@misc{Sadowski2008, author = {Sadowski, Marcel}, title = {Untersuchung von Einflussfaktoren eines neuen Montagekonzeptes und deren Auswirkungen auf die Fahrwerksmessung und -einstellung in der Fahrwerkmontage}, institution = {Maschinenbau und Kraftfahrzeugtechnik (bis 2018)}, pages = {73 Seiten, 46 Abb., 6 Tab., 53 Lit.}, year = {2008}, abstract = {Ausgangspunkt dieser Diplomarbeit bilden die steigenden Anforderungen durch ein neues Montagekonzept zur Fahrwerksmessung und -einstellung in der Automobilproduktion der Volkswagen Sachsen GmbH. Ziel der Arbeit ist eine Untersuchung von Einflussfaktoren des neuen Montagekonzeptes und deren Auswirkungen auf die Fahrwerksmessung und -einstellung. Durch das neue Montagekonzept soll es erm{\"o}glicht werden, dass Fahrwerke vor der Fahrwerkmontage gemessen und eingestellt werden k{\"o}nnen. Speziell f{\"u}r das Volkswagen Werk Zwickau werden die Effekte f{\"u}r die vor Ort gefertigten Modelle Golf A5 und Passat B6 beleuchtet. Als Schwerpunkte dieser Untersuchung werden die geforderten Einstellgenauigkeiten, die Stellbereiche und die geometrischen Abweichungen der Achsanschraubfl{\"a}chen ermittelt. Weiterhin werden die Einfl{\"u}sse der Montage des Fahrwerkes an die Karosserie auf Sturz und Spur erfasst. Als Ergebnis der Untersuchung stehen Toleranzen und Funktionalit{\"a}ten zur Verf{\"u}gung, aus denen Anforderungsspezifikationen f{\"u}r die Umsetzung des neuen Montagekonzeptes abgeleitet werden k{\"o}nnen. Voraussetzung f{\"u}r erste {\"U}berlegungen zu Einflussfaktoren des neuen Montagekonzeptes bildet zun{\"a}chst die Aufnahme der aktuell eingesetzten Verfahrensweise zur Fahrwerksmessung und -einstellung. Bei der Volkswagen Sachsen GmbH werden Anlagen verwendet, die die Fahrwerkparameter nach der Fahrwerkmontage messen und einstellen. Dies geschieht durch teilautomatisierte Fahrwerkeinstellst{\"a}nde, die mittels robotergef{\"u}hrten Werkzeugen arbeiten. Einzigartig dabei ist, dass sich die Fahrzeuge dabei im Geh{\"a}nge befinden und noch keine R{\"a}der montiert sind. Diese Verfahrensweise ist direkt in die Montagelinie integriert. Einfl{\"u}sse, die bei dieser Methode auftreten, werden untersucht und die Auswirkungen und bereits eingesetzte Optimierungsmaßnahmen aufgezeichnet. Als Konsequenz der dabei gewonnenen Erkenntnisse werden R{\"u}ckschl{\"u}sse auf das neue Montagekonzept gezogen. Durch die ver{\"a}nderte Montageabfolge des neuen Konzeptes treten neue, bisher nicht untersuchte Einfl{\"u}sse auf. Unterst{\"u}tzende Simulationssoftware, systematische Analyse und Aufschl{\"u}sselung in einzelne Effekte hilft Optimierungsm{\"o}glichkeiten aufzuzeigen und Anforderungsspezifikationen f{\"u}r die Umsetzung des neuen Montagekonzeptes zu erarbeiten. Weiterf{\"u}hrend findet die Untersuchung von Funktionalit{\"a}ten statt, die f{\"u}r das neue Konzept teilweise oder im Ganzen {\"u}bernommen werden k{\"o}nnen. Alternative Methoden werden genannt und auf ihre Tauglichkeit hin untersucht. Auswirkungen einzelner Einfl{\"u}sse werden durch Vergleiche von geforderten Einstellgenauigkeiten und realen Messdaten greifbar gemacht. Einfl{\"u}sse vom Zusammenf{\"u}gen von Fahrwerk und Karosserie bis hin zur R{\"u}ttelpr{\"u}fung bzw. dem Setzvorgang der Achsen finden Ber{\"u}cksichtigung. Zurzeit bestehende Grenzen werden ansatzweise dargestellt und m{\"u}ssen in folgenden Machbarkeitsstudien und experimentellen Untersuchungen verfolgt werden. Konstruktive Auslegungen von Einzelteilen oder Anlagenkomponenten sind kein Element dieser Arbeit. Vielmehr werden Anforderungen, Funktionalit{\"a}ten und Erfordernisse des neuen Montagekonzeptes ermittelt und m{\"o}gliche Realisierungen und Optimierungen aufgezeigt.}, language = {de} }