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Physikalische Technik, Informatik

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Language

  • German (1934)
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Author

  • Hartmann, Peter (29)
  • Laue, Ralf (19)
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Volumetric and dynamic OCT screening of human testicular tissue comparing unfixed and fixed samples (2026)
Golde, Jonas ; Hamurcu, Hande Irem ; Starcke, Antonia J. ; Salzbrunn, Andrea ; Sonntag, Frank ; von Kopylow, Kathrein
Entwicklung eines erweiterbaren Struktureditors für Genx-Dateien (2026)
Nguyen Hoang, Long
In dieser Arbeit wird ein Prototyp eines Struktureditors für Genx-Dateien entwickelt, der die Datei einlesen, darstellen und bearbeiten kann.
Konzeption und prototypische Umsetzung einer Softwarelösung für das Änderungsmanagement mit arc42 (2026)
Langner, Jonas Eddy
Die Digitalisierung der deutschen Unternehmen wird zunehmend bedeutender. Das gilt auch für die Weidplas Germany GmbH. Aktuell wird das Änderungsmanagement der Weidplas Germany GmbH durch kein zentrales Anwendungssystem unterstützt. Dadurch geraten Abläufe ins Stocken. Das soll sich ändern. Eine im Vorfeld durchgeführte Marktanalyse der Weidplas Germany GmbH kam zum Ergebnis, dass für das Änderungsmanagement der Weidplas Germany GmbH eine Eigenentwicklung als zentrales Anwendungssystem zu erwägen ist. Diese sollte in dieser Arbeit prototypisch konzipiert und entwickelt werden. Zu Beginn wurden deshalb die Anforderungen an den Prototyp spezifiziert. Anschließend rückte die Konzeption, Implementierung und Dokumentation der Softwarearchitektur in den Fokus. Die Dokumentation erfolgte nach der Vorlage von arc42. Eine anschließende Nutzerstudie sollte den Prototyp evaluieren. Die Evaluation ergab, dass nahezu alle Anforderungen ausreichend umgesetzt wurden. Bei der Benutzeroberfläche gibt es jedoch Bedarf zur Nachbesserung. Die Weidplas Germany GmbH wird den Prototyp als Basis für eine Produktivlösung nutzen. arc42 war für diese Arbeit nur bedingt hilfreich. Während arc42 Hinweise für relevante Inhalte der Dokumentation lieferte, konnte die von arc42 vorgeschlagene Struktur nicht gänzlich angewandt werden.
Automatic Source Code Generation of Go Language Bindings for a JSON-RPC API (2026)
Günther, Armin
IT company Raritan provides a public API for RPC on the devices they offer. Customers requested a client binding of this API for the Go programming language. This work shows how a Go module with bindings for Raritan’s API can be generated from a formal API description given in an interface definition language (IDL). First, the IDL was analyzed and translated to Go language concepts. A code generator written in Java was extended to produce Go code from IDL declarations. A client speaking JSON-RPC 2.0 over HTTP was written in Go. Written and generated code were combined to form a Go module. The module was published in a version control repository under an open source license. It was tested and verified using the Go tooling and third party linters. The produced module follows common Go idioms and best practices, only uses standard library packages, is well documented, and supports concurrent RPC calls.
Bestimmung optischer Wasserqualitätsparameter mittels Bildverarbeitung (2026)
Daub, Bärbel
Trübung und Farbe sind wichtige Wasserqualitätsparameter. Neben den etablierten Methoden zur Ermittlung von Trübung und Farbe, besteht die Möglichkeit diese aus Bilddaten zu gewinnen. In dieser Arbeit wird ein einfacher Ansatz verfolgt, die Trübung von Wasserproben über den Bildkontrast zu ermitteln, sowie die Farbe mithilfe einer Farbreferenzkarte im Bild zu bestimmen. Der Bildkontrast zeigt in den durchgeführten Versuchsreihen mit zunehmender Trübung eine exponentielle Abnahme hin zu einem geringen Offset. Die Kurve beschreibt das Verhältnis zwischen Kontrast und Trübung in einem Bereich zwischen 0 und etwa 80 NTU gut. Ab einem Wert von 80 bis 100 NTU nähert sich der Bildkontrast dem Offset an, d. h. der Kontrast ist so niedrig, dass auch bei weiterer Zunahme der Trübung keine weitere Kontrastabnahme erkennbar ist. Die Farbbestimmung gelingt als Ausgabe der RGB-Mittelwerte eines Bildbereichs zuverlässig. Eine automatische Korrektur der Farbe mit Hilfe einer Farbreferenzkarte, um die Einflüsse von Kamera und Umgebungsbedingungen herauszurechnen, gelang jedoch aufgrund der Überbelichtung einiger Bilder nicht zuverlässig. Die Methode ist somit für einen eingeschränkten Anwendungsbereich geeignet, es gibt jedoch Potenzial zur Optimierung im Rahmen weiterführender Untersuchungen.
Vergleichende Geruchs-Emissionsmessungen an offenen Biofiltern mittels Probenahmehaube und Folienabdeckung nach DIN EN 13725:2022 und VDI 3880 (2026)
Böhm, Lisa
Innerhalb der vorliegenden Diplomarbeit wurden vergleichende Geruchsemissionsmessungen an offenen Biofiltern mittels Probenahmehaube und Folienabdeckung nach der DIN EN 13725:2022 und der VDI 3880 durchgeführt. Es werden die Ergebnisse der Geruchsstoffkonzentration und die Durchführbarkeit der Messung nach dem jeweiligen Verfahren betrachtet. Im Rahmen der Versuche wurden Emissionsmessungen an unterschiedlich großen Biofiltern unter Einsatz der beiden Verfahren gemäß den oben genannten Normen durchgeführt. Im Vorfeld wurde eine Methodik zur Durchführung der Messungen konzipiert. Die theoretischen Grundlagen beinhalten Informationen zur Wahrnehmung von Geruch, die Beschreibung der beiden betrachteten Verfahren, die Grundsätze einer olfaktometrischen Auswertung sowie Informationen zu Biofiltern als Abgasreinigungssystem. Im Ausblick werden verschiedene Möglichkeiten weiterer Untersuchungen und Entwicklungen zu der Thematik beschrieben.
Untersuchung der Leistungsfähigkeit, Funktionalität und Anwendungsmöglichkeiten von unterschiedlichen Detektoren des Rasterelektronenmikroskops TESCAN CLARA anhand verschiedener Proben (2026)
Oeser, Antonia
Die Arbeit untersucht die Leistungsfähigkeit und die Anwendungsmöglichkeiten des Feldemissionsrasterelektronenmikroskops CLARA von Tescan an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Ziel war die systematische Evaluierung der Detektoren und Abbildungsmodi sowie die Ermittlung geeigneter Parameter zur optimalen Abbildung ausgewählter Proben. Untersucht wurden Sekundärelektronendetektoren und Rückstreuelektronendetektoren. Zudem wurden die hochauflösende Sekundärelektronenabbildung und ein Detektor für transmittierte Elektronen getestet. Als Proben dienten ein eingebetteter Siliziumchip, Berliner Blau, ein Hochauflösungstestobjekt mit Goldteilchen auf Kohle sowie ein Trägerfilm auf einem TEM-Gitter. Die Arbeit zeigt, wie mit dem Feldemissionsrasterelektronenmikroskop CLARA die Topografie und Zusammensetzung verschiedener Proben analysiert werden kann und welche proben- und gerätespezifischen Grenzen dabei auftreten.
Entwicklung und Evaluation eines YOLO-basierten Deep-Learning-Ansatzes zur automatisierten Multiklassen-Klassifizierung und Vermessung chronischer Wunden in medizinischen Bilddaten (2026)
Raimer, Fritz
Chronische Wunden sind weltweit eine erhebliche medizinische Herausforderung. Die klinische Beurteilung erfolgt anhand der Wunddokumentation, die jedoch häufig noch manuell erstellt wird. Das Ziel dieser Arbeit ist die vollständig automatisierte Klassifikation und Vermessung der drei in der ambulanten Versorgung häufig vorkommenden Wundarten: das Ulcus cruris venosum, der Dekubitus und das diabetische Fußsyndrom. Zu diesem Zweck wurden zwei neuronale Netze auf Basis der YOLO-Architektur trainiert. Als Datengrundlage dienten zwei öffentlich zugängliche Datensätze mit jeweils etwa 400 Bildern. Das erste Modell übernimmt die Segmentierung der Wundränder sowie die Klassifikation der Wundart. Das zweite Modell erkennt Ziffern auf den Wundlinealen in den Aufnahmen, um über deren physischen Abstand einen Maßstab für eine präzise Flächenberechnung unter Realbedingungen zu generieren. Der Fokus lag dabei auf der Optimierung des Segmentierungsmodells und der Entwicklung eines Algorithmus zur automatisierten Maßstabsbestimmung. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz der Komplexität der Wunden und einer begrenzten Datenmenge eine robuste Segmentierung und Erkennung erreicht wurde. Durch die Kombination beider Modelle ist eine vollautomatisierte Analyse unter definierten Rahmenbedingungen möglich. Die entwickelte Methode leistet somit einen Beitrag zur digitalisierten Wundanalyse und hat das Potenzial, medizinisches Personal bei der Dokumentation zu entlasten.
Betrachtung der Informationssicherheit für den Aufbau einer digitalen Arbeitsplattform für Prüfungserstellung im Freistaat Sachsen (2025)
Starke, Martin Lee
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Informationssicherheit beim Aufbau einer digitalen Arbeitsplattform zur Prüfungserstellung im Freistaat Sachsen. Ziel ist es, frühzeitig ein angemessenes Sicherheitsniveau für die geplante Plattform sicherzustellen und die dafür notwendigen Sicherheitsanforderungen systematisch zu ermitteln. Hierzu wird die IT-Grundschutz-Methodik des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik angewendet. Auf Grundlage einer Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung und Modellierung des Informationsverbunds werden relevante Sicherheitsanforderungen abgeleitet und in einem Sicherheitskonzept dokumentiert. Ergänzend erfolgt eine Risikoanalyse zur Identifikation zusätzlicher Maßnahmen. Die Arbeit schafft damit eine nachvollziehbare und belastbare Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung der Prüfungsplattform unter Berücksichtigung hoher Anforderungen an Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Potenzialanalyse innovativer Technologien zur Unterstützung des technischen Außendienstes in der Diagnostikindustrie - Eine Fallstudie in der Labormedizin (2026)
Linß, Melissa-Amber
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Potenzialanalyse innovativer Technologien zur nachhaltigen Optimierung des technischen Außendienstes in der Labordiagnostik. Die Effizienz der Serviceprozesse wird wesentlich durch eine fragmentierte Systemlandschaft behindert, deren isolierte Verwaltungs- und Wissenssysteme keine direkten Schnittstellen besitzen. Diese technologische Trennung erzwingt manuelle, fehleranfällige Zwischenschritte für den notwendigen Informationsaustausch, was als Hauptursache für unnötigen Zeitverlust identifiziert wurde. Mittels eines qualitativen, explorativen Forschungsdesigns, das Experteninterviews mit analytischen Verfahren wie Nutzwert- und Kosten-Nutzen-Analysen kombiniert, wurde dieses Optimierungspotenzial beleuchtet. Die Systembewertung enthüllte eine Diskrepanz: Während das zentrale Administrationssystem aufgrund geringer Benutzerfreundlichkeit einen niedrigen Nutzwert zeigte, wurde ein proaktives Analysetool zur Geräteüberwachung intern als essenzielles Werkzeug höchst positiv bewertet. Trotz dieser Überlegenheit nutzen die Mitarbeiter das Analysetool jedoch nur unzureichend. Experten fordern daher die Einführung eines KI-basierten Assistenzsystems, welches die heterogenen Datensilos intelligent verknüpft, um klare, statistische Handlungsanweisungen in Echtzeit abzuleiten. Die ökonomische Analyse bestätigte zudem, dass eine gezielte Weiterbildung im Umgang mit dem hoch bewerteten Analysetool unumgänglich ist, da der erwartete jährliche Nutzen die einmaligen Kosten signifikant übersteigt. Eine nachhaltige Steigerung der Servicequalität erfordert folglich die technologische Aufhebung der Systemfragmentierung und die Gewährleistung der Akzeptanz analytischer Werkzeuge.
Anforderungen und Lösungswege für Cybersicherheit in Medizinproduktsoftware (2025)
Spitzer, Christian
Die Sicherheit von Software ist insbesondere im Bereich der Medizinprodukte eine Herausforderung. Sensible Patientendaten bieten eine Angriffsfläche für Cyberangriffe, wodurch die Privatsphäre der Patienten gefährdet und ihre Sicherheit direkt beeinträchtigt werden kann. Es ist daher unerlässlich, mithilfe der regulatorischen Anforderungen robuste Cybersicherheitsmaßnahmen zu identifizieren und umzusetzen, um diese sensiblen Informationen effektiv zu schützen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es demnach, die Cybersicherheit bestehender Software zu erhöhen. Hierzu wird die zentrale Forschungsfrage „Welche aktuellen Anforderungen gibt es im Bereich Cybersicherheit speziell an Standalone-Medizinproduktsoftware und wie können diese bei der Weiterentwicklung von Produkten berücksichtigt werden?“ untersucht. Zur Beantwortung dieser Frage wurde eine detaillierte Analyse der regulatorischen Anforderungen aus Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und Normen durchgeführt. Ergänzt wurde die Analyse durch die prototypische Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, Kapselung externer Bibliotheken und Sandbox-Techniken. Darüber hinaus wurde die theoretische Umsetzung erweiterter Authentifizierung untersucht und die umgesetzten Maßnahmen evaluiert. Die Evaluierung zeigt, dass der Einsatz des Advanced Encryption Standards mit Blockverkettung sowie Sandboxing-Techniken Medizinproduktsoftware sinnvoll vor Cyberangriffen schützen kann. Die vorliegende Arbeit hebt somit die Notwendigkeit von Cybersicherheitsstrategien hervor und bietet wertvolle Einblicke in mögliche Lösungen zum Schutz von Standalone-Medizinproduktsoftware sowie sensiblen Patientendaten in einem sich ständig wandelnden Bedrohungsumfeld.
Breadth-First Search Trees with Many or Few Leaves (2026)
Beisegel, Jesse ; Köhler, Ekkehard ; Scheffler, Robert ; Strehler, Martin
Statements on the Contribution by Grisold et al. from Issue 2/2022 (2023)
Weinhardt, Christof ; Gräbe, Hans-Gert ; Laue, Ralf ; Grisold, Thomas ; Groß, Steven ; Stelzl, Katharina ; vom Brocke, Jan ; Mendling, Jan ; Röglinger, Maximilian ; Rosemann, Michael
In a Letter to the Editor, Hans-Gert Gräbe and Ralf Laue commented on the paper “The Five Diamond Method for Explorative Business Process Management” by Grisold et al. (2022) which has been published in the BISE Issue 2/2022. Gräbe and Laue raise concerns of how Grisold et al. introduce the TRIZ method and relate it to their explorative BPM approach. In their response, Grisold et al. address the methodological differences between TRIZ and explorative BPM.
The “harmoMPI” Project: Harmonizing Magnetic Particle Imaging Through Scanner-Independent Functional Phantoms (2026)
Kluwe, Bruno ; Löffler, Marcus ; Hadadian, Yaser ; Fiedler, Christian ; Dutz, Silvio ; Wiekhorst, Frank
Magnetic Particle Imaging (MPI) is an emerging tomographic modality recognized for its capability of directly detecting magnetic nanoparticles (MNPs), enabling real-time 3D imaging with high sensitivity. Since its introduction in 2005, various preclinical MPI scanners have been developed, but cross-platform comparisons lack due to missing standardized phantoms and operation protocols. Recently, efforts towards development of human-sized MPI have intensified. To facilitate the transition beyond the preclinical research phase, harmonization of MPI technology is essential. Within the "harmoMPI" project, we seek to develop platform-independent, modular phantoms that enable reliable assessment of key performance parameters for a consistent performance evaluation across different MPI systems. With the support from the MPI research community, the "harmoMPI" initiative aims to harmonize MPI technology, advance collaboration research, and pave the path toward clinically relevant applications.
A unified hyperspectral imaging data format for cloud-based analysis and visualization (2026)
Becker, Stephan ; Melcher, Steven ; Polk, Christoph ; Wollmann, Philipp ; Peller, Joseph ; Bourgos, Paraskevas ; Gousetis, Nikolaos ; Grigoropoulos, Athanasios ; Hartmann, Peter ; Kabardiadi-Virkovski, Alexander ; Golde, Jonas
Erstellung einer Java-Spring-Webanwendung zur Verarbeitung von Projekttickets und Integration in eine bestehende Anwendung. (2026)
Andashev, Beksultan
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Integration eines Ticketmoduls in eine bestehende Java-Spring-Webanwendung. Ziel ist es, die Systemfunktionalität zu erweitern und Mitarbeitenden außerhalb des Unternehmensnetzwerks die ortsunabhängige Erstellung und Bearbeitung von Projekttickets über mobile Endgeräte und einen VPN-Zugang zu ermöglichen. Die Anwendung basiert auf Java, Spring Boot/Spring MVC, JavaServer Pages, JavaScript sowie einer Microsoft SQL Server-Datenbank. Im Rahmen der Arbeit wurde ein integriertes Ticketmodul umgesetzt, das die strukturierte Erfassung und Aktualisierung relevanter Ticketinformationen einschließlich projektbezogener, zeitlicher und abrechnungsrelevanter Daten unterstützt. Ein zentrales Element ist ein rollenbasiertes Berechtigungsmodell, das unterschiedliche Rechte für Ticketersteller, Teamleiter, Projektleiter und Sachbearbeiter abbildet. Zusätzlich wurde auf eine benutzerfreundliche und mobil nutzbare Oberfläche geachtet. Die Arbeit umfasst die Analyse der bestehenden Architektur, die Konzeption der benötigten Datenstrukturen, die Implementierung der Server- und Clientlogik sowie eine abschließende Bewertung der Lösung hinsichtlich Funktionalität und Erweiterbarkeit.
Zeichenerkennung auf gekrümmten Oberflächen mittels industrieller Kameras – Analyse und Vergleich von Verfahren zur Korrektur von Text auf gekrümmten Oberflächen (2026)
Höser, Hannes
Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung und Evaluation eines Verfahrens zur Verbesserung der Zeichenerkennung des IDC-Multicode-Readers der Baumer Optronic GmbH bei Texten auf gekrümmten oder verformten Oberflächen. Während die bestehenden OCR-Tools des IDCs auf planaren Oberflächen bereits zuverlässige Ergebnisse liefern, nimmt die Erkennungsleistung bei verzerrten Texten deutlich ab. Um den Funktionsumfang des Systems zu erweitern, ohne das bestehende OCR-System grundlegend zu verändern, wurde ein zusätzlicher KI-basierter Vorverarbeitungsschritt zur Textkorrektur integriert. Als Grundlage diente ein neuronales Netz nach Xie et al. [2022], das aufgrund seines günstigen Laufzeitverhaltens als Ausgangsarchitektur gewählt wurde. Um von einem dedizierten Hardwarebeschleuniger (NPU) zu profitieren, wurde das Modell gezielt angepasst. Hierzu waren architektonische Modifikationen sowie eine Quantisierung mittels Quantization-Aware-Training erforderlich. Die Quantisierung bildete die Modellparameter vom Datentyp float32 auf int8 ab, da die eingesetzte NPU ausschließlich Integer-Operationen unterstützt. Der dabei auftretende Genauigkeitsverlust durch die Quantisierung fiel gering aus. Die Laufzeitanalyse zeigte jedoch, dass mit dem optimierten Modell lediglich eine maximale Verarbeitungsrate von 2,41 Bildern pro Sekunde erreicht wurde. Das Ziel von 30 FPS wurde somit verfehlt. Dennoch belegen die Ergebnisse eine signifikante Verbesserung der Texterkennungsleistung der IDC-OCR-Tools bei gering bis mittel stark gekrümmten Texten. Das entwickelte Verfahren stellt somit eine praxistaugliche Erweiterung für den IDC dar und bietet zugleich Ansatzpunkte für zukünftige Optimierungen.
Konzeption und Evaluierung von Enterprise-Search-Systemen: Vergleich von Open-Source- und kommerziellen Lösungen für unterschiedliche Unternehmensanforderungen (2025)
Tashieva, Nargiza
In modernen Unternehmen ist es eine zentrale Herausforderung, auf relevante Informationen effizient zuzugreifen. Laut einer McKinsey-Studie aus dem Jahr 2012 verbringen Mitarbeitende trotz der Verfügbarkeit vieler Dokumente und Datenquellen durchschnittlich 1,8 Stunden pro Tag mit der Informationssuche [11]. Demnach kann der erhebliche Verlust an Produktivität bis zu einem ganzen Arbeitstag pro Woche ausmachen. Hier kommen Enterprise-Search-Lösungen ins Spiel, die auch interne Suchmaschinen genannt werden. Sie ermöglichen eine effiziente, sichere und zentrale Suche über verschiedene Systeme und Datenquellen hinweg. Die Anschaffung eines eigenen Suchsystems für das Unternehmen ist, wenn man die damit verbundenen Vorzüge bedenkt, als wertvoll und grundlegend zu betrachten. Einerseits spart man Zeit und erhöht die Effektivität, andererseits wird die Verbreitung von irrelevanten oder falschen Informationen verhindert. Der Fokus liegt längst nicht mehr ausschließlich auf der Suche nach Stichworten. Ryen White (2015) betont, dass moderne Suchsysteme Relevanz über das reine Matching hinaus sicherstellen müssen. Die Aufgabe besteht darin, semantische Zusammenhänge zu erkennen, Ergebnisse kontextbezogen zu personalisieren und sich kontinuierlich an neue Inhalte sowie sich verändernde Nutzerbedürfnisse anzupassen. Technologien wie Natural Language Processing (NLP), Wissensgraphen und Machine Learning sind hierfür von entscheidender Bedeutung und tragen maßgeblich zur Steigerung der Effizienz und Nutzerzufriedenheit bei [9]. Parallel dazu ist ein Anstieg der Komplexität des Informationsraums in Unternehmen zu verzeichnen. Daten liegen oft fragmentiert, unstrukturiert und mit unzureichenden Metadaten in Cloudspeichern, E-Mail-Systemen, ERP- und CRM-Lösungen oder Kollaborationstools vor [9]. Darüber hinaus ist eine Steigerung der Anforderungen an die Datensicherheit, das Berechtigungsmanagement und die nahtlose Integrationsfähigkeit zu verzeichnen. Insbesondere in Branchen, die als sensibel klassifiziert werden, wie beispielsweise dem Gesundheitswesen oder dem Finanzsektor, gewinnen maßgeschneiderte Suchtlösungen daher zunehmend an Bedeutung. Ein aktueller Paradigmenwechsel, der diesen Herausforderungen begegnet, zeichnet sich zudem durch die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in Enterprise-Search-Plattformen aus. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von: ● Retrieval-Augmented Generation (RAG) verbindet die klassische Suche mit generativer KI. Dadurch wird nicht nur die Identifizierung von Dokumenten, sondern auch die Erzeugung kontextbezogener Antworten ermöglicht. Als Beispiele können hier Microsoft Copilot und IBM watsonx.ai genannt werden [25]. ● Large Language Models (LLMs) wie GPT-4, Gemini oder Claude sind dazu in der Lage, komplexe Nutzeranfragen semantisch zu verstehen und kontextsensitiv zu verarbeiten. ● Multimodale Conversational Platforms (MCPs) verbinden Sprache, Text, Bild und strukturierte Daten miteinander, um interaktive Suchdialoge und adaptive Wissensbereitstellung zu ermöglichen [12]. ● Agentic AI bezeichnet Systeme, die dazu in der Lage sind, autonome Aufgaben auszuführen, Entscheidungen zu treffen und komplexe, mehrstufige Workflows mit minimaler menschlicher Aufsicht zu bearbeiten. Zu diesem Zweck bedienen sie sich verschiedener KI-Agenten, die in koordinierter Weise zusammenwirken, um vorgegebene Ziele zu erreichen [13]. Diese Technologien verändern nicht nur die Art und Weise der Informationssuche, sondern sie konfrontieren auch bestehende Systeme mit neuen Herausforderungen. Aspekte wie Skalierbarkeit, Kosten, Infrastrukturkompatibilität und Datenschutz müssen neu bewertet werden, was die strategische Bedeutung der Auswahl und Implementierung moderner Enterprise-Search-Lösungen unterstreicht [9].
Einsatz von Low-Code/No-Code-Plattformen zur Erstellung von An-wendungen und Automatisierung von IT-Prozessen (2026)
El Kendi, Ayoub
Die digitale Transformation zwingt Unternehmen dazu, ihre Geschäftsprozesse effizi-enter zu gestalten und IT-gestützte Anwendungen schneller bereitzustellen. Low-Code- und No-Code-Plattformen (LCNC) ermöglichen die Entwicklung von Software-lösungen mit minimalem oder keinem Programmieraufwand, wodurch Implementie-rungszeiten verkürzt und Entwicklungskosten gesenkt werden. Durch die stärkere Einbindung von Fachabteilungen wird zudem die Abhängigkeit von spezialisierten Entwicklern reduziert. Trotz dieser Vorteile bestehen weiterhin Herausforderungen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit, Flexibilität, Sicherheit und Integration solcher Lö-sungen in bestehende IT-Landschaften. Diese Arbeit untersucht das Potenzial und die Grenzen der LCNC-Plattform Mendix am Beispiel der Optimierung des Leasinggeräte-Prozesses bei Volkswagen Sachsen im Standort Mosel. Ziel ist es, die Eignung von Mendix im Kontext einer OEM (Origi-nal Equipment Manufacturer) -Unternehmens-IT zu bewerten. Methodisch stützt sich die Studie auf eine Kombination aus Literaturanalyse, Experteninterviews und einer prototypischen Umsetzung. Die Ergebnisse zeigen, unter welchen Bedingungen Low-Code-No-Code (am Beispiel Mendix) einen messbaren Nutzen bringt. Gleichzei-tig werden Risiken deutlich, die insbesondere in den Bereichen Governance, Archi-tektur und Qualitätssicherung berücksichtigt werden.
Konzeption und prototypische Realisierung einer sicheren Deployment-Architektur für selbst gehostete GitHub-Runner an der WHZ (2026)
Heydel, Luke
Selbst gehostete GitHub-Runner ermöglichen die Ausführung von CI/CD-Workflows innerhalb organisationsspezifischer Infrastrukturen, sind jedoch mit Herausforderungen hinsichtlich Isolation, Persistenz und Wartbarkeit verbunden. Diese Arbeit untersucht die Konzeption und prototypische Umsetzung einer Architektur für ephemere, VM-basierte GitHub-Runner in einer bestehenden VMware-Infrastruktur. Grundlage der Untersuchung ist die Analyse der bestehenden Runner-Umgebung an der Westsächsischen Hochschule Zwickau, in der Persistenz zwischen Job-Ausführungen und eingeschränkte Isolation als zentrale Schwachstellen identifiziert werden. Darauf aufbauend werden Anforderungen an eine Zielarchitektur abgeleitet und verschiedene Mechanismen zur Bereitstellung und Rücksetzung virtueller Maschinen im Hinblick auf ihre Eignung für den Betrieb ephemerer Runner bewertet. Als Ergebnis wird eine Zielarchitektur entwickelt, die GitHub-Webhooks, einen Orchestrator, Ansible-basierte Automatisierung und VMware-basierte Instanziierung kombiniert. Für die Bereitstellung und Rückführung der Runner-Instanzen wird Instant Clone als geeigneter Mechanismus ausgewählt. Auf dieser Grundlage wird ein Prototyp implementiert, der sowohl den Lifecycle einzelner Runner-Instanzen als auch den Deployment- und Update-Prozess der Basisinstanz automatisiert. Die Evaluation zeigt, dass die wesentlichen Anforderungen im Rahmen des Prototyps erfüllt werden. Insbesondere werden eine reproduzierbare Ausgangsumgebung, die automatisierte Rückführung von Runner-Instanzen sowie die Nicht-Persistenz datei- und containerbezogener Zustände zwischen einzelnen Job-Ausführungen nachgewiesen. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur sicheren und wartungsarmen Bereitstellung selbst gehosteter GitHub-Runner in virtualisierten Hochschul- und Organisationsumgebungen.
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