@mastersthesis{Kluge-Unger2017, type = {Bachelor Thesis}, author = {Kluge-Unger, Katrin}, title = {Analyse des Ausfallmanagements an einem Klinikum der Schwerpunktversorgung}, institution = {Gesundheits- und Pflegewissenschaften}, pages = {50 Seiten, 13 Abb., 1 Tab., 32 Lit.}, year = {2017}, abstract = {Einleitung und theoretischer Hintergrund: Ein Klinikum der Schwerpunktversorgung hat im Dezember 2015 ein hausinternes Ausfallmanagement entwickelt und etabliert um kurzfristige Personalausf{\"a}lle zu kompensieren. Ziele dabei waren es, Personalausf{\"a}lle zu kompensieren, Qualit{\"a}tsverluste in der Pflege zu vermeiden und die Bereichsleitungen/Dienstplan-Verantwortlichen zu entlasten. Ziel- und Fragestellung: Ziel dieser Bachelorthesis war die Durchf{\"u}hrung einer IST-Analyse des derzeitigen hausinternen Ausfallmanagements. Untersucht werden sollte, ob eine Verminderung des "Holen aus dem Frei" erreicht wurde und ob die Bereichsleitungen und Pflegefachkr{\"a}fte eine Verbesserung im Umgang mit Personallausf{\"a}llen nach der Einf{\"u}hrung des Ausfallkonzeptes wahrnehmen. Es sollte zus{\"a}tzlich gekl{\"a}rt werden, wie die Pflegedirektorin die Zielerreichung einsch{\"a}tzt. Methodik/ Stichprobe: Die Erfassung des "Holens aus dem Frei" erfolgte mittels einer Ausz{\"a}hlung der zus{\"a}tzlich geholten Dienste in der Dienstplanungssoftware. Ausgez{\"a}hlt wurden alle betreffenden Dienstpl{\"a}ne von 2016 bis Juli 2017. Die Erfassung der Wahrnehmungen von Bereichsleitungen und Pflegekr{\"a}fte erfolgte durch Interviews. Daf{\"u}r wurde jeweils ein offener Interviewleitfaden entwickelt. Befragt wurden alle 20 Bereichsleitungen der Ausfallgruppen und 26 Pflegekr{\"a}fte von allen Stationen. Die Pflegekr{\"a}fte wurden zuf{\"a}llig ausgew{\"a}hlt. Die Einsch{\"a}tzung der Pflegedirektorin erfolgte ebenfalls durch ein leitfadengest{\"u}tztes Interview. Ergebnisse: Die Ausz{\"a}hlung der Dienstpl{\"a}ne zeigt das sich in einigen Monaten (M{\"a}rz -Juli 2017) die Zahl der aus dem Frei geholten Mitarbeiter verringert hat. Auch die Pflegedirektorin sch{\"a}tzte die Zielerreichung des Ausfallkonzeptes positiv ein. Der administrative Aufwand bei der Kompensation von Personalausf{\"a}llen hat sich verringert. Bereichsleitungen und Pflegekr{\"a}fte sch{\"a}tzten die H{\"a}ufigkeiten von Personalausf{\"a}llen eher gering ein. Das derzeitige Ausfallmanagement wird als praktikabel eingesch{\"a}tzt, weist jedoch noch Optimierungsbedarf auf. Diskussion und Schlussfolgerung: Aus dem sich ergebenden Optimierungsbedarf erfolgte eine Anpassung des Ausfallmanagements. Es folgt eine Umstrukturierung der Ausfallbereiche. Ebenfalls geplant ist ein Rotationskonzept innerhalb der Ausfallbereiche um aushelfenden Mitarbeitern mehr Sicherheit zu geben. Es besteht nun weiterhin die Aufgabe dieses Konzept weiterzuentwickeln und gegebenenfalls um Komponenten zu erweitern (Joker-Dienste, Rufbereitschaften etc.).}, language = {de} }