@mastersthesis{Bauer2024, type = {Bachelor Thesis}, author = {Bauer, Leonie}, title = {Analyse der Zusammenh{\"a}nge zwischen Pers{\"o}nlichkeit, emotionalen Befindlichkeiten und aktueller Lernmotivation.}, institution = {Gesundheits- und Pflegewissenschaften}, pages = {67}, year = {2024}, abstract = {Einleitung: Was motiviert Menschen dazu, ihre Lernziele zu verfolgen und Herausforderungen zu meistern? Diese Frage ist eng mit den Wechselwirkungen zwischen Emotionen, Motivation und Pers{\"o}nlichkeit verbunden. Positive Affekte wie Freude und Begeisterung f{\"o}rdern Engagement und Durchhalteverm{\"o}gen, w{\"a}hrend negative Affekte wie Angst und Frustration Vermeidungsverhalten beg{\"u}nstigen. Das Pers{\"o}nlichkeitsmerkmal Neurotizismus, oft mit negativen Emotionen verkn{\"u}pft, kann die Lernmotivation beeintr{\"a}chtigen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenh{\"a}nge zwischen emotionalen Befindlichkeiten und Lernmotivation unter Kontrolle des Neurotizismus zu untersuchen, um praktische Implikationen f{\"u}r die Gestaltung effektiver Bildungs- und Arbeitsumgebungen abzuleiten. Methode: Die vorliegende Studie basiert auf einer Sekund{\"a}ranalyse von Daten, die urspr{\"u}nglich im Rahmen eines Quasi-Experiments des PAL-Projektes erhoben wurden. In der Prim{\"a}rstudie wurden Studierende und Mitarbeitende der WHZ zu drei Zeitpunkten (T0, T1, T2) befragt. Die erhobenen Daten umfassten Pers{\"o}nlichkeitsmerkmale (Big Five Inventory), emotionale Zust{\"a}nde (PANAS) und Lernmotivation (FAM-Fragebogen). Die Datenanalyse erfolgte mithilfe von deskriptiven Statistiken, inferenzstatistischen Analysen sowie Korrelationsanalysen unter Einbeziehung der Kontrollvariable Neurotizismus in SPSS. Ergebnis: Negative emotionale Zust{\"a}nde nahmen signifikant ab, positive blieben stabil. Lernmotivation stieg in Bezug auf Erfolgswahrscheinlichkeit und Herausforderung, w{\"a}hrend Misserfolgsbef{\"u}rchtung sank. Positive Affekte korrelierten stark mit Interesse, Erfolgswahrscheinlichkeit und Herausforderung, negative Affekte mit Misserfolgsbef{\"u}rchtung. Neurotizismus als Kontrollvariable beeinflusste die St{\"a}rke, aber nicht die Richtung der Zusammenh{\"a}nge. Diskussion und Fazit: Emotionale Befindlichkeiten haben einen erheblichen Einfluss auf die Lernmotivation. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung emotionaler Regulation und der Anpassung von Lern- und Arbeitsumgebungen an individuelle Pers{\"o}nlichkeitsmerkmale, um Motivation und Wohlbefinden zu f{\"o}rdern. Methodische Einschr{\"a}nkungen, sollten bei der Interpretation der Ergebnisse ber{\"u}cksichtigt werden. Zuk{\"u}nftige Studien sollten personalisierte Interventionen entwickeln, um positive emotionale Zust{\"a}nde zu f{\"o}rdern und negative Einfl{\"u}sse zu minimieren.}, language = {de} }