@mastersthesis{Leischker2017, type = {Bachelor Thesis}, author = {Leischker, Melanie}, title = {Evaluation der Beratungsleistung in Pflegest{\"u}tzpunkten und Einrichtungen der kooperativen Pflegeberatung}, institution = {Gesundheits- und Pflegewissenschaften}, pages = {75 Seiten, 1 Abb., 11 Tab., 46 Lit.}, year = {2017}, abstract = {Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt die Versorgung und Betreuung {\"a}lterer, pflegebed{\"u}rftiger Personen zunehmend an Bedeutung. Der damit verbundene stetige Zuwachs an pflegerischen und sozialen Hilfe- und Unterst{\"u}tzungsleistungen, erschwert es Pflegebed{\"u}rftigen und/oder deren Angeh{\"o}rigen die passenden Leistungen aus dem Sozialgesetzbuch f{\"u}r ihren Bedarf auszuw{\"a}hlen und zu kombinieren. Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, welches am 01.07.2008 in Kraft getreten ist, sollen Pflegeberatungsstellen betroffene Personen bei der Aus{\"u}bung ihrer Rechte zur Auswahl entsprechender Dienste oder Einrichtungen unterst{\"u}tzen. Nach \S 7c SGB XI sind durch Kranken- und Pflegekassen zur wohnortnahen Beratung, Versorgung und Betreuung Pflegest{\"u}tzpunkte einzurichten, sofern dies von der obersten Landesbeh{\"o}rde bestimmt wurde. Nicht alle Bundesl{\"a}nder Deutschlands entschieden sich f{\"u}r die Implementierung offizieller Pflegest{\"u}tzpunkte. Sachsen und Sachsen-Anhalt verfolgen die Zielsetzung des Ausbaus und der Vernetzung vorhandener Strukturen. Da die Qualit{\"a}t einer Beratung ausschlaggebend f{\"u}r den Erfolg einer solchen ist, stellt sich die Frage, ob diese landesspezifischen Herangehensweisen an den gesetzlichen Auftrag der Pflegeberatung die gleichen Chancen f{\"u}r betroffene Personen bieten. Daher lautet die der Bachelorarbeit zugrunde liegende Fragestellung: Liegen in der Durchf{\"u}hrung der Pflegeberatung in offiziellen Pflegest{\"u}tzpunkten und Einrichtungen der vernetzten kooperativen Pflegeberatung in Sachsen qualitative Unterschiede und Gemeinsamkeiten vor? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden verdeckte Testanrufe in Pflegest{\"u}tzpunkten und Einrichtungen der kooperativen Pflegeberatung in Sachsen durchgef{\"u}hrt. Um das Datenmaterial zu vervollst{\"a}ndigen, wurden zudem Frageb{\"o}gen an Kunden der Pflegeberatung der jeweiligen Institutionen ausgegeben und von diesen beantwortet. Das Datenmaterial der verdeckten Testanrufe wurde transkribiert und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert. Die Daten der Frageb{\"o}gen werden mit Hilfe des Statistikprogramms IBM SPSS ausgewertet. Dabei wurde festgestellt, dass das Angebot der Beratung f{\"u}r pflegebed{\"u}rftige Personen und deren Angeh{\"o}rige sowie nicht pflegebed{\"u}rftige Personen einen wichtigen Bestandteil des Pflegesektors abbildet. Die Ratsuchenden haben großes Vertrauen zu den BeraterInnen und erhalten stets hilfreiche Hinweise. Trotzdem bestehen hinsichtlich der Beratungs- und Gespr{\"a}chskompetenz sowie Erreichbarkeit der BeraterInnen Verbesserungsbedarf. Das Angebot der Pflegeberatung in Pflegest{\"u}tzpunkten und der kooperativen Pflegeberatung sollte weiter ausgebaut und {\"o}ffentlicher diskutiert werden. Eine Implementierung von Pflegest{\"u}tzpunkten in Sachsen wird von den KundInnen der kooperativen Pflegeberatung gew{\"u}nscht. Jedoch werden auch diese lediglich in Regionen mit hoher Bev{\"o}lkerungsdichte angesiedelt. Daher k{\"o}nnte die Beratungsleistung durch intensive Schulungen der BeraterInnen sowie eine gr{\"o}ßere Anzahl an verf{\"u}gbarem Personal verbessert werden. Die Beratungsleistung sollte in allen Bundesl{\"a}ndern fl{\"a}chendeckender errichtet werden.}, language = {de} }