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Ziel dieser Diplomarbeit war die Betrachtung der ökologisch-ökonomischen Aspekte der Kraftfahrzeugnutzung um auf Grundlage dieser das Konzept einer Applikation für mobile Endgeräte zur Unterstützung einer nachhaltigen Fahrweise zu entwickeln. Diese Applikation soll den Fahrer dauerhaft unterstützen und bei einem Fahrfehler sofort Hinweise zur Optimierung geben. Das mobile Endgerät ist über einen OBD-2-Bluetooth-Adapter direkt mit dem Fahrzeug verbunden und erhält über diesen alle fahrrelevanten Daten. Eine geplante Gamifizierung mit einem Punktesystem für positives Fahrverhalten soll die Motivation stärken. Das Einsatzgebiet des OBD-2-Bluetooth-Adapters mit der Applikation zur Förderung einer ökologisch-ökonomischen Fahrweise liegt im Bereich von Privat- und Businesskunden. CarSharing-Anbieter können mit Hilfe der Highscoredaten ihren besonders nachhaltig fahrenden Kunden Rabatte gewähren. Firmen mit großen Fuhrparks können interne Wettbewerbe ausrufen und die besten Fahrer mit Prämien auszeichnen. Der Flottenverbrauch kann so durch Spaß und Motivation gesenkt werden. Die Kommunikation zwischen Fahrzeugbus und OBD-2-Bluetooth-Adapter wird über einen modernen Interpreterchip realisiert. Die an den Adapter übermittelten Fahrdaten werden an einen Mikroprozessor weitergegeben. Der Prozessor wertet die diese aus und berechnet zusätzlich den Momentanverbrauch. Anschließend werden die ausgewerteten Fahrdaten und der berechnete Verbrauch auf einer Micro-SD Karte gespeichert und/oder per Bluetooth 4.0 an das Smartphone übertragen. Die auf dem Smartphone laufende Applikation gibt anhand der empfangenen Daten Fahrhinweise an den Fahrer des Pkw. Die gesammelten Fahrdaten werden zudem automatisch in eine Cloud übertragen von der aus diese über eine Administrationsoberfläche einsehbar und weiterverwertbar sind. Alternativ dazu können die auf der SD-Karte gespeichert Daten am firmeneigenen Rechner oder zuhause am privaten Rechner ausgewertet werden.
Das Thema war Entwicklung eines Prüfgerätes für spezielle Elektrofahrzeugsteuerungen vom Grundkonzept über die Entwicklung Testverfahren und Prozeduren und den Bau eines solchen Gerätes bis hin zur Programmierung einer Steuerungssoftware und einer Bedienoberfläche. Weiterhin war eine Bedienungsanleitung zu erstellen.
Die Diplomarbeit beschreibt die Entwicklung einer generischen Ausführungsumgebung für Software-Modultests auf eingebetteten Systemen. Über die Testausführungsumgebung soll der Modultest auf der Zielplattform ausgetauscht werden. Unabhängig davon sollen auch die für den Test notwendigen Daten ausgetauscht werden können.
Diese Arbeit stellt eine erste systematische Untersuchung zur Entstehungsgeschichte der Begrifflichkeiten, die für den Gebärdensprachdolmetscher sowie Bezeichnungen, die für die dolmetschende Tätigkeit benutzt wurden und werden, dar. Zudem werden neue Erkenntnisse bezüglich der Personenkreise, welche für die dolmetschende Tätigkeit genannt werden, geliefert. In dieser Arbeit konnten Personenkreise, die als Dolmetscher tätig sind und waren sowie eine Vielzahl von Bezeichnungen, die für die dolmetschende Tätigkeit verwendet wurden, aufgezeigt werden, was einen Einblick in das Verständnis vom Dolmetscher aus Sicht der Gehörlosengemeinschaft gibt. Außerdem liefert diese Arbeit einen kleinen Einblick in die verschiedenen Zeitepochen und somit einen genaueren Überblick über Begrifflichkeiten und Personen die zum Dolmetschen herangezogen wurden und werden. Außerdem werden Untersuchungen zur Verwendung der Begrifflichkeit des Gebärdensprachdolmet-schers in der deutschen Literatur sowie der Verwendung in der Gehörlosengemeinschaft angestellt und verglichen. Es zeigt sich, dass in der Literatur nur allgemeine Äußerungen (früher, damals) über das Dolmetschen oder Personen gegeben werden ohne einen genauen Zeitpunkt oder eine Jahresangabe zu nennen. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass als Berufsbezeichnungen für Gebärdensprachdolmetscher und für die Tätigkeit des Gebärdensprachdolmetschens heutzutage im deutschsprachigen Raum "Gehörlosendolmetscher", "Gebärdensprachdolmetscher", "Gebärdendolmetscher" und "Taubstummendolmetscher", "Dolmetscher für Taubstumme/Gehörlose" sowie "Dolmetscher" bekannt sind. Nicht zuletzt zeigt diese Arbeit, dass ein gesetzlicher Schutz der Berufsbezeichnung "Gebärdensprachdolmetscher" unter Umständen lohnenswert wäre und zu einer einheitlichen Bezeichnung beitragen könnte.
Im Jahr 2009 wurde in der Stadt Dresden die Gemeinschaft PflegeNetz Dresden gegründet. Ziel ist es innerhalb des multiprofessionellen Teams die pflegerischen Versorgungsprobleme der Stadt aufzugreifen und zu reformieren. Im Rahmen der Arbeitsgruppe "Überleitungsmanagement" wurde ein einheitliches Dokumentationsinstrument entwickelt. Der "Dresdner Überleitungsbogen" zielt darauf ab, die Situation des Überganges von Patienten über Sektorengrenzen hinweg zu optimieren und zu standardisieren. Um den fertigen Überleitungsbogen auf seine Anwendbarkeit in der Praxis zu testen, wurde eine Pilotphase zur sektorenübergreifenden Anwendung umgesetzt. An diesem Abschnitt beteiligten sich fünf Krankenhäuser, sechs ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen und eine Geriatrische Rehabilitationsklinik. Innerhalb der vorliegenden empirischen Analyse ist die dreimonatige Testphase des Dresdner Überleitungsbogens abgebildet. Mittels einer formalen Auswertung der ausgefüllten Überleitungsbögen, sowie Experteninterviews von Probanden der teilnehmenden Einrichtungen und einer Empfängerbefragung, wurde der Zeitraum aus drei Perspektiven widergespiegelt. Besonders hervorgehoben wurden erkennbare inhaltliche Änderungsbedarfe des Dresdner Überleitungsbogens, welche sich im Testzeitraum abzeichneten. Im Detail wurde beispielsweise eine Komprimierung der personellen Angaben und eine geänderte Untergliederung der Kontaktpersonen abgegrenzt. Zudem wird deutlich, dass um eine Einschätzung hinsichtlich einer kognitiven Einschränkung des Patienten treffen zu können, eine Mitarbeiterschulung unverzichtbar ist. Darüber hinaus resultiert neben den Handlungsempfehlungen, ein Ausblick für die Zukunft des Projekts. Damit das sektorenübergreifende Instrument Anerkennung und Einsatzbereiche findet, bildet eine inhaltliche Überarbeitung ein Grundstein des Implementierungsprozesses. Weiterhin wird eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit vorteilhaft. Dem entsprechend ist ein zuständiger Ansprechpartner erforderlich, um letztendlich durch einen Dialog der Anwendungseinrichtungen einen versierten Umgang mit dem Instrument zu erreichen.
Die rasanten Entwicklungen auf dem Telekommunikationsmarkt, zu immer mobiler werdenden Endgeräten, hat das Nutzungsverhalten der Verbraucher verändert. Über die Hälfte aller Mobiltelefone in Deutschland sind Smartphones. Mithilfe dieser Geräte können Informationen zu jeder Zeit und an jedem Ort über das Internet abgerufen werden. Diese Entwicklung bietet, durch den Einsatz von Gesundheits-Applikationen, neue Möglichkeiten für präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen in der Gesundheitsversorgung. Jeder Fünfte in Deutschland nutzt bereits Applikationen zum Thema Gesundheit. Tendenziell wird diese Zahl weiter steigen. Das Thema Datenschutz und Qualitätsstandards spielt in diesem Bereich eine große Rolle. Das Angebot an Apps ist sehr unübersichtlich und qualitativ sehr unterschiedlich. Einige Modellprojekte wurden bereits gestartet um für mehr Transparenz in diesem Sektor zu sorgen. Allgemeingültige Vorschriften fehlen hingegen noch. Diese Bachelorarbeit befasste sich daher mit den Einstellungen und Erfahrungen der Verbraucher zum Thema Gesundheits-Applikationen. Dafür wurde eine Onlinebefragung mit 181, frei rekrutierten, Teilnehmern durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigten, dass Gesundheits-Apps bereits auf vielen Smartphones installiert sind und von Verbrauchern genutzt werden. Sie zeigten auch, dass eine hohe Zufriedenheit mit den Applikationen herrscht und diese für sinnvoll erachtet werden. Es stellte sich heraus, dass Gesundheits-Apps den Nutzern einen größeren Einfluss auf ihre Gesundheit ermöglichen und ihnen dabei helfen, diese zu verbessern. Für die Erstellung einer Selbstdiagnose bieten sich diese Programme jedoch nicht an. Von der Nutzung in dieser Hinsicht ist daher abzuraten. Stattdessen sollte bei gesundheitlichen Beschwerden immer ein Arzt aufgesucht werden. Insgesamt wurde deutlich, dass Gesundheits-Applikationen ein hohes Potential für präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen aufweisen. Dieses wird jedoch noch nicht gänzlich ausgeschöpft und die App-Anbieter müssen mehr für die Datensicherheit und das Vertrauen der Nutzer tun.
Im Angesicht der demographischen Entwicklung und der aktuell alternden Kriegskinder des Zweiten Weltkrieges stellt der Umgang mit kriegstraumatisierten, alten Menschen auch künftig eine große Herausforderung für die pflegerische, therapeutische und soziale Arbeit dar. Erst seit rund einem Jahrzehnt wird erforscht, was aus den Kriegskindern des Zweiten Weltkrieges geworden ist, welche Langzeitfolgen aus den traumatischen Kriegs- und Nachkriegserfahrungen entstanden sind und wie diese therapeutisch berücksichtigt und behandelt werden können. Die vorliegende Untersuchung soll einen Beitrag dazu leisten, die Zusammenhänge zwischen den damaligen Kriegsereignissen und heutigen psychopathologischen Belastungen näher zu beleuchten und damit die empirische Forschung im Bereich der Psychotraumatologie zu unterstützen. Anhand einer Stichprobe ehemaliger deutscher Kriegskinder wurde der Einfluss von traumatisierenden Erfahrungen auf die aktuelle psychopathologische Symptomatik im Vergleich zu einer augenscheinlich gesunden Kontrollstichprobe untersucht. Ziel der Untersuchung war es, die gegenwärtige psychische und psychosomatische Verfassung der Kriegskindergeneration zu veranschaulichen und in Beziehung mit den kriegsbedingten Erfahrungen zu setzen. Die Stichprobe konzentrierte sich auf die 1920 bis 1946 Geborenen und deren kriegsbedingte, oft lebenslang wirksame psychische, soziale und körperliche Belastung. Als Erhebungsinstrument diente ein Fragebogen mit 88 Items, der in einer Vorstudie auf einer gerontopsychiatrischen Station im Helios-Klinikum Aue getestet wurde. Im ersten Teil des Fragebogens wurden soziodemografische Daten und Informationen zur Kindheit und Jugendzeit und zu den Lebensumständen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg erfragt. Der zweite Abschnitt erfasste Informationen zur aktuellen Lebenssituation, zum familiären/ beruflichen Umfeld und zu psychopathologischen Symptomen. Neben dem Helios Klinikum Aue beteiligten sich zehn weitere stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen an der Untersuchung. Insgesamt konnten 154 Probanden in die Stichprobe einbezogen werden. Das durchschnittliche Alter der Probanden betrug 81 Jahre. Die Testgruppe ließ ein signifikant höheres psychopathologisches Belastungsniveau im Vergleich zur Kontrollgruppe erkennen, jedoch konnte die Mehrzahl der psychopathologischen Symptome nicht hinreichend auf die erlebten traumatischen Erfahrungen während des Zweiten Weltkrieges zurückgeführt werden. Hieraus ergab sich die Schlussfolgerung, dass es dem überwiegenden Teil der Betroffenen erfolgreich gelang, die mit dem Zweiten Weltkrieg verbundenen traumatischen Erfahrungen wie Bombardierung und Luftangriffe, erlebte Kriegshandlungen, Flucht und Heimatverlust, Vaterlosigkeit und die insgesamt als widrig zu bezeichnenden Lebensumstände zu kompensieren. Unter Beachtung der aktuell stattfindenden Konflikte und Kriegsgeschehen sollte die psychotraumatologische Erforschung der Schutzfaktoren, die die Entstehung von psychopathologischen Störungen verhindern, zukünftig eine verstärkte Berücksichtigung finden.
Abstract In der folgenden Bachelorthesis wird die Schnittstelle zwischen Notaufnahme und Rettungsdienst aus dessen Sicht erforscht. Die Frage stellte sich zweiges-taltig nach Einweisungsgründen des Rettungsdienstes bei der Wahl der Zielklinik und den relevanten Aspekten der Patientenübergabe in der Notaufnahme. Methodisch wurde ein auf evidenzbasierten Grundlagen entwickelter Kurzfragebogen verwendet. Die Erhebung wurde situations- und patientenbezogen durchgeführt. Die 150 retournierten Fragebögen stellen in einem dreiwöchigen Erhebungszeitraum eine Rücklaufquote von 70,42% dar. Bei der Einweisung eines Patienten spielten vor allem seine Diagnose, die Entfernung des Notfallortes zur Klinik und ihre Aufnahme- und Behandlungsbereitschaft eine wichtige Rolle. Hauptsächlicher Entscheidungsträger war dabei der Rettungsassistent. Die Modalitäten im Zu-sammenhang mit der Patientenübergabe wurden als sehr gut bis gut bewertet. In engem abhängigem Zusammenhang stehen dabei die Bewertungen von Abläufen und dem Einfluss des Notaufnahmekoordinators sowie die Kommunikation zwischen Notaufnahme- und Rettungsteam mit der Bewertung des präklinischen Managements. Deutlich ist auch die Abhängigkeit der gefühlten Wartezeit des Rettungsteams im Zusammenhang mit dessen Einschätzung zu zeitlichen Kapazitäten des Notaufnahmeteams.
Arbeitsprozesse unterliegen der ständigen Änderung durch Innovationen. Auch im Bereich der Straßenplanung ist dieser Trend zu beobachten. Interaktive Softwaretools, neuartige Visualisierungstechniken, innovative Softwarepakete und Eingabegeräte, die den Entwurfsprozess erleichtern und einen Gewinn für die Verkehrssicherheit bewirken können, gilt es zu analysieren und den Bedürfnissen des Ingenieurs an zu passen. In der vorliegenden Diplomarbeit wird der aktuelle Entwicklungsstand der Ein- und Ausgabegeräte in der elektronischen Datenverarbeitung im Hinblick auf einen neuartigen Arbeitsplatz speziell für den 3D-Trassierungprozess und der Fahrsimulation von in Planung befindlichen Straßen analysiert. Ziel ist es, im Vorfeld der Konstruktion dieses neuartigen Arbeitsplatzes eine geeignete Konfiguration verschiedener innovativer Ein- und Ausgabegeräte zu finden und Ideen und Hinweise für dessen bauliche Gestalt zu geben.