Physikalische Technik, Informatik
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Fachkonzept für ein rechnerunterstütztes OP-Modul als Teil eines Krankenhausinformationssystems
(2025)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Analyse und Konzeption eines OP-Moduls für die medizinische Standardsoftware GS-Hmed im Kontext einer vollständigen und rechtskonformen OP-Dokumentation. Hintergrund ist die Abkündigung von SAP IS-H, die für KIS-Anbieter neue Herausforderungen hinsichtlich Patientenmanagement, Abrechnung und Dokumentation mit sich bringt.
Ziel der Arbeit war es, die inhaltlichen Anforderungen einer OP-Dokumentation systematisch zu ermitteln, ein Fachkonzept zur technischen Umsetzung in GS-Hmed zu entwickeln und rollenspezifische Dokumentationsverantwortlichkeiten zu definieren.
Zur Erreichung dieser Ziele wurde zunächst eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, ergänzt durch Fachartikel, Leitlinien und Veröffentlichungen relevanter Institutionen. Darauf aufbauend erfolgten eine Marktanalyse (inklusive Besuch der DMEA 2025), die Analyse der bestehenden Systemumgebung bei der GITG AG sowie die Berücksichtigung externer Systeme wie NextOR. Die Ergebnisse wurden in Form eines Fachkonzepts konkretisiert und mithilfe von Mock-ups modellhaft dargestellt.
Die Arbeit zeigt, dass hybride Betriebsmodelle und modulare Architekturen derzeit den Standard im KIS-Markt darstellen. GS-Hmed bietet mit etablierten Schnittstellenstandards (HL7, FHIR) eine solide technische Basis. Durch die Ableitung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen konnte ein Fachkonzept entwickelt werden, das sowohl rechtliche Vorgaben als auch praktische Abläufe berücksichtigt.
Zusammenfassend konnte eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung von GS-Hmed im Bereich der OP-Dokumentation geschaffen werden. Die vorgeschlagenen Lösungen tragen dazu bei, Rechtskonformität, Standardisierung und Patientensicherheit zu sichern, erfordern in der praktischen Umsetzung jedoch weitere technische Validierung, Anpassungen an bestehende IT-Landschaften sowie eine enge Abstimmung mit den klinischen Anwendern.
Diese Diplomarbeit untersucht das ITSM der SLUB Dresden. Ziel war die Analyse der Daten und Prozesse sowie das Erstellen eines neuen Konzepts für die CMDB mit exemplarischer Umsetzung. Hierfür wurde sich mit gängigen Methoden und Prozessen im Bereich ITSM und CMDB auseinandergesetzt und eine Mitarbeiterbefragung im Bereich IT durchgeführt. Die gewonnenen Daten und Erkenntnisse wurden genutzt, um ein neues Konzept zu erstellen und für einen Teilbereich der IT-Landschaft umzusetzen. Die primären Probleme konnten behoben werden und die Einführung des neuen Konzepts auf die Produktivumgebung wird empfohlen.
Ende Juni 2023 erging der Erlass zur Fortschreibung der kommunalen Wasserversorgungskonzepte für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Kommunale Wasserversorgungskonzepte beschreiben den Stand und die zukünftige Entwicklung der Trinkwasserversorgung in einem Gemeindegebiet und dienen als Informations- und Planungsgrundlage zur Sicherstellung der langfristigen Wasserversorgung. Im Rahmen der Arbeit werden der Prozess der Fortschreibung der kommunalen Konzepte sowie die Ergebnisse der Bewertung der Trinkwasserversorgung für den Rheinisch-Bergischen Kreis dargestellt.
Die Trinkwasserversorgung im Rheinisch-Bergischen Kreis erfolgt vorwiegend durch zentrale Wasserversorgungsanlagen. Darüber hinaus werden Kleinanalgen zur Wassergewinnung insbesondere in den Randbereichen zwischen den einzelnen Kommunen sowie an den Kreisgrenzen betrieben.
Die derzeitige Versorgungslage durch die Kleinanlagen, insbesondere in quantitativer Hinsicht, wurde mittels eines hierfür entwickelten Fragebogens für die Betreiber erfasst. Zusätzlich wurden für die Gemeinden Wermelskirchen, Burscheid, Leichlingen und Odenthal anhand der Trinkwasseruntersuchungsergebnisse ab 2016 qualitative Beeinträchtigungen ermittelt. Anhand dessen erfolgt eine Gesamtbewertung der Versorgungssicherheit.
Der Rheinisch-Bergische Kreis verfügt lediglich über 84 Kleinanlagen und somit eine sehr hohe Anschlussqoute der Bevölkerung an die öffentliche Versorgung. Nur wenige Kleinanlagen weisen qualitative oder quantitative Beeinträchtigungen oder sonstige Risiken auf, die bereits einen kurz- bis mittelfristigen Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz erfordern.
Mit fortschreitendem Klimawandel wird vor allem ein erhöhtes Risiko für einen quantitativen Mangel für Kleinanlagen, die Wasservorkommen mit geringer Speicherkapazität nutzen, erwartet.
Angepasst an die hydrogeologischen Gegebenheiten wird das Trinkwasser für die öffentlichen Versorgung in den Bergischen Hochebenen aus Talsperren und im Süden aus den ergiebigen Grundwasserressourcen der Rheinebene gewonnen. Die jeweiligen Wasserversor-ger verfügen alle über eine gute Absicherung und mindestens einen Notverbund. Die Wasserversorger im Rheinisch-Bergischen Kreis verfügen über keine bisher ungenutzten Wasserressourcen und nur über geringe Wasserkapazitäten.
Auch wenn die Versorgung mit Wasser für Trinkwasser- und hygienische Zwecke langfristig gesichert ist, sind Einschränkungen darüber hinaus mit fortschreitendem Klimawandels mittelfristig nicht ausgeschlossen. Eine Stärkung der Resilienz kann nur durch weitere, gezielte Netzverbünde erreicht werden. Zusätzlich sollten gezielte Maßnahmen zur Einsparung von Trinkwasser und zur Erhöhung des natürlichen Dargebots zur Schonung der Wasserressourcen beitragen.
Die demografische Entwicklung in Deutschland führt zu einer wachsenden Patientenpopulation im fortgeschrittenen Alter, wodurch auch orthopädische Verletzungen an Relevanz zunehmen. Insbesondere Sprunggelenksfrakturen stellen eine häufige und klinisch bedeutsame Verletzungsform in dieser Altersgruppe dar, für deren optimale Versorgung eine belastbare biomechanische Grundlage erforderlich ist. Diese Bachelorarbeit untersucht die biomechanischen Eigenschaften von IntraOS-Schrauben, um deren Eignung und Stabilität bei geriatrischen Sprunggelenksfrakturen wissenschaftlich zu evaluieren. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde eine kombinierte biomechanische Analyse durchgeführt, die radiologische Messungen an Patientendaten mit experimentellen Laboruntersuchungen verbindet.
Die Studie umfasst 102 geriatrische Patienten mit verschiedenen Sprunggelenksfrakturen, deren radiologische Aufnahmen sowie klinische Daten systematisch ausgewertet wurden. Die Ergebnisse belegen eine konsistente Größenabhängigkeit der biomechanischen Parameter und zeigen eine Übereinstimmung zwischen beiden Analysemethoden. Diese Auswertung demonstriert, dass IntraOS-Schrauben vorhersagbare Eigenschaften aufweisen und somit eine Grundlage für die geplante Stabilisierung vor der Operation in der geriatrischen Traumatologie bilden.
Diese Arbeit untersucht verschiedene Methoden zur Erfassung und Verarbeitung von Audiosignalen mithilfe eines kostengünstigen STM32F411VE-Mikrocontrollers in Kombination mit einem digitalen MEMS-Mikrofon MP45DT02, um eine automatische Anomalieerkennung des Lüfters in Rechenzentren zu ermöglichen. Das System wurde vollständig auf Registerebene implementiert, um eine präzise Steuerung, geringe Latenz und minimale Rechenlast ohne Hardware-Abstraktionsschichten zu gewährleisten.
Verschiedene Ansätze zur Audioerfassung und -verarbeitung wurden bewertet, um die effizienteste Lösung innerhalb der begrenzten Hardware-Ressourcen zu identifizieren. Die aufgezeichneten Signale wurden gefiltert, dezimiert und mithilfe der Fast Fourier Transform (FFT) im Frequenzbereich analysiert, um Unregelmäßigkeiten im Lüftergeräusch zu erkennen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine genaue Echtzeiterkennung auch auf einer ressourcenbeschränkten Embedded-Plattform möglich ist, wenn Hardware und Signalverarbeitung optimal aufeinander abgestimmt werden.
Die Arbeit liefert ein Best-Practice-Konzept für effiziente Audioerfassung und -analyse auf Mikrocontrollern und bildet die Grundlage für zukünftige adaptive Überwachungssysteme in der akustischen Zustandsdiagnose.
In this paper, the authors present a freely accessible resource covering German light verb constructions from the domain of administrative and business language (such as “Bericht erstatten” (to report)) together with their associated verb frames (in particular objects and governing prepositions). These constructions, which in many cases represent overly complex and difficult-to-read language, are joined within the same resource by simple verbs, also together with their respective verb frames.
This not only provides a type of thesaurus for light verb constructions that can assist in text simplification, but the documented verb frames can also support the automatic generation of
grammatically correct suggestions for simpler textual alternatives.
(Abstract ist formal geringfügig verändert gegenüber dem Original.)
This study investigates the hybrid integration of adsorption and microfiltration for arsenic removal from water, combining ferric oxyhydroxide adsorbents (Ferrosorp DGp and DG⁺) with polymeric membranes (UPS-150, Novamem, and 1FM 3M). Batch adsorption experiments were conducted using arsenate solutions of varying concentrations and contact times to assess the equilibrium uptake behaviour of both adsorbents. Results demonstrated that Ferrosorp DGp exhibited a higher maximum adsorption capacity and stronger surface affinity for As(V), whereas Ferrosorp DG⁺ showed faster kinetics consistent with the pseudo-second-order model, indicating chemisorption dominance.
Complementary membrane filtration tests were performed in a dead-end stirred cell under three conditions—pure water, Oxide with Stirring, and Oxide without Stirring—at a constant transmembrane pressure of 200 mbar. The study revealed that stirring markedly reduced fouling and enhanced flux stability, while non-stirred operation caused permeability declines depending on membrane and oxide type. Among the membranes tested, 1FM 3M displayed the highest intrinsic permeability and strongest resistance to fouling, followed by UPS-150 and Novamem.
The integration of adsorption and microfiltration demonstrated that Ferrosorp DGp ensures effective arsenate removal, while 1FM 3M offers superior hydraulic performance, making this combination the most promising for decentralized, low-pressure treatment applications. The results confirm that coupling adsorption with microfiltration provides a sustainable, energy-efficient pathway for producing low-arsenic, low-turbidity water compliant with WHO and EU drinking-water standards.
This thesis investigates the integration of a deterministic approach into a neural network-based model for the analysis of OCT signals. The model is developed using a GAN architecture. The dataset for training the neural network is generated by a deterministic algorithm. After training, the modified model is capable of recognizing and reproducing fundamental physical patterns in the signal. The incorporation of the deterministic algorithm has expanded the model's applicability. It can now be applied to different source ranges and parameters of the OCT system used, facilitating the analysis of interferometric signals in medicine and industry.
Diese Arbeit untersucht die Charakterisierung einer Swept-Source VCSEL für Anwendungen der optischen Kohärenztomografie. Ziel war es, das spektrale Emissionsverhalten im Dauerstrich und gepulsten Betrieb zu erfassen, die linearen Abhängigkeiten der Emissionswellenlänge von Betriebsstrom und Betriebstemperatur (Wellenlängenkennlinie) zu bestimmen und die Eignung
der Lichtquelle für OCT-Messaufgaben zu bewerten.
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde ein kompaktes Gitterspektrometer entwickelt und aufgebaut, das ein zeitliches Auflösungsvermögen 20 ns bei einem spektralen Auflösungsvermögen von ≈ 1,112 · 10^4 erreicht. Auf dieser Grundlage wurden die Wellenlängenkennlinie einer Swept-Source VCSEL sowohl im cw- als auch im gepulsten Betrieb aufgenommen, die resultierenden Tuning-Koeffizienten bestimmt und die Eignung der Quelle für kostengünstige OCT-Anwendungen bewertet.
This work presents a comprehensive analysis of the variability and reliability of the resistive switching (RS) behavior in Prussian Blue (a mixed-valence iron(III/II) hexacyanoferrate compound) thin films, used as the active layer. These films are fabricated through a simple and scalable electrochemical process, and exhibit robust bipolar resistive switching, making them suitable both for neuromorphic computing applications and hardware cryptography. A detailed statistical evaluation was conducted over 100 consecutive switching cycles using multiple parameter extraction techniques to assess cycle-to-cycle (C2C) variability in key RS parameters, including set/reset voltages and corresponding currents. One and two-dimensional coefficients of variation (1DCV and 2DCV) were calculated to quantify variability and identify application potential. Results demonstrate moderate variability compatible with neuromorphic computing and cryptographic functionalities, including physical unclonable functions and true random number generation. These findings position Prussian Blue-based memristors as promising candidates for low-cost, stable, and multifunctional memory.
Prussian blue (PB) and its analogs (PBAs) are interesting materials for electrochemical applications due to their tunable redox chemistry and open framework structure. In this study, hexacyanoferrates (HCF) containing iron (FeHCF), cobalt (CoHCF), and nickel (NiHCF) were synthesized via potentiostatic electrodeposition. Cyclic voltammetry revealed distinct redox behaviors. Morphological characterization (SEM, EDX) demonstrated uniform, pyramidal film growth for FeHCF and CoHCF. Otherwise, NiHCF presented a cracked film with cubic clusters on top due to residual stress. Despite this, homogeneous element distribution was found for all samples. Structural characterization (TEM and XRD) confirmed a cubic lattice crystal structure for all films, with systematic lattice contraction from Fe to Co to Ni due to decreasing atomic radius. Raman and XPS data revealed a shift toward Fe2+ dominant oxidation states and modifications in C≡N bonding, with the influence of K+ and water occupancy in the PBAs framework. These findings illustrate how metal substitution and deposition parameters can tune the structural and electrochemical properties of PBA films, presenting a strategic route to design tailored electrodes.
Fiber feedback controlled, power and spectral regulated high power laser module for laser welding
(2025)
Softwareintegration eines DLIP-Bearbeitungskopfes zur automatischen Umschaltung der Strukturperiode
(2025)
Die vorliegende Bachelorarbeit hatte das Ziel, die bestehende Anlagensoftware derFirma ACSYS Lasertechnik GmbH so zu erweitern, dass Oberflächenfunktionalisierungen mit sehr kleinen regelmäßigen Strukturen einfach und prozesssicher hergestellt werden können.
Die dazu verwendete Hardware bestand aus einem Laser, einem DLIP-Modul der Firma Fusion Bionic und einem PC mit einer Steuerkarte der Firma Scanlab. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit war die Implementierung einer Multithreading-Schnittstelle zur Kommunikation mit dem DLIP-Controller. Dazu wurde ein Zustandsautomat entwickelt, welcher die Initialisierung, das Verfahren und die Statusüberwachung des DLIP-Moduls sicherstellt.
Ein weiterer Aspekt war die Untersuchung von entstehenden Fehlern, wie Fokusverschiebung und Arbeitsfeldverzerrung. Dabei wurde der mathematische Zusammenhang zwischen Strukturperiode und Fokusverschiebung ermittelt.
Das Ergebnis dieser Arbeit ist eine Softwareerweiterung, welche die Ansteuerung des DLIP-Moduls sowie die weitestgehend automatische Korrektur der entstehenden optischen Fehler realisiert. Die Erweiterung wurde erfolgreich auf unterschiedlichste Fehlereinflüsse (Fehleingaben, Kommunikationsabbrüche, etc.) getestet. Die Software kann so auf einer noch zu entwickelnden neuen Anlage kundentauglich eingesetzt werden.