@mastersthesis{Niu2017, type = {Master Thesis}, author = {Niu, Xiaoyan}, title = {{\"U}berlegung {\"u}ber die {\"U}bersetzungsstrategie bei der politischen Rede}, institution = {Sprachen}, pages = {66 Seiten, - Abb., 1 Tab., 21 Lit.}, year = {2017}, abstract = {In dieser Arbeit wird die {\"U}bersetzungsstrategie bei der politischen Rede aus dem Blickwickel der funktionaler {\"U}bersetzungstheorie analysiert. Als Beispiele hat die Verfasserin vier verschiedenen Redestexten von der Bundeskanzlerin Angela Merkel aus Deutsch ins Chinesisch {\"u}bersetzt und analysiert. Die funktionalistische {\"U}bersetzungstheorie geht in die 1970er Jahren auf die deutschen Translationswissenschaftler Katharina Reiß, Hans Vermeer, Justa Holz-M{\"a}nttari und Christiane Nord zur{\"u}ck. Die Entstehung und Entwicklung des deutschen Funktionalismus ist insgesamt in vier Stufen untergliedert, die jeweils von vier bekannten Gelehrten vertreten werden k{\"o}nnen, welche eine neue Perspektive f{\"u}r die Forschung der {\"U}bersetzung gelegt haben und die L{\"u}cke zwischen {\"U}bersetzungstheorie und {\"U}bersetzungspraxis verengt haben. Bedeutend f{\"u}r die erste Stufe ist Katharina Reiß, die als Begr{\"u}nderin des deutschen Funktionalismus angesehen wird und die Theorie der {\"U}bersetzungskritik sowie die Theorie der Texttypologie aufgestellt hat. In der zweiten Stufe folgt Hans J Vermeer. Um die L{\"u}cke zwischen der {\"U}bersetzungstheorie und der {\"U}bersetzungspraxis zu {\"u}berbr{\"u}cken, stellte er zum ersten Mal in seiner "Grundlegung einer allgemeinen Translationstheorie" die Skopostheorie auf, die sp{\"a}ter als wichtigste Theorie des Funktionalismus betrachtet wird. Die Skopostheorie tr{\"a}gt dazu bei, dass {\"U}bersetzer bei der Translation den Fokus nicht mehr nur auf dem Ausgangstext legen. Im Gegenteil betont er, dass auf die Funktion des Zieltextes mehr Gewicht gelegt werden muss. Als drittwichtigste Vertreterin des deutschen Funktionalismus schlug Justa Holtz-M{\"a}ntt{\"a}ri das Konzept der "translationalen Handlung" im Jahr 1981 vor. Danach wurde {\"U}bersetzung als ein Zusammenwirken von interkultureller und interlingualer Handlung betrachtet. Darauf hat Christiane Nord in der vierten Stufe auf einer Seite zum ersten Mal eine gesamte und systematische Erfassung und Zusammenfassung verschiedener funktionalistischen Theorien auf Englisch durchgef{\"u}hrt. Auf der anderen Seite stellte sie auch das Funktion-Plus-Treue-Prinzip als Erg{\"a}nzung zum deutschen Funktionalismus auf. Dar{\"u}ber hinaus verlangte sie, dass in einer translatorischen Handlung der {\"U}bersetzer versuchen soll, f{\"u}r alle in der {\"U}bersetzung engagierte Teilnehmer verantwortlich zu sein und alle Beziehungen zu koordinieren. Auf dem theoritischen Grundlage von der funktionalen Theorie werden zuerst die {\"u}bersetzungsrelevante Analyse durchgef{\"u}hrt, die in der textexternen Faktoren wie Situativer Hintergrund, Kontext, Adressat, Kultur, Funktion- und Skopos, sowie der textinternen Faktoren wie Textthematik, Textinhalt, Lexik, Syntax, Textlinguistik eingeliedert wird.Durch die Analysieren sind bessere Verst{\"a}ndnisse und {\"U}bersetzungen gegen{\"u}ber der Ausgangstexten m{\"o}glich. Auf diesem Basis werden die Mikrostrategien bei verschiedenen {\"U}bersetzungsf{\"a}llen jeweils auf der semantischer Ebene und auf der syntaktischer Ebene aufgestellt, wie z.B. Wortartenwechseln, Wortbedeutungsver{\"a}nderung, Weglassen mancher W{\"o}rtern, Synonymische und antonymische {\"U}bersetzung, Wechseln der positiven und negativen Bedeutung, Wechseln des Aktivs und Passivs, Umschreibung des Konjunktivs, Anpassung und {\"A}nderung der Satzfolge, Abbauen und Re-aufbauen der komplexen S{\"a}tzen, Entmetaphorisierung und Metaphorisierung usw.. Nach dem Funktionalismus soll ein {\"U}bersetzer sowohl f{\"u}r die Sender als auch f{\"u}r die Empf{\"a}nger verantwortlich sein. Bei der {\"U}bersetzung der politischen Redetexte soll man insbesondere die Absichten des Redners bzw. der Rednerin, der Redensform, der stilistischen Merkmale der Ausgangssprache, die Ausdrucksgewohnheiten der Zielsprache sowie die Wirkung der Zielsprache auf die Empf{\"a}nger beachten.}, language = {de} }