@mastersthesis{Becher2018, type = {Master Thesis}, author = {Becher, Gina}, title = {Bestandssicherung und Rekrutierung von Pflegepersonal in einer Altenpflegeeinrichtung}, institution = {Gesundheits- und Pflegewissenschaften}, school = {Wests{\"a}chsische Hochschule Zwickau}, pages = {197 Seiten, 44 Abb., 23 Tab., 83 Lit.}, year = {2018}, abstract = {Hintergrund: Bestandssicherung und Rekrutierung von Pflegepersonal gewinnen in der Pflegebranche verst{\"a}rkt an Wert und werden k{\"u}nftig {\"u}ber die Existenz von Altenpflegeeinrichtungen entscheiden. In Zeiten des Fachkr{\"a}ftemangel ist es erheblich schwerer gut qualifiziertes Personal zu rekrutieren und durch den demografischen Wandel die Personalbesetzung zu gew{\"a}hren. Ein Zusammenspiel von Bestandssicherung, damit Bindung, und Rekrutierung sind essenziell zum Erhalt gleichbleibend hoher Pflegequalit{\"a}t. Eine erfolgreiche operative und strategische Umsetzung bildet den Rahmen dieser Herausforderung zu begegnen. Methode: Um ein aktuelles Abbild der Einrichtung zum Thema zu gewinnen, wurde eine Querschnittstudie erstellt. Eingebettet wurde diese in die, mittels SWOT-Analyse, erhobenen Makro-Umwelt. Faktoren mit Einfluss auf Bestandssicherung und Rekrutierung von Pflegepersonal wurden festgestellt und in der Querschnittstudie von befragtem Pflegepersonal und Pflegedienstleitung bewertet. Daraus wurde ein Abbild der Mikro-Umwelt geschaffen. Chancen und Risiken aus der Makro-Umwelt wurden auf die Mikro-Umwelt der Einrichtung untersucht und St{\"a}rken und Schw{\"a}chen ermittelt. Der daraus entwickelte Ist-Zustand wurde mit {\"a}hnlichen großen Studien verglichen und valide Maßnahmen erarbeitet und auf die Einrichtung {\"u}bertragen. Ergebnisse: Die Ergebnisse verzeichneten eine hohe Einrichtungs- und Berufsbindung. Es wurde verst{\"a}rkt Wert auf interne Personalrekrutierung und -sicherung legt und erfolgreich umgesetzt. Ein hoher Bestand an Stammpersonal, gute Arbeitsorganisation und Teamwork und Klima wurden von Pflegepersonal und Pflegedienstleitung best{\"a}tigt. Impfpr{\"a}valenz und R{\"u}ckengesundheit sollte gef{\"o}rdert werden. Schwachstellen ergaben sich in der externen Personalrekrutierung. Entscheidend hierf{\"u}r sind strukturelle Maßnahmen und klare Verfahrensanweisungen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Einrichtung. Auf kontinuierliche Weiterentwicklung und Evaluation langfristiger Maßnahmen sollte verst{\"a}rkt Wert gelegt werden, um der Einrichtung eine flexible Handlungsf{\"a}higkeit zu gew{\"a}hren. Diskussion: Schnittstellen ergaben sich in der Verf{\"u}gbarkeit qualifizierten Pflegepersonal, die gleichzeitig Schnittstelle zwischen externer und interner Verf{\"u}gbarkeit von Personal bildete. Interne, meist operative Maßnahmen st{\"a}rken die vorliegende Bindung des Pflegepersonals an die Einrichtung zus{\"a}tzlich. Externe, wie Netzwerkarbeit, Social-Media-Pr{\"a}senz und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die essenziellsten Maßnahmen externe Personalrekrutierung zu verst{\"a}rken und den Erfolg der Einrichtung nachhaltig zu beeinflussen.}, language = {de} }