@mastersthesis{Becerikli-Uosef2018, type = {Bachelor Thesis}, author = {Becerikli-Uosef, Sara}, title = {Vergleichende Untersuchungen zur kontinuierlichen Co-Verg{\"a}rung von hydrolysiertem bzw. unbehandeltem Stroh}, institution = {Physikalische Technik, Informatik}, school = {Wests{\"a}chsische Hochschule Zwickau}, pages = {53 Seiten, 26 Abb., 12 Tab., 20 Lit.}, year = {2018}, abstract = {Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde ein fermentativer Prozesses im Labormaßstab entwickelt und aufgebaut . Dabei wurde der Effekt der Desintegration auf die Verg{\"a}rung von Gerstenstroh untersucht. Vor der Verg{\"a}rung wurde das Stroh mechanisch zerkleinert. Ein Teil des Strohs wurde zus{\"a}tzlich bei einer Temperatur von 40 \°C {\"u}ber einen Zeitraum von 24 h hydrolytisch vorbehandelt, um anschließend fermentiert zu werden. Es wurden daf{\"u}r vier Laborreaktoren {\"u}ber einen Zeitraum von 162 Tagen t{\"a}glich mit einem Substratgemisch aus Gerstenstroh und Rinderg{\"u}lle bis zum stabilen Prozessverlauf der Reaktoren beschickt. In der zweiten Versuchsphase {\"u}ber 23 Tage wurde die Beschickung von zwei der Reaktoren auf hydrolytisch vorbehandleltes Stroh umgestellt. Die beiden anderen Reaktoren dienten als Referenz. Danach wurde der Effekt von hydrolytisch vorbehandeltem Gerstenstroh auf die kontinuierliche Verg{\"a}rung in Bezug auf die Prozessparameter z. B. Temperatur, pH-Wert, fl{\"u}chtige organische S{\"a}uren diskutiert. Die experimentellen Untersuchungen der vorliegenden Arbeit, gaben Auskunft {\"u}ber die Verg{\"a}rung von hydrolytisch vorbehandeltem Gerstenstroh. Hierbei war zu erkennen, dass hydrolysiertes Gerstenstroh zu einer Senkung der spezifischen Gasproduktion f{\"u}hrte. Der Unterschied zu den Referenzreaktoren betrug am Ende der zweiten Versuchsphase 100 mlN/gvs pro Tag. Gr{\"u}nde Grund daf{\"u}r k{\"o}onnte die Wirkung des niedrigen pH-Wert des Gerstenstrohs, der durch die Vorbehandlung erreicht wurde, auf die empfindlichen Methanogenen sein. Eine m{\"o}gliche Adaption der Mikroorganismen an die neuen Substrateigenschaften kann noch {\"u}ber einen Zeitraum der dreifachen Verweilzeit erreicht werden und sollte weiter untersucht werden. Weiterhin sollte durch die Hydrolyse-Vorbehandlung die Angriffsfl{\"a}che f{\"u}r Mikroorganismen vergr{\"o}ßert werden und die darin befindlichen Enzyme freigesetzt werden. Es war zu bef{\"u}rchten, dass durch die zu niedrigen Temperaturen, die n{\"o}tige Angriffsfl{\"a}che f{\"u}r die Mikroorganismen nicht geschaffen wurde. Die durch die Hydrolyse frei werdenden Enzyme verblieben m{\"o}glicherweise im Wasser und fehlten somit bei der Verg{\"a}rung in den Reaktoren, was die spezifische Gasproduktion erniedrigte. Es konnte aber festgestellt werden, dass das Verg{\"a}ren von Stroh prinzipiell m{\"o}glich ist. Um kosteng{\"u}nstige und effizientere M{\"o}glichkeiten zu finden, wurden mehrere erfolgreiche Untersuchungen zur Fermentation von Stroh (Gerstenstroh) wie Thermo-Druck- Hydrolyse und der Einsatz von Enzymen durchgef{\"u}hrt . In weiteren Versuchen kann die Verg{\"a}rung von Gerstenstroh durch verschiedene Maßnahmen optimiert werden. Zu nennen sind beispielsweise die unterschiedliche Vorbehandlung des Strohs durch. chemische-, biologische/biochemische Vorbehandlungen, die Verwendung anderer Substrate als Co-Substrate wie Schweineg{\"u}lle, Mist usw. Das vorhandene Potential wird weiter ausgenutzt.}, language = {de} }