@mastersthesis{Bartsch2012, type = {Bachelor Thesis}, author = {Bartsch, Erik}, title = {Haus WI:P - Fassade und Konstruktion}, institution = {Architektur}, school = {Wests{\"a}chsische Hochschule Zwickau}, pages = {- Seiten, - Abb., - Tab., - Lit.}, year = {2012}, abstract = {Potsdam ist bekannt f{\"u}r eine Vielzahl von Forschungseinrichtungen. In der Stadt sind mehr als 40 wissenschaftliche Einrichtungen angesiedelt, welche aus den unterschiedlichsten Branchen kommen und auf 4 große Gebiete verteilt sind. Diese befinden sich im Westen (Golm, Campus Neues Palais), im Zentrum (Innenstadt, Telegrafenberg), im S{\"u}den (Nuthetal) und im Osten (Babelsberg). Die Aufgabe im B2-Projekt bestand darin, ein Haus der Wissenschaft zu entwerfen, welches als Informations-, Veranstaltungs- und Kommunikationsplattform dient. Dieses Haus soll den Dialog zwischen Unternehmen und Hochschulen verst{\"a}rken und als infrastrukturelle Basis f{\"u}r hochschulnahe Transfereinrichtungen dienen. Gleichzeitig soll sich auch die Bev{\"o}lkerung in Ausstellungen und Vortr{\"a}gen {\"u}ber die verschiedenen Forschungen informieren k{\"o}nnen. Der Entwurf soll die Anforderungen an die {\"a}sthetische und funktionale Qualit{\"a}t einer solchen Bauaufgabe in direkter Nachbarschaft zu historisch bedeutsamen Geb{\"a}uden erf{\"u}llen, gleichzeitig aber auch eine eigenst{\"a}ndige architektonische Haltung formulieren. Das zu bebauende Grundst{\"u}ck Humboltstraße 1 und 2 liegt im Zentrum von Potsdam und wird von dem Stadtschloss (derzeit im Wiederaufbau) im Nordwesten, dem Palais Barbarini im Nordosten, der Havel im S{\"u}dosten und der Langen Br{\"u}cke im S{\"u}dwesten begrenzt. Die in der N{\"a}he befindlichen historisch wie auch kulturell wichtigen Geb{\"a}ude der Stadt (Rathaus von Potsdam, die Nicolaikirche, das Filmmuseum im ehemaligen Pferdestall der Preußenk{\"o}nige, die neu entstehenden Stadt- und Landesbibliothek (derzeit auch im Bau)) verschaffen dem Grundst{\"u}ck eine sehr prominente Lage. Der entstandene Bauk{\"o}rper {\"u}bernimmt die vorherrschende Stadtstruktur der Blockrandbebauung, bricht diese aber auf, indem er den Innenhof zu der Nord- und S{\"u}dseite {\"o}ffnet. Dabei wird die S{\"u}d{\"o}ffnung im Gegensatz zu der Nord{\"o}ffnung als Durchgang ausgebildet. Gleichzeitig wird der Innenhof vergr{\"o}ßert und die Tiefen der einzelnen Bl{\"o}cke variiert. Die Nord-Ost-Kante des Geb{\"a}udes wurde nach Innen verschoben um einen gr{\"o}ßeren Raum zum Palais Barbarini zu schaffen. Die vier unterschiedlichen H{\"o}hen des Geb{\"a}udes symbolisieren die vier großen Gebiete in denen die unterschiedlichen wissenschaftlichen Einrichtungen angesiedelt sind (siehe ersten Absatz). Das Geb{\"a}ude selbst orientiert sich zu seinem Innenhof hin, d.h. alle großen Verglasungen sind zum Innenhof ausgerichtet. Als Folge davon befindet sich der Haupteingang des Geb{\"a}udes auch nicht an der Straße sondern im Innenhof. Der Innenhof wird somit zu einen zentralen Element der Erschließung. Das Geb{\"a}ude besitzt insgesamt 7 Etagen und eine Tiefgarage, deren Einfahrt sich zwischen diesem und dem Palais Babarini befindet. Im Erdgeschoss, welches aus zwei einzelnen Teilen besteht, befinden sich Foyer, Fachbibliothek, Shop und Restaurant. Auf den beiden hofabgewandten Seiten des Geschosses befinden sich die gesamten Nebenr{\"a}ume, Treppenh{\"a}user und der K{\"u}chenbereich. {\"U}ber eine große Freitreppe im Foyerbereich gelangt man in das erste Obergeschoss. In diesem befinden sich die Ausstellung, der große Veranstaltungssaal und B{\"u}ros der wissenschaftlichen Mitarbeiter. {\"U}ber eine weitere, kleinere Freitreppe im s{\"u}dlichen Geb{\"a}udeteil gelangt man in das zweite Veranstaltungsgeschoss. In diesem befinden sich der Videokonferenzraum und der kleine Veranstaltungssaal. Hier befindet sich auch der erste H{\"o}henunterschied, d.h. der Bauk{\"o}rper teilt sich in einen n{\"o}rdlichen Teil (Turm) und einen s{\"u}dlichen Teil. Die n{\"a}chsten zwei Geschosse sind reine B{\"u}rogeschosse und in den letzten drei Geschossen im Turm befinden sich Wohnungen f{\"u}r eingeladene Wissenschaftler und Dozenten. Um eine Verbindung zwischen den {\"o}ffentlichen Geschossen zu schaffen, sind um die Freitreppen Luftr{\"a}ume eingearbeitet. Auf den beiden niedrigeren D{\"a}chern sind zudem Terrassen angelegt. Die Fassade des Geb{\"a}udes besteht aus horizontalen Betonplatten, welche in einem Sandsteinton gef{\"a}rbt sind, um die Verbindung zu der Umgebung herzustellen. Wie schon im oberen Text erw{\"a}hnt, sind die Großen Verglasungen des Erdgeschosses und des 1. Obergeschosses zu dem Innenhof ausgerichtet. Zudem besitzt das Erdgeschoss zur Nordwest- und S{\"u}dostseite weitere große Verglasungen. Die restlichen Fl{\"a}chen der Fassade sind jeweils mit vertikalen Fenstern versehen, welche in ihrer Gr{\"o}ße variieren. Vertiefung in der Thesis: Im Rahmen der BA-Thesis soll die Fassade vertieft werden. Die Grundidee der Fassadenstruktur, d.h. die horizontalen Betonplatten, soll hierbei bestehen bleiben. Hierbei wird besonders auf die L{\"o}sung baukonstruktiver Details eingegangen. Im Vordergrund stehen dabei die Befestigung der Fassade bei weitgehender Vermeidung konstruktiver W{\"a}rmebr{\"u}cken, die Aufh{\"a}ngung der Fassadenelemente und Ausbildung aller weiteren relevanten Anschl{\"u}sse. Zus{\"a}tzlich soll eine sinnvolle Variante f{\"u}r den Sonnenschutz gefunden werden, welche sich in die Fassade integriert.}, language = {de} }