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Einleitung Die Palliativstationen haben das Ziel, die Patienten mit stabilisiertem Allgemeinzustand in die Häuslichkeit zu entlassen. Ausgehend von dieser Zielstellung sind Informationen zur Charakteristika der Patienten der Palliativstation von Bedeutung, um die stationäre Versorgung anzupassen. Theoretischer Hintergrund Die Organisationsformen der Palliativversorgung in Deutschland gestalten sich in Form ambulanter und stationärer Einrichtungen. Unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse, Belastungen und Probleme der Patienten und ihrer Angehörigen/ Bezugspersonen, dem Funktionsstatus sowie dem Krankheitsstadium der Patienten, ist die Einteilung in eine allgemeine oder spezialisierte Versorgung möglich. Vor diesem Hintergrund stellt die Dokumentation eine wichtige Grundlage, hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit der therapeutischen/pflegerischen/ärztlichen Maßnahmen und deren Nutzen sowie die Schnittstelle zwischen einzelnen versorgenden Einrichtungen, dar. Ziel- und Fragestellung Das Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Eigenschaften und Merkmale der Patienten der Palliativstation des Städtischen Klinikums Dresden für den Zeitraum 01.01.2015 bis 30.06.2015. Die Merkmale hinsichtlich der Medikamentengabe und dem Einfluss auf die Verweildauer auf der Station, der Zusammenhang zwischen dem Aufnahmegrund Dyspnoe und einem diagnostizierten Bronchialkarzinom sowie dem Versterben auf Station wurden auf Grundlage des theoretischen Hintergrundes unter intensivere Betrachtung gestellt. Methodik Zur Untersuchung der Ziel- und Fragestellungen wurde eine sächsische Palliativstation ausgewählt, die ihre Daten der Untersuchung zur Verfügung stellte. Die Palliativstation des Städtischen Klinikums Dresden wurde als Untersuchungseinrichtung ausgewählt. Die Daten, die zur Beantwortung der Fragestellung und Darstellung der Zielstellung notwendig waren, wurden durch eine Dokumentenanalyse der Patientenakten in quantitativer Form gesammelt und deskriptiv ausgewertet. Ergebnisse und Diskussion Im festgelegten Untersuchungszeitraum wurden 166 Patienten auf der Palliativstation aufgenommen, 160 Patientenakten konnten tatsächlich untersucht werden. Die Ergebnisse wurden in den Kategorien Patienten-, Aufnahme-, Entlassungs- und Sterbecharakteristika, Therapieformen, Schmerzmedikation, therapeutische Leistungen, Charakteristika der Lebenssituation, Verweildauer und Wiederaufnahme im Untersuchungszeitraum dargestellt. Es wurden 57,5% männliche Patienten aufgenommen. Das durchschnittliche Alter lag bei 70,83±11,702 Jahren (MW±SD). Die meisten Patienten erhielten eine medikamentöse Schmerztherapie, eine Physio-/ Ergotherapie, Gespräche mit einem Psychoonkologen und das Angebot einer Musiktherapie. Weiterhin wurden die Ergebnisse innerhalb der Arbeit mit Studien zur Charakteristika von Palliativpatienten verglichen und bei einzelnen Variablen Übereinstimmungen festgestellt. Fazit Es wurde mit dieser Arbeit eine Datengrundlage geschaffen, die vergleichbare Ergebnisse liefert und die Versorgungsstruktur der betrachteten Palliativstation in einem zeitlichen Teilabschnitt darstellt und beschreibt. Diese Daten können zukünftig erweitert und mit weiteren statistischen Verfahren ausgewertet werden.
In den letzten 25 Jahren kam es zu einer raschen bundesweiten Entwicklung der Hospiz- und Palliativarbeit. Die Palliativversorgung rückt zunehmend in das Blickfeld von Politik und Öffentlichkeit. Der Bedarf an palliativen Angeboten ist sehr hoch und bis heute wurde noch keine flächendeckende Versorgung erreicht. Palliativstationen stellen eine Art der vorhandenen Versorgungsformen für Palliativpatienten in Deutschland dar. Damit ein weiterer Ausbau der stationären als auch ambulanten Palliativversorgung möglich ist, sind Untersu-chungen über das Patientengut notwendig, um eine optimale Versorgung der Palliativpatienten gewährleisten zu können. Bisher existieren im deutschsprachigen Raum nur wenige Studien über die Merkmale solcher Patienten. Ziel dieser Untersuchung sollte sein, anhand eines deskriptiven Ansatzes die Patienten der Palliativstation des DRK Krankenhauses Chemnitz-Rabenstein bezüglich ihrer demografischen und klinischen Aspekte zu charakterisieren. Alle personen-, krankheits- und therapiebezogenen Daten der Patienten der Palliativstation wurden retrospektiv mittels der Patientenakten für das Jahr 2015 erhoben. Nach einigen Ausschlusskriterien ergab sich eine Grundgesamtheit von 278 Patienten, davon waren 47,1 % weiblich und 52,9 % männlich. Das Durchschnittsalter betrug 70,7 Jahre ± 15,5 Jahre. 94,3 % der Patienten wohnten in einer eigenen Wohnung bzw. Haus und über die Hälfte war verheiratet. Der Großteil der Patienten kam aus einem Umkreis von ca. 50 km. Der Aufnahmegrund der stationären Behandlung bestand bei den meisten Patienten aus mehreren Komponenten. Fast alle Patienten (92,8 %) mussten aufgrund einer Symptombelastung auf die Palliativstation aufgenommen werden. Insgesamt hatten 86,2 % eine Tumorerkrankung als Hauptdiagnose. Am häufigsten (15,8 %) betroffen war das Bronchialkarzinom. Bei den nichttumorbedingten Erkrankungen litten die meisten Patienten (23,7 %) an Herzinsuffizienz, gefolgt mit jeweils 10,5 % an COPD Stadium IV sowie einer Sepsis. Fast die Hälfte der Patienten (48,6 %) verstarb während ihres Aufenthaltes auf Station. Der Todeszeitpunkt der verstorbenen Patienten war über Tag und Nacht relativ gleichmäßig verteilt. Rund ein Drittel der Patienten (32,4 %) konnte wieder in ihr häusliches Umfeld entlassen werden. Über 90 % der Patienten nahm während ihres Aufenthalts eine Schmerzmedikation ein, davon wurde zu 92,4 % ein Medikament der WHO-Stufe I, zu 7,9 % Medikamente der WHO-Stufe II und zu über 80 % ein Medikament der WHO-Stufe III verab-reicht. Die durchschnittliche Verweildauer lag bei 9,0 Tagen. Durch das Gesetz zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung konnte sich die Hospizkultur und Palliativversorgung insgesamt weiterentwickeln. Doch immer noch bestehen Versorgungslücken (Prütz & Saß 2017). In den nächsten Jahren sollte sich die Palliativmedizin vor allem an den Bedürfnissen einer erweiterten Zielgruppe anpassen. Dringender Handlungsbedarf besteht zum Thema 'Sterbeorte. Anhand des Vergleiches mit den Wünschen der Bevölkerung in Deutschland wird deutlich, dass weiterhin die Notwendigkeit besteht, ambulante Strukturen der palliativen Versorgung zu stärken (Grote-Westrick & Volbracht 2015). Um Weiterentwicklungen des Patientengutes schneller zu erkennen und Therapieziele aktueller definieren sowie auf das Patientenwohl besser einzugehen, empfiehlt es sich in Zukunft, regelmäßig solche Auswertungen über die Patientencharakteristika der Palliativstation im DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein fortzuführen.
Die Sexualität, als ein existentielles Grundbedürfnis des Menschen, ist ein wesentlicher Be-standteil der Identität und der Persönlichkeitsentwicklung. Sie wird in jedem Alter gelebt und drückt sich in individuellen Handlungen und Verhaltensweisen aus. Allerdings ist möglich, dass bestimmte Verhaltensweisen zu Risikosituationen führen, welche durch eine geringe Risi-koeinschätzung der Individuen auftreten können. Die Folge einer geringen Risikoeinschätzung kann unter anderem die Infektion mit einem sexuell übertragbaren Erreger sein. Demnach sind die Informationssammlung und die Evaluation sexueller Verhaltensweisen der Bevölkerung für präventive Arbeiten, durch gesetzliche oder institutionelle Instanzen, unabdingbar. In der vorliegenden Arbeit wurde das Sexualverhalten Erwachsener ab 25 bis 37 Jahren un-tersucht. Es sollte ermittelt werden inwiefern sich Zusammenhänge zum Alter und Unter-schiede zum Geschlecht auf das Sexualverhalten dieser Altersgruppe ausdrücken. Denn diese relevante Altersgruppe wird der Generation Y zu geordnet, welcher, nach der Literatur, eine Bindungsunfähigkeit in Partnerschaften und ebenso ein fast uneingeschränkter Zugang zu neuen Medien, wie Dating- oder Internetportale, zu geschrieben wird. In sechs Jugendeinrich-tungen der Stadt Zwickau wurden dazu 74 Erwachsene befragt. Gewählt wurde eine quantita-tive Untersuchungsmethode mittels einer schriftlichen Befragung. Eine differenzierte Anwen-dung von Kondomen bei spontanen sexuellen Begegnungen und der allgemeinen Anwendung nicht nur in Bezug auf das Geschlecht, sondern auch auf das Alter, konnten erkennbar werden. Ferner wurden Gründe für die Nichtverhütung mit einem Kondom aufgedeckt, welche oft einen naiven Optimismus interpretieren lassen. Weiterhin konnten Informationsdefizite oder -wünsche, welche das Sexualverhalten betreffen, ausgemacht werden. Die benannte Bindungsun-fähigkeit dieser Altersgruppe ließ sich allerdings für die vorliegende Arbeit nicht bestätigen. Außerdem sind einige Angaben kritisch zu betrachten und erfordern nach wie vor eine starke Präsenz der Präventions- und Aufklärungsarbeit in unsere Gesellschaft seitens Vereinen, wie der AIDS-Hilfe Westsachsen e.V., aber auch seitens der Regierung. Denn die Prävention meint nicht ausschließlich die Informationsvermittlung und den dadurch indizierten Erwerb von Wissen, vielmehr setzt sie auch die Motivation und die Befähigung, sich gesundheitsgerecht zu verhalten und zu entscheiden in den Fokus.
Hintergrund: Es wurde die Sichtweise und der Umgang von Pflegepersonen mit dem Tod von Bewohnern im Altenpflegeheim untersucht. Dabei wurde die psychische und physische Belastung der Pflegepersonen, durch die Konfrontation mit dem Tod der Bewohner, erforscht. Weiterhin wurden Rahmenbedingungen für einen würdigen Tod der Bewohner untersucht und aufgezeigt. Methode: Zur Datenerhebung wurden insgesamt drei Interviews mit Pflegepersonen aus zwei verschiedenen Altenpflegeheimen geführt. Die generierten Daten wurden, mit Hilfe der Methode der Grounded Theory, ausgewertet. Ergebnisse: Jede Pflegeperson geht, aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen, unterschiedlich mit dem Tod von Bewohnern um. Es wurde ein Modell entwickelt, welches diesen Umgang beschreibt und den Ursprung dieses Umgangs, sowie weitere Einflüsse auf den Umgang ergründet. Schlussfolgerung: Die vorliegende Forschung stellt den ersten Schritt für weitere Forschungen dar, da zu diesem Thema bisher wenig Literatur existiert.
Die Bachelorthesis setzt sich mit verschiedenen, arbeitsbedingten Ressourcen von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege auseinander. Außerdem werden sinnvolle Instrumente für Führungskräfte in der ambulanten Pflege untersucht, die dem Erkennen von arbeitsbedingten Ressourcen dienen. Weiterhin werden Maßnahmen zur Stärkung arbeitsbedingter Ressourcen abgeleitet.
Ziel dieser Bachelorthesis ist es, eine Empfehlung zur Optimierung der präoperativen Patientenaufklärung im Endoprothetikzentrum (EPZ) Erlabrunn (Erzgebirge) geben zu können, um Arzthaftungsklagen vorzubeugen und die Chance der Patienten auf eine informierte Einwilligung zu erhöhen. Zu diesem Zweck wurde eine mündliche Patientenbefragung anhand einer Ad-hoc-Stichprobe (n=76) durchgeführt, bei der die Zufriedenheit mit der Aufklärung und die Erinnerung an vermittelte Informationen im Mittelpunkt standen. Obwohl sich die Patienten vorwiegend positiv und zufrieden an die Aufklärung zurückerinnerten, hatten sie zum Befragungszeitpunkt und somit jeweils rund zwei Wochen nach dem Aufklärungsgespräch bereits wesentliche Inhalte des Gespräches vergessen. In Anbetracht dieser mangelnden Erinnerungsfähigkeit der Patienten sollte die Dokumentation der Aufklärungsgespräche in Zukunft detailliert überprüft und eine wiederholte Aufklärung angeboten werden. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, zukünftig regelmäßige Kommunikationskurse für aufklärende Ärzte sowie den Einsatz multimediagestützter, interaktiver Patientenaufklärungssysteme in Betracht zu ziehen, um den Patienten eine an ihre Bedürfnisse angepasste, präoperative Patientenaufklärung zu bieten und somit die Chance auf eine erfolgreiche Informationsaufnahme und eine informierte Einwilligung zu erhöhen.
Die Autorin der Bachelorthesis -Nicole Pensold- hat das Thema 'Psychische Belastung in Pflegeberufen' gewählt, weil in ihrem persönlichen Umfeld die psychische Belastung eine große Rolle spielt und weil sich die Arbeitswelt im Hinblick auf die Belastungsfaktoren von früher und heute verändert hat. Mit der Ist-Analyse und Auswertung der psychischen Belastungen und Beanspruchungen wurde das Ziel der Gesundheitsförderung für die befragten Pflegekräfte im Rahmen der Salutogenese verfolgt. Die Hauptforschungsfrage lautet 'Ist die psychische Belastung in Pflegeberufen der Altenpflege hoch?'. Die Hypothesen lauten: 'Die Pflegekräfte des Senioren- und Seniorenpflegeheims Zwickau Haus Stadtblick stehen während ihrer Arbeitsaufgabe unter hoher psychischer Belastung', 'Die Pflegekräfte [...] stehen bei der Arbeitsorganisation unter durchschnittlicher psychischer Belastung', 'Die Pflegekräfte [...] stehen in ihrem sozialen Arbeitsumfeld unter geringer psychischer Belastung', 'Die Pflegekräfte [...] stehen in ihrer außerberuflichen Situation unter durchschnittlicher psychischer Belastung', 'Die Pflegekräfte [...] stehen während ihrer Arbeit unter hoher psychischer Beanspruchung' und 'Die Pflegekräfte [...] leiden unter häufigen körperlichen Beschwerden in letzter Zeit'. Als Forschungsdesign wurde eine Querschnittstudie gewählt, welche zur quantitativen Forschung gehört. Die Daten wurden mithilfe einer schriftlichen Mitarbeiterbefragung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) erhoben. Stichprobe sind die 21 Beschäftigten des Hauses Stadtblick, die an der Befragung teilgenommen haben. Die Stichprobengewinnung erfolgte durch die willkürliche Stichprobe, d.h. Selbstselektion. Die Datenauswertung erfolgte mithilfe einer Auswertungssoftware der BGW, die Grafiken und Tabellen erstellt. Die Ergebnisse der Studie sind die überdurchschnittliche psychische Belastung und hohe Beanspruchung der Beschäftigten des Hauses Stadtblick. Schlussfolgerung: Es sind praktische Konsequenzen zu ziehen und es ist weiterer Forschungsbedarf notwendig. Praktische Konsequenzen bedeutet in diesem Fall Entwicklung und Durchführung von passenden personenbezogenen und organisationsbezogenen Maßnahmen, damit weitere Belastungen und Beanspruchungen vermieden und vorhandene Belastungen und Beanspruchungen verringert werden können.
Die bauliche Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Einrichtungen ist eine Problemstellung, welche in der heutigen Zeit steigende Beachtung finden muss. Sie weist einen Diskussionsbedarf auf. Dieser ist besonders hoch, wenn die Problemstellung mit dem Hintergrund der Inklusion von Menschen mit Behinderungen betrachtet wird. Im Rahmen der vorliegenden Bachelorthesis wird die bauliche Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Einrichtungen im Hinblick auf Inklusion am Beispiel der sächsischen Stadt Zwickau betrachtet. Dafür werden zunächst der theoretische Hintergrund und der rechtliche Rahmen geklärt. Mittels empirischer Forschung in Form von Experteninterviews und Feldforschung wurde die konkrete Situation von Zwickau untersucht. Es zeigte sich, dass die bauliche Barrierefreiheit in Zwickau Lücken aufweist und es noch einiger Arbeit bedarf, um den Übergang von Integration zu Inklusion zu erreichen.
Rund 90 % der unter 26-jährigen Frauen in Deutschland haben Erfahrungen mit oralen Kontrazeptiva. Dabei werden besonders häufig Präparate der neuen Pillengeneration verschrieben, welche das Risiko schwerwiegender Erkrankungen wie Thrombose erhöhen. Dies macht eine umfassende Aufklärung durch den verordnenden Arzt umso relevanter. Gültige Leitlinien, welche die Verschreibung von empfängnisverhütenden Mitteln regeln, fehlen bislang. Es sollte daher eruiert werden, welche Inhalte bei der Erstverordnung oraler Kontrazeption berücksichtigt werden. Ein weiteres Ziel war es, Kenntnisse über den Wissensstand von Frauen zu oraler Kontrazeption zu erhalten, da dieser zur Sicherheit der Einnahme beiträgt. Des Weiteren sollten individuelle Einstellungen der Patientinnen erfasst werden. Zur Analyse der Ist-Situation wurde eine quantitative Querschnittstudie durchgeführt. Als Erhebungsinstrumente diente ein elektronischer Fragebogen. Insgesamt nahmen 852 Frauen an der Befragung teil.