@misc{Stolpe2013, author = {Stolpe, Andr{\´e}}, title = {Bewertung aktueller Datenmodelle zweier Energieversorgungsunternehmen in der praktischen Anwendung des Netzgesch{\"a}ftes und im speziellen Fall eines Netzbetreiberwechsels}, institution = {Elektrotechnik}, pages = {61 Seiten, 21 Abb., 6 Tab., 12 Lit.}, year = {2013}, abstract = {Die Energieversorgung von Deutschland wird von verschiedenen Energieversorgern gew{\"a}hrleistet, die einen unterschiedlichen Netz- und Anlagenumfang betreuen. Bei jedem dieser Unternehmen werden f{\"u}r den Betrieb der Versorgungsanlagen elektrische Daten verwendet. Die digitale Abbildung dieser Daten ist zur Gew{\"a}hrleistung des reibungslosen Netzbetriebs f{\"u}r alle Netzbetreiber unerl{\"a}sslich. Hierzu werden geografische Informationssysteme eingesetzt. Entsprechend des unterschiedlichen Netzumfangs sind jedoch f{\"u}r die Netzbetreiber unterschiedliche Unternehmens- bzw. Programmstrukturen notwendig. Diese Strukturen bedingen eine unterschiedliche Intensit{\"a}t bei der Anwendung der elektrischen Daten. Daraus folgen deutliche Unterschiede bei der Integration geografischer Informationssysteme. Das G/Technology System (kurz G/Net) der Intergraph Corporation und das GIS Small-world Network Resource Manager (kurz GIS Smallworld NRM) von GE Energy sind zwei bei Netzbetreibern in Deutschland h{\"a}ufig eingesetzte geografische Informationssysteme. Anhand einer Gegen{\"u}berstellung des Einsatzes vom G/Technology System bei einem gr{\"o}ßeren regionalen Energieversorgungsunternehmen und des Einsatzes vom GIS Smallworld NRM bei einem im Vergleich dazu kleinem Stadtwerksverbund, lassen sich die genannten unterschiedlichen Strukturen anschaulich darlegen. Solche Unterschiede bestehen ebenfalls bei Netzberechnungsprogrammen. Diese Prog-ramme sind unverzichtbare Werkzeuge f{\"u}r Netzausbau und Netzplanung bei Netzbetrei-bern. Die Arbeit mit den Netzberechnungsprogrammen kann durch eine Verkn{\"u}pfung mit einem geografischen Informationssystem deutlich erleichtert werden. Jedoch wird auch diese M{\"o}glichkeit noch nicht bei allen Netzbetreibern genutzt. Das Energieversorgungsunternehmen nutzt das Programm Elektra von der KEMA-IEV GmbH. Dieses ist {\"u}ber zwei sekund{\"a}re Programme in Verbindung mit dem G/Technology System einsetzbar. Der Stadtwerksverbund setzt dagegen das Programm Cerberus von Adapted Solutions ein. Dieses besitzt dort bisher keine derartige Verbindung zum GIS Smallworld NRM. Mit Hilfe einer Netzberechnung f{\"u}r dasselbe Netzgebiet mit den beiden Netzberechnungsprogrammen, ist es m{\"o}glich, Funktionalit{\"a}ten sowie Berechnungsergebnisse zu vergleichen. Dabei k{\"o}nnen auch Verkn{\"u}pfungsm{\"o}glichkeiten betrachtet werden. Das Netzgebiet f{\"u}r die Berechnungen wird aus einem Konzessionsgebiet gew{\"a}hlt, wel-ches k{\"u}rzlich von dem Energieversorgungsunternehmen zum Stadtwerksverbund {\"u}bergegangen ist. Solch ein Konzessions{\"u}bergang macht auch eine Datenmigration zwischen den geografischen Informationssystemen notwendig. Diese Migration bietet die Gelegenheit einer vergleichenden Untersuchung der vorhandenen Sachdaten in den beiden Systemen. In Hinblick auf den perspektivischen Datenbedarf der Stadtwerke kann eine Aussage dar{\"u}ber getroffen werden, welche Sachdaten {\"u}bergeben werden k{\"o}nnen.}, subject = {Lastfluss}, language = {de} }