@mastersthesis{Pyka2023, type = {Master Thesis}, author = {Pyka, Joshua}, title = {Institutioneller Gewaltschutz in sozialen Arbeitsbereichen}, institution = {Gesundheits- und Pflegewissenschaften}, school = {Wests{\"a}chsische Hochschule Zwickau}, pages = {52}, year = {2023}, abstract = {Hintergrund: Gewalt in sozialen Arbeitsfeldern ist ein Tabuthema, auch wenn dies oftmals zum Alltag geh{\"o}rt. So kommt es h{\"a}ufig, wie verschiedene Studien aufzeigen, zu physischer sowie psychischer Gewalt, sowohl von, als auch gegen Klienten. Zielstellung: Ziel dieser Arbeit war es, die Gefahrenpotentiale f{\"u}r Gewalthandlungen in den Einrichtungen eines caritativen Wohlfahrtsverbandes auf kommunaler Ebene zu ermitteln. Methodik: Um die Zielsetzung zu erreichen, wurde mit den Mitarbeitern des Wohlfahrtsverbandes eine Risikoanalyse durchgef{\"u}hrt. Die Ergebnisse wurden kategorisiert und anhand einer Risikomatrix nach der Auftrittswahrscheinlichkeit und der St{\"a}rke der Auswirkung eingeteilt. Aus den beiden Items wurde durch Addition ein Risikoscore gebildet um die Dringlichkeit der Intervention und das Risiko des Gewaltaktes zu ermitteln. Ergebnisse: Es konnten noch einige Risiken im Bereich der station{\"a}ren und ambulanten Pflege aufgedeckt werden. Einen Hauptrisikofaktor spielt hier der Mensch. Sei es aufgrund k{\"o}rperlicher oder kognitiver Einschr{\"a}nkungen oder aufgrund von Stressmomenten und {\"U}berforderung. Einige Gefahrenpotentiale ergaben sich auch aus r{\"a}umlichen Gegebenheiten und bzw. dem Arbeitsfeldimmanent. Aufgrund der erfassten Problemfeldern und den Gegebenheiten wurden einige L{\"o}sungswege zur Minimierung der Risiken erarbeitet. Schlussfolgerungen: Es konnten einige Gefahrenpotentiale anhand der Risikoanalysen in der ambulanten, wie auch der station{\"a}ren Pflege herausgefiltert werden. Die Leitungskr{\"a}fte der Einrichtungen haben nun zur Aufgabe, diese Gefahren zu beseitigen oder zu minimieren.}, language = {de} }