen mit Hilfe einer Studie die Erfahrungen der Rehabilitanden nach Absolvieren einer mobilen geriatrischen Rehabilitation an der Klinikum Chemnitz gGmbH untersucht werden.
Im Zuge der Corona-Pandemie führten Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus zu Einschränkungen des studentischen Lebens und der Beratungsarbeit der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Belastungserleben der Studierenden in dieser Zeit, den Veränderungen der Beratungsarbeit und der Arbeitssituation der Berater sowie dem Umgang der Hochschule mit der Pandemie aus der Beratersicht.
Die Untersuchung mittels Experteninterview wurde bei fünf Beratern der Westsächsischen Hochschule Zwickau und des Studentenwerks Chemnitz-Zwickau durchgeführt und mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.
Die Auswertung zeigt ein Belastungserleben der Studierenden im psychischen, sozialen, finanziellen, räumlichen und organisatorischen Bereich und aufgrund der digitalen Lehre, wohingegen kein
Belastungserleben im technischen und körperlichen Bereich aufgetreten ist.
Zusätzlich konnte ein Anstieg des Beratungsbedarfs und Einschränkungen der Beratungsarbeit durch die digitalen Kommunikationswege und die mobile Arbeitssituation der Berater nachgewiesen werden.
Im Hinblick auf den Umgang der Hochschule mit der Pandemie ließ sich ein Verbesserungspotenzial erkennen, sodass sich die Hochschule noch
stärker nach den Bedürfnissen der Studierenden und der Mitarbeiter richten und im weiteren Pandemieverlauf schneller auf die Inzidenzwerte reagieren sollte, um Maßnahmen einzuführen.
In dieser Arbeit werden zwei präevaluative Erhebung des Sino-German-Eldercare Projektes vorgestellt.
Das Projekt bezeichnet eine deutsch-chinesische Ausbildungspartnerschaft zur Implementierung von deutschen Inhalten der Altenpflege an acht chinesischen Projektcolleges.
Im Rahmen des Projektes wurden zwei Erhebungen in den Jahren 2020 und 2021 durchgeführt, welche mithilfe von chinesischen Lehrenden, den Stand der Implementierung von acht Modulen der Altenpflege an den chinesischen Colleges, die Formen an Unterstützung und Entlastung für ältere Menschen in der Volksrepublik China und die Erfahrung der Lehrenden mit einer Onlinelernplattform in zwei Phasen erfragt.
Das Ziel der Erhebung war es Ansätze für die Verbesserung der Lehrpläne sowie der Onlinelernplattform herauszufinden.