@mastersthesis{Do2024, type = {Bachelor Thesis}, author = {Do, Thi Mai Phuong}, title = {Etablierung eines MRT-Messverfahrens zur nicht invasiven Bestimmung des IDH1-Subtyps bei Ratten mit Glioblastom}, institution = {Physikalische Technik, Informatik}, pages = {94}, year = {2024}, abstract = {Das Glioblastom (GBM) ist einer der b{\"o}sartigsten Hirntumore mit einer geringen {\"U}berlebensrate (<2 Jahre), bei dem bisher keine vollst{\"a}ndige Heilung und Therapie m{\"o}glich ist. Die WHO-Klassifikation der Tumoren des zentralen Nervensystems von 2016 unterteilt das Glioblastom in IDH1-Wildtyp (IDH1wt) und IDH1-mutierte (IDH1mut) Glioblastome. Das Vorhandensein einer IDH1-Mutation f{\"u}hrt zu besseren klinischen Ergebnissen bei GBM-Patienten, einschließlich l{\"a}ngerer {\"U}berlebenszeiten und einer besseren Ansprechen auf die Therapie. In dieser Arbeit wurde ein multiparametrische MRT-Bildgebung zur Bestimmung des IDH1-Mutationsstatus verwendet, die T2-gewichtete Aufnahme (T2w), kontrastmittelgest{\"u}tzer T1-gewichtete Bildgebung (T1w-Gd), sowie T2- und Ktrans-Mapping umfasst. Eine Versuchsgruppe von acht orthotopen Rattenmodellen wurde mit der gut charakterisierten humanen GBM-Zelllinie U-251 implantiert und am 7T Kleintier-MRT des Fraunhofer IZI gescannt. Das T2-Mapping wurde aus der MSME-Sequenz erstellt, w{\"a}hrend das Ktrans-Mapping mithilfe des Tofts-Modells aus der dynamischen kontrastverst{\"a}rkten T1-gewichteten Bildsequenz (T1w-DCE) berechnet wurde, die mit der 2D-FLASH-Sequenz aufgenommen wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass das IDH1mut-GBM kleiner war und auf den T1w-Gd-Bildern eine geringere Kontrastmittelverst{\"a}rkung aufwies als das IDH1wt-GBM. Auf den T2-Parameterkarten erschien das IDH1mut-GBM relativ homogen mit niedrigeren T2-Werten. Die Permeabilit{\"a}t der Blut-Hirn-Schranke wurde anhand der Ktrans-Werte in der T1w-DCE-Analyse bewertet. Die in dieser Arbeit erzielten Ktrans-Werte sind jedoch aufgrund einer unzureichenden Anpassung an das Tofts-Modell ungenau.}, language = {de} }