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Entwicklung eines Prototyps für ein Meister Cockpit zur Produktionsüberwachung und -steuerung
(2025)
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines Prototyps für einen Meister für Produktionsüberwachung und -steuerung. Als Grundlage dienten Kundeninterviews, in denen die Anforderungen an das System gesammelt wurden. Bei der Umsetzung wurde das Prinzip der menschenzentrierten Systemgestaltung berücksichtigt. Am Ende wurde ein Ergebnis - ein Cockpit erstellt, das die identifizierten Kundenanforderungen erfüllt.
Pflegefachkräfte in der ambulanten Intensivpflege stehen täglich vor besonderen Herausforderungen, die sie psychisch stark belasten können. Die intensive Nähe zu Patienten, der Umgang mit lebensbedrohlichen Situationen, die Verantwortung für komplexe Therapien und organisatorische Rahmenbedingungen führen häufig zu hohem emotionalem und mentalem Druck. Ziel dieser Arbeit ist es, die psychischen Belastungen von Pflegefachkräften in ambulanten intensivpflegerischen Wohngemeinschaften in Plauen zu untersuchen und zu analysieren, welche individuellen Bewältigungsstrategien sie im Arbeitsalltag einsetzen.
Im Rahmen der Arbeit wurden leitfadengestützte Interviews mit Pflegefachkräften aus einer ambulanten Intensivpflegeeinrichtungen in Plauen durchgeführt. Die Datenauswertung erfolgte mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse, um Muster und Zusammenhänge in den Aussagen der Teilnehmenden herauszuarbeiten. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere emotionale Belastungen, der enge Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen sowie die Konfrontation mit Tod und Sterben zentrale Stressoren darstellen. Gleichzeitig wird deutlich, dass Pflegekräfte unterschiedliche individuelle Bewältigungsstrategien anwenden. Dazu zählen emotionale Distanzierung, aktive Selbstfürsorge, der Rückhalt durch soziale Netzwerke, die Stärkung von Resilienz sowie die Sinngebung in der eigenen Arbeit. Diese Mechanismen ermöglichen es den Befragten, ihre psychische Stabilität aufrechtzuerhalten und ihre Arbeitsfähigkeit langfristig zu sichern.
Die Arbeit liefert damit wichtige Einblicke in die Belastungssituation von Pflegefachkräften in der ambulanten Intensivpflege und verdeutlicht, wie individuell entwickelte Strategien einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit leisten können.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Modellierung und Untersuchung des Schwingungsverhaltens von auf magnetoaktiven Elastomeren (MAE) basierenden Dämpferelementen. Zentrales Ziel war die Entwicklung und Umsetzung eines Versuchsaufbaus, mit dem die feldabhängige Veränderung sowohl der Dämpfung als auch der Materialeigenschaften dieser Werkstoffe nachgewiesen werden kann.
Zur Validierung wurden numerische und analytische Berechnungen des Dämpfungssystems durchgeführt, wobei neben der Bestimmung der Eigenfrequenzen und Dämpfungsgrade insbesondere die Abhängigkeiten von Magnetfeldstärke und Zusatzmasse untersucht wurden. Die gewonnenen Ergebnisse wurden analysiert und miteinander verglichen und liefern erste Erkenntnisse zur Eignung magnetoaktiver Elastomere für den Einsatz in adaptiven Dämpfungssystemen.
Die vorliegende Arbeit untersucht das aerodynamische Potenzial geometrisch variierbarer Fahrzeugbereiche zur Reduktion des Luftwiderstands am Beispiel des DrivAer-Modells.
Zu diesem Zweck wurden drei modifizierte Fahrzeugkonfigurationen entwickelt: eine mit gezielten Anpassungen im Bereich der Rad-Radhaus-Region sowie zwei Varianten mit Veränderungen am Heck. Bei den Modellen handelt es sich um Mock-Up Varianten, somit findet die Fahrzeugdurchströmung hier keine Berücksichtigung. Die Geometrieänderungen wurden mithilfe geeigneter CAD-Software umgesetzt und anschließend, zusammen mit der Basiskonfiguration, in die CFD-Software Star CCM+ überführt. Nach der Modellaufbereitung erfolgte die Definition des Simulationssetups und die Durchführung der numerischen Strömungssimulationen.
Abschließend wurden die Ergebnisse ausgewertet und die aerodynamischen Eigenschaften der verschiedenen Konfigurationen miteinander verglichen.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Bewertungs- und Simulationsmethode zur Analyse von Batterieschäden infolge mechanischer Belastungen bei Fahrzeugunfällen. Das Ziel besteht in der Entwicklung eines geeigneten numerischen Modells, mit welchem sowohl das strukturelle Verhalten von Fahrzeugbatterien dargestellt als auch auftretende Schädigungen bewertet werden können. Zu Beginn wird eine umfassende Recherche aktueller Normen, Richtlinien und wissenschaftlicher Veröffentlichungen durchgeführt, um bestehende Anforderungen, Prüfmethoden und Modellierungsstrategien zu erfassen. Darauf aufbauend werden Ansätze zur Finite-Elemente-Modellierung abgeleitet.
Als Lastfall wird der Pfahlanprall herangezogengen, der die Grundlage für den Aufbau eines vereinfachten Ersatzmodells der Fahrzeugbatterie bildet. Dieses Modell wird anschließend in einem Schlittenversuch nachgestellt und mit dessen Versuchsergebnissen in einer Parameterstudie optimiert. Abschließend wird die entwickelte Bewertungsmethode auf das validierte Modell angewendet, um deren Praxistauglichkeit zu demonstrieren. Auf Basis der Simulationsergebnisse werden konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrzeugstruktur abgeleitet.
Optimierung eines Schutzkonzeptes für Einspeiseumspannwerke in Hoch- und Höchstspannungsnetzen
(2025)
Ziel dieser Diplomarbeit war die Optimierung des Schutzkonzepts eines 400-kV-Einspeiseumspannwerks. Die Untersuchung konzentrierte sich auf einen spezifischen Fehlerfall, der sich in Form eines einpoligen Erdkurzschlusses innerhalb der Mittelspannungsebene ereignete. Anhand von Störfallmeldungen wurden das Verhalten verschiedener Schutzeinrichtungen analysiert und Optimierungspotenziale identifiziert. Die Analyse zeigte deutliche Schwächen klassischer Schutzfunktionen in Netzen mit stromrichterdominierter Einspeisung. Das Kurzschlussverhalten der Erzeugungseinheiten führte dabei zu einer Überlagerung von Last- und Fehlerströmen, wodurch insbesondere der Distanzschutz in seiner Arbeitsweise negativ beeinflusst wurde.
Zur Verbesserung der Selektivität wurden gezielte Anpassungen an der Parametrierung der Schutzfunktionen vorgenommen. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen konnte durch einstellwert- und systembasierte Schutzprüfungen im Rahmen eines Laboraufbaus bestätigt werden. Aus der durchgeführten Optimierung lässt sich eine Verfahrensweise zur Konzeption von Schutzsystemen ableiten, die eine Vereinfachung des Planungsprozesses ermöglicht.
In der vorliegenden Arbeit wird die Geschwindigkeitsermittlung bei Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor anhand von Videomitschnitten über eine Frequenzanalyse der Tonspur untersucht. Ziel ist es, die Methodik des Verfahrens wissenschaftlich fundiert darzulegen und einen Handlungsleitfaden für die Erstellung von Gutachten auf dieser Basis zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurden sowohl Versuche unter laborähnlichen Bedingungen als auch reale Testfahrten unter dem Einfluss typischer Störeinflüsse durchgeführt.
Analysiert wurden sowohl die Verfahrensgrenzen als auch Einflüsse wie Schlupf, der Abrollradius der Reifen und der Dopplereffekt. Die Ergebnisse der Auswertungen zeigen, dass das Verfahren faktenbasierte Erkenntnisse liefert und sich innerhalb beschriebener Rahmenbedingungen in der Praxis anwenden lässt.
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der präventiven Vermeidung von Montagefehlern „Crashes“ in der Cockpitmontage am Takt. Durchschnittlich führen täglich 4 fehlerhafte Cockpitmodule zu Stillständen am Takt.
Ziel ist es, ein Industrial Computer Vision (ICV)-System zu entwickeln, das mithilfe Künstliche Intelligenz (KI) einer automatisierten Handlungsempfehlung an die Montagekräfte gibt, um fehlerhafte Cockpitmodule frühzeitig zu erkennen und korrigieren zu können. Die Grundlage hierfür bilden neu erhobene Bilddaten, die in Echtzeit ausgewertet werden. Die methodische Vorgehensweise umfasste eine Prüfung des Soll-Ist-Zustands des Fertigungsprozesses, eine Anforderungsanalyse und die prototypische Umsetzung eines Proof of Concept (PoC). Das Ergebnis ist eine Handlungsempfehlung direkt an der Montagelinie, die sowohl die Originalbildaufnahmen des aktuell durchlaufenden Cockpitmodule anzeigt als auch eine KI-gestützte Bewertung liefert– mit der Klassifikation in Ordnung oder nicht in Ordnung. Des Weiteren wurde ein automatisierter Bericht auf Basis der neu erhobenen Datengrundlage des Prozesses erstellt, um operative Auswertungen vorzunehmen. Die Arbeit zeigt, dass eine KI-basierte, vollständig optische 100%-Prüfung auf schwer zugänglichen Förderlinien technisch realisierbar ist und einen wertvollen Beitrag zur Optimierung des Fertigungsflusses in der industriellen Montage leisten kann.
Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels und der wachsenden Anforderungen an die Arbeitgeberattraktivität gewinnt ein strukturierter und sozial nachhaltiger Onboarding-Prozess im Gesundheitswesen an Bedeutung. Ziel dieser Studie war es, den Onboarding-Prozess am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach aus Sicht der neuen Mitarbeitenden zu evaluieren und konkrete Handlungsempfehlungen zur Stärkung der sozialen Nachhaltigkeit abzuleiten.
Die Erhebung folgte einem Mixed-Methods-Design: Mithilfe eines standardisierten Fragebogens (n = 20) wurden subjektive Wahrnehmungen zur Informationsweitergabe, Unterstützung und sozialer Integration quantitativ erfasst. Ergänzend wurden fünf leitfadengestützte Experteninterviews mit zentralen Akteuren des Onboardings qualitativ ausgewertet. Die Analyse basierte auf deskriptiver Statistik, Reliabilitätsanalysen (Cronbachs Alpha) sowie einer qualitativen Inhaltsanalyse zur inhaltlichen Strukturierung.
Die quantitativen Ergebnisse zeigen eine insgesamt positive Wahrnehmung des Onboarding-Prozesses, insbesondere im Hinblick auf Teamzugehörigkeit und zwischenmenschlicher Unterstützung. Gleichzeitig wurden Potenziale zur Verbesserung der inhaltlichen Strukturierung und der Relevanz der vermittelten Inhalte identifiziert. Die qualitative Analyse macht deutlich, dass zentrale Erfolgsfaktoren wie Feedback, soziale Integration oder Wertevermittlung stark von Bereich, Führungskultur und individueller Initiative abhängen. Eine standardisierte, klinikweite Struktur fehlt bislang.
Die Studie schließt mit fünf praxisorientierten Handlungsempfehlungen, darunter die Einführung eines einheitlichen Einarbeitungskonzepts, die Etablierung eines Peer-Mentoring-Systems und die gezielte Berücksichtigung von Zielgruppenspezifika. Eine daraus abgeleitete Checkliste bietet Führungskräften ein konkretes Instrument zur Umsetzung eines sozial nachhaltigen Onboardings. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass ein funktionierendes Onboarding mehr ist als reine Wissensvermittlung: Es ist zugleich Ausdruck organisatorischer Verantwortung und der Schlüssel zur langfristigen Bindung von Mitarbeitenden.